snearch + nordkorea   5

Donald Trump: Uno-Sanktionen gegen Nordkorea sind seine Lehrstunde - Kommentar - SPIEGEL ONLINE
"Feuer und Zorn" hatte Donald Trump Nordkorea angedroht. Die "härtesten" Sanktionen wollte seine Uno-Chefdiplomatin Nikki Haley dem Regime nach den letzten Bombentests aufzwingen. Starke Sprüche können sie im Hause Trump, das war es dann aber auch schon. So richtig viel erreicht haben sie mit dieser Polterei bislang nicht.


Die neuen Sanktionen, die der Uno-Sicherheitsrat nun einstimmig gegen Nordkorea verhängt, sehen erstmal nach viel aus. Gemessen an den Erwartungen, die die US-Regierung in den vergangenen Wochen mit ihrer kraftvollen Rhetorik geweckt hat, sind sie jedoch eher mager. Die Öl-Exporte (vor allem aus China) sollen um 30 Prozent gekappt werden, die USA wollten ursprünglich einen vollständigen Stopp erreichen.

Schiffe, die Nordkorea ansteuern oder verlassen, dürfen durchsucht werden, aber nur mit Erlaubnis der Staaten, in denen die Schiffe registriert sind. Das lässt viel Raum für weitere Schmuggeltricks. Eigentlich wollten die Amerikaner die Schiffe notfalls auch mit Waffengewalt stoppen können, um den Warenverkehr zwischen Nordkorea und anderen Staaten zu kontrollieren. Auch daraus ist also nichts geworden.

China und Russland haben erfolgreich verhandelt, sie zeigen Trump seine Grenzen auf. Härtere Maßnahmen hätten sie mit ihrer Vetomacht verhindert. Trump musste das notgedrungen akzeptieren, um eine vollständige Blamage im Sicherheitsrat zu umgehen.

So ist dies auch eine Lehrstunde für ihn: Wenn er einen großen Krieg vermeiden will, wird er in diesem Konflikt nur mit China und Russland zu Ergebnissen kommen, nicht gegen sie. Da helfen auch keine starken Sprüche.
USA  Nordkorea  UNO  Sanktionen  UNO-Resolution  Trump_Donald  China  Russland  Kompromiß 
4 weeks ago by snearch
Nordkorea-Experte: "Nicht sicher, dass die USA einen Krieg gewinnen würden" - SPIEGEL ONLINE
SPIEGEL ONLINE: Was wäre aus Ihrer Sicht ein besserer Weg, Nordkorea von seinem Nuklearprogramm abzubringen?

Hayes: Es müsste ein umfassendes Sicherheitsabkommen geben, das aus sechs Elementen besteht. Dazu gehören: die Einrichtung eines regionalen Sicherheitsrates unter Beteiligung aller Länder in Nordostasien; ein Nichtangriffspakt aller am Korea-Konflikt beteiligten Staaten; ein Friedensvertrag für Korea, der das bestehende Waffenstillstandsabkommen ersetzt; eine allmähliche Beendigung aller unilateralen und multilateralen Sanktionen; sowie die Einrichtung einer nuklearwaffenfreien Zone in der Region. Nordkorea müsste eine Garantie erhalten, dass es nicht mit Atomwaffen angegriffen wird, wenn es auf den Atommacht-Status verzichtet.

SPIEGEL ONLINE: Wie realistisch ist die Umsetzung eines solchen Plans?

Hayes: Es ist möglich, das umzusetzen, aber natürlich könnte man diese Ziele nur schrittweise in Phasen erreichen. Die Sache würde Zeit brauchen.

SPIEGEL ONLINE: Die USA drohen Nordkorea mit einem möglichen Angriff. Was würde passieren, wenn Donald Trump einen Präventivschlag gegen den Norden anordnen würde?

