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Emil Preetorius (Grafiker) – Wikipedia
Klasse für Bühnenbildkunst an der Hochschule für Bildende Künste in München, an der er seit 1928 als Professor wirkte. 1914 gründet Preetorius zusammen mit Franz Paul Glaß, Friedrich Heubner, Carl Moos, Max Schwarzer, Valentin Zietara die Künstlervereinigung „Die Sechs“, eine der ersten Künstlergruppen für die Vermarktung von Werbeaufträgen, speziell Plakaten.

Preetorius schuf Illustrationen zu zahlreichen belletristischen Werken ab 1908. Er gehörte zum Freundeskreis von Thomas Mann, für dessen Werke Herr und Hund und Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull er allerdings nur die Bucheinbände entwarf.[1] Seit 1923 war Preetorius für die Münchner Kammerspiele tätig. 1932 wurde er szenischer Leiter der Bayreuther Festspiele.

1942 geriet Preetorius nach einer Denunziation als „Judenfreund“ kurzfristig in Gestapo-Haft, wurde aber auf Betreiben Adolf Hitlers, der ihn zu den drei wichtigsten Bühnenbildnern zählte, wieder freigelassen.[1] 1943 wurde Preetorius von den NS-Machthabern mit der Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet.
(wie auch Riemerschmid!)
hitler  alois  frisch18 
11 days ago by MicrowebOrg
Unter Soldaten und Agitatoren. Hitlers prägende Jahre im deutschen Militär 1918 - 1920: Amazon.de: Othmar Plöckinger: Bücher
volltext (?) im netz

