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Martin Wehrle: Sei einzig, nicht artig - Buchauszug zu Nettigkeit - SPIEGEL ONLINE
Sie sammeln Fleißkärtchen, wirken immer bestens gelaunt, sind der Sonnenschein fürs Büro - und einfach zu nett für den Job. Karrierecoach Martin Wehrle warnt: Dauerlächeln deuten manche Kollegen als Unterwerfungsgeste.
Psychologie  Arbeitswelt  harmoniesüchtig  Unterwerfungsgeste 
september 2015 by snearch
Aufhebungsvertrag: Tipps und Fallen - SPIEGEL ONLINE
Die Firma entlässt reihenweise Kollegen, Aufhebungsverträge sollen den Ausstieg schmackhaft machen. Was tun? Wer zu früh unterschreibt, ist oft der Verlierer. Acht Tipps, damit Sie keine Ansprüche riskieren.
Profession  Arbeitswelt  Aufhebungsvertrag 
may 2015 by snearch
Überwachung bei Daimler: Die Diktatur der Angst - SPIEGEL ONLINE
Daimlers Aktion wird viel auslösen, nur keinen Terror verhindern. Die Überwachungsparanoia wird bewirken, dass sich die Daimler-Mitarbeiter anpassen, sich weniger trauen und nur noch nach Vorgaben funktionieren. Und sie wird die Folge haben, dass Mitarbeitern subkutan das Gefühl gegeben wird: Wir wissen Bescheid über dich. Deutschland bildet sich mächtig was darauf ein, ein freies und pluralistisches Land zu sein, in dem jeder seine Meinung sagen darf. Das mag für die Politik gelten, für die Wahl des Urlaubsortes oder das Fernsehprogramm. Für einen Ort gilt es definitiv nicht: den Arbeitsplatz. Dort sollte man möglichst konform zur Firmen-PR auftreten.

Konditioniert auf Anpassung aus Angst

Die Gesellschaft hat sich an diesen Zustand gewöhnt, sie duldet ihn, scheint ihn sogar zu akzeptieren, ist konditioniert auf Anpassung aus Angst. Angst vor Schikanen durch den Vorgesetzten. Konfrontation darf nicht sein im Betrieb, der offene Diskurs darüber, was richtig und was falsch ist, ist verpönt. Wie kann es sonst sein, dass selbst ein Betriebsrat in einem Apple-Store in München sich nicht traut, offen über seine Arbeit zu sprechen? Unternehmen leben inzwischen ganz offen eine Kultur des Misstrauens, die schädlich ist. Schädlich für sie selbst, aber auch schädlich für die Arbeitnehmer.

Unternehmen tun gut daran, sich auch an unbequemen Mitarbeitern zu reiben, mit ihnen um Lösungen zu ringen. Stattdessen alle unter Generalverdacht zu stellen, sie zu überwachen und Akten zu führen, ist einer freien und sozialen Marktwirtschaft unwürdig.
Arbeitswelt  Überwachung  Einschüchterung  Daimler-Benz  Profession  Angst  Apple  Anpassung 
january 2015 by snearch
Führungskräfte: Manager werden in Zukunft ihre Macht verlieren | ZEIT ONLINE
Globalisierung, Klimawandel, demografischer Wandel und Digitalisierung verändern die Arbeitswelt weltweit. Konzernlenker müssen künftig altruistisch denken.
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Auch die Digitalisierung hat die Arbeitswelt verändert – und wird es künftig weiter tun. Wir arbeiten virtueller, mobiler, schneller und vernetzter. Die Grenzen zwischen Privatleben und Berufsleben verschwimmen. Das bedeutet aber auch, dass Interna jederzeit öffentlich werden können. Auch das erfordert neue Fähigkeiten im Management.
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Georg Vielmetter ist Manager bei der Hay Group. Gemeinsam mit Yvonne Sell schrieb er das Buch Leadership 2030. The six megatrends you need to understand to lead your company into the future, aufbauend auf jahrelanger Forschung eines Hay Group-Teams und in Zusammenarbeit mit der Zukunftsforschungsagentur Z_Punkt.
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Was tun? Der starke, dominante Held an der Spitze eines Unternehmens hat ausgedient. In Zukunft werden diejenigen Manager erfolgreich sein, die ein anderes Bild von sich haben: Die Führung als eine Beziehung verstehen und die Macht sozialisieren. Die wissen, dass sie selbst nur stark sind, wenn sie andere stark machen. Die auf echte Teams an der Spitze setzen. Die es ihren Mitarbeitern ermöglichen, individuelle Sinnzusammenhänge mit Unternehmensinteressen zu verknüpfen. Die sich nicht in erster Linie auf sich selbst beziehen, sondern auf andere. Ich nenne diese Führungskräfte Altrozentriker.
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december 2014 by snearch
Lob im Büro: Matthias Nöllke regt sich auf - SPIEGEL ONLINE
Wen der Chef lobt, der hat verloren. Denn meist heißt das Lob, dass einem eine echte Belohnung vorenthalten wird: Beförderung, mehr Geld? Pustekuchen. Einzig sicher ist die geballte Abneigung der Kollegen.
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november 2014 by snearch
Mindestlohn im Bundestag: Zurück zum Wert der Arbeit - SPIEGEL ONLINE
Mehr als zehn Jahre lang haben Gewerkschaften und Politik darum gerungen, eine gesetzliche Lohnuntergrenze einzuführen. Das allein ist beschämend genug.
Standort_D_Land  Missstand  Mindestlohn  Arbeitsmarkt  Arbeitswelt 
july 2014 by snearch
Mobbing am Arbeitsplatz: Können Gesetze die Opfer schützen? - SPIEGEL ONLINE
Mobbing kann Existenzen zerstören und wird selten geahndet: Deutsche Gesetze kennen den Begriff nicht einmal, Mobbingfälle sind vielen Richtern zu mühselig. Können neue Gesetze weiterhelfen?
Mobbing  Arbeitswelt  Recht  Standort_D_Land 
april 2014 by snearch
Serie Das Karrierebuch: Raus aus der verrückten Tretmühle | ZEIT ONLINE
"Fehlerhaft sind nicht die einzelnen Menschen, die mit Überforderung, Dauerstress und Burn-out kämpfen – fehlerhaft ist das System, das sie jeden Tag zu diesem Kampf zwingt", schreibt Wehrle. Die Arbeitswelt von heute gleiche der aus Zeiten des Frühkapitalismus. Die Renditen stünden über der Gesundheit der Menschen. "Die Mitarbeiter werden ausgenutzt, ausgelaugt und aussortiert."
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october 2013 by snearch
Karriere in Dänemark: "Wollen Sie nicht lieber segeln gehen?" - SPIEGEL ONLINE
Dänemark gilt als Schlaraffenland für Arbeitnehmer: Bezahlung, Arbeitszeiten und Kinderbetreuung sind top. Einen Arbeitsplatz zu finden, ist für Ausländer aber nicht mehr ganz einfach. Vier Deutsche haben es geschafft - und berichten vom beruflichen Neustart in Kopenhagen.
Profession  Dänemark  auswandern  Arbeitswelt  Kopenhagen 
august 2012 by snearch
Comparison USA-Germany
In everyday life in the US, you often encounter shocking incompetence. This is a consequence of the fact that most jobs require only minimal training:

A police officer in the US for instance gets about 6 months of training at a police academy, while the same job in Germany is preceded by a three year schooling and training period.
Bank employees in the US are often "trained on the job", while in Germany every bank teller goes through a three year apprenticeship.
Teachers in the US typically finish a four year college degree during which time they take some teaching classes; then they take a test and get their teaching license. Teachers at private schools don't have to be licensed in any way. In Germany, every prospective teacher must study two fields plus pedagogy for about 5 years at a university, followed by the first state's exam, after which he or she receives another two years of intensive theoretical and practical training at a school, writes a thesis and has to pass the second state's exam.
Mentalität  USA  Standort_D_Land  Unterschiede  Profession  Arbeitswelt 
august 2012 by snearch
Psychologie: Macht und Mitgefühl | Wissen | ZEIT ONLINE
Wie bleibt in der Hierarchie oben, wer oben ist? Durch »soziale Intelligenz und psychologisches Geschick«, sagt Robert M. Sapolsky. Der Professor aus Stanford hat Aufstieg und Fall vieler autoritärer Charaktere erlebt. Salomon, Nebukadnezar und wie sie alle hießen. »Um seine Autorität und damit seine Macht zu festigen, muss der Chef wissen, mit wem er Koalitionen schmieden sollte. Und von wem er sich besser fernhält.«
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So beschreibt der Forscher das Erfolgsgeheimnis der Führungspersönlichkeiten, die er genauestens beobachtet hat. Ein besonders wichtiges Element sei auch die Impulskontrolle: »Den anderen einfach ignorieren, wenn die Angelegenheit nicht wirklich wichtig ist – auch das schafft Autorität.«
Psychologie  Arbeitswelt  Autorität 
october 2010 by snearch
Freizeit: Wie wollen wir leben? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
Schon lange bevor im vergangenen September Lehman Brothers pleiteging, war klar, dass es in einer globalisierten Welt mit ständig effizienter werdenden Arbeits- und Herstellungsabläufen keine Vollbeschäftigung für alle mehr geben kann. Aber vor der Krise stellte kaum jemand die Systemfrage. Selbst als die deutschen Arbeitslosenzahlen im Jahr 2006 erneut über die Fünf-Millionen-Marke kletterten, blieb ein Theoretiker wie Thomas Straubhaar, der Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts, ein mit höflicher Herablassung betrachteter Außenseiter: Er forderte ein staatlich garantiertes, lebenslanges, steuerfinanziertes Grundeinkommen für jeden Bürger.
Arbeitswelt  Kapitalismuskritik  Reformbedarf 
july 2009 by snearch

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