Hayes: Ein Präventivschlag der USA würde direkt in einen Krieg führen, in dem Nord- und Südkorea in großen Teilen zerstört würden; amerikanische Alliierte wie Japan oder Australien könnten hineingezogen werden und erhebliche Schäden erleiden. Auch der Einsatz von Nuklearwaffen wäre denkbar. Keine guten Aussichten. Wenn man die Ausmaße eines solchen Konflikts betrachtet, an dem dann womöglich auch China beteiligt wäre, muss man sagen: Es ist nicht sicher, dass die USA einen solchen Krieg gewinnen würden.
...
SPIEGEL ONLINE: Wie beurteilen Sie Donald Trumps bisheriges Verhalten in der Krise?

Hayes: Gemessen an den normalen Maßstäben, die für ein verantwortungsbewusstes Handeln eines Präsidenten gelten, war sein Verhalten einfach nur erschreckend. Es ist offensichtlich, dass ihm Korea egal ist, dass er sich um Nuklearkriege, Abschreckung und Handel nicht schert. Er verhält sich rücksichtslos und nutzt Amerikas Militärmacht, um Gegner wie auch Verbündete zu bedrohen. So will er sie verwirren und aus dem Takt bringen. Immer wenn das Durcheinander dann am größten ist, versucht er, irgendeinen Vorteil zu erzielen - einen Waffendeal mit Südkorea, neue chinesische Sanktionen gegen den Norden. Er will seinen Anhängern Erfolge vorweisen können.
Südkorea  Nordkorea  Korea  Korea-Krieg  USA  Konflikt  Trump_Donald 
5 weeks ago by snearch
North Korea Is Not Crazy
In early 2016, a new pattern of activity began to emerge in an unusual operation against the Bangladesh Central Bank. Actors obtained the legitimate Bangladesh Central Bank credentials for the SWIFT interbank messaging system and used them to attempt to transfer $951 million of the bank’s funds to accounts around the world. A few simple errors by the actors (and some pure luck) allowed central bankers to prevent the transfer of or recover most of the funds, but the attackers ended up getting away with nearly $81 million.
Cyberwar  Nordkorea  Bangladesch  USA  crime  Wurm  WannaCry  NSA  SWIFT  Banken 
6 weeks ago by snearch
Military conflict with North Korea can be avoided: Germany's Merkel
BERLIN (Reuters) - A military conflict with North Korea can be avoided, Chancellor Angela Merkel said on Wednesday, adding that Germany could help find a diplomatic solution to Pyongyang's standoff with the United States.

"We should do more," Merkel said of Germany and the European Union.

"We cannot simply insist on a diplomatic solution while we sit and do nothing," she added at an event organized by the Handelsblatt business daily.

Merkel, who is expected to win an election next month, said EU countries like Germany and France could play an active role in securing a peaceful solution to the standoff like they did in talks with Iran over its nuclear program.
Merkel_Angela  Nordkorea  USA  Krise 
7 weeks ago by snearch
The forbidden railway: Vienna - Pyongyang 윈 - 모스크바 - 두만강 - 평양
OUR STORY

In september 2008 a friend of mine and I made a trip to the Democratic Peoples Republic of Korea, better known as North Korea.

Not only that North Korea is quite an unusual touristic destination, the route to North Korea was even more unusual – I travelled the whole way from Vienna (Austria) to Pyongyang by train via Slovakia, Ukraine and Russia (my friend, he is from Switzerland, only joined me in Irkutsk). And we used a route into North Korea, which is said to be impossible for tourists:
We entered North Korea from Russia via the border at Hasan/Tumangan, whereas usually tourists can only use the railway line from the Chinese-Korean border at Dandong/Sinuiju to Pyongyang.
This route was open for tourist traffic only untill about 1994. It's likely that we were the first tourists who travelled this line since then.

Our trip was an experiment, we just wanted to try this route. Long planning and debates whether we should really try it or not preceeded the trip. .
TOP  Inspiration  Abenteuer  Nordkorea  travelling 
january 2011 by snearch

Copy this bookmark:



description:


tags: