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Karriere-Verweigerer: Alix Faßmann schmeißt ihren Job - SPIEGEL ONLINE
Nun übernimmt sie Einzelaufträge als freie Journalistin - und hat neben der Lohnarbeit mehr Ambitionen denn je. Gemeinsam mit dem Theaterdramaturgen Anselm Lenz gründete sie ein Zentrum für Karriereverweigerung, das "Haus Bartleby". "Wir begreifen uns als Forschungsgruppe, als Netzwerk der Ausstiegswilligen." Dem sogenannten Wirtschaftswunder der Fünfziger müsse ein "Erkenntniswunder" folgen - angetrieben von Muße statt Fleiß: "Keine Angst zu haben und sich sein Leben nicht zur Job-Hölle machen zu lassen ist das Coolste und Revolutionärste, was uns heute möglich ist."

Ein älterer Kollege, berichtet Alix Faßmann, habe sie an ihrem letzten Arbeitstag mitleidig gefragt, was sie denn nun mache. Ihre Antwort: "Ich mach was wahnsinnig Lukratives." Er mit großen Augen: "Du wirst reich und berühmt?"

Mrs Bartleby, die Schreiberin, lächelt. Reich und berühmt wird sie eher nicht. Aber vielleicht glücklich.
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january 2015 by snearch
Verzicht auf Konsum und Karriere: Porträt des Berliners von Jorck - SPIEGEL ONLINE
Das ist weniger als ein Drittel des Hartz-IV-Satzes. Vier Euro pro Tag. Das schafft von Jorck, weil er mit dem Fahrrad und nicht mit den Bahnen fährt. Weil er im Supermarkt die Billig-Marken sucht. Weil er seine Kleidung nicht im Laden kauft, sondern aus Schenkläden der Stadt mitnimmt. Weil er abends höchstens mal zwei Bier in der Kneipe nebenan trinkt, statt Cocktails in der Szenebar. Weil er kocht, statt ins Restaurant zu gehen. Sein Lieblingsessen ist Reispfanne mit Möhre, Zwiebel, Paprika, Gurke. 1,50 Euro koste ihn das etwa, sagt von Jorck. Die Portion reiche für drei Leute.
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january 2014 by snearch
Architekt Friedrich von Borries: "Mehrspurige Straßen brauchen wir nicht" | ZEIT ONLINE
"Mehrspurige Straßen brauchen wir nicht"

Friedrich von Borries entwirft Modelle für ein klimagerechteres Leben. Nachhaltigkeit bedeutet für ihn höhere Lebensqualität. Wichtig dafür ist das richtige Design, sagt er. Von Carola Mensch
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august 2013 by snearch
Ban Ki Moon zu Rio+20: Das Konsum-Prinzip ist tot - SPIEGEL ONLINE
Der Wandel ist unumkehrbar

Der Wandel ist bereits unumkehrbar und in vielen Ländern zu spüren. Barbados, Kambodscha, Indonesien, die Republik Korea, Südafrika und viele andere setzen bereits auf eine Strategie des "grünen Wachstums". Dabei werden begrenzte natürliche Ressourcen effizienter genutzt, es entstehen Arbeitsplätze und der CO2-Ausstoß wird begrenzt. Armenien, Aserbaidschan, Ägypten und Kenia setzen grüne Technologien in einigen Industriezweigen ein, in der Landwirtschaft und in der Tourismusindustrie.
China hat sich dazu verpflichtet, bis 2020 16 Prozent seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken und plant im Rahmen des aktuellen Fünfjahresplans mehr als 450 Milliarden US-Dollar in Müllrecycling und saubere Technologien zu investieren. In Brasilien sind im Recycling und der Abfallbeseitigung mehr als 500.000 Menschen beschäftigt. Die meisten von ihnen leben am Rand der Gesellschaft. In Indien sind neue Gesetze beschlossen worden, durch die die Menschen dafür bezahlt werden, natürliche Ressourcen wie Wälder oder Trinkwasser sorgsamer zu nutzen.
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Energie wird eines der wichtigen Themen in Rio sein. Ich nenne Energie das "goldene Band", das die einzelnen Bereiche hin zu einer nachhaltigen Zukunft verbindet. Energie ist entscheidend für Entwicklung, soziale Teilhabe und Umweltschutz, einschließlich Klimaschutz. Deshalb habe ich 2011 eine neue Initiative mit dem Namen "Nachhaltige Energie für alle" begonnen. Unser Ziel: Dem Fünftel der Menschheit weltweit Zugang zu moderner Energie garantieren, das davon noch ausgeschlossen ist. Außerdem wollen wir die Energieeffizienz und den Anteil erneuerbarer Energien verdoppeln. In Rio werden Vertreter von Regierungen, Unternehmen und der Zivilgesellschaft eine Vielzahl entsprechender Maßnahmen vorstellen, um diese Ziele zu erreichen.
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june 2012 by snearch
Klimawandel: Club of Rome gibt Prognose fürs Jahr 2052 ab - SPIEGEL ONLINE
Wie sieht die Welt in 40 Jahren aus? Für den Club of Rome haben Forscher ihre Prognosen zusammengetragen. Sie warnen in erster Linie vor den Folgen des Klimawandels - und der verheerenden Wirkung des Finanzkapitalismus.
...
Eine ungewöhnliche Prognose gibt das österreichische Club-of-Rome-Mitglied Karl Wagner ab: Er sagt eine Revolution in den 2020er Jahren voraus, wenn der jungen Generation der Geduldsfaden reiße, weil sie nicht länger die Umweltlasten der alten tragen wolle - vergleichbar mit der von 1848 gegen das feudale Herrschaftssystem. So werde die Kultur des Konsums umschwenken auf nachhaltigeres Wirtschaften.

Randers glaubt dagegen nicht mehr an rechtzeitige Besserung: Die Menschheit werde sich nicht schnell genug ändern. Auch die komplexen und zeitraubenden Entscheidungsprozesse in Demokratien würden das verhindern. Es nütze jedoch nichts, zu verzweifeln. Dass er selbst die Hoffnung nicht aufgegeben hat, zeigt sein Schlussstatement: "Bitte helft, meine Vorhersage falsch werden zu lassen. Zusammen können wir eine viel bessere Welt schaffen."
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may 2012 by snearch
Unbezahlbare Lebensmittel: "Es steht eine Revolution der Hungrigen bevor" - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Ob Reis in Ecuador, Quark in Deutschland oder Croissants in Frankreich: Auf der ganzen Welt steigen die Lebensmittelpreise unaufhörlich und extrem. Die Hauptlast tragen die Ärmsten weltweit – Hilfsgruppen verlangen dringend eine globale Lösung für e
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april 2008 by snearch

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