sehr interessant: thule-gesellschaft und der freikorps-verhau
Josef Hofmiller war bei der Hitler-Schulung dabei(zus. mit Müller >> Bosl, Feder)
hitler  alois  frisch18 
11 days ago by MicrowebOrg
Amazon.de:Kundenrezensionen: Hitler, Mein Kampf: Eine kritische Edition
Albrecht Bär, rez:
3,0 von 5 SternenTrotz einiger Mängel: eine gute Edition
19. Februar 2016
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist ein Mythos. Bis 1945 in millionenhafter Auflage erschienen und kaum wirklich gelesen, entfaltete es seine Wirkung auch nach dem Tod des Autors. Die Rede ist von Adolf Hitlers Bekenntnisschrift „Mein Kampf“. Wie viele Exemplare des Werkes beim Einmarsch der Alliierten vernichtet worden sind, ist unbekannt. Nicht wenige jedoch haben die Wirren des Mai 1945 überstanden und fanden über Antiquariate ihre Käufer. Das Buch sei, so hieß es oft, Hitlers politisches Kursbuch und zeige haarklein, was er als Politiker mit Deutschland vorhatte. Man hätte alles wissen können, wenn man es denn gelesen hätte... Es war jedoch schwierig, dieser Behauptung auf den Grund zu gehen, denn der Freistaat Bayern als Rechteinhaber verbot jahrzehntelang den Nachdruck – bis 2016, d.h. 70 Jahre nach Tod des Verfassers, da wurde „Mein Kampf“ gemeinfrei.
Das in München ansässige Institut für Zeitgeschichte hat aus diesem Anlaß zu Jahresbeginn eine kritische Edition herausgegeben. In zwei großformatigen und dickleibigen Wälzern wird Hitlers Originaltext mit einer Leibgarde von über 3.500 Anmerkungen und Fußnoten umstellt um zu verhindern, daß Skript und Leser sich unbewacht begegnen. Die Wirkung, die von Hitlers Worten auszugehen scheint, schätzen die Wissenschaftler offenbar auch heute noch ungeheuer groß sein. Die Schrift scheint nichts von ihrer „Strahlkraft“ (Bd. 1, S. 11) verloren zu haben. Das geben die Herausgeber auch unumwunden zu. Wichtig sei „eine Form der Präsentation, welche die potentielle Wirkung dieses Symbols [des Nationalsozialismus] ein für alle Mal beendet“. (S. 12) Im Vorwort schreiben sie, es gelte, „Hitlers Quellen offenzulegen und seinen Ideenhorizont – der ja tief in der deutschen völkischen Tradition verankert war – zu durchschreiten. Die in ‚Mein Kampf’ enthaltene, horrend stilisierte Autobiographie muß dekonstruiert und die Funktion dieser Stilisierung erläutert werden. Von entscheidender Bedeutung ist es, die von Hitler gestreuten Falschinformationen und seine offenen Lügen zu enttarnen, vor allem aber auch jene zahllosen Halbwahrheiten kenntlich zu machen, die ihre verderbliche propagandistische Wirkung erzielten.“ Es müsse deutlich gemacht werden, „wie bemerkenswert wenig selbständiges und originäres Gedankengut sich in Hitlers Buch findet“. Das tradierte Bild von „Mein Kampf“ als einem „vermeintlich singulären Dokument“ (S. 57) sei relativierungsbedürftig. Hitler sei nicht Erfinder der NS-Ideologie, er habe in seinem Werk lediglich zeittypische Stimmungen und Ideen gebündelt und sie so für das Publikum konsumierbar gemacht.
Da wollen die Herausgeber ein dickes Brett bohren, denn daß der Mythos noch lebendig ist, zeigt der große Verkaufserfolg, mit dem der Verlag offensichtlich nicht gerechnet hatte. Die Erstauflage betrug 4.000 Exemplare. Dem standen 15.000 Vorbestellungen gegenüber. Die Menschen sind neugierig, wollten wohl schon immer wissen, was Hitler da geschrieben hat, wagten aber nicht, daß Original im schummrigen Antiquariaten zu erwerben oder sich im Internet als Datei herunterzuladen. Nun aber kann man das Buch sogar mit Empfehlung einer renommierten wissenschaftlichen Forschungseinrichtung völlig bedenkenlos erwerben.
Die Edition hat jedoch mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Ein Originaltyposkript existiert nicht mehr. Sollte Hitler die Urniederschrift bei seinen persönlichen Unterlagen gehabt haben, wurde diese am 23. April 1945 vom Chefadjutanten Julius Schaub verbrannt. 2006 sind einige Fragmente aufgetaucht – ein fünfseitiges Manuskript der ersten Seiten von „Mein Kampf“ sowie 18 Konzeptseiten mit Notizen. (S. 69) Die Herausgeber orientieren sich daher an der Erstauflage von 1925 (erster Band) und 1927 (zweiter Band).
Mit einer Legende räumen sie auf, die auf die Information eines Gefängniswärters in Landsberg zurückgeht. Hitler hat den ersten Teil des Buches selbst mit Schreibmaschine in Haft getippt und nicht – wie man bisher glaubte – Rudolf Heß diktiert. Den zweiten Teil diktierte er nach seiner Entlassung einer Sekretärin. Dafür hatte er sich in eine Hütte in Berchtesgaden zurückgezogen. Rudolf Heß war lediglich am zweiten Band beteiligt, indem er die Kolumnentitel verfaßte.
Während beide Bände zunächst getrennt erschienen waren, kamen sie 1930 vereint als „Volksaufgabe“ auf den Markt. Dafür wurde das Buch völlig neu lektoriert. Diese Aufgabe übernahmen Rudolf Heß und seine Frau Ilse. Hitler selbst war daran nicht beteiligt (S. 71) und hat die Textvarianten in den zahllosen Auflagen kaum autorisiert. (S. 74) Wenn es auch bis 1944 immer wieder kleinere Überarbeitungen gab, hatte das Buch mit der Ausgabe von 1930 seine abschließende Form gefunden.
Hitlers Sprachstil im Buch ist von Anfang an Gegenstand der Kritik gewesen. So notierte Joseph Goebbels 1931: „Das Buch wirkt ehrlich und tapfer. Nur der Stil ist manchmal unausstehlich. Man muß dafür sehr weitherzig sein. Er schreibt wie er erzählt. Das wirkt zwar unmittelbar, aber auch oft ungekonnt.“ Hitler war Redner, nicht politischer Publizist. Und „Mein Kampf“ ist wie eine Rede konzipiert, nicht wie eine wissenschaftliche Abhandlung. Denn wie Hitler selbst im Vorwort seines Buches schreibt: „Jede große Bewegung auf dieser Erde“ verdanke „ihr Wachsen den großen Rednern und nicht den großen Schreibern“. Es ist daher nicht zufällig, daß das Werk in Zeiten entstand, in denen Hitler öffentlich nicht reden konnte bzw. durfte und diese Abstinenz durch Schreiben kompensierte. Ohne seine Haft, so erklärte Hitler 1942, hätte er „Mein Kampf“ nie geschrieben.
