mxmerz + deutschland   27

Amok Mama: Ten things I love about Germany - EXBERLINER.com
That respectful, concentrated look on German people's faces when they do ausländisches Tanzen Breakdancing, Bollywood, line-dancing. You can see the quiet respect in their eyes. It's like they're thinking: "Okay, we did the Holocaust, we better get this right." It's lovely.
deutschland  gesellschaft 
march 2014 by mxmerz
SPRENGSATZ _Das Politik-Blog aus Berlin» Blog Archive » Auf dem Weg zur Bananenrepublik?
Ein Ex-Innenminister, der das Recht so gering achtet, war keine Minute länger tragbar. Für Friedrich, Erfinder des “Supergrundrechts Sicherheit”, war der warnende Hinweis an seine neuen Kumpels von der SPD wichtiger als die Wahrung von Dienstgeheimnissen. Das war kein Freundschaftsdienst, sondern Kumpanei – die Kumpanei einer Bananenrepublik, in der eben nicht alle Bürger vor dem Gesetz gleich sind.
edathy  hans-peter-friedrich  deutschland 
february 2014 by mxmerz
Spionage: Offiziell erlaubt - heute-Nachrichten
Die Bundesregierung gibt sich ahnungslos, dabei haben hierzulande mehr als 200 US-Firmen eine Sondergenehmigung: Seit 2003 ist für sie Spionage in Deutschland offiziell erlaubt. Das haben ZDF-Recherchen ergeben. Und neue Dokumente sollen belegen, dass die NSA weltweit unbegrenzten Zugriff auf Internetdaten hat.

<a href="http://anmutunddemut.de/2013/07/31/der-spaten-geburt.html">via</a>
nsa  amerika  deutschland  überwachung  af 
july 2013 by mxmerz
Bundesregierung holt MAD-Informanten aus Afghanistan nach Deutschland - SPIEGEL ONLINE
Er bekam vom für Sicherheit zuständigen Innenstaatssekretär eine Aufenthaltserlaubnis nach Paragraf 22 des Aufenthaltsgesetzes, der eine "Aufnahme aus dem Ausland aus völkerrechtlichen Gründen" und "zur Wahrung politischer Interessen der Bundesrepublik" ermöglicht.

Im Fall von Edward Snowden sind die “politischen Interessen der Bundesrepublik” offensichtlich nicht in Gefahr.
edward-snowden  asyl  afghanistan  deutschland  af 
july 2013 by mxmerz
Prism und BND: Unsere Geheimdienste, unsere Entscheidung - SPIEGEL ONLINE
Wie kann es sein, dass kein Politiker aus den Kontrollgremien diese Grundrechtseingriffe thematisiert? Das Gremium tagt geheim, aber als dort kürzlich gefragt wurde, was der BND von den NSA-Spähaktionen wusste, lautete die Antwort den Kommissionsmitgliedern zufolge: nichts.

Hat der BND dem Kanzleramt und dem Kontrollgremium also verschwiegen, woher die Tipps kommen? Hat der Geheimdienstkoordinator es dem Kontrollgremium des Bundestags verheimlicht? Oder ist einfach keiner der Aufseher darauf gekommen, dass diese Vorratsdatenspeicherung wohl kaum mit Urteilen des Verfassungsgerichts zu vereinbaren ist?

prism  nsa  bnd  deutschland  via:lawblog  af 
july 2013 by mxmerz
Wahlkampf: Es bleibt idyllisch. Bis September - Wirtschaftspolitik - FAZ
Das alles soll die Wähler darüber hinwegtäuschen, dass sie im Fall der Wiederwahl eine ganz andere Angela Merkel erleben werden - egal, mit welchem Koalitionspartner sie dann regiert. Es wird eine Kanzlerin sein, die ihre Deutschen zum ersten Mal mit den finanziellen Folgen der Banken- und Euro-Rettung konfrontiert, die irgendwann das Ende der deutschen Sonderkonjunktur bewältigen und das Publikum auf neue Belastungen einstellen muss. Es wäre nicht die erste abrupte Wende in ihrer politischen Karriere, und sie wird ihr angesichts des Wahlkalenders relativ leichtfallen: Diesmal stehen auf absehbare Zeit keine wichtigen Landtagswahlen an, und die innenpolitische Bedeutung der Europawahl im kommenden Mai ist überschaubar.
angela-merkel  btw13  wirtschaft  deutschland 
july 2013 by mxmerz
Geheimdienst-Affäre: Amerika darf Deutsche abhören - Inland - FAZ
Gert René Polli, der von 2002 bis 2008 Präsident des österreichischen Bundesamtes für Verfassungsschutz war, bezweifelte, dass die deutschen Behörden von der Ausspähung nichts gewusst hätten. Polli sagte der F.A.S., ihm sei das Programm „Prism“ unter anderem Namen bekannt gewesen. Darum sei es „widersinnig und unnatürlich“, wenn die deutschen Behörden nichts davon gewusst hätten. Auch in Österreich habe es Überwachungsaktivitäten der Amerikaner gegeben, wenn auch in geringerem Umfang.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) soll am kommenden Donnerstag mit Justizminister Eric Holder und mit dem NSA-Chef Keith Alexander zusammentreffen, um über Ausspähungen Deutschlands zu sprechen.

Na auf das Treffen bin ich ja mal gespannt!
demokratie  deutschland  PRISM  NSA  af 
july 2013 by mxmerz
Demografie: Die schon wieder! | Gesellschaft | ZEIT ONLINE
> Wann habe ich eigentlich angefangen, mich zu wundern?

> War es im März, als der Altpunker Campino (50) für den wichtigsten deutschen Musikpreis Echo nominiert wurde, gemeinsam mit den Altrockern Bruce Springsteen (63), Joe Cocker (68) und Peter Maffay (63)?

> War es im Winter, als die Altpolitiker Peer Steinbrück (66) und Rainer Brüderle (67) zu Hoffnungsträgern ihrer Parteien gekürt wurden?

> Oder war es nach der Wahl in Italien, wo seither ein 87-jähriger Staatspräsident und ein 76-jähriger korrupter Milliardär um die Macht rangeln, gemeinsam mit einem 70-jährigen ehemaligen Investmentbanker, einem 64-jährigen Komiker und einem 61-jährigen Sozialdemokraten?

> Vielleicht war es auch während einer dieser Talkrunden, in denen der 44-jährige Markus Lanz als "junger Mann" bezeichnet wurde – oder als eine 74-jährige ehemalige Nachrichtenmoderatorin behauptete, Männer, die Frauen herabwürdigen, "sind nun mal so".
politik  deutschland  demografie  alter  jugend  blog-todo 
april 2013 by mxmerz
Soziales Experiment: Maria und Josef in Neukölln | Gesellschaft | ZEIT ONLINE
Überdurchschnittlich scheint in Neukölln vor allem das Unterdurchschnittliche zu sein. Die Frage ist: Was passiert, wenn man sich der Unterschicht mal nicht von oben nähert, sondern von noch weiter unten?

Nach einer Viertelstunde fällt die erste Münze in den Becher. Die zweite. Die dritte. Die vierte. Wir hören ein: »Für euch, ja? Macht’s gut.«
politik  deutschland  berlin  neukölln  arm  reich 
december 2012 by mxmerz
Deutschland: 12 Punkte
Irgendwann bekam ich bei Formspring mal die Frage, welche unpopuläre Meinung ich vertreten würde. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich zugebe, dass ich Loriot und Ricky Gervais meist überhaupt nicht witzig finde, aber das war mir zu peinlich.

Also gebe ich lieber zu, dass ich Deutschland richtig gut finde. Nicht grandios, im Sinne von, ich häng mir eine Fahne in den Garten oder ich schlag Dich zusammen wenn Du mein Land beleidigst. Eher im Sinne von: wenn das mit der Erderwärmung voran geht, dann gibt es wirklich keinen Grund mehr für mich, woanders leben zu wollen.

In der Pubertät war ich sehr engagiert, ich ging nicht mehr in Delfinarien und habe insgesamt 5 Briefe an Dikatoren geschrieben, mit der Bitte doch den ein oder anderen politischen Gefangenen frei zu lassen. In dieser Phase meines Lebens wurde ich zwar nicht Vegetarierin, das wäre wohl zu konsequent gewesen, aber ich haderte sehr mit meinem Land. Und milde ausgedrückt, gibt es ja auch genug Gründe Deutschland wenigstens skeptisch zu beäugen.

Mit 16 ging ich dann für ein Jahr in die USA und aus dem “Ich schäme mich für mein Land” wurde kein “I am so proud of my home country Germany” sondern ein “Bin ich froh, dass ich in einem säkularen und rational gesteuerten Land aufgewachsen bin”. Selbstverständlich muss man die USA sehr differenziert betrachten, aber in dem kleinen Südstaatenkaff, in dem ich mich auf einmal wiederfand, betrachteten die meisten Menschen die Dinge auch nicht differenziert.

