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Staatsmiese: Warum Sparorgien den Schuldenschlamassel verschlimmern - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
Der Druck der Finanzmärkte ist gewaltig. Deshalb folgen alle Staaten brav dem Diktat der Haushaltssanierung, kürzen Ausgaben und erhöhen Steuern. Allerdings ist diese Politik extrem kurzsichtig: Sie vernichtet Wohlstand und löst das Problem der hohen Verschuldung nicht.

Man darf nicht vergessen, dass die Schuldenlast in absoluten Beträgen wenig aussagt, sondern sich nur im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung sinnvoll bewerten lässt.

Eine Faustregel fasst diese Logik zusammen: Der Schuldenstand eines Staates stabilisiert sich bei dem Wert, der sich ergibt, wenn man das Haushaltsdefizit durch das nominale - also nicht inflationsbereinigte - Wachstum teilt. Eine Regierung kann also jedes Jahr Schulden in Höhe von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts machen - wenn die Wirtschaft mit nominal vier Prozent wächst, bleibt die Schuldenquote bei 50 Prozent.

Das Problem an den heutigen Sparpaketen der Regierungen liegt darin, dass sie die Wachstumsfrage völlig vernachlässigen.
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august 2011 by asterisk2a

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