Das Buch enthält inhaltlich und stilistisch nichts für die Zeit Untypisches. Wie andere Publizisten auch arbeitet Hitler mit Wiederholungen, Übertreibungen, Superlativen, der Verwendung bestimmter Signalwörter, der häufigen Nutzung der ersten Person Plural, Entlehnungen bei Dichtern und Philosophen sowie mit Gebrauch militärischer Metaphorik. Gerade letzteres ist für eine Generation, die den Ersten Weltkrieg aktiv mitgemacht hatte, nichts Besonderes. Man muß diese Publikation aus ihrer Zeit heraus verstehen. Und die Herausgeber konstatieren, auch wenn dem heutigen Leser vieles darin nicht anspricht, wenn man es für unausgegoren oder gar falsch hält: Gerade bei Lesern, die „Mein Kampf“ nicht von vornherein mit dem Anspruch lasen, Hitlers Darstellung kritisch zu hinterfragen, konnte das Buch mit seinem heute fremden Stil sehr wohl „auch Bewunderung hervorrufen und Anhänger schaffen“. (S. 24)
Hitler vereinte seine Biographie mit der Parteigeschichte. Ihm ging es um „die Zusammenführung des Heterogenen, des weit Verstreuten“. (S. 26) „Seine schöpferische Leistung“ sei darin begründet, „daß er das Erlebte, Erdachte und Angelesene in eine Synthese, in ein in sich weitgehend konsistentes Ideengebäude zusammenführte“. (Ebd.)
Ein zentrales Element in Hitlers autobiographischer Erzählung in „Mein Kampf“ ist die Inszenierung als Außenseiter, als Rebell, als Mensch mit vielen unausgebildeten Talenten, die von Schule, Akademien und Universität nicht erkannt wurden und sich daher autodidaktisch entwickeln mußten. Parallelen zu Hitlers Selbstdarstellung findet man im Leben großer, von ihm verehrter Künstler wie etwa Richard Wagner.
Hitlers Schilderung ist konzipiert wie der klassische Bildungsroman, in dem der Held einen Prozeß der Selbstfindung und Orientierung durchlebt: die Auseinandersetzung mit dem Vater, die Einwirkung von Mentoren (Hitlers Geschichtslehrer Leopold Pötsch), die Begegnung mit der Kunst, der Architektur, der Liebe sowie der Kontakt mit dem politischen Leben. Charakteristisch dafür sind die Brüche im Lebensweg, z.B. Hitlers Unzug nach Wien, die Ablehnung an der Kunstakademie und das Leben von der eigenen Hände Arbeit als Postkartenmaler. Die Behauptung der Herausgeber, Hitler habe sich nicht „intensiv mit Belletristik [...] auseinandergesetzt“ (S. 31), kannte die Gattung des Bildungsromans gar nicht und habe sich lediglich an ihm bekannten Lebensbeschreibungen orientiert, kann nicht überzeugen. Das zur Stützung dieser These herangezogene Zitat vom März 1942 („Ich lese nie einen Roman...“) hat Aussagekraft allein für die Jahre des Zweiten Weltkriegs und nicht für den in „Mein Kampf“ beschriebenen Zeitraum. Nach dem, was wir von Hitlers Bibliothek [Timothy Ryback: Hitlers Bücher: Seine Bibliothek – sein Denken, Köln 2010.] wissen, war darin auch Belletristik zu finden.
Wichtige Details seines Lebensweges sparte Hitler aus. Dazu zählen seine Freundschaften mit August Kubizek und Rudolf Häusler. Wie wir aus Kubizeks Erinnerungen wissen, gab es in ihrer Beziehung nichts Peinliches, Kompromittierendes, was der Politiker Hitler in den 1920 ff. Jahren hätte verschweigen müssen. Aber Kubizek und Häusler waren Weggefährten in der Phase seines Lebens, in der er sich ganz der Kunst verschrieben hatte. Dieser Lebensabschnitt war für den Parteiführer der NSDAP und „Volkstribun“ 1924 nicht mehr der Erwähnung wert, zumal Hitlers Ausflüge in die Malerei und Architektur sich als Sackgasse erwiesen hatten. Hitler hatte seine Berufung in der Politik gefunden.
Daß Hitler relativ wenig über seine Fronterlebnisse berichtet, mag dem Umstand geschuldet sein, daß er über seine Kriegserinnerungen ein eigenes Buch plante. Die Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse rücken die Herausgeber in ein schlechtes Licht. Es wird insinuiert, Hitler habe – obwohl es dafür keinen Hinweis gibt – den Orden nicht verdient. Die Herausgeber schreiben von der „ungewöhnlich hohe Dekoration“, die „Mannschaftssoldaten – vor allem solchen, die vier Jahre lang nie befördert wurden – nur sehr selten erhielten“. (S. 34) Schon von anderer Seite ist eingeworfen worden, Hitler habe als Meldegänger den Kriegsalltag im Schützengraben … [more]
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11 days ago by MicrowebOrg
Rudolf Heß – Wikipedia
November 1921 gewann er in einem Preisausschreiben zum Thema „Wie muss ein Mann beschaffen sein, der Deutschland wieder in die Höhe führt?“ den ersten Preis mit einer frühen Ausformulierung des Führermythos. Er beschrieb darin einen Diktator voller Kälte, Leidenschaft und Selbstlosigkeit,
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14 days ago by MicrowebOrg
Karl Mayr (Politiker, 1883) – Wikipedia
Karl Mayr (* 5. Januar 1883 in Mindelheim; † 9. Februar 1945 im KZ Buchenwald) war ein deutscher Offizier und politischer Aktivist. Nach der Novemberrevolution 1918 war Mayr in Bayern für die Reichswehr nachrichtendienstlich tätig. Weil er Adolf Hitler als V-Mann rekrutiert und ihn als Beobachter zu Versammlungen der DAP, der späteren NSDAP, geschickt haben soll, gilt er als einer der politischen „Geburtshelfer“ Hitlers.

Othmar Hackl: Die Bayerische Kriegsakademie (1867–1914). C.H. Beck, München 1989

Die übergeordnete Abt. Nachrichten- und Verbindungsdienst; Politik; Verwaltung besonderer Mittel wurde von Hauptmann (?) Max Pflaumer geleitet. Die Geschäftsordnung des Ministeriums für militärische Angelegenheiten (München) vom 13. Mai 1919 führt Major Pflaumer als Leiter der Abt. Ib im Generalstab des eben formal geschaffenen Gruppenkommandos 4 der vorläufigen Reichswehr in Bayern (Othmar Hackl: Der Bayerische Generalstab (1792–1919). München 1999, S. 381).

Pflaumer blieb wohl bis Ende September 1919 der Leiter der Abt. Nachrichten- und Verbindungsdienst, danach wechselte er ins Reichswehrministerium (Othmar Plöckinger: Unter Soldaten und Agitatoren. Paderborn 2013, S. 73 und dort Anm. 44).
Othmar Hackl: Der Bayerische Generalstab (1792–1919). Schriftenreihe zur Bayerischen Landesgeschichte Band 122. München 1999, S. 380.

So bei Ian Kershaw: Hitler. 1889–1936. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1998, S. 166f. Mayrs Gruppenkommando 4 hatte am 28. Mai 1919 „Betreffs: Propagandatätigkeit bei den Truppen“ angeordnet: „Die Truppenteile richten, […] einen Propagandadienst ein. […] unter Umständen ist die Heranziehung der gewählten Vertrauensmänner zu diesem Zwecke besonders verdienstvoll“ (zitiert nach Anton Joachimsthaler: Hitlers Weg begann in München. München 2000. S. 223–224

Am 15. Februar 1919 wurde er vom Militär beurlaubt und war etwa Mitte April bis Anfang Mai 1919 während der Münchner Räterepublik für die Thule-Gesellschaft tätig, militärisch – Anwerbung von Freikorps-Freiwilligen – wie nachrichtendienstlich – Weitergabe von politischen wie militärischen Informationen über die Lage im München der Räterepublik.[2] Ab dem 30. Mai leitete er die Propagandaabteilung Ib/P in der Abt. Nachrichten- und Verbindungsdienst Ib[3] des Gruppenkommandos 4 – unter Generalmajor Arnold von Möhl – der zum 10. Mai 1919 gebildeten „vorläufigen Reichswehr in Bayern“.[4][5]

In seiner Eigenschaft als Leiter der Propagandaabteilung Ib/P pflegte Mayr vielfältige Kontakte zu antibolschewistischen, antisemitischen und separatistischen Gruppierungen und Personen in Bayern, denen er auch politisch nahestand.[6] Eine seiner Aufgaben bestand darin, Aufklärungskurse für Bildungsoffiziere und Vertrauensmänner der Truppe zu organisieren, um sie propagandistisch zu schulen. Ob Hitler Ende Mai, Anfang Juni 1919 tatsächlich als V-Mann von der Propagandaabteilung rekrutiert worden war, wie bisher in der Forschung dargestellt,[7] scheint nach einer jüngeren Studie nicht gesichert,[8] zumal nicht die Propagandaabt. Ib/P unter Mayr, sondern die Nachrichtenabt. Ib/N unter Hauptmann Passavant für geheime Nachrichten- und Kundschaftsdienste wie Agentendienste u. ä. zuständig gewesen war.[9]

Mayr ermöglichte Hitler vom 10. bis 19. Juli auf Empfehlung der Abwicklungsstelle des 2. Infanterieregiments (der „alten Armee“)[10] die Teilnahme am dritten Kurs der „antibolschewistischen Aufklärungskurse“ in München.[11]

Am 22. Juli wurde Hitler von Mayr zu einem „Aufklärungskommando“ abgeordnet, um die angeblich von Bolschewismus und Spartakismus „verseuchten“ Soldaten im Reichswehrlager Lechfeld, darunter viele ehemalige Kriegsgefangene, propagandistisch vom 20. bis 24. August umzuerziehen.[12]

Außerdem wurde Hitler als Beobachter zu Versammlungen der zahlreichen zu dieser Zeit in München neu gegründeten politischen Parteien geschickt. Von ihm sind jedoch keine Berichte an Mayr über Partei-Besuche überliefert. In diesem Zusammenhang nahm er auf Veranlassung Mayrs am 12. September 1919 an einer Sitzung der von Anton Drexler gegründeten Deutschen Arbeiterpartei teil. Hitler dürfte wohl „eine Woche“[13] nach dessen Besuch der DAP-Versammlung am 12. September 1919 Mitglied der DAP geworden sein.[14] Mayr wird in diesem Zusammenhang deshalb als einer der entscheidenden politischen „Geburtshelfer“ Hitlers angesehen.[6]

Im März 1920 schickte Mayr Hitler, Dietrich Eckart und Robert Ritter von Greim nach Berlin, um in seinem Auftrag die Ereignisse des Kapp-Putsches aus nächster Nähe zu beobachten. Wenige Monate später, am 8. Juli 1920, wurde Mayr auf eigenen Wunsch als Major aus dem Generalstab des Wehrkreiskommandos VII aus dem Militärdienst entlassen. Ohne dass man letzte Sicherheit hätte, spricht einiges dafür, dass Mayrs Verwicklung in separatistische Pläne des einflussreichen BVP-Politikers Georg Heim und dessen Vertrauten Karl Graf von Bothmer verwickelt war. Im Laufe des Jahres 1920 hatte sich Mayr offenbar von deren Ideen abgewandt und publizierte im Juli 1920 Material über Heims Bestrebungen.[6]

In der Folge trat Mayr der NSDAP bei und wurde erster außenpolitischer Schriftleiter des Völkischen Beobachters. Im März 1921 verließ er die NSDAP wieder.

Ab 1923 "Vernunftrepublikaner", sagte gg Völkische aus.
1925 trat Mayr in die SPD ein. Nach einem kritischen Artikel über die Memoiren eines bayerischen Offiziers wurde er aus dem Offiziersverein des 1. Infanterieregiments ausgeschlossen. Er knüpfte Kontakte zu dem liberalen Historiker Hans Delbrück, der ihm bei Publikationen behilflich war. Mayr wiederum assistierte Delbrück bei dessen Gutachten zum sogenannten Dolchstoßprozess.[16]

In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre war Mayr nicht zuletzt als Redner maßgeblich am Aufbau des pro-republikanischen, die Weimarer Republik unterstützenden Wehrverbandes Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold beteiligt, der sich vor allem aus Anhängern der SPD, der Gewerkschaften, des Zentrums und der linksliberalen Parteien rekrutierte.

Für öffentliches Aufsehen sorgte Mayrs Involvierung in einen Skandal um den Stabschef der SA Ernst Röhm im Jahr 1932: Im Herbst dieses Jahres wurde ruchbar, dass Teile der Parteiführung der NSDAP Röhm und einigen seiner Mitarbeiter nach dem Leben trachteten. Um einem mutmaßlich geplanten Anschlag auf sein Leben zu entgehen, floh Röhm zeitweise von München nach Berlin, wo es zu Aussprachen zwischen ihm und Mayr kam, dem Röhm auch Informationen über seine parteiinternen Gegner zuspielte.
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17 days ago by MicrowebOrg
Alfred Rosenberg – Wikipedia
Alfred Rosenberg, der in einer deutschbaltischen Großfamilie im Haus Poststraße 9 in Tallinn,[6] das damals zu Russland gehörte, aufwuchs

Familie vergleichbar mit Redlich usw:
Mischfamilie, erst einfache leute, dann Kaufleute

Ab 1915: Lektüre
Chamberlain, Nietzsche
Wagner-Fan nach 1910 (wie Hitler)

Antisemit erst nach 1917 (wegen Bolschweiki)
Hinter allen Versuchen zu politischer und sozialer Destruktivität sah er danach stets „den Juden“.

Reisen durch Russland
Als Rosenberg im Frühjahr 1918 in seine Geburtsstadt zurückkehrte, waren dort noch deutsche Truppen stationiert, die gegen Einheiten der Roten Armee kämpften. Immer noch war die politische Lage angespannt. Rosenberg war sich sicher: „Aber was fehlte, war ein Führer, ein Kampfruf für die Zukunft."

die längste seiner ganzen Frühschriften mit dem Titel Der Jude (Juli 1918). Bereits hier verwendete er eine rassistische Terminologie, wobei er seinen Antisemitismus insbesondere mit einer Berufung auf Fichte und Wagner rechtfertigte, sich bereits auf einen Dualismus zwischen „Juden und Ariern“ festlegte und forderte, dass „den Juden“ – unter Ächtung der „Menschenrechte“ – die „Bürgerrechte“ entzogen werden müssten.[26] Schon einen Monat zuvor, im Mai 1918, hatte er sich auf einen festen assoziativen Zusammenhang zwischen „Sozialismus“, „Völkerchaos“ und „Juden“

Am 30. November 1918 hielt er in einem von ihm gemieteten großen Saal des Schwarzhäupterhauses einen Vortrag über „die Judenfrage“, wobei er noch am selben Abend seine Geburtsstadt verließ, um nach Berlin zu reisen
dann München >> Otto von Kursell (>> May von Scheubner-Richter)
m Frühjahr 1919 hielt er in München seine erste politische Rede

Mit Beginn der Weimarer Republik veröffentlichte Rosenberg erste Schriften wie Die Spur des Juden im Wandel der Zeiten (1919), Das Verbrechen der Freimaurerei. Judentum, Jesuitismus, Deutsches Christentum (1921), Börse und Marxismus oder der Herr und der Knecht (1922) oder die Schrift Der staatsfeindliche Zionismus. Deren Resümee lautet: „Zionismus ist […] ein Mittel für ehrgeizige Spekulanten, sich ein neues Aufmarschgebiet für Weltbewucherung zu schaffen.“[41]

Aufau-Organisation
Er verbreitete eine von der russischen extremen Rechten übernommene Theorie der „jüdisch-freimaurerischen Weltverschwörung“, „jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung“
Rosenberg war Mitglied in der von Scheubner-Richter ins Leben gerufenen Wirtschaftlichen Aufbau-Vereinigung, die die vorrevolutionäre Ordnung in Europa wiederherstellen wollte, und trieb, wie andere Mitglieder dieser Organisation, für eine deutsch-russische Zusammenarbeit gegen das Weltjudentum Propaganda.

1923 gab Rosenberg einen Kommentar zu den Protokollen der Weisen von Zion heraus, einer antisemitischen Hetzschrift, für deren Verbreitung er sich schon seit seiner Ankunft in Deutschland eingesetzt hatte und die zwei Jahre später in Mein Kampf mehrfach zitiert wurde

Bereits 1921 war er mit Dietrich Eckart zum Völkischen Beobachter gewechselt, dessen Chefredaktion er Februar 1923 von Eckart übernahm; dies zeigt die starke Stellung, die sich Rosenberg mit seinen Verschwörungstheorien innerhalb der nationalsozialistischen Bewegung aufgebaut hatte.

Während Hitler seine Haftstrafe absaß, betraute er Rosenberg mit der Führung der nunmehr verbotenen NSDAP, ((weil Scheubner-Richter tot war))
einer Aufgabe, der sich Rosenberg jedoch kaum gewachsen zeigte. Unter dem Pseudonym Rolf Eidhalt (ein Anagramm auf Adolf Hitler) gründete er im Januar 1924 die Großdeutsche Volksgemeinschaft (GVG)

Aus der Führung der GVG wurde er bald durch Hermann Esser und Julius Streicher herausgedrängt.

Das 1930 erschienene Buch Der Mythus des 20. Jahrhunderts war als Fortsetzung von Houston Stewart Chamberlains Werk Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts gedacht. Eine neue „Religion des Blutes“ müsse laut Rosenberg ein von „jüdischen Einflüssen“ durchdrungenes Christentum ersetzen, indem dieses durch eine neue „Metaphysik“ der „Rasse“ und des ihr innewohnenden „kollektiven Willens“ abgelöst werde.

„Rasse“ stellte sich Rosenberg als eigenständigen Organismus mit einer kollektiven Seele, der „Rassenseele“, vor; alles Individuelle wollte er unterdrückt wissen. Die einzige Rasse, die in der Lage sei, kulturelle Leistungen hervorzubringen, ist nach Rosenberg die „arische Rasse“.

Vier Wochen nach dem Angriff auf die Sowjetunion wurde Rosenberg am 17. Juli 1941 zum Reichsminister für die besetzten Ostgebiete (Baltikum, Weißrussland und Ukraine) ernannt.[65] Das Ostministerium war die zentrale Verwaltungsbehörde für die besetzten Ostgebiete im Reichskommissariat Ostland sowie Reichskommissariat Ukraine. Die dortigen Reichskommissare Hinrich Lohse und Erich Koch waren dem RMfdbO direkt untergeordnet.

Rosenberg war in seiner Position als „Ostminister“ nicht nur mitverantwortlich für die Ghettoisierung von Juden, sondern auch für deren systematische Ermordung. Bei der Wannseekonferenz war das RMfdbO als einzige NS-Behörde gleich mit zwei Vertretern von Rosenberg vertreten: mit Staatssekretär Alfred Meyer und dem Leiter der Politischen Abteilung des RMfdbO, Georg Leibbrandt.

Speer: dass Rosenberg von Hitler nur als „engstirniger Balte, der furchtbar kompliziert denke“
redlich  ns:ideologie  hitler 
17 days ago by MicrowebOrg
Hermann Esser – Wikipedia
Esser hatte großen Anteil an der Erstellung des 25-Punkte-Programms der NSDAP und war neben Ernst Röhm, Julius Streicher, Christian Weber und Dietrich Eckart einer der Gefolgsleute Hitlers, die ihn duzen durften.Diese Männer, zu denen noch Max Amann, Rudolf Heß und Alfred Rosenberg gehörten
hitler 
17 days ago by MicrowebOrg
ADB:Lagarde, Paul de – Wikisource
Lebendig dagegen sind und wirken die Gedanken, die er in den Deutschen Schriften (Gesammtausgabe 1886) in den Gedichten (Gesammtausgabe 1897) und in einigen Aufsätzen der „Mittheilungen“ ausgesprochen hat:

1874:
Konservativ 1853,
Ueber die gegenwärtigen Aufgaben der deutschen Politik 1853 (beide 1874 zuerst gedruckt),

Ueber die gegenwärtige Lage des Deutschen Reiches 1875,
Die Reorganisation des Adels 1881,
Die Finanzpolitik Deutschlands 1881,
Die graue Internationale 1881,
Programm für die konservative Partei Preußens 1884,
Ueber die Klage, daß der deutschen Jugend der Idealismus fehle 1885, Die nächsten Pflichten deutscher Politik 1886,
Lipmann Zunz und seine Verehrer.
Juden und Indogermanen

daß es gälte, den Boden für eine neue Religion vorzubereiten, die, auf den großen Wahrheiten des Christenthums beruhend, doch darüber hinausgehe, die bei den verschiedenen Völkern je eine besondere, dem Wesen des Volkes entsprechende Form annehme. Seine Vorschläge gehn darauf aus, das Leben des deutschen Volkes so gesund zu machen, daß es für die Aufnahme einer neuen Religion empfänglich werde. Darum schlug er vor: Loslösung der bestehenden Kirchen vom Staate, damit sie lebendiger und kräftiger wirken können, jedoch auch als nicht mehr genügend gekennzeichnet werden; Regelung des Unterrichtswesens, damit geistig und körperlich gesunde Menschen erzogen werden; Regelung des staatlichen und gesellschaftlichen Lebens im Sinne der Wahrheit; gemeinsame Arbeit des ganzen – großdeutschen – Volkes an der Colonisation im Osten.
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17 days ago by MicrowebOrg
SEHEPUNKTE - Rezension von: Heinrich von Treitschke - Ausgabe 14 (2014), Nr. 1
Trotzdem druckten begeisterte Studenten eine Kompilation von Mitschriften aus Treitschkes wenig stringenten Vorträgen. Dieses Sammelsurium apodiktischer Urteile wurde dann etwa in England mehr rezipiert als die rund 7000 Seiten starke "Deutsche Geschichte".

Diese Tendenz findet dann eine extreme Fortführung während des Nationalsozialismus. Treitschkes Werk gehört zum Kanon und seine Instrumentalisierung erfährt neue Höhepunkte. Alfred Rosenbergs "Volksausgabe" von Treitschkes stark gekürzter "Deutscher Geschichte" bietet partiell einen völlig neuen Text. Durch Kürzungen, Änderungen und geschickte Auslassungen bewirkt Rosenberg Sinnveränderungen, so dass Treitschkes Schriften einen rassistischen Antisemitismus zu vertreten scheinen. Die Figur Treitschkes wird von der "kämpfenden" Wissenschaft auf die Stereotypen "Kämpfer" und "deutscher Mann" reduziert.

Rosenbergs Volksausgabe!

Konzeptionell wirkte Treitschke am stärksten in den Jahren bis zur Reichseinigung, den rassistischen Antisemiten und seinen alldeutschen Schülern, wie Heinrich Claß, gingen seine Ausführungen in den 1880er und 1890er Jahren zu einem starken Nationalstaat nicht weit genug.
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17 days ago by MicrowebOrg
Max Nordau – Wikipedia
Bücher waren skandalös, erschienen ab 1905/10
*1849
BESTSELLER 1887:
Die conventionellen Lügen der Kulturmenschheit (bis Ende der 20er 71 Auflagen, 1913 63. Auflage)

Hier aber nicht unbarmherzig und nicht lakonisch, viel Geplauder.
Kein grimmiger Stil
><Lebenslügen wg. Doppelmoral:
Hier Bürger/Salon, dort Großstadt, Not, Auswanderung!!!, Krankheit, harte naturwissenschaftliche Anschauung

Ein geheimes Weh, das hundertfach gedeutet und kein
einziges Mal erklärt wurde, treibt jeden Monat Zehntausende aus dem Lande übers
Meer und Guß auf Guß, immer erstaunlicher anschwellend, fließt der
Auswandererstrom aus jedem deutschen Hafen gleich einer schweren Blutung des
nationalen Leibes, die keine Verwaltungskunst zu stillen vermag.

Als polemischen Gegenbegriff zum intellektuell orientierten „Nervenjuden“ oder „Talmudjuden“ prägte Nordau den Begriff Muskeljude. Auf dem Zweiten zionistischen Kongress (1898) rief er dazu auf, die körperliche Fitness der Juden durch Turnen zu fördern. Diese Körperertüchtigung verstand er als einen Beitrag zur Realisierung des zionistischen Plans.

Nordau war auch Sozialdarwinist sowie ein glühender Verfechter des europäischen Kolonialismus und europäischer Rassentheorien.

Die conventionellen Lügen der Kulturmenschheit (1883) erschien in fünfzehn Sprachen, darunter Chinesisch und Japanisch, und die Herausgabe des Buches wurde in Österreich und Russland verboten. Als Fortsetzung erschien 1885 Paradoxe der conventionellen Lügen, worin Themen wie Leidenschaft und Vorurteile, sozialer Druck, die Macht der Liebe und Rassentheorien zur Sprache kamen:

„Ich glaube allerdings nicht an die Einheit des Menschengeschlechts; ich glaube, daß die verschiedenen Hauptrassen Unterarten unserer Gattung darstellen und daß ihre Verschiedenheiten der anatomischen Bildung und Hautfarbe nicht bloße Anpassungs-Erscheinungen und Folgen der Umbildung eines ursprünglich einheitlichen Typus durch örtliche Einwirkungen sind, sondern sich durch Verschiedenheit des Ursprungs erklären; es scheint mir, daß zwischen einem Weißen und einem Neger, einem Papua und einem Indianer die Verwandtschaft nicht größer ist als zwischen einem afrikanischen und indischen Elefanten, einem Hausrinde und Buckelochsen.“

– Nordau: Paradoxe

Auch dieses Buch wurde mehrmals herausgegeben und übersetzt.

Eine noch schärfere Kontroverse rief die Schrift Entartung (1892) hervor, in der Nordau den von Cesare Lombroso geprägten Begriff der Degeneration übernahm und ihn auf die Werke von Künstlern wie Nietzsche, Tolstoi, Richard Wagner, Emile Zola und Henrik Ibsen und auf künstlerische und kulturelle Erscheinungen wie Symbolismus, Spiritismus, Egomanie, Mystizismus, Parnassianismus und Diabolismus übertrug. In diesem Buch kündigte Nordau eine menschliche Katastrophe von nie gekanntem Ausmaß an.
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17 days ago by MicrowebOrg
Cesare Lombroso – Wikipedia
Rassist: Generation *1835, geprägt 1850-1865 (Grausamkeit-Ideologie?)
In D: schockartiger Übergang von Theologie zu harter Menschnaturwissenschaft (Wundt * um 1835) > andere?

dass im 19. Jahrhundert zunehmend naturwissenschaftlich ausgebildete Fachleute, vor allem Mediziner, aber auch Biologen und Anthropologen sich der Thematik der Kriminalität annäherten. Dabei flossen in Lombrosos spekulative Annahmen Elemente der Physiognomik, des Sozialdarwinismus und der von Franz Joseph Gall begründeten Phrenologie ein. Lombrosos Typisierung von Verbrechern anhand äußerer Körpermerkmale diente den Nationalsozialisten als Vorlage für ihre rassenbiologischen Theorien.
grausamkeit:ideologie  ns:ideologie  hitler 
17 days ago by MicrowebOrg
Erbliche Entartung bedingt durch soziale Einflüsse: unter Zugrundelegung ... - Moritz Alsberg - Google Books
ENTARTUNG >> Rassen- und gesellschaftsbiologie
Boomt ab 1900
"Entartung des Kulturmenschen, von der in neuerer zeit so viel die Rede ist" (Lombroso 1880?)
entartung  hitler  ns:ideologie  grausamkeit:ideologie 
17 days ago by MicrowebOrg
Wilhelm Wundt – Wikipedia
Er gründete 1879 an der Universität Leipzig das erste Institut für experimentelle Psychologie mit einem systematischen Forschungsprogramm. Wundt gilt als Begründer der Psychologie als eigenständiger Wissenschaft und als Mitbegründer der Völkerpsychologie (Kulturpsychologie).
>> suche Grausamkeit
hitler  ns:ideologie  grausamkeit:ideologie 
17 days ago by MicrowebOrg
Untertanenliebe: der Kult um deutsche Monarchen 1770-1830 - Hubertus Büschel - Google Books
Wilhelm Wundt, Völkerpschologie, "Volksseele"
Lamprecht: Volksseele >> Annales
Hitler benutzt 1928 russische "Mentalität"!
hitler  ns:ideologie 
17 days ago by MicrowebOrg
Intellektueller Widerstand im Dritten Reich. Heinrich Lützeler und der ... - Frank-Lothar Kroll - Google Books
Viele texte: Sparta-Bibliografie im NS!!
(engstens korreliert mit RASSE-ZÜCHTUNG)

>> Hitlers zweites Buch, Sparta-Zitat
sparta  hitler 
17 days ago by MicrowebOrg
Dietrich Eckart – Wikipedia
Bis zum Frühsommer 1915 wohnte Eckart mit seiner Familie in Bad Blankenburg;[5] danach zog er nach München-Schwabing, wo er in Kontakt mit völkischen Kreisen wie dem Fichte-Bund und der Thule-Gesellschaft kam[2] und als Verfasser rechtsradikaler und antisemitischer Traktate hervortrat. Er gründete 1915 den Hoheneichen-Verlag. Nach der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg gründete Eckart im Dezember 1918 die antisemitische Zeitschrift Auf gut deutsch. Am 27. Mai 1919 beantragte er seine Aufnahme in den Deutschen Schutz- und Trutzbund, der im Oktober des Jahres im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund aufging.[6] Am 30. Mai 1919 hielt Eckart einen Gastvortrag vor der völkisch-antisemitisch ausgerichteten Münchener Thule-Gesellschaft; daran nahmen auch Rosenberg, Gottfried Feder und Rudolf Heß teil.[7] Dass Eckart und Rosenberg Mitglieder dieser Gesellschaft gewesen seien, ist eine Legende, die seit den 1960er Jahren in verschwörungstheoretischer Literatur verbreitet wird.[8] Am 14. August 1919 trat Eckart zum ersten Mal als Redner bei einer Veranstaltung der Deutschen Arbeiterpartei auf, der Vorgängerorganisation der NSDAP. Kurz darauf lernte er Adolf Hitler kennen,[9] und agierte in der Folgezeit als dessen Mentor und Freund. Er schloss sich der NSDAP an,[9] trat ihr nach Ansicht der Publizistin Margarete Runte-Plewnia jedoch nie formal bei.[10] Wichtig für Hitler war Eckart nicht zuletzt durch seiner Kontakte zu antisemitischen Angehörigen der höheren Gesellschaft Münchens: So führte er ihn unter anderem bei dem Klavierbauer Edwin Bechstein und beim Polizeipräsident Ernst Pöhner ein.[9] Am 17. Dezember 1921 half Eckart mit eigenen Mitteln beim Kauf des Völkischen Beobachters durch die NSDAP, am 11. August 1921 wurde er dessen Chefredakteur.[11] Als gegen Eckart wegen Beleidigung des Reichspräsidenten Friedrich Ebert ein Haftbefehl erging, intervenierte Hitler sofort beim bayerischen Ministerpräsidenten Eugen von Knilling und forderte, „den Haftbefehl zu inhibieren, da andernfalls die Kampforganisation Widerstand gegen die Verhaftung leisten würde“.
ns:fruehzeit  hitler 
19 days ago by MicrowebOrg

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