Das Weltbild dort war für mich gleichzeitig schockierend, beängstigend und faszinierend. Es gab dort einen allmächtigen männlichen Gott, eine reale Angst vor der Hölle und dem Teufel, keine Evolution, sondern eine ein paar tausenden Jahre alte Erde, Sünde überall, jeden Morgen in der Schule eine Pledge of Allegiance, einen sehr lebendigen Rassismus, viel Liebe für Waffen und eine sehr klare und unanfechtbare Vorstellung der Rollen von Mann und Frau.

Also ging ich drei Mal die Woche in die Kirche und ließ mir von einem schlecht gekleideten Prediger ins Gesicht schreien, dass wir alle in die Hölle kommen werden, ich bekam mit, dass der Football-Trainer seiner Tochter ein blaues Auge geschlagen hatte, weil er sie beim Knutschen mit einem Schwarzen erwischt hatte, hörte zu wenn meine Gastmutter mir von dem täglichen (schlechten) Rüberrutschsex erzählte aber sich immerhin über die Geschenke freute, die sie dafür bekam und erklärte im Geschichtsunterricht, dass es einen Unterschied zwischen dem 1. und dem 2. Weltkrieg gab.

Die Menschen dort als dumm zu bezeichnen wird der Situation allerdings nicht gerecht, denn Dummheit gibt es hier genauso viel. Vielmehr wurden sie schon früh auf das Ignorieren und Ausblenden trainiert. Was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Es ist also durchaus möglich, Freunde zu finden, die man für sehr intelligent, lustig und überhaupt großartig hält, aber die bei manchen Themen einfach eine große schwarze Wand hervorschieben, um Logik oder Sinnfragen auszublenden.

Immer wieder wurde mir bewusst, dass Deutschland ein gutes Land zum Aufwachsen ist. Ich erinnere mich an meine Schulzeit als etwas langweilig aber auch als angenehm unaufgeregt. Ich hatte immer den Eindruck, dass ich sowohl von meinen Lehrern als auch von meiner Familie in Ruhe gelassen wurde, solang ich mich an formale Regeln, wie Pünktlichkeit, Verbindlichkeit und Höflichkeit hielt.

Ich durfte mit 14 Jahren in die Diskothek gehen, weil klar war, dass ich mit einem Taxi nach Hause fahren, spätestens um 2 Uhr im Bett liegen und am nächsten Tag um 7:30 zum Frühstück erscheinen würde. Außerdem endete ich meist im dörflichen Jugendheim, weil meine Freundinnen nicht so viele Freiheiten genossen wie ich.

Wenn ich zu Hause wild rumphilosophierte wies meine Mutter mich auf den völlig übertriebenen Pathos meiner Aussagen hin und empfahl mir Simone de Bouvoir, die russische Literatur und einfach mal die Klappe halten. Nie wäre es ihr aber in den Sinn gekommen, mich von irgendetwas fernzuhalten.

Selbst Barbara Cartland durfte ich lesen, es gab keine schwarzen Bücher und keine abgeschlossenen Bücherschränke. Als ich irgendwann mal Interesse bekundete, eine Porno zu sehen, wurde mein Bruder in die Videothek geschickt, um mir einen solchen auszuleihen, ich war ja noch nicht 18.

Natürlich kann man argumentieren, dass ich in einem sehr liberalen Haushalt aufgewachsen bin, allerdings hatte ich auch bei meinen Freunden und Klassenkameraden den Eindruck, dass sie – mit mehr oder weniger großen Abstufungen – ähnlich aufwuchsen.

Als ich dann mal eine Zeitlang in Italien lebte, stellte ich dann fest, dass es nicht nur schön ist, in Deutschland aufzuwachsen, sondern auch dort zu leben, Kinder zu bekommen und arbeiten zu gehen.

Jedes Mal wenn ich auf meinem Kontoauszug die Abbuchung der Miete und des Stroms sehe, denke ich daran zurück, wie ich immer am Anfang des Monats mit 100 Rentnern in einer 10m2 großen Postfiliale stand, mich durch Ellebogen und Geh-Schlag-Stöcke kämpfte, um dann endlich in Bar die Nebenkostenrechnungen zu bezahlen.

