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Es gibt keinen Müll mehr | heise online
Die Post bietet bereits seit 2012 einen kostenlosen Rückversand von alten Handys, Computerbauteilen, leeren Druckerpatronen und kleinerem Elektroschrott an - Recyclingpartner ist das Berliner Unternehmen Alba. Die Einnahmen durch die Verwertung der eingesandten Geräte decken die Kosten, wie eine Sprecherin sagt. Knapp 32 000 Sendungen mit rund 98 000 ausgedienten Geräten seien seit 2012 eingegangen, darunter 26 500 Mobiltelefone. Das Unternehmen mit 2,6 Milliarden Euro Umsatz gilt als ein Vorreiter, das zeigt auch ein Besuch unter dem Potsdamer Platz in Berlins Mitte. Die Unterwelt hat es in sich.

In 15 Metern Tiefe werden dort Lebensmittel für die Cafés, Hotels und Restaurants angeliefert. Vor allem aber kommen ständig kleine, enorm wendige Transporter angefahren, die hinter sich Waggons mit Müllcontainern herziehen. Der Abfall wird gewogen, per Scanner wird auf wenige Gramm genau berechnet, wer welchen Müll verursacht und entsprechend zahlen muss. Doch eigentlich ist Müll das falsche Wort. Rund 60 Prozent werden wiederverwertet.

Täglich fallen über acht Tonnen an: Holz, Wertstoffe, Pappen, Speisereste - alles wird getrennt erfasst. In einem etwas streng riechenden Raum werden von Michael Kleeb jeden Tag Dutzende Behälter mit Speiseabfällen so behandelt, dass Feuchtigkeit entzogen und der kleingehäckselte Rest zur Energiegewinnung in einer Biogasanlage verwertet wird. Die Entsorgungskosten richten sich auch nach dem Nutzen. Pappe- und Papier-Entsorgung kosten mickrige 1,75 Euro pro Tonne, normaler Gewerbemüll hingegen 322,68 Euro die Tonne, Speisereste werden mit 188 Euro berechnet.
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march 2015 by snearch

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