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Maker-Messe in München: Der Weg zum Hardware-Start-up - SPIEGEL ONLINE
Noch aber stehen sie wie Dutzende andere Bastler und Erfinder in einer stickigen Halle in München, bei der Messe Make Munich. In der Bewegung der Macher kommen Bastler, Programmierer, Gesellschaftskritiker und Designer zusammen. Sie nutzen neue, inzwischen erschwingliche Technologien wie 3D-Drucker und CAD-Software, um innovative Produkte selbst zu entwickeln. Nicht alle wollen mit einer Idee gleich zu Gründern werden; manche haben einfach Spaß am Bauen, Löten, Schrauben.
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Der Elektrofachhändler Conrad Electronic beispielsweise ist auf der Maker-Messe in München vertreten, ebenso wie BMW oder Intel. Alexander Pöschl ist Leiter der Conrad-Unternehmensentwicklung und hat gerade einen Vortrag darüber gehalten, wie Maker es zu einem Hardware-Start-up bringen können. Ein großer Vorteil der Bastler: Sie können sich ihren Prototypen und eine kleine Serie selbst bauen. Aber wie geht es weiter, wie wird daraus ein marktreifes Massenprodukt?

Wenn es nach Pöschl geht, sollten sich Maker an sein Unternehmen als Kooperationspartner wenden. Das übernimmt dann Aufgaben, die häufig unterschätzt würden, wie etwa das Marketing. "Bei Hardware-Start-ups gibt es einfach besondere Herausforderungen", sagt Pöschl. Anders als bei Software-Start-ups muss Material herangeschafft und meist im Vorfeld bezahlt werden, auch Logistik und Vertrieb könne ein kleines Team auf Dauer kaum allein stemmen. Das Interesse der Gründer sei groß; die Zahl der Anfragen für eine solche Kooperation habe sich in den vergangenen zwei Jahren mindestens verdoppelt.
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Realisierung per Crowdfunding

Dominik Solenicki und seine beiden Gründungspartner, allesamt Elektroingenieure, wollen es anders machen. Sie haben das Start-up Sintratec ins Leben gerufen und einen 3D-Drucker entwickelt, der auf Laser-Sinter-Technik basiert. Ein Laser schmilzt dabei feinste Plastikpartikel ineinander, sodass daraus besonders robuste, gleichzeitig aber auch ineinander bewegliche Teile entstehen, wie etwa ein komplettes Klappmesser. Die Teile können aber auch in der Medizin eingesetzt werden. Wie das Ergebnis aussieht, können Sie im Video sehen:
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november 2014 by snearch
China: Eine künstliche Eisbahn zur Verbotenen Stadt | ZEIT ONLINE
Schlittenfahren zur Verbotenen Stadt

Chinesische Arbeiter haben Felsbrocken auf Eisbahnen ins Peking des 15. und 16. Jahrhunderts gebracht. Dabei haben sie einen Trick genutzt, den man vom Curling kennt.
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november 2013 by snearch
Toyota-Konzeptauto Me.We mit Kunststoffkarosserie und Radnabenmotoren - SPIEGEL ONLINE
"Es geht längst nicht mehr um quantitatives Wachstum, sondern um qualitatives. Und damit meine ich nicht den Einsatz von edlen und teuren Materialien, sondern eine Bereicherung des eigenen Lebens durch neuartige Dinge."

Bye, bye Statusdenken

Klingt gut, und sieht im Falle der Studie Me.We auch ziemlich gut aus. Und was daran ist wirklich neu? Im Prinzip nichts, und genau das ist der Witz. Toyota wollte nämlich keinen weiteren "Nette Idee aber das kann ja kein Mensch bezahlen"-Prototypen auf die Räder stellen, sondern ein cleveres Autokonzept mit längst vorhandenen, industriell reproduzierbaren Verfahren.

Der Me.We besteht also aus einem Aluminium-Rohrrahmen, auf dem Karosserieteile aus geschäumtem Polypropylen befestigt sind. Alle waagerechten Elemente - Boden, Haube, Dach - sind aus Bambusholz gefertigt. Fahrbereit wiegt das Auto lediglich 750 Kilogramm, und nur 14 Kilogramm davon entfallen auf die, übrigens komplett recycelbare, Karosserie.
Fahrzeugbau  Fahrzeugkonzept  Zukunftsmärkte  low_tech  Innovation 
april 2013 by snearch
Licht für die Ärmsten: Flaschentrick ...
Das Verfahren ist einfach: Eine Ein-Liter-Plastikflasche wird mit Wasser und einer kleinen Menge Bleichmittel gefüllt. Danach wird sie in ein Loch in einem rund 20 x 20 Zentimeter großen Stück Wellblech gesteckt. Ein kleiner Zahnkranz, der als Widerhaken dient, verhindert, dass die Flasche durch das Blech rutscht. Abgedichtet wird die Konstruktion mit etwas Gummi - und schon ist die Solar-Flaschen-Lampe fertig. Durch ein kleines Loch im Dach wird sie ins Innere der Hütte gelassen. Scheint die Sonne von außen auf die Flasche, leuchtet sie wie eine Glühbirne. Weil Wasser Lichtstrahlen anders bricht als Luft, streut das Licht in alle Richtungen.
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september 2011 by snearch
Neue Werkstoffe im Fahrradbau: Bambus statt Blech - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
Fahrradrahmen aus Carbon und Aluminium waren gestern. Eine wachsende Zahl von Bike-Designern experimentiert mit nachwachsenden Rohstoffen. Vor allem Bambus erweist sich als geeigneter Werkstoff - doch auch Hanf kommt zum Einsatz.
Fahrradtechnik  nachwachsende  Rohstoffe  Nachhaltige_Entwicklung  low_tech  Abhängigkeiten_von_High_Tech_minimieren  Minimalismus  Werkstoffe  Bambus  Hanf  Vibrationsdämpfung  Eart_Institute_Columbia_University  Innovation 
january 2010 by snearch
Inneneinrichtung: Müll wird salonfähig - Wohnen - Immobilien - FAZ.NET
Noch in einem anderen Punkt setzt das Recyclingdesign dem Mainstream etwas entgegen: Es ist meist unverhohlen Lowtech. So arbeitet man etwa in Herford mit einfachen Stichsägen, die teils, wie die alten Möbel, als Müll abgegeben worden sind. In einer Welt der Serienproduktion suchen Verbraucher wieder das Besondere, das Unikat.
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november 2009 by snearch
Geografie: "Ground Zero" ergrünt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
Dürren, Hunger, Wüstenbildung: Die Sahelzone gilt als Inbegriff einer Katastrophenregion. Nun gibt es gute Nachrichten: Viele Millionen Bäume wachsen in kargem Sandboden heran.
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april 2009 by snearch
Erfindungen in Indien: Gandhi der Technik - Wissenschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Jedes Jahr marschiert der indische Wirtschaftsprofessor Anil Gupta durch die ärmsten Regionen Indiens - um das Wissen der Armen zu verbreiten und ihre Erfindungen aufzuspüren. Für die Menschen dort ist er wie ein Gandhi der Technik. Nun soll aus dem Ma
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april 2008 by snearch

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