Von der Vermieterin mal abgesehen, die auf einmal nach 7 Monaten pro Übernachtungsgast und Nacht 15 Euro verlangte, weil sie mir ja schließlich nur den Schlafplatz und nicht das Zimmer vermietet hätte. Der Mietschutz in Neapel war die Drohung zur Polizei zu gehen und dort die Vermieter wegen Steuerhinterziehung anzuzeigen. Die Mieteinnahmen wurden selbstverständlich nie dem Finanzamt gemeldet.

In Italien lassen sich die Dinge am Ende immer regeln, aber der Stress vorher hat mein deutsch-strukturiertes-Gehirn völlig aus dem Konzept gebracht.

Genauso wie ich tagelang nicht begriff, warum die von mir angerufenen Dienstleister nicht taten, was ich ihnen sagte. Ich arbeitete damals für ein paar Wochen in einer italienischen Notrufzentrale und hatte ständig Schwierigkeiten, die Leute zu motivieren, meinen Kunden zu helfen. Ich verstand es nicht, schließlich sorgte ich mit meinen Aufträgen für ihren Lebensunterhalt.

Irgendwann beobachtete ich meinen deutlich erfolgreicheren italienischen Kollegen. Seitdem begann ich ein Gespräch nicht mehr mit einem Buongiorno und den relevanten Daten für den Vorgang, sondern fragte nach dem Wetter, der Gesundheit des dementen Onkels und danach, was es denn zum Mittag gab oder zum Abendessen geben würde.

Außerdem begriff ich, dass Kinder bei der Bearbeitung eines Vorgangs für eine deutliche Geschwindigkeitssteigerung sorgen konnten. In schwierigen Fällen erzählte ich also ausschweifend von dem Baby, das ich im Hintergrund hatte weinen hören.

Es ist unglaublich wie schnell die Italiener beim Thema Kinder werden. Wahrscheinlich wurde der Ferrari irgendwann mal als Krankenwagen für Notfälle bei Kleinkindern entwickelt.

Zurück in Deutschland fühlte ich mich bei den 3-Minuten-Gesprächen mit unseren Partnern wieder wie ein Fisch im Wasser. Es ist mir nach wie vor ein Rätsel, wieso man dringende Sachen unnötig verzögern sollte.

Und dann die Sache mit den Männern. Nun lässt sich auf mein Liebesleben keine empirische Studie aufbauen, aber wenn mir ein Mann, der noch bei seinen Eltern wohnt und mir bis zu Brust reicht sagt: „Provaci (Probier uns aus)“ dann werde ich freudig erregt bei dem Gedanken an blasse, ernste Männer, die Wäsche sortieren können.

Wahrscheinlich kommt man einfach immer da zurecht, wo man die Gegebenheiten uns Sitten kennt, wo man sich perfekt verständigen kann und wo selbst die beknackteste Doktrin als solche nicht auffällt, weil man sie mit der Muttermilch aufgesogen hat.

Wahrscheinlich bin ich einfach auch nur noch viel spießiger, als ich ohnehin schon denke, aber ich mag es hier. Es ist so ist so beschaulich und organisiert. Man muss nicht verhandeln um Dinge, die ausgezeichneten (im wörtlichen nicht im übertragenen Sinn) Preise werden einfach bezahlt. Es gibt Anträge für eigentlich alles und sogar Anlaufstellen, die die Anträge erklären.

Es gibt ein Steuersystem, das komplexer ist, als die Bordelektronik des Raumschiff Enterprise, am unterhaltsamsten sind die Deutschen beim twittern und Euphorie sieht man vor allem in den Gesichtern der Zuschauer des Musikantenstadels.

Bodenständigkeit gilt als eins der größten Komplimente und das Essen ist eigentlich wie das ganze Land: nicht raffiniert aber ehrlich. Und wenn das zu langweilig ist, geht man eben zum Italiener nebenan, denn dogmatisch sind wir nicht.
Journal  Italien  USA  deutschland  from google
may 2012 by mxmerz
Die unpersönliche Nation
Als ich vor drei Jahren mein Linguistik-Studium abgeschlossen habe, hätte ich nicht gedacht, dass mich mal ein Pronomen auf die Palme bringt. Es ist nicht das egoistische „mein“ oder das generalisierende „wir“. Ich werde wahnsinnig, wenn mir  landauf landab immer … Weiterlesen →
Gesellschaft  Kultur  Politik  Bundespräsident  Gauck  Joachim  Nation  Pronomen  unpersönliche  Verantwortung  deutschland  from google
march 2012 by mxmerz

Copy this bookmark:



description:


tags: