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Popular Science data issue
The November issue of Popular Science is a special on data. There are a couple of original graphics by Jer Thorp and Jan Willem Tulp, along with a handful of interesting articles. I also got to put together a gallery of some of favorite visualization projects over the past few years.
News  Popular_Science  from google
november 2011
Weder sozial noch Graph?
Exzellentes und glänzend geschriebenes Post von Maciej Ceglowski, dem Entwickler von Pinboard, über das Konzept des sozialen Graphen: The Social Graph is Neither. Ein Social Graph sei weder ein Graph noch sozial. Websites, die auf diesem Konzept aufbauen, vor allem Facebook und Google+, würden in ein paar Jahren auf uns so veraltet wirken, wie das AOL der 90er Jahre.

In dem Post geht es vor allem darum, ob sich soziale Beziehungen überhaupt als Graphen, also durch Knoten und Kanten (edges) modellieren lassen. Ceglowski zweifelt daran grundsätzlich. Menschliche Beziehungen seien so komplex, verschieden und flüchtig, dass sie sich grundsätzlich nicht mit diesem Modell erfassen ließen, selbst wenn man alle Möglichkeiten ausnutzt, die z.B. RDF bietet.

Ich glaube nicht, dass dieses Argument wirklich triftig ist, denn Modelle unterscheiden sich prinzipiell von dem, was durch sie modelliert wird. Wie komplex oder simpel ein Modell sein muss, hängt nicht von der modellierten Wirklichkeit ab, sondern von dem Zweck, zu dem man es braucht. Dass man soziale Netze nach dem Graphenmodell nur dazu brauchen kann, crap anzubieten, halte ich für fraglich—aber ich glaube auch, dass solche Sites als solche nur sehr simple soziale Erfahrungen erlauben. Sites wie Twitter, die um soziale Objekte, bei Twitter die Tweets organisiert sind, halte ich auf lange Sicht für interessanter, weil es immer neue und immer andere Arten von sozialen Objekten geben kann.

Am wichtigsten finde ich ein Argument, dass Ceglowski erst am Ende bringt: Zu sagen, dass jemand mein Freund ist, ist nicht einfach eine Feststellung, es ist eine soziale Handlung. Man kann auch sagen: Sie hat einen performativen Charakter—wie das Bruderschaft Trinken in Ceglowskis Heimat. Wenn ich bei Facebook jemand friende, dann stelle ich damit ein Beziehung, nämlich die Facebook-Freundschaft, her. Sie ist also nicht einfach eine Abbildung einer sonst bestehenden Beziehung.

Die Facebook-Freundschaft ist damit ein Beispiel dafür, dass im Web eigene Formen von Beziehungen erzeugt werden. Sie sind nicht virtuell, sondern materiell und messbar. Sie sind aber nicht mit Beziehungen in der analogen Welt identisch. Der Soziale Graph würde dann nicht eine Realität außerhalb oder vor dem Web abbilden, sondern webspezifische soziale Beziehungen.
Theorie  from google
november 2011
Antworten auf „Wer wie was? Wieso weshalb warum? – Eine kleine Einführung ins Bloggen“
Es dauert nicht mehr lang, dann darf die liebe Monika eine Einführung ins Bloggen geben. Das wieso und eine Menge Fragen dazu hat sie in ihrem Blog bereits aufgeführt. Da sie aber auch um Antworten bat und ich es so passend finde, dass sich das mit meiner Themenwoche „Blogging“ verbinden lässt, mache ich aus meinen Antworten einfach einen eigenen Blogpost, den sie dankenswerter Weise auch durchgehen lässt. Danke, mons! Nun heißt es also Ärmel hochkrempeln und die Basics erklären …

>>Was ist das denn eigentlich, ein Blog, und was macht man denn da, wenn man das tut, bloggen?<<

Ganz einfach gesagt: Bloggen bedeutet „ins Web schreiben“. Das kann man zwar auch mit anderen Diensten und Social Networks wie Facebook, Google+, Twitter und wie sie alle heißen, aber ein Blog, das ist etwas ganz Besonderes und für mich auch der Inbegriff dessen. Man stelle es sich wie ein digitales Tage- oder auch Notizbuch vor, in das man seine Überlegungen, Gedanken und Meinungen einfliessen lässt. Das Schöne am Bloggen ist jedoch: es liegt ganz in deiner Hand, welche Themen du dabei behandelst und worüber du schreibst. Persönliche, themenorientierte wie auch fachliche Blogs reichen sich in der Blogosphäre, so nennt man das weite Universum aller Blogs im Allgemeinen und Ganzen, die Klinke in die Hand. Es gibt Blogs, die von Privatpersonen betrieben werden, um Privates zu behandeln. Es gibt Blogs, die von Privatpersonen betrieben werden, um ihrem Hobby oder auch einer Leidenschaft zu frönen und darüber zu berichten. Es gibt Themenblogs, die sich Film, Sport, Politik, Wirtschaft, Stricken, Kochen, Segeln, Schlangenzucht, Eisenbahnen, Fotografie, Katzen und so allem anderen, was es auf der Welt gibt, zuwenden, die von begeisterten Menschen als Ein-Mann-Projekt oder auch im Team betreut werden. Und dann gibt es natürlich auch noch Unternehmensblogs, die von Firmen oder auch Marken betrieben werden, um ihre Ansichten und Statements in einem von ihnen kontrollierten Medium unterbringen zu können.

Denn genau genommen ist auch das ein ganz wichtiger Teil, wenn nicht sogar der wichtigste des Bloggens: >>Ich<>meine<< persönlichen und subjektiven (!) Meinungen und Ansichten nieder, die keine Redigaturprozesse oder Gatekeeper überwinden müssen. Wer auf "Publizieren" gedrückt hat, der hat veröffentlicht. Keine Gegenkontrolle. Niemand, der dir noch im Schreibprozess reinruft "Das kannst du nicht machen!". Allerdings sollte auch klar sein: man steht für das eigens publizierte Wort auch in der Verantwortung. Wenn ich es mit einem Blogpost verbocke, dann muss ich auch dafür gerade stehen.

Aus rein technischer Sicht bzw. qua definition sind Blogs also Medien, die von ihren Autoren bestimmt und geführt werden, was die inhaltliche Ausrichtung betrifft. Weitergehend sind Blogs so genannte achronologische Medien. Sprich: der neueste Eintrag steht oben, statt unten. Man setzt also immer einen neuen Artikel "drauf", statt ihn, ähnlich einem Buch, an das vorherige Kapitel "dranzuhängen".

Ob es nun "der" oder "das" Blog heißt wird wohl auf ewig eine Streitfrage bleiben. Wohl den Englischsprachigen, die einfach nur "the" sagen müssen …

>>Wie regelmäßig ist regelmäßig und welche Rolle spielt die Frequenz?<<

Diese Frage haben wir auch bei der letzten Montagsrunde diskutiert, als wir uns dem Blogging zuwandten. Die einfache Antwort: es gibt kein richtig oder falsch. Wenn man als Autor das Gefühl hat, etwas zu sagen zu haben, dann schreibt man. Wenn nicht, dann ist das auch okay. Es gibt wirklich gute Blogs, die publizieren pro Monat vielleicht nur zwei Artikel, manchmal auch ein paar Wochen am Stück nichts. Das macht sie trotzdem nicht schlechter, nur weil „weniger“ drin steht. Die Qualität und Aussage eines Beitrags ist entscheidend, um zu sagen das ist „gut“ (wobei man auch über diese Definition streiten kann). Auf der anderen Seite gibt es auch Blogs, die durch ihre thematische Ausrichtung mehrmals täglich Beiträge posten, um Entwicklungen zu begleiten. Ein Beispiel dafür sind Film- oder Sportblogs, die permanenten Input kriegen, um diesen in Output zu verwandeln.

Schlussendlich ist es auch eine Ressourcenfrage. Ja, das Thema greift auch bei kleinen, privaten Bloggern. Wenn ich keine Zeit zum Bloggen habe, dann habe ich keine Zeit. Das ist zwar ärgerlich, wenn man gerade eine gute Idee für einen Beitrag hat, aber dein Leben wird in den allerallerallerseltensten Fällen davon abhängen diesen Blogpost geschrieben zu haben. Wenn die Idee am nächsten Tag noch da und die Zeit verfügbar ist, kann man den Artikel immer noch schreiben.

>>Macht es einen Unterschied, ob ich alleine schreibe oder als Gruppe?<<

Kommt darauf an. Worauf? Darauf, worum es im Blog geht. Ich persönlich bin an diversen Blogprojekten als Autor und Organisator beteiligt, in denen wir als Team mit drei bis fünf Leuten schreiben. Wenn es eine thematische Ausrichtung gibt, die offen genug ist, um mehrere Köpfe und Meinungen als Autorenschaft einbauen zu können, dann ist das ganz wunderbar. Zum einen, weil man eine unglaubliche Abwechslung und tollen Variantenreichtum reinbekommt, der es dem Leser leichter macht verschiedene Ansichten an einer Anlaufstelle mitzunehmen (ähnlich einer Zeitung oder einem Magazin, das ja auch von mehreren Redakteuren befüllt wird). Zum anderen, weil das Wissen, dass mehrere Leute Artikel liefern können und das auch tun den Druck rausnimmt sich permanent zu sagen „Zu Hülf! Ich habe noch gar nichts gebloggt heute!“. Wenn man dann reinschaut und sieht, dass die anderen schon aktiv waren, kann man den Stresspegel ruhig wieder runterschrauben und sich – wie eben schon erwähnt – dem Schreiben widmen, wenn die Zeit dafür da ist. Easy peasy, alles.

Wenn ich jedoch ein Blog mit ganz persönlichem Touch führe, das meine Gedanken wiederspiegeln soll und auch mich als Person (!) zum Zentrum macht, dann wäre es etwas seltsam, wenn plötzlich vier weitere Autoren als „ich“ schrieben, nicht wahr? Auch hier gilt: Möchte ich mit dem Blogging meiner Person und meinen Gedanken oder aber der weit gefächerten Auseinandersetzung mit einem Thema Platz verschaffen?

Meine Erfahrung: Es hilft sowohl als Einzelperson ganz allein mit einem kleinen Blogprojekt erste Erfahrungen zu sammeln, wie auch in der Gruppe, die sich ein gemeinsames Thema sucht und erste Schritte wagt. Wichtig ist nur, aus eigener Überzeugung zu bloggen, um mehr und mehr in die Blogosphäre vordringen zu wollen und herauszukriegen, was am Bloggen so toll ist.

>> Die Rolle der Technik<<<

Die Technik sollte beim Bloggen zwar eine untergeordnete Rolle spielen, da es immer noch um die Inhalte geht, sollte aber auch nicht komplett ignoriert werden. Anbieter wie WordPress, Blogspot aus dem Hause Google, aber auch Posterous und Tumblr machen es möglich recht schnell und auch ansehnlich daherkommende Blogs in Minutenschnelle aufzusetzen. Die einen bieten mehr Optionen zur optischen Anpassung an, die anderen weniger. Das geht vom selbstgehosteten Blog auf eigenem Webspace und Server inklusive der Möglichkeit sich mit Programmierkenntnissen ganz eigene, einzigartige Blogs und Designs zusammenzusetzen bis hin zu den fremdgehosteten Angeboten, die eine Vielzahl an Themes als Designvorlage zur Verfügung stellen, um diese mit ein paar kleinen Anpassungen gemäß den eigenen Vorstellungen aufzuhübschen.

Mein Blog ist, wie man an der wordpress.com-Endung erkennen kann, zum Beispiel fremdgehostet und liegt auf den Servern von WordPress. Warum? Weil ich mir beim Anlegen damals nicht viel Arbeit machen wollte, um mich mit meinen überschaubaren Programmierkenntnissen eben nicht durch Designs und Co. wühlen zu müssen. Das Komplett-Sorglos-Paket erfüllt seinen Zweck voll und ganz. Allerdings hat das Fremdhosten auch das (überschaubare) Risiko, dass mit einem Absturz der WP-Server meine Daten, Beiträge, Uploads usw. verloren gehen könnten, wenn es ganz mies läuft. Noch dazu bin ich mit meinem Blog sozusagen „Gast“ auf den WP-Servern. Wenn ich also gegen die Hausordnung verstossen sollte, dann hat WP die Handhabe mir komplett den Saft abzudrehen.

Eigens gehostete Blogs liegen komplett in deiner Hand. Du hast die Befehlsgewalt darüber und keiner kann dir großartig reinreden, da es dein Haus ist, in dem du dich befindest, um beim Bild des Gastes und Hausbesitzers zu bleiben. Oder noch besser: Fremdhoster sind Mieter. Selbsthoster haben ihr Eigenheim.

>>Warum tue ich das überhaupt? Und das immer wieder? (plus wie viel „Bewerbung“ braucht ein Blog, wie viel verträgt’s?)<<

Mein Grundsatz fürs Bloggen: Es muss mir Spaß machen. Alles andere ergibt sich von allein. Ehrlich. Ich habe mein erstes Blog 2004 gestartet. Da hatte ich noch keine Ahnung, dass sich das, was ich tue, Bloggen nennt. Es war das Niederschreiben von Gedanken (ins Netz), was ich einfach mal ausprobieren wollte. Das ging eine Zeit lang gut, dann habe ich wieder aufgehört, weil mir das Interesse daran verloren ging, da es mir an einem Thema und Ziel fehlte. Ich war nur neugierig und nach dem Austesten war diese Neugier gestillt. Das hielt bist Anfang 2007, als ich durch mein Studium wieder zum Bloggen kam. Unsere Profs gaben uns als angehende Online-Journalisten mit auf den Weg, dass wir die Medien, mit denen wir künftig konfrontiert seien, kennen müssten, um sie zu verstehen. Das leuchtete ein und so begann ich wieder zu Schreiben. Über mein Studium, etwas Sport, meinen Studienort, Ausflüge, Urlaube … es war ein privates Blog mit einem bunten Sammelsurium an Themen, das mir Spaß bereitet. Gute vier Jahre habe ich da gebloggt und über 1.300 Beiträge in dieser Zeit fabriziert.

Dann wechselte ich, ebenfalls durch mein Studium und meinen Prof., Thomas Pleil, motiviert, das Themenfeld und wandte mich mit diesem Blog der Online-Kommunikation zu. Wieder aus Spaß. Wieder, weil ich es spannend fand. Und die Freude daran ist seit dem August 2010 immer noch nicht verflogen. Ich habe einfach angefangen und schreibe, wenn ich gut drauf bin und die … [more]
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november 2011
Leitfaden Social Media Monitoring: Der Praxisratgeber für Evaluation und Umsetzung.
Social Media beginnt mit Zuhören: Diese Aussage ist gut. Und sie ist recht. Aber spätestens seit dem Web 2.0 leben wir auch in einem gigantischen Daten-Dschungel. Wie sollen es Unternehmen also schaffen, das was für sie relevant ist, herauszuhören und aus dem Gehörten die richtigen Erkenntnisse für ihre Arbeit zu ziehen? Der Leitfaden Social Media[weiter...]
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november 2011
Fiverr – Dienstleistungen, Designs, Dada: alles für 5 Dollar
Kennen Sie eigentlich schon Fiverr? Spätestens jetzt sollten Sie – vor allem, wenn Sie ein kleines Unternehmen haben. Denn was immer Sie gerade auf die Schnelle dafür brauchen könnten, finden Sie hier. Und es kostet nie mehr als fünf Dollar. Fiverr ist so eine Art 5-Euro-Shop für digitale Dienstleistungen: Die Anbieter dort malen ein Comic-Porträt von Ihnen, entwickeln ein Visitenkarten-Design für Sie, schreiben einen Artikel mit der Hand ab, besorgen 500 neue Twitter-Follower (was nicht ganz so seriös ist) oder schimpfen auf irgendetwas und tragen dazu ein Bananenkostüm (echt wahr!) – alles für jeweils 5 Dollar (oder eben zurzeit 3,75 Euro). Sofort und einfach bezahlbar über Paypal.

Die Seite gibt es natürlich schon länger im Netz. Selbst einen deutschen Ableger hat der von den zwei israelischen Softwareentwicklern Micha Kaufman und Shai Wininge entwickelte Dienst bereits – sowie einige Klone wie zum Beispiel Gigalo, Yoofive oder Fiverdeal. Doch beim Vergleich muss man sagen: Das US-Original hat aktuell die deutlich professionelleren Angebote im Programm – und besticht auch noch durch den derzeitigen Wechselkursvorteil (siehe auch Beispiele weiter unten). Wobei ich jetzt wirklich keine Grundsatzdiskussion über Billigjobs im Netz lostreten will: Wer’s nicht mag, der lässt es eben.

Registrieren und einkaufen
Und so geht’s: Einmalig bei Fiverr anmelden (kost nix), Dienstleistung aussuchen und per Klick bestellen. Die Seite leitet einen danach direkt zum Bezahldienst weiter, wo Sie erst einmal Ihre fünf Dollar bezahlen müssen. Ja, Fiverr vermittelt nur gegen Vorkasse. Danach können Sie mit dem Anbieter direkt über ein Formular kommunizieren und etwaige Sonderwünsche angeben. Das Ergebnis erhalten Sie dann idealerweise in dem vom Anbieter vorgegebenen Zeitraum, teils schon binnen weniger Stunden. Tipp: Wer die Zeitverschiebung zu seinen Gunsten nutzen will, ordert bequem abends und hat das Ergebnis dann am nächsten Morgen schon vorliegen.

Video-Intros für 5 Dollar
Falls Sie wie ich auch gerade ein wenig mit Videos experimentieren: Auch hierfür listet Fiverr wirklich extrem gute Dienstleistungen zum kleinen Preis. Etwa diverse Video-Intros (die sich freilich auch als Outro verwenden lassen), wahlweise mit oder ohne Ton in unterschiedlichen Animationen und Auflösungen. Für fünf Dollar kann das kein Anfänger selber machen. Und die eigenen Videos sehen dann nicht mehr ganz so nach Anfänger aus (das Intro jedenfalls). Um einen Vorgeschmack zu bekommen, gibt es hier mal eine kleine Auswahl von 15 unterschiedlichen und zugleich eigentümlichen Intros (zum Ansehen, einfach auf die Bilder klicken):

Sie mögen Blitze und wollen mit Ihren Videos elektrisieren? Das passende Intro finden Sie hier…

Sie lieben es lieber ruhig und setzen auf die ganze Kraft Ihrer Worte? Auch kein Problem: Gibt es hier.

Auch diese typographische Variante kann sich sehen lassen. Die Textmenge lässt fast schon ein ganzes Video zu.

Eine Mischung aus Moderne und Retro bietet dieses Intro aus animierten 3D-Textflächen.

Auch wenn Sie nicht heimlich die Fäden in der Hand behalten – dieses Intro hat ebenfalls viel Retro-Charme.

Sie wollen Größe demonstrieren, den weiten Blick auf die Stadt, Ihre Wolkenkratzer und Büros? Das ist der Clip dazu.

Wenn Sie in der Stadt sind, geht die Sonne auf. Oder so. Auf jeden Fall ist das ein gutes Intro für urbane Videos.

Falls Sie gerade an einem Heimwerker-Blog arbeiten, ist das ein klasse Auftakt für Ihre Videos…

Sie haben ein paar aktuelle Angebote und wollen die an Mann und Frau bringen? So geht’s.

Gar nicht schnörkellos, aber trotzdem ungemein stilvoll kommt dieses Intro daher. Schlichten Schick könnte man das nennen.

Ein Logo, dass sich aus Molekülen zusammensetzt? Auch das ist möglich – für kleines Geld.

Wo Sie aufschlagen, wackeln die Wände und bröckelt der Putz von der Wand – so jedenfalls ließe sich diese Intro charakterisieren.

Manche mögen’s wild. Oder bunt. Oder grafisch. Alles zusammen vereint dieses Intro. Und der Ton ist auch dabei.

Sie stehen auf großes Kino? Einen theatralischen Auftritt? Kostet Sie nur fünf Dollar…

Modern, Schärfe-Unschärfe-Spiel, animierte Buchstaben – alles drin in diesem Intro

Achso, es ist ja nicht so, als hätte ich die Angebote von Fiverr nicht selbst getestet… Und wirklich: Ich bin zufrieden. Gestern um 13 Uhr bestellt, kam das fertige Intro bereits abends um 22 Uhr per Mail an. Wie gesagt, für das Geld kann man es in der Zeit nicht selber machen. Und alles genauso wie in der Vorschau – nur eben mit meinem Text:

Dienstleistungen selber anbieten
Auch das geht bei Fiverr: Sie können dort Ihre Dienste ebenso selber anbieten. Das geht ebenfalls ziemlich zügig über ein Interface. Von den bezahlten fünf Dollar erhalten Sie dann allerdings nur vier – den restlichen Greenback kassiert Fiverr als Vermittlungsprovision. Allzu reich werden lässt sich damit also eher nicht. Aber vielleicht können Sie sich ja so mit einer Sache, die Sie eh schon fertig und in petto haben noch ein nettes Taschengeld dazu verdienen.


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november 2011
Vizify – Mach eine Infografik aus meiner Twitter-Statistik!
Sicher ist das nur eine nette Spielerei. Viel erfährt man darüber nicht, jedenfalls wenn man sein Twitterprofil regelmäßig auswertet. Dennoch bietet Vizify etwas, was das Tool doch wieder attraktiv macht: eine wunderschöne Grafik. So können Sie sich über Vizify nach kurzem Anmelden per Infografik anzeigen lassen, wie viele Ihrer Tweets eigentlich so retweetet werden. Und falls Sie sich darüber ärgern, können Sie die Balken mit dem Twittervögelchen und einer animierten Zwille auch gleich wieder abschießen – Angry Birds für Tweeties sozusagen.

Auch erfahren Sie in der Grafik was Ihre erfolgreichsten Tweets waren (das Ergebnis stimmt allerdings nicht – ich weiß von Tweets die öfter retweetet wurden) oder wer ihre getreusten Follower sind. Achso, eine Tagcloud mit den von Ihnen am häufigsten genutzten Begriffen gibt es auch noch. Alles in allem sicher nicht der Knaller – aber zwischendurch und am Wochenende mal ganz nett…


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november 2011
Nanans Lamp Toy-Robots
Nanan baut fantastische Lampen in Form von Robotern und Toys. Die urbane AT-ST-Leuchte in Flugzeugtriebwerkoptik will ich jetzt sofort im Wohnzimmer stehen haben! WANT!

Nanans Urban Lights, auf Facebook gibt’s die Bilder auch unge-GIF-t, ein paar mehr davon nach dem Klick. (Danke Jörn!)
Design  Furniture  Lamps  Urban  from google
november 2011
Android: Neues beim Google Reader und Google Docs
Alles Neue macht der…..November. Google haut momentan am laufenden Meter raus – mal Gutes, mal eher Schlechtes. Über Nacht sind dann auch die Updates für den Google Reader und die Google Docs für Android rein gerauscht, allerdings nicht mit den optischen Änderungen, wie hier vermutet. Was beim Google Reader wirklich gut ist, dass ihr nun per Wischen durch die einzelnen Artikel kommt. Find ich gut!

Optisch anders und Widget-alike kommt der Reader nur daher, wenn wir ihn auf Ice Cream Sandwich aka Android 4.0 nutzen würden. Ham’we (momentan) nicht – geht also nicht. Das Changelog von Google Docs ist noch komplett leer – Neues gibt es scheinbar nicht – zumindest konnte ich nichts entdecken, ausser der alten Tatsache. dass es zum Betrachten auf dem Smartphone ok ist, Bearbeiten ist aber eher so..lala. (via)

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november 2011
Android: Neues beim Google Reader und Google Docs
Alles Neue macht der…..November. Google haut momentan am laufenden Meter raus – mal Gutes, mal eher Schlechtes. Über Nacht sind dann auch die Updates für den Google Reader und die Google Docs für Android rein gerauscht, allerdings nicht mit den optischen Änderungen, wie hier vermutet. Was beim Google Reader wirklich gut ist, dass ihr nun per Wischen durch die einzelnen Artikel kommt. Find ich gut!

Optisch anders und Widget-alike kommt der Reader nur daher, wenn wir ihn auf Ice Cream Sandwich aka Android 4.0 nutzen würden. Ham’we (momentan) nicht – geht also nicht. Das Changelog von Google Docs ist noch komplett leer – Neues gibt es scheinbar nicht – zumindest konnte ich nichts entdecken, ausser der alten Tatsache. dass es zum Betrachten auf dem Smartphone ok ist, Bearbeiten ist aber eher so..lala. (via)

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november 2011
IRIS: Siri für Android
Kaum lässt der Hype um Apples neues Sprach-Feature namens SIRI nach, erreicht die Welt eine neue Botschaft. Denn Android hat nun auch eine Sprachassistentin. Sie hört auf den Namen IRIS (was überraschenderweise das gleiche Wort nur rückwärts ist). Der Hersteller ist Dextra. Der neue Name soll Folgendes bedeuten: Intelligent Rival Imitation of Siri. Man hat sich also Großes vorgenommen und scheint zumindest für die englische Sprache auch schon ganz gut voranzukommen. Wer will, kann sich die App hier für sein Android-Smartphone besorgen und erste eigene Versuche in der Testphase der App starten. Genauso wie SIRI soll das Ganze nicht nur als Sprachsteuerung sondern als echter Sprachassistent mit natürlicher Sprache funktionieren. Für Android gibt es allerdings schon ähnliche Apps wie etwa Vlingo, Eva und Voice Actions, die allerdings noch nicht den hohen Anspruch eines echten Sprachassistenten erfüllen wollen. Aber mehr als die Sprachsuche können sie alle.
Mobile  from google
november 2011
Google+: Nachrichten direkt senden
In der Vergangenheit war es möglich, dass euch Menschen via Google+ eine E-Mail schicken konnten. Diese kam bei euch an, ohne dass die Versender eure Mail-Adresse bekamen. Seit heute Nacht gibt es eine weitere Möglichkeit: Menschen können euch bei Google+ direkt eine Nachricht schreiben. Also nicht über den Umweg der Statusmitteilung und euch als ausgewählter Person, sondern direkt via eures Profils.

Standardmäßig ist die Funktion für die erweiterten kreise eingestellt, sodass ihr von den ganzen Heilsteine-Verkäufern, SEOs, und Internet-Marketern höchstwahrscheinlich verschont bleibt.

Alternativ könnt ihr auch euer Profil bearbeiten und die Funktion öffentlich zugänglich machen oder eben deaktivieren. Eure Wahl.

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november 2011
Haushaltstransparenz – Vom Open Budget Index zu Open Budget 2.0
Autor: Prof. Dr. Jörn von Lucke

Das öffentliche Haushaltswesen unterliegt in Deutschland auf allen Ebenen Transparenz- und Öffentlichkeitspflichten. Soziale Medien tragen derzeit maßgeblich zu einer weiteren nachhaltigen Öffnung von Staat und Verwaltung bei. Vor allem die Web 2.0-Technologien revitalisieren bestehende Berichtsinstrumente und ermöglichen eine intensivere Bürgerbeteiligung in den Haushaltsprozessen von Bund, Ländern und Kommunen.

Das Niveau der Öffnung des Haushaltswesens lässt sich derzeit am besten mit dem Open Budget Index der International Budget Partnership messen und visualisieren. Ziel des seit 2006 alle zwei Jahre erhobe­nen Index ist es, Transparenz- und Rechenschaftspflichten nationaler Haushalte vergleichbar zu machen, um auf Fehlentwicklungen, Verbesserungen und Ent­wicklungsperspektiven aufmerksam zu machen. Zur verständlichen Darstellung der aktuellen Öffnung wird eine Skala von 0 bis 100 ver­wendet. Die Bundesrepublik Deutschland erreichte 2010 mit einem OBI-Wert von 68 einen zwölften Platz bei 94 untersuchten Staaten.

Die zugrunde liegenden Kriterien setzen auf acht zentralen Haushaltsdoku­menten (Pre-Budget Statement, Executive’s Budget Proposal, Enacted Budget, Citizens Budget, In-Year Reports, Mid-Year Review, Year-End Report und Audit Report), dem Haushaltsplan und dem Haushaltsprozess auf. Über eine Expertenbefragung (2010: 123 Fragen) wurden die Daten für den Open Budget Survey erhoben. Allerdings wurde bisher weder die Öffnung von Ländern und Kommunen gemessen noch berücksichtigt dieser Index das Gesamtpotential sozialer Medien im Sinne von Open Budget 2.0. Diese zweite Generation der Öffnung ist über die Haushaltstransparenz, Budgetöffentlichkeit und offene Haushaltsdebatte hinaus von einer aktiven Umsetzung, der Vernetzung offener Haushaltsdaten und einer Bürgerbeteiligung über soziale Medien geprägt. Web 2.0-Technologien ermöglichen es den Bürgern, die vorgelegten Haushaltspläne zu verstehen und eigene Impulse in die Debatte um öffentliche Finanzen einzubringen. Aus diesem Grund ist er auch ein zentraler Bestandteil der internationalen Open Government Partnership.

Der aktuelle Stand der Öffnung des Haushaltswesens in Deutschland ist auf den verschiedenen Ebenen sehr unterschiedlich. Exemplarisch hat das Deutsche Telekom Institute for Connected Cities der Zeppelin Universität in Friedrichshafen in einer aktuellen Studie am Bund, dem Land Baden-Württemberg, dem Bodenseekreis und der Stadt Friedrichshafen aufgezeigt, in wieweit Haushaltstransparenz über das Internet gelebt werden kann und offene Haushaltsdatenbestände bereits vernetzt und geöffnet worden sind. Obwohl der Umsetzungsstand bei Planungsdaten, Bewirtschaftungsdaten, Belegen und Berichten variiert, besteht noch viel Raum für eine weitergehende Öffnung und Vernetzung. Rund um den gesamten Haushaltszyklus gibt es eine Vielzahl von Ansatzpunkten zur gemeinsamen Konzeption, Konsultation, Beschlussfassung, Steuerung und Qualitätskontrolle von öffentlichen Haushalten.

Die Web 2.0-getriebene Öffnung des Staates wird auf die Haushaltsaufstellung, dessen öffentliche Diskussion, die Haushaltsdebatte, den Beschluss über Haushaltsgesetze bzw. Haushaltssatzungen, die Haushaltsbewirtschaftung, Zwischen- und Abschlussberichte, deren Prüfung und Kommentierung sowie die Entlastung der Verantwortlichen eine umformende Wirkung haben.

Die Bürgerschaft kann über Beteiligungshaushalte im Rahmen der Haushaltsplanerstellung beratend mitwirken. Eine proaktive Bereitstellung von Haushaltsplänen in offenen Formaten ermöglicht der öffentlichen Haushaltsdiskussion neue Perspektiven. Hiervon könnten auch die Presse und zivilgesellschaftliche Einrichtungen profitieren. Echte Bürgerhaushalte eignen sich dort, wo Erarbeitung und Entscheidung eines Budgets gleichermaßen der Bürgerschaft vollständig über­tragen werden sollen, etwa in der Schweiz oder bei lokal zu verteilenden Quartierfonds im Rahmen des Quartiermanagements. Über das Internet kann die Öffentlichkeit zeitnah sowohl über Beschlüsse von Haushaltsgesetzen und ‑satzungen sowie über das Abstimmungsverhalten informiert werden.

Moderne Haushaltsbewirtschaftungssysteme erlauben tagesaktuelle Berichte und Analysen zur Bewirtschaftung, die in einer verständlichen Aufbereitung nicht mehr nur für interne Zwecke, sondern auch der Politik und der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht werden könnten. Publizieren lassen sich auch Zuschläge bei Ausschreibungen und Vergaben, vom Staat abge­schlossene Verträge sowie öffentliche Subventionszahlungen an Zuwendungsempfänger. Auch eine stärkere Einbindung der Bevölkerung in Haushaltsabschluss und in die wirkungsorientierte Prüfung bei der Mittelverwendung wäre denkbar.

Die künftige Umsetzung der skizzierten Überlegungen zu Open Budget 2.0 wird mit zahlreichen Veränderungen und Anpassungen verbunden sein. Aus den Anforderungen des bestehenden Persönlichkeits- und Datenschutzrechts heraus müssen die Grenzen einer netzbasierten Haushaltstransparenz diskutiert, bestimmt und rechtliche Anpassungen vorgenommen werden. Auf organisationaler Ebene werden an das Personalmanagement, die Verwaltungskultur und die Kommunikationskultur neuartige Anforderungen gestellt. Zu erarbeitende Leitbilder, Ziele und Strategien komplettieren die Evolution des immer schon öffentlichen Haushalts­wesens von im Sinne von Open Budget 1.0 zu einem über das Internet und soziale Medien erst richtig transparent gewordenen Open Budget 2.0. Für eine zeitnahe Umsetzung dieser Idee sind allerdings der unbedingte Wille und die Bereitschaft zur Veränderung von Politik und Verwaltung notwendig. Zugleich müssen wir uns fragen, ob nicht die bestehenden Transparenz- und Öffentlichkeitspflichten bereits heute zeitgemäßer zu verstehen sind. Muss es heute nicht von Politik und Verwaltung erwartet werden, dass die Transparenz- und Öffentlichkeitspflichten gerade durch soziale Medien und offene Haushaltsdaten mit Leben zu erfüllen und nach diesem Verständnis auch proaktiv umzusetzen sind. Insgesamt gibt es im Bereich von Open Budget 2.0 beim Bund, den Ländern und den Kommunen in den kommenden Jahren noch viel zu tun. Aber wir befinden uns ja auch noch in einer echten digitalen Pionier- und Gründerzeit mit viel Gestaltungspotential!

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november 2011
Google Mails neuer Look
Im Juli haben wir euch eine Vorschau auf Google Mails neuen Look vorgestellt und den Sommer über an Verbesserungen gearbeitet. Heute stellen wir euch den neuen Look im Detail vor. Wenn euch gefällt, was ihr seht, könnt ihr innerhalb der nächsten Tage zum neuen Design wechseln, nämlich durch einen Klick auf Zum neuen Look wechseln in der unteren rechten Ecke eures Postfachs.

Übersichtliche Konversationen

Die Konversationsansicht wurde komplett überarbeitet, um euch beim Lesen eurer E-Mail-Threads zu helfen. Ihr seht jetzt Profilbilder für eure Kontakte, damit es einfacher ist, zu erkennen, wer was gesagt hat. Wir haben außerdem so viel wie möglich ausgemistet, damit ihr euch auf eure Kommunikation mit Freunden und Familie konzentrieren könnt.

Elastische Dichte

Wir wissen, dass ihr Google Mail auf einer Vielzahl von Bildschirmgrößen und Geräten benutzt, deswegen passt sich der Abstand zwischen den einzelnen Elementen automatisch an das jeweilige Display an. Wenn ihr eine kompaktere Ansicht bevorzugt, könnt ihr die Ansicht auch manuell in den Einstellungen festlegen.

Neue HD-Hintergründe

Unser Angebot an Hintergründen und Designs wurde ebenfalls komplett überarbeitet, damit wir euch eine neue Reihe von wunderschönen, hochauflösenden Designs mit Bildmaterial von iStockphoto bieten können. Die meisten der beliebten alten Favoriten haben wir auch überarbeitet, und euer Design wird automatisch in den neuen Look übertragen. Ihr könnt die neuen Designs unter Einstellungen in der Registerkarte Designs ausprobieren und das passendste aussuchen.

Intelligentere Navigation

Die Navigationsleiste links behält eure Labels und Chatkontakte immer im Blick. Sie ist jetzt individueller anpassbar: Ihr könnt die Größe des Chatbereichs und der Label bestimmen oder den Chat komplett ausblenden (durch einen Klick auf das Chatsymbol: Die kleine schwarze Sprechblase unten links). Mit den Pfeiltasten könnt ihr durch die Oberfläche navigieren.

Verbesserte Suche

Durch einen Klick auf den kleinen Pfeil im Suchfenster öffnet sich ein neues Menüfenster mit erweiterten Suchoptionen. So findet ihr schneller und einfacher genau das, wonach ihr sucht. Dasselbe Menü könnt ihr auch benutzen, um aus dieser Suchkombination mit wenigen Klicks einen Filter anzulegen.

Wir freuen uns, euch endlich den neuen Look vorzustellen. Die Änderungen werden bald für alle Nutzer verfügbar sein, aber wenn ihr vorher schonmal reinschnuppern wollt, dann klickt in den nächsten Tagen auf Zum neuen Design wechseln, in der Ecke rechts unten in Google Mail.

Post von Maria Pfister, basierend auf einem Post von Jason Cornwell, User Experience Designer
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november 2011
Google Reader Alternative: Feedly
Als Blogger gehört für mich der Google Reader quasi zum Handwerkszeug dazu. Vor 100 Jahren nutzte ich mal Bloglines, bevor ich den Switch auf den Google Reader machte. Nun geht seit heute bekanntlich gar nichts mehr bei mir. Doch nicht nur ich, auch viele andere haben Probleme. Wichtig ist: checkt bitte ab, ob eure Erweiterungen oder Scripte nicht dazwischen hauen. Einige haben alles wieder zum Laufen bekommen, nachdem sie z.B. Tampermonkey deaktivierten.

Teilweise funktioniert das Anzeigen nicht, Feeds können nicht durchgeschaltet werden – einfach Mist für mich. Verstehe nicht, warum dass so in die “Freiheit” entlassen wurde. Nun ja, Kind ist in den Brunnen gefallen und der Leser von RSS-Feeds muss damit leben. Nun könnte ich mit dem Firefox meine Feeds lesen, auf die mobile Variante (iPad, Android-Smartphone) switchen – aber das ist ja auch albern.

Sicherlich gibt es zig Zusatzprogramme wie RSSOwl, Reederapp und Co – habe ich alles in den letzten Jahren alles vorgestellt – doch meine Wahl fiel temporär auf Feedly. Den kostenlosen Dienst hatte ich 2010 vorgestellt und wer ihn noch nicht kennt: heute ist die beste Gelegenheit, sich Feedly anzuschauen.

Feeds können in einem richtig coolen Magazin-Stil dargestellt werden, Power-Leser können zur Listenansicht greifen. Des Weiteren ist eine Synchronisation mit dem Google Reader möglich, was Im- und Export von Feeds unnötig macht. Außerdem stehen Apps für Android, iOS und Erweiterungen für Google Chrome und Firefox zur Verfügung. Mittlerweile alles kostenlos. Schaut euch Feedly mal an – jetzt, wo ich fast drauf angewiesen bin, gefällt es mir wirklich, wirklich gut.

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november 2011
Google Reader Alternative: Feedly
Als Blogger gehört für mich der Google Reader quasi zum Handwerkszeug dazu. Vor 100 Jahren nutzte ich mal Bloglines, bevor ich den Switch auf den Google Reader machte. Nun geht seit heute bekanntlich gar nichts mehr bei mir. Doch nicht nur ich, auch viele andere haben Probleme. Wichtig ist: checkt bitte ab, ob eure Erweiterungen oder Scripte nicht dazwischen hauen. Einige haben alles wieder zum Laufen bekommen, nachdem sie z.B. Tampermonkey deaktivierten.

Teilweise funktioniert das Anzeigen nicht, Feeds können nicht durchgeschaltet werden – einfach Mist für mich. Verstehe nicht, warum dass so in die “Freiheit” entlassen wurde. Nun ja, Kind ist in den Brunnen gefallen und der Leser von RSS-Feeds muss damit leben. Nun könnte ich mit dem Firefox meine Feeds lesen, auf die mobile Variante (iPad, Android-Smartphone) switchen – aber das ist ja auch albern.

Sicherlich gibt es zig Zusatzprogramme wie RSSOwl, Reederapp und Co – habe ich alles in den letzten Jahren alles vorgestellt – doch meine Wahl fiel temporär auf Feedly. Den kostenlosen Dienst hatte ich 2010 vorgestellt und wer ihn noch nicht kennt: heute ist die beste Gelegenheit, sich Feedly anzuschauen.

Feeds können in einem richtig coolen Magazin-Stil dargestellt werden, Power-Leser können zur Listenansicht greifen. Des Weiteren ist eine Synchronisation mit dem Google Reader möglich, was Im- und Export von Feeds unnötig macht. Außerdem stehen Apps für Android, iOS und Erweiterungen für Google Chrome und Firefox zur Verfügung. Mittlerweile alles kostenlos. Schaut euch Feedly mal an – jetzt, wo ich fast drauf angewiesen bin, gefällt es mir wirklich, wirklich gut.

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november 2011
Das neue Google Reader-Design ist online
Da steht man morgens auf, macht sich einen Kaffee, geht Richtung RSS-Feeds und alles ist anders. Es wurde ja bereits angekündigt – nun ist es online: das neue Design des Google Readers. Ich könnte jetzt wohlwollende Worte verlieren, doch ich könnte mich aufregen. Zumindest unter Mac OS X ist es bei mir so, dass Chrome in allen Versionen auf den Google Reader absolut buggy reagiert. Feeds werden gar nicht angezeigt und wenn doch, dann werden sie nicht als gelesen markiert. Für jemanden, der 300 Feeds abonniert hat, eine Katastrophe. Im Firefox kann ich Entwarnung geben, da funktioniert alles wunderbar.

Neben der neuen Optik findet man auch die Möglichkeit vor, Beiträge in seine Kreise bei Google+ zu entlassen. Finde ich gut, werde ich sicherlich bei ungekürzten Feeds machen, sofern der Inhalt interessant ist. So auf den ersten Blick sage ich: optisch angepasst an das “neue” Google, das Sharing wurde entfernt, dafür kann man jetzt via Google+ teilen. Momentan würde ich aber als Chrome-Nutzer auf OS X gerne wieder zurück switchen, da ich das Gefühl habe, dass der Reader unperformant im Browser läuft. Per J und K kann man ja vor- und zurück springen, das dauert gefühlt länger und läuft unrunder. Wie schaut es bei euch aus – alles tutti? (via)

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november 2011
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Da steht man morgens auf, macht sich einen Kaffee, geht Richtung RSS-Feeds und alles ist anders. Es wurde ja bereits angekündigt – nun ist es online: das neue Design des Google Readers. Ich könnte jetzt wohlwollende Worte verlieren, doch ich könnte mich aufregen. Zumindest unter Mac OS X ist es bei mir so, dass Chrome in allen Versionen auf den Google Reader absolut buggy reagiert. Feeds werden gar nicht angezeigt und wenn doch, dann werden sie nicht als gelesen markiert. Für jemanden, der 300 Feeds abonniert hat, eine Katastrophe. Im Firefox kann ich Entwarnung geben, da funktioniert alles wunderbar.

Neben der neuen Optik findet man auch die Möglichkeit vor, Beiträge in seine Kreise bei Google+ zu entlassen. Finde ich gut, werde ich sicherlich bei ungekürzten Feeds machen, sofern der Inhalt interessant ist. So auf den ersten Blick sage ich: optisch angepasst an das “neue” Google, das Sharing wurde entfernt, dafür kann man jetzt via Google+ teilen. Momentan würde ich aber als Chrome-Nutzer auf OS X gerne wieder zurück switchen, da ich das Gefühl habe, dass der Reader unperformant im Browser läuft. Per J und K kann man ja vor- und zurück springen, das dauert gefühlt länger und läuft unrunder. Wie schaut es bei euch aus – alles tutti? (via)

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november 2011
Ohne Not abgespeckt: Der neue Google Reader ist eine große Enttäuschung
Google hat wie angekündigt seinen RSS-Reader überarbeitet und dabei die integrierten Social-Features entfernt. Das Resultat ist enttäuschend.Zehn Tage nach seiner Ankündigung, dem Google Reader einen frischen Anstrich zu verpassen und einige der existierenden Social-Features zu entfernen, hat der Internetgigant Nägel mit Köpfen gemacht und die neue Version seines RSS-Readers lanciert.
Meinen damaligen Artikel zu der Meldung schloss ich mit erzwungenem Optimismus: Immerhin bestand ja tatsächlich die Chance, dass der Wegfall der von mir und anderen Viellesern geliebten Funktion zum Sharing von Beiträgen innerhalb des Readers und zum Abonnieren der von anderen Nutzern geteilten Texte durch die in Aussicht gestellte Verknüpfung des Google Readers mit Google+ gar kein Drama werden würde sondern ein ähnlich effektives oder noch besseres Informationsmanagement ermöglicht hätte.

Leider scheint dem nicht der Fall zu sein. Denn die Integration von Google+ in den optisch an andere Google-Dienste angepassten und um besagte Sharing-Features erleichterten neuen Reader beschränkt sich lediglich auf einen prominent platzierten +1-Button unterhalb eines jeden aufgeklappten Artikels.
Dort wo bisher der Google-Reader-Like-Button platziert war, prangt nun das +1 und schreit nach einem Klick. Dieser zieht ein öffentliches +1 nach sich und erlaubt zudem das Teilen des Beitrags mit ausgewählten Google+-Kreisen – analog zu dem +1-Button für externe Websites, der auch unterhalb der netzwertig.com-Artikel zu finden ist.

Der entscheidende Vorteil der Sharing-Funktionen war nicht das Teilen an sich sondern die Fähigkeit, die von anderen auf diese Weise hervorgehobenen Beiträge in einem separaten Stream innerhalb des Google Reader oder der an diesen angeschlossenen RSS-Apps wie Reeder zu konsumieren. Dies ist nun nicht mehr möglich.
Angenommen, alle von mir bisher im Google Reader abonnierten Nutzer gehen zum Teilen ihrer Beiträge über den +1-Button über (was nicht garantiert ist), würde dies bedeuten, dass ich jeweils bei Google+ vorbeischauen müsste, um nachzuschauen, welche Artikel sie empfohlen haben. Zumal dies auch voraussetzen würde, dass sie Inhalte nicht nur mit einem +1 versehen sondern aktiv mit ihren Circles teilen. Die Gefahr, dass diese Artikel dann im schnell fließenden Contentstream untergehen, ist groß.
Doch selbst wenn die in ihrer Zahl zugegebenermaßen kleine Google-Reader-Gemeinde es schafft, das bestehende Vernetzungsbild und den bisherigen Sharing-Prozess in Google+ nachzubilden, ändert dies nichts daran, dass diese Inhalte nur noch über Google+ selbst bezogen werden können und nicht mehr über den Google Reader oder dessen 3rd-Party-Anwendungen.
Für Google existiert derzeit ein wichtiges strategisches Ziel: Google+ Omnipräsenz zu verleihen. Alles, was diesem Bestreben auch nur theoretisch im Weg steht, wird platt gemacht. Dieser grundsätzliche Ansatz ist nachvollziehbar (wenn auch traurig).
Trotzdem wäre es wünschenswert gewesen, wenn Google bei der Integration einen Schritt weiter gegangen und das Darstellen der von einzelnen User via Google+ empfohlenen Artikel innerhalb des Google Readers (und damit auch über Google-Reader-Apps) erlaubt hätte – zum Beispiel indem es die persönliche Google+-Profilseite mit den +1-Empfehlungen mit einem Button “im Google Reader abonnieren” versehen hätte.
In seiner neuen Form ist der Google Reader eine ohne große Not deutlich beschnittene Fassung des Vorgängers, die statt einem Like-Button nun eine +1-Schaltfläche beinhaltet.
Was für eine Enttäuschung (wenn auch mit Ansage)!
In den nächsten Tagen werden Google-Reader-Freunde mit Sicherheit intensiv Alternativen diskutieren – die leider rar gesät sind. Karsten Werner empfahl jüngst Twitterlisten als Ausweichlösung zum klassischen RSS-Reader.
Reaktionen zum neuen Reader gibt es beispielsweise in den Kommentaren zu diesem Google+-Post. Falls ihr Vorschläge habt, wie man die jetzt weggefallene Sharing-Funktionalität anderweitig nachbilden kann, lasst es uns in den Kommentaren wissen.
Für die inoffizielle Google Reader API wurde “Shared Items” momentan noch nicht deaktiviert. Über Reeder konnte ich heute früh Beiträge teilen, die anschließend auf meinem ebenfalls noch erreichbaren Google-Reader-Profil auftauchten. Von Dauer wird dieser Zustand aber sicher nicht sein.
Dieser Text ist mir was wert: Verwandte Artikel"News Junkies" halten den Atem an: Google will seinen RSS-Reader aufräumenSein bei Bloggern und "News Junkies" beliebtes RSS-Werkzeug Reader hat Google seit Jahren vernachlässigt. Doch für die nächste Woche ist eine neue Version angekündigt - mit Änderungen, die nicht leicht zu verdauen sind. (21. Oktober 2011)Sorge um die Zukunft des Google Reader: Twitter als Alternative zu RSS-ReadernOffene Formate zur Bereitstellung und Organisation von Nachrichten gehen in sozialen Netzwerken auf oder werden nicht weiterentwickelt. Wie werden Vielleser zukünftig innerhalb von Netzwerkstrukturen ihren Informationsbedarf ökonomisch gestalten können? Twitterlisten sind eine Lösung! (26. Oktober 2011)Beliebte RSS-App: Reeder soll unabhängig werdenDie iOS- und Mac-App Reeder gehört zu den favorisierten RSS-Werkzeugen vieler am Nachrichten- und Bloggeschehen Interessierter. Zukünftig will der Schweizer Reeder-Macher Silvio Rizzi die Abhängigkeit seiner Anwendung vom Google Reader verringern. (24. Oktober 2011)SPONSOREN
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november 2011
HANSJÖRG LEICHSENRING: “ICH GLAUBE AN EINE ZUKUNFT DES BEZAHLENS MIT DEM MOBILTELEFON.”
Hansjörg Leichsenring, leidenschaftlicher Banker und Blogger, spricht mit Oliver Gassner über die Innovations(un)freude im Finanzsektor, über Paypal und Bitcoins sowie über seine Sicht auf die Occupy-Bewegung.

Oliver Gassner: Guten Tag Herr Leichsenring. Wären Sie so nett, sich unseren Lesern kurz vorzustellen?

Hansjörg Leichsenring: Hallo Herr Gassner, gerne: 51 Jahre alt, gelernter Banker mit über 30 Jahren Erfahrung im Bankbereich und aktuell Berater, Blogger mit noch ein paar anderen Aufgaben und Themen.

OG: Was sind da die Beratungsthemen, die Banken aktuell interessieren bzw. die Sie abdecken?

HL: Ich berate klassische Unternehmensstrategie mit einem besonderen Fokus auf Retail Banking und Vertriebsstrategie. Aktuell spreche ich mit Bankern viel über Innovation, Social Media und besseren Kundenservice.

OG: Sie hatten ja einen Blogeintrag, in dem Sie erklären, warum Innovation im Banking nicht der zentrale Punkt ist. Könnten Sie Ihr wesentliches Argument kurz zusammenfassen?

HL: Banken sind von Natur aus risikoscheu. Das Management von Risiken ist ja auch eine der “natürlichen” Aufgaben einer Bank. Leider betrachten (die meisten) Banker Neuerungen vornehmlich aus dieser Risikowarte, das führt dann meist zu einer Innovationsvermeidungsstrategie.

OG: Aber dann haben Sie ja doch noch innovative Bankangebote gefunden. Welche der prämierten Ansätze haben Sie am meisten beeindruckt oder erstaunt?

HL: Mich begeistern Innovationen, die am Kundennutzen aufsetzen und damit Banken tatsächlich eine wirkungsvolle Möglichkeit zur Differenzierung geben. Persönliches Finanz Management ist hierfür ein gutes Beispiel (auch wenn ich da natürlich “vorbelastet” bin). Hier ist eine echte Win-Win-Situation gegeben, bei der Kunden und Bank etwas von einer Neuerung haben.

OG: Was unterscheidet eigentlich eine gute Idee von einer echten Innovation?

HL: Steve Jobs hat ja davon gesprochen, dass man nichts erfinden, sondern nur gut beobachten und dann noch besser kopieren und adaptieren muss. Die Innovation ist die Umsetzung einer guten Idee. Ideen gibt es viele, aber sie auf den Markt und an den Kunden zu bringen, das verbinde ich mit Innovation.

OG: Aktuell richtet sich ja die Wut der Straße gegen die Banken. Sind die Forderungen der Occupy-Bewegung gerechtfertigt? Muss sich etwas ändern?

HL: Nein und Ja: Die Wut müsste sich meines Erachtens mehr gegen die Politiker als gegen die Banken richten, da diese anscheinend nicht in der Lage sind, über die nächste Wahl hinaus zu denken und lieber dem Populismus verfallen als die vorhandenen Probleme richtig anzupacken. Die Staatsverschuldung ist nicht durch Banken verursacht. Und dass Banken ihre Handlungsspielräume ausnutzen ist nicht neu, aber durchaus legitim. Aufgabe der Politik ist es, Missbräuche zu verhindern und dies möglichst proaktiv. Das ist der Politik nicht gelungen.
Aber auch Banken müssen etwas ändern: Sie riskieren seit einigen Jahren ihren guten Ruf und das über Jahrzehnte aufgebaute Vertrauen bei den Kunden. Und das nur wegen vermeintlich höherer Gewinnanforderungen der Kapitalmärkte, die ich so pauschal gar nicht zu erkennen vermag. Da muss auch ein Umdenken stattfinden…

OG: Die einen sagen: Kundengeschäft und Investmentbanken trennen. Jemand anders sagte mir kürzlich, Kreditgeschäft und Handel müssten auseinanderdividiert werden, weil für Kredite deutlich strengere Regeln gelten. Was wäre Ihr Ansatz?

HL: Zu meiner Studienzeit ist der damalige Glass Steagel Act in den USA gefallen. Damals gab es ja die strikte Trennung in Investment Banking und Commercial Banking. Wir Europäer haben immer argumentiert, dass unser System der Universalbanken besser sei, da die Risiken sich auf mehere Töpfe verteilen. Das sehe ich im Prinzip immer noch als richtig an. Allerdings sollte man Finanztransaktionen zukünftig konsequenter und höher mit Eigenkapital unterlegen müssen. Wichtig ist ein gemeinsames konzertiertes Vorgehen aller Länder.

OG: Welche Personen sind für Sie aktuell die kreativsten im Web- und Mobile-Bereich – gerne eingeschränkt auf “Banking”. Und weshalb?

HL: Meinen Sie Personen oder Firmen?

OG: Bevorzugt Personen, notfalls: Firmen.

HL: Bei Firmen würde ich Apple und Google international ganz vorne sehen, was die Kreativität im Mobile-Bereich angeht. Immer wieder neue Ideen, die sich am Kundennutzen orientieren. Bezogen auf’s Banking sehe ich PayPal als Vorreiter an. Die kombinieren sehr geschickt Payment, Rabatte und lokalisierte Angebote und sind dabei sehr pragmatisch.

OG: Paypal war ja massiv in der Kritik, weil sie beispielsweise Wikileaks das Konto gekündigt haben, obwohl in keinem Land ein Verfahren eröffnet war. Diaspora – eine Alternative zu Facebook und Google+ – hat wohl ihr Paypalkonto erst letzte Woche wieder freigeschaltet bekommen. Muss Paypal eine Bank-”Polizei spielen”?

HL: Jede (seriöse) Bank auf der ganzen Welt spielt ständig Polizei für die Staaten, wenn es um Themen wie Geldwäsche oder KYC (Know your customer) geht. Das ergibt sich aus den aufsichtsrechtlichen Pflichten. Als US-Bank müssen Sie vielleicht manchmal etwas mehr tun, wie im Fall PayPal. Darüber kann man sicherlich streiten. Grundsätzlich hat aber jede Bank die Möglichkeit, sich von Kunden auch mal zu trennen.

OG: Was wird sich in Gesellschaft, Web und Mobile die nächsten zwei, fünf, zehn Jahre ändern was unser Geld angeht? Komplett mobiles Bezahlen ohne Bankkarten? Virtuelle Währungen wie Bitcoins? Gar Wörgl-Freigeld für alle? Brechen alle großen Währungen zusammen – wie manche im Jahresrhythmus voraussagen? Oder kommt mit dem Aufstieg der Piraten gar das bedingungslose Grundeinkommen und krempelt den Arbeitsmarkt und das Steuersystem um?

HL: Es wird auch in ein paar Jahren immer noch wichtig für Kunden sein, das eigene Geld einer Bank anzuvertrauen. Insofern dürfte es spannend sein zu sehen, ob neue Marktteilnehmer auf Kooperationen mit Banken setzen oder eigene Institute aufmachen. Ich persönlich glaube an eine Zukunft des Bezahlens mit dem Mobiltelefon. Karten werden irgendwann „out“ sein. Aber die Transformation wird nicht von heute auf morgen erfolgen, so wie hierzulande auch der Euroscheck nur allmählich verschwand. An einen Währungszusammenbruch glaube ich nicht. An “freie” Währungen auch nicht. Das Beispiel bitcoins hat ja gezeigt, dass da ganz schnell Spekulanten den Ton angeben. Da ist mir staatliche Aufsicht doch lieber und sicherer. Die Piraten müssen wohl erst mal eine eigene Meinung zu vielen, gerade auch wirtschaftlichen Themen entwickeln. Transparenz ist gut und wichtig, ist jedoch eine Rahmenbedingung und kein Patentlösungsrezept. Allerdings wird damit (genau wie durch die Grünen) sicherlich wieder Bewegung in die Politik kommen. Und ein Umkrempeln des Steuersystems ist sicherlich schon lange geboten…

OG: Ist das Modell der Grundeinkommen-Leute denkbar: alle Subventionen und Steuervergünstigungen abschaffen und stattdessen 50% Umsatzsteuer? Natürlich graduell eingeführt mit wachsendem Grundeinkommen?

HL: Wohl kaum. Eine höhere Umsatzsteuer belastet ja vor allem kleinere Einkommen. Aber man sollte sich mal an Modelle à la Kirchhoff und Merz zurückerinnern. Die Abschaffung von Subventionen und Steuervergünstigungen wäre ebenfalls hilfreich. Man muss halt mal weg von der Lobbypolitik aber das setzt natürlich auch das entsprechende Fachwissen bei den Politikern voraus…
Sozialstaat ist eine tolle Sache. Ich bin auch ein Anhänger der sozialen Marktwirtschaft. Manchmal denke ich aber, Ludwig Erhard würde sich im Grab umdrehen, wenn er sehen könnte, was die Politik daraus gemacht hat. Wir brauchen dringend mehr Eigenverantwortung. Der Staat hat primär eine subsidiäre Aufgabe und kann nicht jeden einzelnen “retten”.

OG: Gut, über kompetente Politiker reden wir nicht hier – Und zum Abschluss: Was ist eigentlich das größte Missverständnis von Nicht-Bankern gegenüber Banken?

HL: Dass alle Banker dröge, humorlose Zahlenmenschen sind. Viele wohl schon, aber längst nicht alle. Die meisten sind ganz normale Menschen.

OG: In diesem Sinne: Vielen Dank für das Interview!

HL: Ich bedanke mich bei Ihnen!
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october 2011
Logbuch:Netzpolitik
Da hier sicherlich derzeit mehr Leute mitlesen als im neu eingerichteten Blog der Metaebene (was ich Euch natürlich auch ans Herz legen möchte), möchte ich auch hier noch ein neues Podcast-Projekt ankündigen: das Logbuch:Netzpolitik.

Der neue Podcast ist eine Kooperation mit Linus Neumann, sicherlich einigen bekannt von netzpolitik.org und vielen anderen netzpolitischen Veranstaltungen, wo er mitgewirkt hat. Wir werden versuchen, hier in einem wöchentlichen Rhythmus Informationen aufzubereiten, was für uns beide schon ein gewagtes Versprechen ist, aber man gönnt sich ja sonst nichts und muss ja auch mal was wagen. for the win.

Dem geneigten Hörer möchte ich also die Pilotsendung ans Herz legen und hoffe, dass wir den richtigen Ton getroffen haben: LNP001 State of the Union.
German  Metaebene  from google
october 2011
SKANDAL UND ABZOCKE! Google Maps API wird ab 2012 kostenpflichtig. Für gerade mal 1.000 Einblendungen zahlt der API-Nutzer 2,83 EUR bis 7,06 EUR
Was für eine Nachricht, was der Todesstoß für tausende von kleinen und großen Webseiten, die mit einer Landkarte von Google Maps irgendwelche Informationen und Dinge darstellen, bedeutet. Die Google Maps API, die man in Apps, Landkarten, Locationfinder, Wissenschaftliche Webseiten, Wetterseiten, Routenplanern, wird ab 2012 kostenpflichtig.Google Maps API - Für Startups und kleine Unternehmen ab 2012 quasi unbezahlbarDie Preise für das weitere Nutzung der Google Maps API sind angesichts der Tatsache, dass dies bisher kostenlos war, unverschämt hoch. Google wird so viele Millionen Euro am Tag, alleine nur in Deutschland, verdienen. Die Google Maps API (Version 3) kostet den Entwickler stolze 4 Dollar (2,83 EUR) für nur 1.000 Starts eines Kartenfenster von Google Maps, auf eines der vielen Mashups und Kartendienste, am Tag. Damit sind vor allen mobile Entwickler und moderne Lösungen betroffen. 25.000 Einblendungen sind aber pro Tag kostenlos. Die Google Maps API (Version 2), die man meist auf Anfahrtsplänen auf privaten Webseiten oder normalen Webseiten im Internet findet kostet wahnsinnige 10 Dollar (7,06 EUR) für 1.000 Nutzungen. Hier sind 2.500 Einblendungen aber pro Tag kostenlos.Dies ist eine Abzocke von Google, sind die wahnsinnigen Preise für gerade mal 1.000 Karteneinblendungen viel zu hoch angesetzt. 1.000 Einblendungen am Tag sind im optimalfall 1.000 Besucher. Auf einer Hotelbewertungsseite sind 3 bis 8 Karteneinblendungen, pro Benutzer noch wenig. Wenn dann dort 30.000 Besucher am Tag kommen, kann man sich denken wie teuer das wird.Und da alles jetzt viel Geld kostet, hat Google auch noch, vor lauter Irrsinn, eine Begrenzung eingebaut. So wird die API, je nach Version, bei 2.500 oder 25.000 Karteneinblendungen deaktiviert. Also 50.000 Einblendungen (sprich 50.000 Besucher) können es nur maximal werden. Dann ist alles vorbei (bis morgen früh).Jeder Entwickler und Webmaster darf ab sofort Angst haben weil, Beispielweise ab 18 Uhr, die API nicht mehr läuft, weil die Obergrenze der Nutzungen erreicht ist. Müssen wir uns drauf einstellen, dass man Abends auf diversen Webseiten einige Karteneinblendungen nicht sehen können?Sicherlich fühlen sich jetzt viele Entwickler an den Kopf geknallt. Erst wurden sie mit einer tollen API angelockt und jetzt müssen sie dafür bezahlen. Google hat mit seiner API und den einzigartigen Möglichkeiten in all den Jahren jede Konkurrenz die Luft zum Atmen genommen. Keiner hatte eine so vielseitige und schlaue API. Die einzige brauchbare Alternative ist die von OpenLayers (OpenStreetMap) und Bing Maps von Microsoft. Und hier steckt die Chance für die Millionen von Entwicklern und privaten Nutzern der Google Maps API. Sie müssen bis 2012 dorthin wechseln oder teuer für die Google Maps API bezahlen.Eine große Chance bedeutet das jetzt für OpenStreetMap bzw. Openlayers und andere OpenStreetMap Entwickler, dem Platzhirsch Google mit seinem Eigentor, vom Tron zu jagen. Nur muss vor allen OpenLayers, die tolle Möglichkeiten mit der Kartensubstanz von OpenStreetMap weiter ausbauen. Bis 2012 muss man hier das Realisieren, was Google Maps API so stark gemacht hat. Die API muss auch generell für mobile Endgeräte funktionieren, bessere MySQL- und KML-Einbindung und endlich eine API mit Routenplaner, Landkarten und Satellitenbilder. Ein Skandal ist die Tatsache wie Google mit den Entwicklern der Google Maps API umgeht. Man veröffentlicht natürlich sofort eine detaillierte Preisliste für Google Maps API, aber ein Datum, wann es 2012 mit dem Bezahlen los geht, sagt Google nicht. Und 2012 startet schon in wenigen Wochen. Einige Webseiten und App-Entwickler die auf Google gesetzt haben, haben quasi keine Zeit mehr auf die API von OpenStreetMap (Openlayers), Bing, Yahoo und Nokia zu wechseln.Warum Google das macht sagt der Internetriese natürlich nicht. Aber es muss mit dem Teufel zu gehen, wenn Google nicht die Strategie auf dem Zettel stehen hat, mit der teuren API unbequeme Konkurrenz, die mit der API zur Nutzung und Darstellung von Beispielsweise Hotelbuchungswebseiten, Locationfinder und anderen Suchwebseiten die mit Google Maps Informationen darstellen, so den Saft abdrehen zu wollen, um die eigenen Google Dienste, im Internet und in der Suche in Google noch mehr in den Vordergrund zu bringen. Wer weiß, was Google alles noch vor hat. Die Weltherrschaft im Internet haben sie ja schon bereits. Quelle: http://googlegeodevelopers.blogspot.com/2011/10/introduction-of-usage-limits-to-maps.html
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october 2011
Deutschland verspielt die Chancen von Open Data
Viele Open-Data-Projekte beschränken sich auf banale Dinge, wie das Melden von Schlaglöchern (Foto: Julius Endert)

Während sich Firmen wie Microsoft, IBM, EMC für Open Data und Open Government als Türöffner für große IT-Projekte im Bereich Cloud Computing engagieren, sind wirklich partizipative Projekte zum Nutzen der Bürger noch immer rar und ihr Nutzen häufig banal. Dabei gäbe es gerade in Zeiten von Rettungsschirmen und Konjunkturpaketen mehr als genug Anwendungsfälle. Deutschland verspielt hier seine Chancen.

Das Potenzial der Open-Data-Idee wäre gewaltig, würde es auf die enormen Datenbeständen von Regierung und Verwaltung angewandt: Die Daten der öffentlichen Hand wären über das Internet für die Bürger frei zugänglich. Jeder könnte endlich sein Recht wahrnehmen, sich frei über politische Belange informieren und sogar an Entscheidungen mitwirken.

Transparenz wäre zudem ein wirksamer Schutz gegen Korruption und Vetternwirtschaft. Egal ob es sich um den Mitteleinsatz zur Bankenrettung oder um die Transparenz bei Bauvorhaben wie der Hamburger Elbphilharmonie dreht.

Doch in diesem Sinne echte Open-Data-Projekte sind in Deutschland noch die Ausnahme. Die öffentliche Diskussion auf Tagungen und Veranstaltungen ist in der Regel geprägt vom Reden über IT-Infrastrukturen und Software-Architekturen innerhalb der Behörden: Die IT-Konzerne wittern einen gewaltigen Markt und brauchen ein Verkaufsargument.

Microsoft propagiert die Behörden-Cloud

Der Software-Konzern Microsoft beispielsweise versucht schon seit längerem, die deutschen Behörden vom Potenzial des Cloud Computing zu überzeugen. Gerade Open-Data-Projekte würden sich hierfür anbieten, meint Thomas Langkabel, National Technology Officer von Microsoft Deutschland. Sie seien “per se nicht mit sicherheits- und datenschutzrechtlichen Risiken verbunden”. Microsoft habe “ein vitales Interesse” daran, die staatlichen Daten auch auf seinen Plattformen wie Bing Maps zu visualisieren und die Schaffung von Apps und Mashups für das Windows Phone zu befördern.

Auch der amerikanische Speicher-Spezialist EMC setzt auf das Behördengeschäft. Auf einer aktuellen Tagung des Behördenspiegels (PDF), einer Zeitschrift für die öffentliche Verwaltung, ist EMC gleich zwei Mal im Programm vertreten. Akteure zivilgesellschaftlicher Initiativen wie dem Open Government Network 2.0, der Open Knowledge Foundation oder dem Open Data Network hingegen sind nicht einmal für die Podiumsdiskussion eingeplant.

Auch auf europäischer Ebene ist ähnliches zu beobachten. Vor kurzem fand in Polen mit dem Open Government Data Camp das größte europäische Treffen zum Thema statt. Typisch für Veranstaltungen dieser Art sind Vorträge, die “Open Government Data als nachhaltige Maßnahme für die digitale Infrastruktur“ sehen. In Warschau ging es dann hauptsächlich darum, diverse Behördensysteme miteinander zu vernetzen.

“Digitale Infrastruktur für Behörden” ist dabei der aktuelle Claim, nicht “Mehr Partizipation” für den Bürger. Und so gilt die Open-Data-Idee als Türöffner für Cloud-Geschäfte und andere Business-Lösungen.

“Banalisierung” von Open Data

Abgesehen davon, dass Open Data so als eine Art Trojanisches Pferd für virtuelle Behördenserver fungieren könnte, gibt es derzeit noch keine Projekte, an denen die Verwaltung aktiv beteiligt wäre, die tatsächlich wirklich mehr Partizipation ermöglichen würden. Daher ist bereits von der “Banalisierung” von Open Data die Rede, wenn es um die interaktive Landkarten für öffentliche Toiletten, das Melden von Schlaglöchern oder das Veröffentlichen von Hygiene-Prüfberichten geht.

Wirklich Brisantes, wie das indische Projekt IPaidABribe.com, gibt es in Deutschland nicht. Bürger erzählen hier, wie sie Beamten selbst bestochen haben oder wie sie sich korrupten Praktiken verweigert haben. Von Projekten, die ähnlich wie das amerikanische Projekt Recovery.gov der Mittelverwendung im Rahmen des Konjunkturpakets II nachgegangen wären oder die die Bankenrettungsschirme kritisch begleiten würden, ganz zu schweigen.

Was Open Data leisten kann, zeigen auch Projekte wie das amerikanische IT-Dashboard, das die Mittelverwendung im IT-Bereich transparent macht. Oder ein investigatives Projekt wie die kroatische Wähler-Datenbank Politika, die zwei Monate vor den Lokalwahlen aufdeckte, dass in Kroatien mehr Wähler als Einwohner registriert sind – ein Umstand, der dem Wahlbetrug Tür und Tor öffnete.

Eines der wenigen partizipativen Open-Data-Projekte ist Frankfurt-gestalten.de, doch bis heute hat das Projekt, das von dem Politikwissenschaftler Christian Kreutz als private Initiative erfolgreich gestartet wurde, keinen Nachfolger. Auch der 18. Sachverständige der Internet-Enquete-Kommission ist noch immer ein Solitär. Vielleicht weil auf den einschlägigen Veranstaltungen zu sehr an den nächsten erfolgreichen Projektabschluss oder an die nächste schicke Mobile-App gedacht wird als an den Bürger, der endlich mehr entscheidungsrelevante Informationen an die Hand kriegen sollte.

(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich)
Netzpolitik  Open_Data  from google
october 2011
Eckpunkte
In den vergangenen Jahren ist das Vorlegen einer Liste von E.-n offensichtlich zu einer der wichtigsten Aufgaben der Politik geworden. Die E. treten dabei grundsätzlich im Plural auf (pluralis tantum). Möglicherweise, weil ein einzelner Punkt in einer Ecke albern aussähe. Wahrscheinlicher aber, weil die entsprechenden Dampfplauderer Politiker, wenn sie schon keinen detaillierten Plan zur Lösung eines Problems haben, wenigstens ein wenig Brimborium abliefern wollen. Denn nichts anderes sind die E.: Minimalforderungen, die Handeln simulieren, die eigene Position jedoch höchstens skizzieren. So wie die Holzpflöcke, die auf einem sonst unberührten Stück Land anzeigen, welchen Grundriss das geplante Haus einmal haben wird, sollte es je fertig werden. Mit einem politischen Konzept haben die so gern zitierten Stichpunkte so viel gemein, wie diese Holzpflöcke mit einem Bauplan. Denn die E. verzichten grundsätzlich auf die notwendigen Details und versuchen, schwierige Fragen so uneindeutig wie möglich zu beantworten. Sie sind damit Ausdruck des Prinzips „Form statt Inhalt“. Leider verstärken viele Medien dieses rudimentäre politische Handeln noch, indem sie ihrerseits nur rudimentär über die Ursachen der Probleme und die politischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge berichten. Wer also lediglich E. vorlegt, statt eines politischen Bauplans, hat gute Chancen, damit durchzukommen und auch noch gut auszusehen. Siehe auch Markenkern.

Mit herzlichem Dank an Kay H. für die Idee.
Politik_allgemein  Bauplan  Medien  Pluralis_tantum  Skizze  from google
october 2011
Gut zu wissen!
Heute starten wir in Deutschland Gut zu wissen, eine an Verbraucher gerichtete Initiative, die mit praktischen Ratschlägen helfen soll, das Internet sicher zu nutzen. Unternehmen und Entwicklern, die Onlinedienste erstellen, wird häufig vorgeworfen, dass sie es mit dem Datenschutz nicht ganz so genau nehmen. Ohne Zweifel gibt es einige schwarze Schafe, aber die meisten – einschließlich Google – wissen, dass der Erfolg der Unternehmen auf dem Vertrauen der Nutzer und der Sicherheit ihrer Daten im Internet basiert.

Zwar wollen alle im Internet sicher unterwegs sein, aber viele fühlen sich nicht ausreichend informiert. Ziel der Initiative Gut zu wissen ist es, den Nutzern praktische Tipps zu geben - angefangen bei der Auswahl sicherer Passwörter bis hin zu Tipps für den bewussten Umgang mit persönlichen Daten im Netz. Google und Deutschland sicher im Netz e.V. arbeiten gemeinsam daran, Verbraucher in Deutschland darüber zu informieren und ihnen das nötige Wissen an die Hand zu geben.

Heute stellen wir außerdem einen neuen Bereich auf der Google-Website bereit. Dort kann sich jeder ganz einfach über die Themen Sicherheit und Datenschutz informieren. Wir wissen, dass ausführliche Quellen wie Datenschutzerklärungen und allgemeine Geschäftsbedingungen oft zu lang, kompliziert und zu stark an juristischen Regelungen angelehnt formuliert sind. In den letzten Jahren haben wir deshalb versucht, Informationen über Datenschutz zugänglicher zu machen. So haben wir kurze Videos erstellt und die Länge und Komplexität unserer Datenschutzbestimmungen reduziert. Die neue Website Gut zu wissen ist ein zusätzlicher Beitrag, wichtige Themen in einfachen Worten zu erklären. Die ausführlichen Quellen sind noch immer verfügbar, aber wir hoffen, dass diese neue Aufbereitung der Informationen für alle Interessierten hilfreich ist.

Um den Nutzern die Sicherheit im Netz und angemessene Dienste bieten zu können, sind sowohl sorgfältige technische Maßnahmen als auch ein transparentes öffentliches Verhalten erforderlich. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Verbraucher sowohl den Nutzen als auch die potentiellen Gefahren im Umgang mit neuen Technologien kennen. Eine Verbesserung der Medienkompetenz wird für einen anhaltenden Erfolg des Internets unerlässlich sein. Wir freuen uns sehr darauf, uns auch weiterhin in diese Diskussion einbringen zu können.

Post von Alma Whitten, Director of Privacy, Product and Engineering
In_eigener_Sache  from google
october 2011
Gut zu wissen!
Heute starten wir in Deutschland Gut zu wissen, eine an Verbraucher gerichtete Initiative, die mit praktischen Ratschlägen helfen soll, das Internet sicher zu nutzen. Unternehmen und Entwicklern, die Onlinedienste erstellen, wird häufig vorgeworfen, dass sie es mit dem Datenschutz nicht ganz so genau nehmen. Ohne Zweifel gibt es einige schwarze Schafe, aber die meisten – einschließlich Google – wissen, dass der Erfolg der Unternehmen auf dem Vertrauen der Nutzer und der Sicherheit ihrer Daten im Internet basiert.

Zwar wollen alle im Internet sicher unterwegs sein, aber viele fühlen sich nicht ausreichend informiert. Ziel der Initiative Gut zu wissen ist es, den Nutzern praktische Tipps zu geben - angefangen bei der Auswahl sicherer Passwörter bis hin zu Tipps für den bewussten Umgang mit persönlichen Daten im Netz. Google und Deutschland sicher im Netz e.V. arbeiten gemeinsam daran, Verbraucher in Deutschland darüber zu informieren und ihnen das nötige Wissen an die Hand zu geben.

Heute stellen wir außerdem einen neuen Bereich auf der Google-Website bereit. Dort kann sich jeder ganz einfach über die Themen Sicherheit und Datenschutz informieren. Wir wissen, dass ausführliche Quellen wie Datenschutzerklärungen und allgemeine Geschäftsbedingungen oft zu lang, kompliziert und zu stark an juristischen Regelungen angelehnt formuliert sind. In den letzten Jahren haben wir deshalb versucht, Informationen über Datenschutz zugänglicher zu machen. So haben wir kurze Videos erstellt und die Länge und Komplexität unserer Datenschutzbestimmungen reduziert. Die neue Website Gut zu wissen ist ein zusätzlicher Beitrag, wichtige Themen in einfachen Worten zu erklären. Die ausführlichen Quellen sind noch immer verfügbar, aber wir hoffen, dass diese neue Aufbereitung der Informationen für alle Interessierten hilfreich ist.

Um den Nutzern die Sicherheit im Netz und angemessene Dienste bieten zu können, sind sowohl sorgfältige technische Maßnahmen als auch ein transparentes öffentliches Verhalten erforderlich. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Verbraucher sowohl den Nutzen als auch die potentiellen Gefahren im Umgang mit neuen Technologien kennen. Eine Verbesserung der Medienkompetenz wird für einen anhaltenden Erfolg des Internets unerlässlich sein. Wir freuen uns sehr darauf, uns auch weiterhin in diese Diskussion einbringen zu können.

Post von Alma Whitten, Director of Privacy, Product and Engineering
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october 2011
Robin Abbey, Schildermaler
Schildermalerei, ein Beruf, den ich damals vor 15 Jahren unheimlich gerne gelernt hätte, was aber irgendwie nicht sein sollte. Hätte das geklappt, wäre es bestimmt bei nur einem Bildungsweg genlieben und ich würde heute immer noch das tun, was Robin Abbey seit Jahren macht.

(Direktlink, via Doobybrain)
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october 2011
Mehr Innovation durch Social Media?
Am 17. und 18. Oktober findet der Innovationskongress 2011 in Villach (Österreich) statt. Ed Wohlfahrt ist beim Innovationskongress für Social Media verantwortlich und hat mich dazu eingeladen, an einer Blogparade zum Thema Innovation mitzumachen. Da bin ich doch gerne dabei und schreibe einen kurzen Beitrag zur Frage „welche Rolle für Innovation spielen soziale Medien wie LinkedIn, Twitter und Facebook?“.

Soziale Medien vernetzen Menschen - am Web und in den Social Intranets in Unternehmen. Sie machen mit Hilfe der bekannten Web-2.0-Prinzipien Information und Informationsträger sichtbar, durchsuchbar und damit auffindbar. Für Unternehmen besonders spannend entsteht in den Intranets quasi eine durchsuchbare Basis der Mitarbeiter(kompetenzen). Doch was macht man nun mit all diesen Inhalten? In erster Linie können Personen (Experten und selbsternannte ;-) ) gefunden werden, die zu einem bestimmten Problem eine Auskunft geben. Genau darin besteht für viele Unternehmen der Hauptnutzen von Web-2.0-basierten Intranet-Lösungen wie References@BT oder Communicty 4 Competence (beides Siemens). Doch auch die Menschen am Web stehen als Lieferanten für Problemlösungen, als Kommunikationspartner und als Ideengeber offen (vgl. Open Innovation mit Web 2.0).

Sozialen Plattformen sorgen für einen intensiveren Wissensaustausch zwischen den Mitarbeitern untereinander und mit anderen Stakeholdern (Kunden, Partnern, Lieferanten). Soziale Medien bringen Ideengeber und Ideennehmer an einen virtuellen Tisch. Denn durch die bei Social Media integrierte Dynamik werden immer eine Reihe an Inhalten mit mehr oder weniger konkreten Ideen veröffentlicht. Weiters gewinnen die Nutzer (Mitarbeiter) aus dem Lesen von Social Activity Streams (die Gesamtheit aller Statusmeldungen eines sozialen Netzwerks bzw. eines Themen-Netzwerks) aus den Inhalten anderer unter Umständen eine Menge Ideen für eigene Projekte.

Diese durch Social Media unterstützte bzw. erst ermöglichte Art der Ideengenerierung kann zu mehr Innovationen in den Unternehmen führen, muss es aber nicht notwendigerweise und auch nicht automatisch. Denn um aus den Ideen echte Innovationen hervorzubringen, bedarf es einer einer systematischen Vorgehensweise im Innovationsmanagement. Inkrementelle Verbesserungen von Produkten und Dienstleistungen stehen durch die unterschiedlichen Aktivitäten in den sozialen Medien in Unternehmen aber auch am Web an der Tagesordnung: allerdings nur, wenn die verantwortlichen Stellen  Mitarbeitern, Kunden und Partnern gut genug zuhören.
Open_Innovation  Social_Media  Innovation  from google
october 2011
Mehr Innovation durch Social Media?
Am 17. und 18. Oktober findet der Innovationskongress 2011 in Villach (Österreich) statt. Ed Wohlfahrt ist beim Innovationskongress für Social Media verantwortlich und hat mich dazu eingeladen, an einer Blogparade zum Thema Innovation mitzumachen. Da bin ich doch gerne dabei und schreibe einen kurzen Beitrag zur Frage „welche Rolle für Innovation spielen soziale Medien wie LinkedIn, Twitter und Facebook?“.

Soziale Medien vernetzen Menschen - am Web und in den Social Intranets in Unternehmen. Sie machen mit Hilfe der bekannten Web-2.0-Prinzipien Information und Informationsträger sichtbar, durchsuchbar und damit auffindbar. Für Unternehmen besonders spannend entsteht in den Intranets quasi eine durchsuchbare Basis der Mitarbeiter(kompetenzen). Doch was macht man nun mit all diesen Inhalten? In erster Linie können Personen (Experten und selbsternannte ;-) ) gefunden werden, die zu einem bestimmten Problem eine Auskunft geben. Genau darin besteht für viele Unternehmen der Hauptnutzen von Web-2.0-basierten Intranet-Lösungen wie References@BT oder Communicty 4 Competence (beides Siemens). Doch auch die Menschen am Web stehen als Lieferanten für Problemlösungen, als Kommunikationspartner und als Ideengeber offen (vgl. Open Innovation mit Web 2.0).

Sozialen Plattformen sorgen für einen intensiveren Wissensaustausch zwischen den Mitarbeitern untereinander und mit anderen Stakeholdern (Kunden, Partnern, Lieferanten). Soziale Medien bringen Ideengeber und Ideennehmer an einen virtuellen Tisch. Denn durch die bei Social Media integrierte Dynamik werden immer eine Reihe an Inhalten mit mehr oder weniger konkreten Ideen veröffentlicht. Weiters gewinnen die Nutzer (Mitarbeiter) aus dem Lesen von Social Activity Streams (die Gesamtheit aller Statusmeldungen eines sozialen Netzwerks bzw. eines Themen-Netzwerks) aus den Inhalten anderer unter Umständen eine Menge Ideen für eigene Projekte.

Diese durch Social Media unterstützte bzw. erst ermöglichte Art der Ideengenerierung kann zu mehr Innovationen in den Unternehmen führen, muss es aber nicht notwendigerweise und auch nicht automatisch. Denn um aus den Ideen echte Innovationen hervorzubringen, bedarf es einer einer systematischen Vorgehensweise im Innovationsmanagement. Inkrementelle Verbesserungen von Produkten und Dienstleistungen stehen durch die unterschiedlichen Aktivitäten in den sozialen Medien in Unternehmen aber auch am Web an der Tagesordnung: allerdings nur, wenn die verantwortlichen Stellen  Mitarbeitern, Kunden und Partnern gut genug zuhören.
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october 2011
ARD-Radiofeature: BND für Einsteiger
In verschiedenen Radioprogrammen der ARD wurde ein rund 53 Minuten langes Radio-Feature über den Bundesnachrichtendienst gesendet. Das gibts jetzt auch zum herunterladen und nachhören: Mein Name ist: BND.

Seit Anfang 2011 leistet sich der BND eine Historikerkommission, die die Geschichte des Geheimdienstes zwischen 1945 und 1968 erforschen soll – unabhängig und mit angeblich freiem Zugang zu allen Aktenbeständen. Erste erschreckende Details sind bereits ans Licht gekommen: Nazi-Kriegsverbrecher wie Klaus Barbie arbeiteten dem BND zu, andere wie Adolf Eichmann blieben lange unbehelligt, weil der BND seine Informationen über ihre Identität und ihren Aufenthalt nicht preisgab. Das ARD radiofeature untersucht, ob die Vergangenheit der Organisation in der aktuellen BND-Arbeit nachwirkt und beschreibt, wie junge Leute heute Geheimdienstmitarbeiter und Agenten werden.

Hier ist die 46 MB große MP3 und hier ein Transcript als PDF.
Deutschland  Podcast  BND  geheimdienste  radio  from google
october 2011
TRB 252: Spionbild, Origin, Masterwiki, Blogprovider, Gig-Blog
06:23 Linktipps
10:22 Henning Tillmann erklärt, warum das Likebuttonproblem 20 Jahre alt ist
20:42 Rechtsanwalt Thomas Schwenke hat sich die AGB zur Spielesoftware Origin angeschaut
29:27 Lukas Zeller weiß aus eigener Erfahrung, warum man ein Masterwiki braucht
37:40 Rechtsanwalt Udo Vetter über Neue Spielregeln für Blogger und Provider
45:23 Blogger privat: Michael Setzer ist beim Gig-Blog

Musik: G-Eazy – Endless Summer feat. Erika Flowers (cc), Zoe.LeelA – Come On (cc), Christopher Marc – Bury The Doubt (cc), My Bubba & Mi – Nothing Much (cc), KVZE – Noodles (cc), Danja Atari – Get Out ©, Steven Smirney – Deeply Wrong Merits (Venice Remix) (cc)

Dieser Podcast steht unter einer -Lizenz. Einzelne Musiktitel können anderen Lizenzen unterliegen. Musiktitel, die mit © gekennzeichnet sind, stehen unter normalem Copyright und ihre Verwendung im TRB-25-Podcast wurde von den Künstlern gesondert genehmigt.
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october 2011
Hoaxilla #63 - "Waverly Hills Sanatorium"
Kurz vor Halloween wird es noch einmal gruselig. Wir besuchen mit euch das Waverly Hills Sanatorium, in dem Tausende von Tuberkulosekranken vor sich hin gesiecht sind. Geistern ihre verlorenen Seelen dort noch immer herum und verhindern sie jegliche Neu-Nutzung des Gebäudes? Findet es mit uns heraus...
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october 2011
Flattr API v2 BETA
Flattr hat eine neue und erweiterte Version seiner Schnittstelle für Partner, Drittanbieter und Anwendungsentwickler freigeschaltet. 

Offiziell handelt es sich dabei noch um eine Beta-Version, aber es funktioniert alles anscheinend schon prächtig. Im Gegensatz zur alten Version müssen sich Entwickler jetzt nicht mehr mit XML herumschlagen (können es aber je nach Gemütslage trotzdem), denn alle Funktionen werden auch als JSON, JSONP und YAML angeboten. Eine interessante neue Funktion, die es vorher nicht gab, ist die Möglichkeit, für eine beliebige URL nachzuschlagen, ob sie bereits bei Flattr registriert ist.

Wie genau die Schnittstelle funktioniert kann man auf Flattrs Entwicklerportal erfahren, und Fragen dazu auf Stackoverflow loswerden.
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october 2011
Datensuppe E003 – Eingeatmete Nanobots
Ihr kennt es mittlerweile. Vor iTunes immer hier zum Nachhören. Die Shownotes kommen morgen ins Detail. Jedoch kurz die Themen: Origin, Indect, Elena, LiQuiD und die Frauen. Datensuppe E003 – Eingeatmete Nanobots Sync! Shownotes: Origin und dahinter Origin ist Spyware Banner Stoppt Indect  EU und die Überwachung Peter Schaar Zitat Elena wird eingestellt AK Vorrat  Nächste Episode: Cloud-Computing So, 06.11.2011 19:30 oder [...]
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october 2011
83 - Gigbag vs. Koffer - Trageschlaufen und rosa Plüsch
Ein fast banales Thema, doch auch beim Transport der Gitarre gibt es diverse Aspekte die beachtet werden wollen und deshalb es auch wert sind, dass der Gitarrenwalther und Messju Mad Guitar darüber sprechen.

P.S. Wer mir auf Twitter folgen möchte: http://twitter.com/messju

P.P.S. Und Freundschaftsanfragen auf Facebook sind natürlich ebenso willkommen.

P.P.P.S. Und hier könnt ihr dem Gitarrenwalther exklusiv ein Loch in den Bauch fragen: http://www.formspring.me/gitarrenwalther
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october 2011
Ab Anfang 2012: Google Maps API wird kostenpflichtig
 Viele Webseiten und Webservices nutzen Googles Maps API um Geo-Informationen darzustellen oder Routenplanungen anzubieten. Bisher war dieser Service vollkommen gratis, doch damit ist es jetzt vorbei: Google hat heute die Begrenzungen, die ab nächstes Jahr gelten, und die Preise bekannt gegeben. Und eines steht damit schon fest: Billig wird es nicht, und die Verbreitung von GMaps dürfte stark abnehmen…

Im schlechtesten Falle kann es, wie auf der Tabelle ersichtlich ist, schon ab 2.500 Abrufen am Tag richtig teuer werden – nämlich bis zu 8$ für 1.000 weitere Abrufe. Und ganz wichtig: Als Abruf zählt nicht nur der komplette einmalige Aufbau der Karte, sondern jedesmal wenn eine Anfrage an den Server geschickt wird – von der Suche auf der Karte über die Routenplanung bis zum Abruf von Sateliten-Fotos. Diese Grenze wird also sehr viel schneller erreicht als es klingt. Abhängig sind die Preise auch von der verwendeten API-Version.

Die Limits und die dazugehörigen Gebühren gelten ab Anfang 2012 – ein genaues Datum wollte Google noch nicht nennen. Die Verwendung der Maps API im Web dürfte dadurch aber gewaltig zurückgehen und Diensten wie OpenStreetMap oder Bing Maps regen Zulauf bescheren. Bleibt abzuwarten ob Google die Preise und Grenzen nicht noch einmal anpasst. Dass dafür jetzt kassiert wird finde ich zwar vollkommen okay, doch erscheinen mir die Preise schon sehr sehr hoch. Eventuell rechnet man bei Google damit dass tausende “Kunden” abspringen und der Rest halt den ganzen Dienst finanzieren muss…

Das einfügen von Karten-Ausschnitten auf Webseiten via Google Maps dürfte weiterhin kostenlos bleiben “embed this map”, allerdings könnte ich mir vorstellen dass Google auch hier Grenzen einbaut und ab einer bestimmten Abruf-Quote einfach nichts mehr anzeigt. Ausdrücklich erwähnt wird dies in den FAQs aber nicht, es bleibt also abzuwarten. Eventuell verschwindet das Feature auch einfach.

» FAQ
» Ankündigung im Geo Developer Blog
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october 2011
LNP001 State of the Union
Logbuch:Netzpolitik ist der Versuch, das netzpolitische Geschehen im deutschsprachigen Raum weitgehend neutral und unaufgeregt in einem regelmässigen Podcast einzufangen. Der Podcast soll dabei Einblicke in die Themen aber auch Verständnis für die Hintergründe liefern.

In der ersten Ausgabe versuchen wir zunächst einmal die Basis für die weitere Arbeit zu legen und versuchen ein paar wichtige Bewegungen und Diskussionen vorzustellen. Aber vor allem versuchen wir, den richtigen Ton zu treffen. Ihr entscheidet, ob uns das gelungen ist.

Themen: Zielsetzung dieses Podcasts; NPP110: Netzaktivismus
und Digitale Gesellschaft e.V.; Empörung in digitalen Kommunikationsnetzen; Streit in der Szene; Alvar Freude; AK Vorrat; AK Zensur; Felix von Leitner; Datenschutz; Spackeria und Aluhüte; Datenschutz; Die Datenfresser (Buch*, Kindle-eBook*); Constanze Kurz; Frank Rieger; Christian Heller (plomlompom); Post Privacy: Prima leben ohne Privatsphäre* (Website zum Buch); Julia Schramm; Michael Seemann (mspro); Facebook; Piratenpartei; Telekommunikationsgesetz-Novelle; Netzneutralität; netzpolitik.org: Die dmexco überleben: Survival in der Einöde des Digital Marketing.

* = Affiliate Links
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october 2011
LNP001 State of the Union
Logbuch:Netzpolitik ist der Versuch, das netzpolitische Geschehen im deutschsprachigen Raum weitgehend neutral und unaufgeregt in einem regelmässigen Podcast einzufangen. Der Podcast soll dabei Einblicke in die Themen aber auch Verständnis für die Hintergründe liefern.

In der ersten Ausgabe versuchen wir zunächst einmal die Basis für die weitere Arbeit zu legen und versuchen ein paar wichtige Bewegungen und Diskussionen vorzustellen. Aber vor allem versuchen wir, den richtigen Ton zu treffen. Ihr entscheidet, ob uns das gelungen ist.

Themen: Zielsetzung dieses Podcasts; NPP110: Netzaktivismus
und Digitale Gesellschaft e.V.; Empörung in digitalen Kommunikationsnetzen; Streit in der Szene; Alvar Freude; AK Vorrat; AK Zensur; Felix von Leitner; Datenschutz; Spackeria und Aluhüte; Datenschutz; Die Datenfresser (Buch*, Kindle-eBook*); Constanze Kurz; Frank Rieger; Christian Heller (plomlompom); Post Privacy: Prima leben ohne Privatsphäre* (Website zum Buch); Julia Schramm; Michael Seemann (mspro); Facebook; Piratenpartei; Telekommunikationsgesetz-Novelle; Netzneutralität; netzpolitik.org: Die dmexco überleben: Survival in der Einöde des Digital Marketing.

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october 2011
79 – Ökosysteme und Biodiversität
Diese Episode dreht sich um das Thema Biodiversität. Wir trafen uns mit Prof. Elisabeth Kalko und Dr. Swen Renner vom Institut für experimentelle Ökologie der Universität Ulm. In der Nähe von Münsingen sprachen wir über Ökosysteme, biologische Vielfalt und Biodiversität im Allgemeinen und über das Exploratorium zur funktionellen Biodiversitätsforschung Schwäbische Alb, eins von drei Exploratorien, im Besonderen. Anschließend besuchten wir zwei sogenannte Plots, auf denen verschiedene Messungen und Experimente durchgeführt werden.

Prof. Elisabeth Kalko ist völlig überraschend im September verstorben. Wir haben uns in Absprache mit Herrn Dr. Renner dazu entschlossen, das Interview dennoch zu veröffentlichen.

Institut für experimentelle Ökologie, Universität Ulm
Exploratorien zur funktionellen Biodiversitätsforschung
Ökosystem
Ökologische Nische
Biotische und abiotische Umweltfaktoren
Magerrasen
Resilienz
Abundanz
Taxa
Fledermäuse
Buchfink
Arthropoden
Prädator
Home Range
Regenwald
Totholz
CO2
Stickstoff
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october 2011
CR173 Staatstrojaner
Öffentliches Ungeziefer unter dem Chaosmikroskop
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october 2011
angespielt 020 – Einmal Spielemagazin bitte.
Der Autor liest sich selbst. (© Daniel Raumer)

“Irgendwas mit Spielen” zu arbeiten gilt ja nach wie vor als Traumjob. Wie man das direkt bei einer Spielefirma schaffen kann, wissen wir ja schon. Jetzt gilt es herauszufinden, wie man Autor bei einem ganz klassischen Spielemagazin werden kann. Daniel Raumer ist als Trainee bei IDG (Gamestar u.a.) ausgebildet und arbeitet jetzt als Freier Autor für Magazine.

Dabei hat er nicht nur gelernt, wie man was schreibt, sondern auch erkannt, dass Spieletests schreiben von allen Sachen am wenigsten Spaß macht. Um selber in die Branche einzusteigen, ist es übrigens nicht so wichtig, ganz genau zu wissen, wieviel Feuerschaden das Schwert des Spackentums macht. Aber hört selbst.
games  podcast  [angespielt]  from google
october 2011
angespielt 020 – Einmal Spielemagazin bitte.
Der Autor liest sich selbst. (© Daniel Raumer)

“Irgendwas mit Spielen” zu arbeiten gilt ja nach wie vor als Traumjob. Wie man das direkt bei einer Spielefirma schaffen kann, wissen wir ja schon. Jetzt gilt es herauszufinden, wie man Autor bei einem ganz klassischen Spielemagazin werden kann. Daniel Raumer ist als Trainee bei IDG (Gamestar u.a.) ausgebildet und arbeitet jetzt als Freier Autor für Magazine.

Dabei hat er nicht nur gelernt, wie man was schreibt, sondern auch erkannt, dass Spieletests schreiben von allen Sachen am wenigsten Spaß macht. Um selber in die Branche einzusteigen, ist es übrigens nicht so wichtig, ganz genau zu wissen, wieviel Feuerschaden das Schwert des Spackentums macht. Aber hört selbst.
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october 2011
Facebook Security Infografik
Erst gestern haben wir über die erstaunlichen Fakten berichtet das dass Facebook Security Team in der Sekunde über 650.000 Nutzerinteraktionen überprüft. Heute hat Facebook einige neue Features die die Sicherheit der Facebook Nutzer noch weiter erhöhen soll. Zusammen mit der Ankündigung der neuen Features hat Facebook auch eine Infografik zum Thema veröffentlicht. Darin enthalten sind die vielen Features anhand des Login-Zyklos eines Nutzers wie z.B.

Login Approvals
Session Classifier
Photo DNA
Clickjacking Domain Reputation System
Link Scanner
Remote Logout
Guardian Angles (neu)
usw.

Über die neuen Features werden wir in den nächsten Tagen noch berichten. Das Original kann hier eingesehen werden, eine verkleinerte Version gibt es direkt hier im Blog:
Allgemeines  Features  Policy  Daten  facebook_Security  infografik  Schutz  from google
october 2011
Facebook Security Infografik
Erst gestern haben wir über die erstaunlichen Fakten berichtet das dass Facebook Security Team in der Sekunde über 650.000 Nutzerinteraktionen überprüft. Heute hat Facebook einige neue Features die die Sicherheit der Facebook Nutzer noch weiter erhöhen soll. Zusammen mit der Ankündigung der neuen Features hat Facebook auch eine Infografik zum Thema veröffentlicht. Darin enthalten sind die vielen Features anhand des Login-Zyklos eines Nutzers wie z.B.

Login Approvals
Session Classifier
Photo DNA
Clickjacking Domain Reputation System
Link Scanner
Remote Logout
Guardian Angles (neu)
usw.

Über die neuen Features werden wir in den nächsten Tagen noch berichten. Das Original kann hier eingesehen werden, eine verkleinerte Version gibt es direkt hier im Blog:
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october 2011
B2B Studien – Whitepapers – Master-/Diplomarbeiten
Im B2B Sektor herrscht noch immer viel Unwissen und Unsicherheit. Viele Unternehmen fragen sich, wie sie Social Media Marketing im Bereich B2B effizient einsetzen und wie sie dies firmenspezifisch am besten umsetzen können. Daher habe ich eine kleine, aber interessante Sammlung an Studien, Whitepapers und Master-/Diplomarbeiten für Sie zusammengestellt. Die Sammlung umfasst die wichtigsten Basics, neusten Trends und darüber hinaus, interessante Themen über Social Media Marketing B2B.

Studien:

B2B Online Monitor 2011 – interessante Interviews und Best Practices sowie Zahlen und Fakten über Social Media in der B2B Kommunikation
B2B Social Media in der Praxis – Die Entwicklung von Social Media Marketing im B2B Segment und wertvolle Erkenntnisse für die Praxis
Marktforschungsstudie zu der Frage: Wie bewertet der B2B Mittelstand den Nutzen von Social Media Plattformen wie facebook, Youtube und twitter

Whitepapers:

Bedeutung sozialer Medien im B2B Marketing – Entwicklung einer B2B Kommunikationsstrategie im Bereich Social Media am Beispiel von Application Management bei Siemens IT Solutions and Services
Learn and Earn – Microsoft Advertising beschäftigt sich mit dem Thema Social Media Marketing im B2B Bereich und geht auf die Definition und Ausrichtung des Unternehmens ein
3. B2B Online Marketing Trends 2011 – Die aktuellsten Trends und warum sie B2B Unternehmen zum Rollenwechsel zwingen
Social Media Merketing für B2B Unternehmen – Das funktioniert doch nicht für B2B! Oder? Social Media Basics und warum Social Media im Geschäftskundenbereich immer wichtiger wird
Die Firmenwebsite als Motor der Lead-Generierung – Zielorientierter Einsatz von Online Marketing zur Neukundengewinnung für B2B Unternehmen
Mobile & Social – Die heutige Kommunikation ist „mobil“ und „social“. Welche Herausforderungen treten auf und wie Unternehmen diese bewältigen können

Master-/Diplomarbeiten:

Mehr Wert schaffen – Social Media in der B2B Kommunikation
Der Einsatz von Weblogs als Kommunikationsinstrument in B2B Märkten – Entscheidungshilfe und Handlungsanleitung
Social Media: Die nächste Generation der Markenführung? – Die Bedeutung von Web 2.0-Tools für die Marke Dubai

 

Kennen Sie weitere hilfreiche Links und Tipps, welche Sie in diese Themensammlung mit einreihen möchten?

 
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october 2011
KOL005 Wie ein Buch entsteht
Gesprächspartner: Inken Kiupel (Lektorin), Roman Zenner (Autor) Bücher erscheinen und Bücher werden gekauft. Doch über die Entstehung des Buches erfährt man wenig. Das wollen wir ändern und sprechen mit der Lektorin Inken Kiupel und dem O’Reilly-Autor Roman Zenner über diesen Prozess. Themen: Wie findet man Themen und Autoren?; Der Draht zur Leserschaft; Von der Konzeptions- [...]
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october 2011
KOL005 Wie ein Buch entsteht
Gesprächspartner: Inken Kiupel (Lektorin), Roman Zenner (Autor) Bücher erscheinen und Bücher werden gekauft. Doch über die Entstehung des Buches erfährt man wenig. Das wollen wir ändern und sprechen mit der Lektorin Inken Kiupel und dem O’Reilly-Autor Roman Zenner über diesen Prozess. Themen: Wie findet man Themen und Autoren?; Der Draht zur Leserschaft; Von der Konzeptions- [...]
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october 2011
RZ026 Forschen in Schwerelosigkeit
Das Experimentieren in Schwerelosigkeit gibt Forschern in vielen Disziplinen die Möglichkeit, Vorgänge und Materialien auf eine Weise zu testen, die auf der Erde normalerweise nicht möglich ist. Wissenschaftler können dabei Nebeneffekte isolieren und ihren Experimenten grundlegende Aussagen abgewinnen. Der Ausschluss der natürlichen Gravitation hat signifikante Auswirkungen für die Forschung in Biologie, Medizin oder Physik und erlaubt große Fortschritte im Bereich der Materialforschung und bei technologischen Erprobungen.

Im Gespräch mit Tim Pritlove führt die DLR-Projektleiterin für Parabelflüge, Ulrike Friedrich, in die Hintergründe der Forschung in Schwerelosigkeit ein und erläutert welche Ziele hier verfolgt werden. Der Podcast geht weiträumig auf Beispiele der Schwerelosigkeitsforschung ein und schildert detailliert die Vorbereitung und Durchführung eines Parabelflugs.

Ulrike Friedrich (DLR Raumfahrt-Management, Forschung unter Weltraumbedingungen)

Themen: Pflanzen und die Schwerkraft; Schwerelosigkeit durch freien Fall; Materialforschung; Falltürme; Forschungsraketen; Forschungssatelliten; Staub- und Plasmaforschung; Medizinische Forschung; Parabelflüge; Technische Einrichtungen im Flugzeug zur Unterstützung der Wissenschaftler; Steuerung des Parabelflugzeugs; Mikrogravitation; Geschichte der Parabelflüge; Vorbereitung und Auswahl der Experimente für einen Parabelflug; Parabelflüge als technische und organisatorische Vorbereitung für Raumfahrtmissionen; Medizinische Voraussetzungen zur Teilnahme am Parabelflug; Wo Parabelflüge durchgeführt werden können; das Safety Briefing; Vermeidung von Unwohlsein beim Flug; Kooperation mit Schulen; Ablauf eines Parabelflugs; Pullup-Phase; Einstieg in die Schwerelosigkeits-Phase; Simulation der Mond- und Marsgravitation; die Wirkung von Schwerelosigkeit auf den Körper; Verwirrung der sensorischen Wahrnehmung; Pullout-Phase; Astronautentraining auf Parabelflügen; Parabelflugtourismus; Wissenschaft und Kunst.

Dauer: 02:26:41

Aufnahme: Oktober 2011

Links:

DLR: Raumfahrtmanagement
DLR: Forschung unter Weltraumbedingungen
WP: Spacelab
WP: Freier Fall
WP: Parabelflug
DLR: Parabelflüge
DLR-Webcast: Parabelflüge
WP: Internationale Raumstation
WP: Fallturm
DLR: Tempus – Tiegelfreies Elektromagnetisches Prozessieren unter Schwerelosigkeit
WP: TEXUS
DLR: TEXUS
DLR: Deutsche Experimente auf russischen Forschungssatelliten: DLR und Roskosmos unterzeichnen Abkommen
WP: Columbus
WP: Automated Transfer Vehicle (ATV)
WP: Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA)
RZ021 Weltraummedizin
DLR: Parabelflug
DLR: Rundum-Panorama Parabelflug (Flash)
WP: Airbus A300
Novespace
Mikrogravitation
WP: Fritz Haber
WP: Heinz Haber
Youtube: Masten für Sonnensegel in Schwerelosigkeit getestet
RZ014 Robotik in der Raumfahrt
WP: Wasserflöhe
WP: Sensory illusions in aviation
RZ011 Astronautenausbildung
WP: Samantha Cristoforetti
DLR  Podcast  from google
october 2011
RZ026 Forschen in Schwerelosigkeit
Das Experimentieren in Schwerelosigkeit gibt Forschern in vielen Disziplinen die Möglichkeit, Vorgänge und Materialien auf eine Weise zu testen, die auf der Erde normalerweise nicht möglich ist. Wissenschaftler können dabei Nebeneffekte isolieren und ihren Experimenten grundlegende Aussagen abgewinnen. Der Ausschluss der natürlichen Gravitation hat signifikante Auswirkungen für die Forschung in Biologie, Medizin oder Physik und erlaubt große Fortschritte im Bereich der Materialforschung und bei technologischen Erprobungen.

Im Gespräch mit Tim Pritlove führt die DLR-Projektleiterin für Parabelflüge, Ulrike Friedrich, in die Hintergründe der Forschung in Schwerelosigkeit ein und erläutert welche Ziele hier verfolgt werden. Der Podcast geht weiträumig auf Beispiele der Schwerelosigkeitsforschung ein und schildert detailliert die Vorbereitung und Durchführung eines Parabelflugs.

Ulrike Friedrich (DLR Raumfahrt-Management, Forschung unter Weltraumbedingungen)

Themen: Pflanzen und die Schwerkraft; Schwerelosigkeit durch freien Fall; Materialforschung; Falltürme; Forschungsraketen; Forschungssatelliten; Staub- und Plasmaforschung; Medizinische Forschung; Parabelflüge; Technische Einrichtungen im Flugzeug zur Unterstützung der Wissenschaftler; Steuerung des Parabelflugzeugs; Mikrogravitation; Geschichte der Parabelflüge; Vorbereitung und Auswahl der Experimente für einen Parabelflug; Parabelflüge als technische und organisatorische Vorbereitung für Raumfahrtmissionen; Medizinische Voraussetzungen zur Teilnahme am Parabelflug; Wo Parabelflüge durchgeführt werden können; das Safety Briefing; Vermeidung von Unwohlsein beim Flug; Kooperation mit Schulen; Ablauf eines Parabelflugs; Pullup-Phase; Einstieg in die Schwerelosigkeits-Phase; Simulation der Mond- und Marsgravitation; die Wirkung von Schwerelosigkeit auf den Körper; Verwirrung der sensorischen Wahrnehmung; Pullout-Phase; Astronautentraining auf Parabelflügen; Parabelflugtourismus; Wissenschaft und Kunst.

Dauer: 02:26:41

Aufnahme: Oktober 2011

Links:

DLR: Raumfahrtmanagement
DLR: Forschung unter Weltraumbedingungen
WP: Spacelab
WP: Freier Fall
WP: Parabelflug
DLR: Parabelflüge
DLR-Webcast: Parabelflüge
WP: Internationale Raumstation
WP: Fallturm
DLR: Tempus – Tiegelfreies Elektromagnetisches Prozessieren unter Schwerelosigkeit
WP: TEXUS
DLR: TEXUS
DLR: Deutsche Experimente auf russischen Forschungssatelliten: DLR und Roskosmos unterzeichnen Abkommen
WP: Columbus
WP: Automated Transfer Vehicle (ATV)
WP: Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA)
RZ021 Weltraummedizin
DLR: Parabelflug
DLR: Rundum-Panorama Parabelflug (Flash)
WP: Airbus A300
Novespace
Mikrogravitation
WP: Fritz Haber
WP: Heinz Haber
Youtube: Masten für Sonnensegel in Schwerelosigkeit getestet
RZ014 Robotik in der Raumfahrt
WP: Wasserflöhe
WP: Sensory illusions in aviation
RZ011 Astronautenausbildung
WP: Samantha Cristoforetti
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october 2011
Bundesregierung muss Speicherwahnsinn auf EU-Ebene stoppen!
Digitale Gesellschaft e.V.: Bundesregierung muss Speicherwahnsinn auf EU-Ebene stoppen!

Nach der Einleitung eines Verfahrens wegen der Nichtumsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung fordert der Digitale Gesellschaft e.V. die Bundesregierung dazu auf, endlich Vernunft einkehren zu lassen und aktiv gegen die EU-Richtlinie vorzugehen.

Wie erwartet macht die EU-Kommission nun Druck auf Deutschland, die nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil ausgesetzte Vorratsdatenspeicherung umzusetzen. „Wir fordern die Bundesregierung auf, nun gegen die Vorratsdatenspeicherungsrichtlinie beim Europäischen Gerichtshof zu klagen“, erklärt Markus Beckedahl, Vorsitzender des Digitale Gesellschaft e.V. „Es ist höchste Zeit für die Bundesregierung, dem Überwachungswahnsinn endlich einen Riegel vorzuschieben und in Brüssel dafür zu sorgen, dass die anlasslose Totalprotokollierung unserer Verbindungs- und Standortdaten gestoppt wird.“

Die Vorratsdatenspeicherungsrichtlinie verstößt nach Auffassung des Digitale Gesellschaft e.V. gegen die Unschuldsvermutung nach Artikel 48 der europäischen Grundrechtecharta, gegen den Datenschutz nach Artikel 8 und die in Artikel 11 der Grundrechtecharte verfasste „Freiheit, Informationen und Ideen ohne behördliche Eingriffe zu empfangen und weiterzugeben.“

Außerdem müsse sich die Bundesregierung in Brüssel dafür einsetzen, bei der laufenden Evaluation die Vorratsdatenspeicherung abzuschaffen. „Die Vorratsdatenspeicherung stellt alle Bürger unter Generalverdacht. Niemand käme auf die Idee, zu speichern, wer mit wem wann und wo in den letzten sechs Monaten beim Kaffeekränzchen war.“, erklärt Beckedahl weiter. Es sei nun an der Bundesjustizministerin und der FDP, den Koalitionspartner endlich zur Vernunft zu bewegen und sich im EU-Rat dafür einzusetzen, dass die Richtlinie ersatzlos gestrichen wird.
Blog  Presse  Vorratsdatenspeicherung  from google
october 2011
Post-Privacy-Buch: “Fesselt die Datenschützer!”
/*******
Diese Rezension des Buches von @plomlompom habe ich, wie man unschwer erkennen kann, nicht für dieses Blog geschrieben. Sie wird aber aus Gründen trotzdem hier veröffentlicht.
*******/

Am Montag trafen sich Datenschützer, Politiker und Vertreter von Google und Facebook zu einer Anhörung im Bundestag. Viel kam dabei nicht heraus, doch wurde wieder deutlich, wie verhärtet die Fronten sind. Während der Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert einen “massiven nationalen Handlungsdruck” gegen die amerikanischen Dienste sieht, können diese auf die große Beliebtheit ihrer Dienste verweisen.

Deutschland im Jahre 2011 ist gespalten. Aber nicht nur in Offliner und Onliner, sondern auch mitten durch die Onliner hindurch. 90 Prozent der deutschen Web-Nutzer mißtrauen Facebooks beim Umgang mit personenbezogenen Daten. Es sind zum großen Teil die selben Personen, die sich gleichzeitig auf eben jenen Plattformen tummeln. Die geäußerten Wünsche der Menschen, so scheint es, passen nicht zu ihrem Verhalten. Sind wir ein Volk von Lippenbekenntnisbedenkenträgern?

Ende 2008 war es, als Christian Heller in einem Vortrag auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs das erste Mal das Wort “Post-Privacy” benutzte. Er forderte auf, das Ende der Privatsphäre zu “umarmen”. Die Reaktionen waren damals eher verwundert als geschockt. Zu absurd klangen seine Thesen, als dass man sie hätte ernst nehmen können.

Seitdem ist eine Menge passiert. Googles Dienst StreetView bescherte dem Land die wohl größte Datenschutzdebatte seit der Volkszählung und Wikileaks zerstörte den Glauben an die Kontrollierbarkeit von Datenflüssen nachhaltig. Um den Begriff “Post-Privacy” entstand eine Bewegung, die sich im Netz fast täglich kritisch mit Datenschutz auseinandersetzt.

Und heute kommt nun Christian Hellers Buch zu dem Thema heraus. Es trägt den Titel: “Post-Privacy: Prima leben ohne Privatsphäre“. Anders, als der Titel vermuten lässt, handelt es sich aber nicht um einen FFK-Ratgeber. Stattdessen enthält es die Thesen aus Hellers Vorträgen und die gesammelten Argumente der Diskussionen über die Zeit, aufbereitet auf sehr dichten 174 Seiten.

Seine These: Die Privatsphäre sei am Ende und das ist gut so. Schuld sei das Internet, in dem wir nicht nur magisch immer weiter hinein- und dort ausgezogen werden, sondern auch die Unkontrollierbarkeit – die “Entfesselung” – der Daten. Das habe positive wie negative Effekte. Zu lange wurde nur auf die negativen geschaut. Er will sich auf Chancen konzentrieren.

In einem kurzen historischen Abriss erläutert er anschaulich, wie sich die Privatsphäre historisch seit der Antike entwickelt hat. Es zeigt sich, dass sie mehrmals umwandlungen und radikale Umdefinitionen erfahren hat und wie jung eigentlich unser heutiger, bürgerlicher Begriff von ihr ist. Heller räumt ein, dass sie zwar unsere Heutige Gesellschaft ermöglichte, aber zum Beispiel auch immer der Unterdrückung der Frau diente.

Er zeichnet auch die Entwicklung des Diskurses um den Datenschutz nach und kritisiert ihn eingehend. Datenschutz – so seine Hauptargumentationslinie – sei eine vom Staat gewährte und seinem Willen untergebene Einrichtung. Wenn der Staat will, dann sind wir nackt – der “Sicherheit” halber. Wer wollte ihm da angesichts der Staatstrojaneraffaire widersprechen?

Wirklich interessant wird es, wenn sich Heller kritisch mit der Privatheit als angeblichem Schutz vor Machtapparaten und Totalitarismen befasst. Die orwellsche Gesellschaft aus 1984 zum Beispiel – die wohl wichtigste Erzählung der Privatsphärenverteidiger – zeichne sich eben nicht nur durch Überwachung aus. Mindestens eben so wichtig sei die Vereinzelung und die Kontrolle der Informationsflüsse der Menschen untereinander. Wer abgeschottet von einander lebt, kann sich nicht gegen die Macht organisieren. Heller nimmt den Überwachungsbegriff und macht zwei Achsen auf: die vertikale Überwachung der Individuen durch die Macht und die horizontale: der Informationsfluss zwischen den Unterdrückten. Die Basis der Macht baue immer darauf den vertikalen Informationsfluss zu gewährleisten und die horizontale Durchlässigkeit einzudämmen.

Heller zeichnet historisch nach, wie das Geschenk des Privaten als Eigentum und Möglichkeit der Abschottung voneinander als bürgerliches Heilsversprechen der Freiheit unterbreitet wird. Ein Geschenk, dass sich aber als vergiftet herausstellt. Da – wie oben gezeigt – die vertikale Überwachungsachse von der Macht nie wirklich aufgegeben wird, aber durch die Vereinzelung der horizontale Informationsfluss geschwächt wird, schafft es eine Regierung um so besser, die Individuuen unter Kontrolle zu halten. Jedenfalls solange, bis das Internet kam.

An den emanzipatorischen Bewegungen wie der Frauen- und der Schwulenbewegung zeigt Heller, wie der vermeintliche Schutzraum des Privaten gerade für Minderheiten zum Gefängnis wird. Schwulsein konnte man zwar schon immer in seinen vier Wänden, doch tatsächliche Freiheit erlangt man eben erst, sobald man es nicht in der Öffentlichkeit verbergen muss. Die Privatsphäre gerät schon mal zum Agenten der Intoleranz und Unfreiheit, indem es das Andersartige vor den Augen der Öffentlichkeit wegsperrt. Erst die großen Coming-Outs und die “Wir haben Abgetrieben“-Kampagnen ermöglichten den Ausbruch aus dem Gefängnis Privatsphäre.

Wirklich irritiert sitzt man vor der Lektüre, wenn Heller ausgrechnet Facebook mit seinen vielen Datenschutzeinstellungen und der daraus resultiernden Geschlossenheit an die (idologische) Seite der Datenschützer verortet. Oder wenn er zeigt, wie ausgerechnet die DDR ihren inneren Frieden vor allem durch das Gewähren von Privatsphäre seiner Bürger sicherte. Gerade die vertikale Überwachung und die Tatsache, dass man sich bei Gruppen, die über den eigenen Familienkreis hinausgingen, nie sicher sein konnte, es nicht mit einem Stasispitzel zu tun zu haben, führte dazu, so Heller, dass die Leute sich immer stärker in’s Private zurückzogen. Öffentliches Leben fand in der DDR fast nicht statt, was sehr im Interesse der Obrigkeit lag.

Hellers Buch ist ein kompletter Gegenentwurf zum Privatsphären- und Datenschutzdenken in Deutschland. Seine Argumente treffen das Grundverständnis vieler unserer Werte und Erzählungen ins Mark. Erfreulicher Weise wird Heller bei aller Radikalität nie eifernd, sondern bleibt immer nüchtern und sachlich. Ein weiterer Pluspunkt ist die Sprache. Zwar schreibt er mit einem deutlichen Duktus, verwendet aber auch viel Sorgfalt auf Verständlichkeit. Zum Verständnis des Buches braucht man sich weder mit Internettechnik noch mit dem Netzdiskurs auseinander gesetzt haben.

Leider geht dabei aber auch gelegentlich etwas Tiefe verloren. Die Begriffe die er verwendet, stammen teilweise aus wichtigen Philosophischen Werken, ohne dass ihre Diskurse ausreichend referenziert und problematisisert wurden. Für den anspruchsvollen Leser bleiben einige Fragen ungeklärt. Man kann natürlich auch sagen, Heller hat sich im Zweifel für Lesbarkeit entschieden.

Zudem kann man Heller schnell vorwerfen, allzu leichtfertig lang gewachsene und für unsere Demokratie wichtige Werte über Board zu schmeißen. Das gelegentliche Aufblitzen seiner Sympathie für “das anarchistische Internet” spricht da oftmals Bände. Auch unterschätzt er die Notwendigkeit von Schutzräumen als Bedingung auch für emanzipative Bewegungen. Die Schwulenbewegung musste sich zunächst unter dem Schutz von blickdichten Wänden manifestieren und organisieren, bevor sie an die Öffentlichkeit gehen konnte.

Bei aller Kritik und allem Widerspruch, den man einwenden kann: es ist gut, dass es dieses Buch gibt. Es ist eine erfrischende Wendung der Perspektive auf den allzu selten hinterfragten Wert des Privaten und bietet dem Datenschutzdiskurs ein vielleicht notwendiges Gegengewicht. Die Diskussion um die “Post-Privacy” wird die Agenda der Datenschützer unter Legitimationsdruck setzen, was der Debatte nur gut tun kann.

Keine Frage, die Privatsphäre befindet sich im Wandel. Die Diskrepanz zwischen den Datenschutzforderungen und dem eigentlichen Verhalten der Deutschen muss schließlich einen Grund haben. Heller liefert einen Ansatz, bei dem es lohnt, weiter zu fragen.
Kontrollverlust  Postprivacy  extern  buch  christian_heller  post-privacy  renzension  from google
october 2011
Folge 73: Berliner Piratenfraktion
Maha spricht mit den (bei der Aufnahme noch designierten) Abgeordneten der Piratenpartei im Abgeordnetenhaus von Berlin Martin Delius und Simon Kowalewski. Ab heute, 27. Oktober 2011 sind sie richtige Abgeordnete.

Videos aus dem AGH hat Alios online gestellt.

Podcast

Dauer: ca. 2 h (direkter Link auf die mp3-Datei), die Aufnahme erfolgte schon am 29. September 2011. Leider gibt es zwischendurch wieder ein leichtes Pfeifen. Dank eines kleinen technischen Hacks wird diese Aufnahme hoffentlich die letzte mit einem Pfeifen sein. Simon Kowalewski ist leicht verschnupft. Beides bitten wir zu entschuldigen.

Links

„PW“ verweist auf das Wiki der Piratenpartei, „WP“ auf die Wikipedia:

PW: Simon Kowalewski/@DeBaer
PW: Martin Delius/@beapirate
PW: Berliner Kandidaten
WP: Mitglieder des Abgeordnetenhauses von Berlin
Blog: Piratenpartei Berlin
Portal: Piratenfraktion Berlin
WP: Parlamentarischer Geschäftsführer
WP: Victor D’Hondt
PW: Kodex und Selbstverpflichtung
erwähnte Person (PW): Faxe
erwähnte Person (PW): Christopher Lauer
erwähnte Person (PW): Alex Morlang
erwähnte Person (WP): Peter Altmaier
erwähnte Person (PW): Jochen Bokor
erwähnte Person (WP): Anja Schillhaneck
erwähnte Person (WP): Heiko Thomas
erwähnte Person (WP): Susanne Graf
erwähnte Person (WP): Andreas Baum
WP: The Straight Mind von Monique Wittig
erwähnte Person (PW): Marina Weisband
WP: Hackerethik
Startseite: Brauerei Loscher
Werbekampagne Club Mate: stay awake
Restaurantkritik: Restaurant Kopps, noch eine Kritik
Comedy: Der kleine Nils: Piratenpartei
Programm (PW): Fahrscheinloser ÖPNV
YouTube: Anime über Berliner Piraten
WP: Bürgerhaushalt
PW: BVVLeaks
Startseite: Pardok, Diplomarbeit über Pardok
Youtube: Liquid Democracy
Blog: Sebastian Jabbusch und sein Vortrag über Liquid Feedback, Magisterarbeit
WP: Schulze-Methode
PW: Presse Berlin
erwähnte Person (PW): Ben de Biel
PW: Berliner Piratencrews
PW: Kinski-Treffen
Aus_der_Piratenpartei  Folgen  Politische_Bildung  abgeordnetenhaus  berlin  fraktion  from google
october 2011
Malen nach Zahlen – 15 Tools zum Erstellen von Infografiken
Sie tauchen in Blogs und Pressemitteilungen auf, Agenturen nutzen Sie, um Ihre Botschaft zu transportieren und komplexe Sachverhalte werden vereinfacht dargestellt – die Rede ist von Infografiken. Auf der Karrierebibel werden Sie auch einige finden, denn es gibt keinen einfacheren Weg, um möglichst viele Informationen schnell und angenehme aufbereitet an den Mann oder die Frau zu bringen. Vielleicht haben Sie auch Themen, die Sie gerne über Infografiken visualisieren wollen. Genau damit beschäftigen wir uns heute und bieten Ihnen eine Liste von 15 Tools an, mit denen Sie Infografiken erstellen können. Ach ja, die Tools sind alphabetisch sortiert, die Reihenfolge stellt daher keine Wertung dar.

4spmap – Der Name lässt es bereits vermuten: Der Dienst erstellt aus den Daten des eingegebenen Foursquare-Kontos verschiedene Infografiken. Wenn Sie Ihre Foursquare-Aktivitäten visualisieren oder gut aufbereite auswerten wollen, sind die so erstellten Grafiken praktisch.
Creatly – Kollaboration ist bei Creatly essentieller Bestandteil der Software. Neben der kostenlosen Online-Version gibt es die Desktop-Software sowohl für Windows als auch Macintosh und Linux.
Hohli – Wollen Sie drei dimensionale Diagramme erstellen und dafür nicht unbedingt Power Point oder Excel bemühen? Dann bietet Hohli Ihnen eine kostenlose Online-Alternative.
Gapminder – Auch Gapminder ist kostenlos. Als Adobe-Air-Applikation ist das Programm leicht und auf allen Plattformen installierbar. Gapminder bietet darüber hinaus umfangreiche Informationen speziell für Lehrkräfte, die das Programm zum Beispiel im Unterricht einsetzen wollen.
Google Charts – Im Vergleich zu Google Public Date ist das Tool Google Charts nicht wirklich bekannt. Zu Unrecht, denn mit Google Charts lassen sich nicht nur Infografiken, sondern auch QR-Codes schnell und einfach erstellen. Außerdem können Sie interaktive Galerien erstellen und auf Ihrer Homepage einbinden.
Google Public Data – Der Platzhirsch unter den Visualisierungstools ist jedoch Google Public Data. Neben Text und Tabellen bietet Ihnen Google die Option, unterschiedlichste Grafiken zu erstellen. Die Bedienung ist intuitiv und leicht zu erlernen.
Inkscape – Als kostenlose Open-Source-Software bietet Inkscape einen großen Funktionsumfang. Die Bedienung ist leicht erlernbar und die Software für alle Vektor basierten Arbeiten geeignet. Inkscape ist in einer Windows- und einer Macintosh-Version verfügbar. Auf einem eigenen Blog findet sich eine umfangreiche Sammlung von Tutorials. Hier ist für wirklich jede Anwendung etwas dabei
Ionz – Einen erfrischend anderen Ansatz verfolgt Ionz. Mit der Webanwendung können Sie in kürzester Zeit eine Infografik über sich selbst erstellen. Die Webseite startet standardmäßig in portugiesischer Sprache, lässt sich allerdings per Mausklick auf Englisch umstellen.
Minidraw – Mit dem passenden Stift eignet sich das iPad hervorragend als mobiler Zeichenblock. Doch auch für künstlerisch völlig unbegabte Menschen gibt es eine Lösung, Minidraw biete als Vektorgrafik-Programm die Möglichkeit, Infografiken mobil zu erstellen. Das Programm ist sowohl für das iPad als auch für das iPhone verfügbar.
neuDraw – Ein weiteres Vektrografik-Programm für das iPad ist neuDraw. Die Benutzeroberfläche ist zwar nicht die Offenbarung in Sachen Benutzerfreundlichkeit, dafür ist die Applikation kostenlos verfügbar. Die damit erstellen Infografiken sind auf jeden Fall qualitativ hochwertig.
Stepmap – Mit wenigen Mausklicks zur Wunschkarte. Region wählen, Design personalisieren und mit Texten, Videos und Bildern hinterlegen… So verspricht es der Werbetext von Sitemap. Die so erstellten Karten sind definitiv einen Blick wert. Auch wenn der Name es nicht vermuten lässt: Sitemap ist ein deutsches Unternehmen.
Statplanet – Sie wollen Informationen oder Zahlen mit einem geografischen Bezug visualisieren? Kein Problem, genau dafür bietet Ihnen Statplanet eine günstige Lösung. Als reines Onlinetool wirbt Statplanet damit, dass die Karten leicht zu erstellen sind. Natürlich dürfen bei einem solchen Dienst Beispiele für die Nutzung im Bildungsbereich nicht fehlen.
Tabelau – Daten eingeben, Brillanz heraus bekommen – so lässt sich sinngemäß das Motto übersetzen, mit dem Tableau für sich wirbt. Mit der kostenlosen, allerdings nur für Windows erhältlichen, Software lassen sich umfangreiche Grafiken erstellen, wie der Screenshot beweist.
Many Eyes – Als reine Online-Anwendung müssen alle Daten, die visualisiert werden sollen, bei Many Eyes zuerst einmal auf die Dienst eigene Webseite hochgeladen werden. Die damit erzeugten Grafiken wirken durchaus professionell.
Wordle – Auch Wordle ist ein rein Internet basierter Dienst. Wordle ist eher textlastig, bringt jedoch trotzdem oder gerade deshalb eine ganz eigene Kreativität mit. Das Programm ist sicher nicht für jeden Anwendungs- und Präsentationsfall geeignet. Wer allerdings auf Tag-Clouds steht, für den liefert Wordle echte Hingucker.


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october 2011
ToT-Dialog E004 – Weisser Wal ohne Kerner
Den ToT-Dialog mit Daniel Decker aka. @kotzend_einhorn hört Ihr hier zuerst -iTunes braucht ja eine Weile: ToT-Dialog E004 – Weisser Wal ohne Kerner  Shownotes: Einhörner in der Bibel Mona Lisa aus Wurst Popkultur Chaosradio zum Thema Bundestrojaner Ramones In der dritten Person – Bis es nervt     Einsortiert unter:Projekte - damals, heute, morgen, ToT_Podcast Tagged: @kotzend_einhorn, Daniel [...]
Projekte_-_damals_heute_morgen  ToT_Podcast  @kotzend_einhorn  Daniel_Decker  ToT-Dialog  from google
october 2011
API v2 beta out – what’s changed?
Flattr API v2 beta is finally here

We have been working hard to deliver a great experience for developers and tried to build a good foundation for easily adding new features. Use our API to integrate Flattr into your mobile apps, make it easy for your website users to connect their account with Flattr – the possibilities are endless.

The API will remain in beta for a while for us to kill quirks and refine some of the resources. It means that there might be big changes without a notice but we will update the changes log in the documentation.

Some of the new features include:

* XML not required, we now also serve JSON, JSONP and YAML
* Lookup a URL if it exists as a thing
* We now use Oauth2 flow for authentication

And much more, go check out the documentation. Please direct your questions to Stackoverflow and tag them with flattr. We will keep a constant eye at the tag and try to answer your questions.

All feedback, feature requests, bugs etc – goes to support or drop a comment right here.

Now – any cool integration idea you’re working on?

Additional read: Pelle on the Activity Stream support in the new API
Developers  api  from google
october 2011
API v2 beta out – what’s changed?
Flattr API v2 beta is finally here

We have been working hard to deliver a great experience for developers and tried to build a good foundation for easily adding new features. Use our API to integrate Flattr into your mobile apps, make it easy for your website users to connect their account with Flattr – the possibilities are endless.

The API will remain in beta for a while for us to kill quirks and refine some of the resources. It means that there might be big changes without a notice but we will update the changes log in the documentation.

Some of the new features include:

* XML not required, we now also serve JSON, JSONP and YAML
* Lookup a URL if it exists as a thing
* We now use Oauth2 flow for authentication

And much more, go check out the documentation. Please direct your questions to Stackoverflow and tag them with flattr. We will keep a constant eye at the tag and try to answer your questions.

All feedback, feature requests, bugs etc – goes to support or drop a comment right here.

Now – any cool integration idea you’re working on?

Additional read: Pelle on the Activity Stream support in the new API
Developers  api  from google
october 2011
DLF über Piraten: Alle Mann ans Ruder
Philip Banse hat für die Deutschlandfunk-Sendung “Hintergrund” einen Bericht über den Einzug der Piratenpartein in das Berliner ABgeordnetenhaus gemacht. Das Transcript findet sich hier und hier gibt es die MP3.

Die Piraten haben die digitale Revolution im deutschen Parlamentarismus installiert. Alle Parteien sind infiziert von ihren inhaltlichen und methodischen Visionen. Doch jetzt müssen die Piraten aus Vision Politik machen und dafür vor allem personell aufrüsten. Viel Zeit haben sie dafür nicht: In zwei Jahren ist Bundestagswahl und spätestens ab morgen tickt die Uhr.
Deutschland  Digitalkultur  Podcast  berlin  piratenpartei  radio  from google
october 2011
Language communities of Twitter
Eric Fischer maps language communities on Twitter using Chrome's open-source language detector. Each color, chosen to make differences more visibly obvious, represents a language. English is represented in dark gray, which is used just about everywhere, so it doesn't obscure everything else.

The emergence of borders without actually drawing them in is interesting. There's a little bit of blending, but the splits are pretty well-defined. Especially in the Netherlands, where the tweet dispersal seems to be abnormally dense in that area. What's going on over there?

There's also a world version, but Europe is where all the action's at.

[Language communities via @enf]]
Mapping  Eric_Fischer  language  Twitter  from google
october 2011
Die Wahrheit 006 – Die Gerichtsmaschine
Judges Court (Some rights reserved by AnnieGreenSprings)

 Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, durfte ich neulich für Fritz einen Thementag machen. Dabei ging es darum, wie es möglicherweise im Jahr 2053 aussehen könnte. Acht Themen haben wir uns ausgedacht und zu jedem Thema ein Hörspiel und einen erklärenden Beitrag gemacht.

Ein Hörspiel handelt davon, dass ein junger Mann von einem Computer verurteilt wird, weil seine Gesellschaftsschädigungsprognose zu schlecht ist. Die Prognose wird aus sozialem Umfeld, beruflicher Laufbahn, finanziellem Mitteln und natürlich Spuren im Netz errechnet.

Daran schliesst sich natürlich die Frage an, ob so eine (vor)Verurteilung durch einen Computer geleistet werden kann. Und soll. Ich habe versucht diese Frage im Radio zu klären, aber dafür war natürlich zu wenig Sendezeit. Um noch ein wenig weiter zu spekulieren, habe ich mir Agata Królikowski eingeladen, die nicht nur Informatik und Jura studiert hat, sondern auch eine klare Meinung mitbringt.

Das Hörspiel “Staatsgewalt 2053” (bis “Gerichtscomputer berechnen Eure Schuld” scrollen)
Der Beitrag “Moral in Silizium” vom Deutschlandfunk
Prof. Dr.-Ing. Markus Maurer forscht an der TU Braunschweig am Autonomen Fahren
podcast  [Die_Wahrheit]  from google
october 2011
Die Wahrheit 006 – Die Gerichtsmaschine
Judges Court (Some rights reserved by AnnieGreenSprings)

 Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, durfte ich neulich für Fritz einen Thementag machen. Dabei ging es darum, wie es möglicherweise im Jahr 2053 aussehen könnte. Acht Themen haben wir uns ausgedacht und zu jedem Thema ein Hörspiel und einen erklärenden Beitrag gemacht.

Ein Hörspiel handelt davon, dass ein junger Mann von einem Computer verurteilt wird, weil seine Gesellschaftsschädigungsprognose zu schlecht ist. Die Prognose wird aus sozialem Umfeld, beruflicher Laufbahn, finanziellem Mitteln und natürlich Spuren im Netz errechnet.

Daran schliesst sich natürlich die Frage an, ob so eine (vor)Verurteilung durch einen Computer geleistet werden kann. Und soll. Ich habe versucht diese Frage im Radio zu klären, aber dafür war natürlich zu wenig Sendezeit. Um noch ein wenig weiter zu spekulieren, habe ich mir Agata Królikowski eingeladen, die nicht nur Informatik und Jura studiert hat, sondern auch eine klare Meinung mitbringt.

Das Hörspiel “Staatsgewalt 2053” (bis “Gerichtscomputer berechnen Eure Schuld” scrollen)
Der Beitrag “Moral in Silizium” vom Deutschlandfunk
Prof. Dr.-Ing. Markus Maurer forscht an der TU Braunschweig am Autonomen Fahren
podcast  [Die_Wahrheit]  from google
october 2011
#OccupyReader
Petition to Google: don't kill Google Reader

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october 2011
Give those Android apps some love
I love my Android phone, absolutely love it. I also love free apps, but at the same time I want to be able to give something to the people behind it. There’s an abundance of them out there and some I can support with extra money through just a simple click.

Beem is a chat client for Jabber/XMPP on Android. The app is free and developed together with the community. They are currently working their way towards a version that will be submitted to the Android Market. [Flattr]

Who really likes ads? Adaway helps you to get rid of those on your phone. It’s an open source project and they are currently seeking help to translate the app. [Flattr]

An open source app for the open source version of Twitter? Great! Mustard gives you your status updates from identi.ca/status.net (and Twitter if you want to) to your phone. It supports tags, groups and public timelines, favor/disfavor notices, subscribe/unsubscribe users. Personally I could not live without this. [Flattr]

SMS Backup+ helps you back up your text messages, MMS and call log backups  to Gmail or any IMAP server. Currently the app is free, but they are planning a paid version for the market as well. [Flattr]

Want to block unwanted calls? V-block is an app (hack) that can help you with your problems. There are quite a few apps that already allow Android users to block calls from unknown numbers. The upside of this particular solution is that it allows users to share the numbers through Google docs, so that it can be shared and crowdsourced with other people. [Flattr]

The TouchOSC application allows to remote control and receive feedback from software and hardware that implements the OSC protocol such as Renoise, Pure Data, Max/MSP/Jitter and many more. What it It lets you send and receive Open Sound Control messages over a Wi-Fi network using the UDP protocol. [Flattr]

Tinkering with your phone can be really fun. Some of us even go so far as to flashing our ROM. CyanogenMod is a popular option among Flattr users. Based on the Android Open Source Project, CyanogenMod is designed to increase performance and reliability over Android-based ROMs released by vendors and carriers such as Google, T-Mobile, HTC, etc. CyanogenMod also offers a variety of features & enhancements that are not currently found in these versions of Android. [Flattr]

If you want to get an overview of FOSS applications available for Android I’d recommend FDroid Repository. See it as an market for Free and Open Source Software apps on your phone. It contains details of multiple versions of each application, and the Android client makes it easy to browse, install them onto your device, and keep track of updates. [Flattr]

Android vCard is a project created out of desperation that there was no decent Java vCard library. It’s building on another vCard related code out of Google Android project now presented as a standalone library. [Flattr]

aCal is a calendar application which you can use if you have an account on a CalDAV server. CalDAV Calendars can also be used with common clients such as Apple iCal, Mozilla Lightning, EmClient, Evolution, and more. [Flattr]

I bet there’s more out here, help me find them!

First photo from Android.com Goodies, via EricaJoy
Second photo cc-by Johan Larsson.
Discover  android  apps  open_source  from google
october 2011
Give those Android apps some love
I love my Android phone, absolutely love it. I also love free apps, but at the same time I want to be able to give something to the people behind it. There’s an abundance of them out there and some I can support with extra money through just a simple click.

Beem is a chat client for Jabber/XMPP on Android. The app is free and developed together with the community. They are currently working their way towards a version that will be submitted to the Android Market. [Flattr]

Who really likes ads? Adaway helps you to get rid of those on your phone. It’s an open source project and they are currently seeking help to translate the app. [Flattr]

An open source app for the open source version of Twitter? Great! Mustard gives you your status updates from identi.ca/status.net (and Twitter if you want to) to your phone. It supports tags, groups and public timelines, favor/disfavor notices, subscribe/unsubscribe users. Personally I could not live without this. [Flattr]

SMS Backup+ helps you back up your text messages, MMS and call log backups  to Gmail or any IMAP server. Currently the app is free, but they are planning a paid version for the market as well. [Flattr]

Want to block unwanted calls? V-block is an app (hack) that can help you with your problems. There are quite a few apps that already allow Android users to block calls from unknown numbers. The upside of this particular solution is that it allows users to share the numbers through Google docs, so that it can be shared and crowdsourced with other people. [Flattr]

The TouchOSC application allows to remote control and receive feedback from software and hardware that implements the OSC protocol such as Renoise, Pure Data, Max/MSP/Jitter and many more. What it It lets you send and receive Open Sound Control messages over a Wi-Fi network using the UDP protocol. [Flattr]

Tinkering with your phone can be really fun. Some of us even go so far as to flashing our ROM. CyanogenMod is a popular option among Flattr users. Based on the Android Open Source Project, CyanogenMod is designed to increase performance and reliability over Android-based ROMs released by vendors and carriers such as Google, T-Mobile, HTC, etc. CyanogenMod also offers a variety of features & enhancements that are not currently found in these versions of Android. [Flattr]

If you want to get an overview of FOSS applications available for Android I’d recommend FDroid Repository. See it as an market for Free and Open Source Software apps on your phone. It contains details of multiple versions of each application, and the Android client makes it easy to browse, install them onto your device, and keep track of updates. [Flattr]

Android vCard is a project created out of desperation that there was no decent Java vCard library. It’s building on another vCard related code out of Google Android project now presented as a standalone library. [Flattr]

aCal is a calendar application which you can use if you have an account on a CalDAV server. CalDAV Calendars can also be used with common clients such as Apple iCal, Mozilla Lightning, EmClient, Evolution, and more. [Flattr]

I bet there’s more out here, help me find them!

First photo from Android.com Goodies, via EricaJoy
Second photo cc-by Johan Larsson.
Discover  android  apps  open_source  from google
october 2011
KR306 Being Baum
Doc Phil und Onkel Andi reden über die Piratenpartei, die Linkspartei, Bergsteiger-Bücher, elektronische Bücher, Finanzkrisen-Bücher und über Being Baum, das Leben als Fraktions-Chef.
Podcasts  from google
october 2011
Hier gibt es eine schöne Liste mit URLs zu den Videos ...
Hier gibt es eine schöne Liste mit URLs zu den Videos aus dem Bundestag heute, auch noch schön per MP4 runterladbar.
from google
october 2011
Ist eure Facebook Page konsistent? Unser Werkzeugkasten Teil 1
Nach allem, was wir hier in den letzten Monaten und Jahren veröffentlich haben, sollten ihr -unser Leser- mitbekommen haben, dass es vor dem Start einer jeden Facebook Page und Kampagne existenziell ist die Ziele und Zielgruppen der Facebook Page detailiert herauszuarbeiten. Ziele, die am besten SMART gesetzt werden und ab sofort die Leitlinie für den gesamten Auftritt des Unternehmens und der Marke auf Facebook sind.

Aber was gehört alles dazu, zu einer Ausrichtung der Facebook Page auf ein Ziel? Diese Frage soll mit diesem zwei geteilten Artikel beantwortet werden. Denn es sind die vielen kleinen Tools und Stellschrauben, die richtig eingesetzt eine Facebook Page zum Erfolg führen können. Um eine gewisse Ordnung in diese Aufzählung zu bringen, habe ich die einzelnen Aspekte alphabetisch geordnet. In Teil 1 geht es also um alles von A wie Administratoren bis M wie Mitbewerber.

Die einzelnen Tools und Aspekte sind jeweils mit Fragen ausgeführt, die sich jeder Seitenbetreiber am besten vor dem Start der Seite beantworten sollte:

Administratoren: Wer erhält Admin Rechte für die Fanpage? Sind diese öffentlich sichtbar? Wie werden diese vorgestellt?

Anfang: Wann starte meine Fanpage? Mit welchen Inhalten und Posts wird die Seite im voraus befüllt?

Anwendungen: Welche Anwendungen braucht es auf der Fanpage? Braucht es überhaupt welche? Wer konzipiert diese? Wer setzt diese um? Welche Ressourcen werden gebunden?

Anzeigen: Sind Anzeigenkampagnen zielführend? Stimmt das Preis-Leistungsverhältnis? Gibt es einen gewünschten CTR? Wer gestaltet die Anzeigen und administriert diese? Wie werden die bezahlt? Ist der Kontakt zu Facebook Deutschland notwenig?

Community-Page: Gibt es bereits eine Community Page zum Thema? Was passiert dort? Kann die Seite übernommen werden?

Demographie: Wie sieht die erwünschte Demographie der Zielgruppe aus? Habe ich alle Aspekte der Seite darauf abgestimmt? Wie kann ich Gegensteuern, wenn die Fans sich zu sehr von diesem Ziel entfernen?

Dramaturgie: Gibt es bei den Posts eine Dramaturgie? Auf welches große Ziel streben diese zu? Lässt mir das genug Flexibilität?

EdgeRank: Hat jeder im Team das System des EdgeRanks verstanden? Gibt es Content mit dem der EdgeRank verbessert werden kann?

Engagement-Rate: Gibt es hier Zielvorgaben? Sind Engagemnt oder Fanzahlen wichtiger?

Fans: Wie wichtig ist die Fanzahl? Gibt es Ziele?

Fragen: Wie gehe ich mit Fragen der Fans um? Habe ich die entsprechenden Ressourcen eingeplant und im Unternehmen verankert? Welche Reaktionszeit soll eingehalten werden? Was geschieht mit Fragen der Fans, die nicht in den Zielkorridor der Seite passen?

Frequenz: In welcher Frequenz sollen Nachrichten auf Facebook veröffentlich werden? Gibt es so viele relevante Nachrichten?

Gruppen: Ist es sinnvoll eine Gruppe anzulegen? Gibt es bereits Gruppen? Können und müssen diese übernommen werden?

Impressum: Was muss alles ins Impressum? Wo wird dieses platziert und verlinkt?

Inhalte: Was sind die zum Ziel passenden Inhalte? Service, Information, Unterhaltung? Wie ist das Verhältnis der Inhalte zueinander im Redaktionsplan?

Lokalisierung: Gibt es verschiedenen Märkte? Können diese mit einer Fanpage bedient werden? Sind die Zielgruppen in den Märkten groß genug für einzelnen Seiten? Wie wird der Nutzer auf die richtige Seite geleitet? Sind die Resourcen für mehre Pages und Übersetzungen vorhanden?

Medieneinsatz: Welche Medien kann ich in Facebook Posts einsetzen? Habe ich die Rechte an diesen Medien?

Mitbewerber: Sind die Mitbewerber auf Facebook aktiv? Was machen diese? Wie kann die Seite sich von diesen abheben? Welchen Mehrwert gibt es?

 

Welche Tools haben wir hier für die Buchstaben A-M vergessen? Schreibt es uns in die Kommentare!

Image Credits: “Spitz pass auf” by jg_79 @ photocase.com
Allgemeines  Strategie  fanpage  fragen  optimierung  Page  satrt  seite  stellschrauben  tools  werzeuge  from google
october 2011
Ist eure Facebook Page konsistent? Unser Werkzeugkasten Teil 1
Nach allem, was wir hier in den letzten Monaten und Jahren veröffentlich haben, sollten ihr -unser Leser- mitbekommen haben, dass es vor dem Start einer jeden Facebook Page und Kampagne existenziell ist die Ziele und Zielgruppen der Facebook Page detailiert herauszuarbeiten. Ziele, die am besten SMART gesetzt werden und ab sofort die Leitlinie für den gesamten Auftritt des Unternehmens und der Marke auf Facebook sind.

Aber was gehört alles dazu, zu einer Ausrichtung der Facebook Page auf ein Ziel? Diese Frage soll mit diesem zwei geteilten Artikel beantwortet werden. Denn es sind die vielen kleinen Tools und Stellschrauben, die richtig eingesetzt eine Facebook Page zum Erfolg führen können. Um eine gewisse Ordnung in diese Aufzählung zu bringen, habe ich die einzelnen Aspekte alphabetisch geordnet. In Teil 1 geht es also um alles von A wie Administratoren bis M wie Mitbewerber.

Die einzelnen Tools und Aspekte sind jeweils mit Fragen ausgeführt, die sich jeder Seitenbetreiber am besten vor dem Start der Seite beantworten sollte:

Administratoren: Wer erhält Admin Rechte für die Fanpage? Sind diese öffentlich sichtbar? Wie werden diese vorgestellt?

Anfang: Wann starte meine Fanpage? Mit welchen Inhalten und Posts wird die Seite im voraus befüllt?

Anwendungen: Welche Anwendungen braucht es auf der Fanpage? Braucht es überhaupt welche? Wer konzipiert diese? Wer setzt diese um? Welche Ressourcen werden gebunden?

Anzeigen: Sind Anzeigenkampagnen zielführend? Stimmt das Preis-Leistungsverhältnis? Gibt es einen gewünschten CTR? Wer gestaltet die Anzeigen und administriert diese? Wie werden die bezahlt? Ist der Kontakt zu Facebook Deutschland notwenig?

Community-Page: Gibt es bereits eine Community Page zum Thema? Was passiert dort? Kann die Seite übernommen werden?

Demographie: Wie sieht die erwünschte Demographie der Zielgruppe aus? Habe ich alle Aspekte der Seite darauf abgestimmt? Wie kann ich Gegensteuern, wenn die Fans sich zu sehr von diesem Ziel entfernen?

Dramaturgie: Gibt es bei den Posts eine Dramaturgie? Auf welches große Ziel streben diese zu? Lässt mir das genug Flexibilität?

EdgeRank: Hat jeder im Team das System des EdgeRanks verstanden? Gibt es Content mit dem der EdgeRank verbessert werden kann?

Engagement-Rate: Gibt es hier Zielvorgaben? Sind Engagemnt oder Fanzahlen wichtiger?

Fans: Wie wichtig ist die Fanzahl? Gibt es Ziele?

Fragen: Wie gehe ich mit Fragen der Fans um? Habe ich die entsprechenden Ressourcen eingeplant und im Unternehmen verankert? Welche Reaktionszeit soll eingehalten werden? Was geschieht mit Fragen der Fans, die nicht in den Zielkorridor der Seite passen?

Frequenz: In welcher Frequenz sollen Nachrichten auf Facebook veröffentlich werden? Gibt es so viele relevante Nachrichten?

Gruppen: Ist es sinnvoll eine Gruppe anzulegen? Gibt es bereits Gruppen? Können und müssen diese übernommen werden?

Impressum: Was muss alles ins Impressum? Wo wird dieses platziert und verlinkt?

Inhalte: Was sind die zum Ziel passenden Inhalte? Service, Information, Unterhaltung? Wie ist das Verhältnis der Inhalte zueinander im Redaktionsplan?

Lokalisierung: Gibt es verschiedenen Märkte? Können diese mit einer Fanpage bedient werden? Sind die Zielgruppen in den Märkten groß genug für einzelnen Seiten? Wie wird der Nutzer auf die richtige Seite geleitet? Sind die Resourcen für mehre Pages und Übersetzungen vorhanden?

Medieneinsatz: Welche Medien kann ich in Facebook Posts einsetzen? Habe ich die Rechte an diesen Medien?

Mitbewerber: Sind die Mitbewerber auf Facebook aktiv? Was machen diese? Wie kann die Seite sich von diesen abheben? Welchen Mehrwert gibt es?

 

Welche Tools haben wir hier für die Buchstaben A-M vergessen? Schreibt es uns in die Kommentare!

Image Credits: “Spitz pass auf” by jg_79 @ photocase.com
Allgemeines  Strategie  fanpage  fragen  optimierung  Page  satrt  seite  stellschrauben  tools  werzeuge  from google
october 2011
Workaround: Jede Facebook Seite im Statusupdate verlinken
Wir wurden letzte Woche von unserem Leser Andreas auf der Facebook Page gefragt, wie man in einer Statusnachricht eine andere Seite verlinkt die nicht in der Auswahl angezeigt wird. Da diese Frage schon öfters gestellt wurde wollen wir euch noch einen kurzen Workaround zeigen, denn die Probleme kennen auch wir:

In manchen Fällen wird die Seite die man verlinken möchte einfach gar nicht angezeigt
In manchen Fällen wird die Seite die man verlinken möchte nicht angezeigt, weil nur fünf Optionen im Dropdown vorgeschlagen werden (gerade wenn man z.B. einen Place verlinken möchte der nun mal mit gleichen Namen x-mal existiert)
Manchmal will man die andere Seite vielleicht auch einfach nicht liken nur weil man diese verlinken möchte

Wer dennoch unbedingt eine andere Seite verlinken möchte kann diesen kleinen Workaround nutzen. Er ist zwar einfach, aber im Vergleich zur richtigen Funktion auch umständlich:

Diesen “Code” in das Statusupdate Feld kopieren an die Stelle des Links:
@[PAGE ID:PAGE NAME] 
Die Page ID herausfinden und eintragen. Am einfachsten geht es wenn ihr auf die entsprechende Page geht und  das “www” durch “graph” ersetzt. Schau dann so aus:
Wenn ihr wollt könnt ihr auch noch den Page Namen eintragen, aber Facebook ersetzt diesen Text sowieso automatisch durch den Namen der Seite. Früher konnte man hier schreiben was man wollte und somit jeglichen Text verlinken, dies wurde aber von Facebook inzwischen deaktiviert.
Posten – Das war es auch schon. Wer es nur mal Testen will ohne die ganze Arbeit, hier mal ein Link zu uns:
Teste gerade den Workaround von @[100490133750:Hier kann stehen was will] – Super Ding! 

Als keiner Disclaimer noch: Natürlich könnt ihr so nicht alles verlinken was ihr wollt. Was z.B. trotz Workaround nicht geht ist das Verlinken von Nutzern direkt im Statusupdate. Dies funktioniert nur mit @-Mentions in den Kommentaren und auch nur wenn der Nutzer bereits selbst kommentiert hat.
Wer überhaupt keine Ahnung hat, wie das mit dem verlinken funktioniert, der kann sich unser über 2 Jahre altes Video einmal ansehen.
Features  Tutorials  @-mention  Bug  Hack  seiten_verlinken  workaround  from google
october 2011
Workaround: Jede Facebook Seite im Statusupdate verlinken
Wir wurden letzte Woche von unserem Leser Andreas auf der Facebook Page gefragt, wie man in einer Statusnachricht eine andere Seite verlinkt die nicht in der Auswahl angezeigt wird. Da diese Frage schon öfters gestellt wurde wollen wir euch noch einen kurzen Workaround zeigen, denn die Probleme kennen auch wir:

In manchen Fällen wird die Seite die man verlinken möchte einfach gar nicht angezeigt
In manchen Fällen wird die Seite die man verlinken möchte nicht angezeigt, weil nur fünf Optionen im Dropdown vorgeschlagen werden (gerade wenn man z.B. einen Place verlinken möchte der nun mal mit gleichen Namen x-mal existiert)
Manchmal will man die andere Seite vielleicht auch einfach nicht liken nur weil man diese verlinken möchte

Wer dennoch unbedingt eine andere Seite verlinken möchte kann diesen kleinen Workaround nutzen. Er ist zwar einfach, aber im Vergleich zur richtigen Funktion auch umständlich:

Diesen “Code” in das Statusupdate Feld kopieren an die Stelle des Links:
@[PAGE ID:PAGE NAME] 
Die Page ID herausfinden und eintragen. Am einfachsten geht es wenn ihr auf die entsprechende Page geht und  das “www” durch “graph” ersetzt. Schau dann so aus:
Wenn ihr wollt könnt ihr auch noch den Page Namen eintragen, aber Facebook ersetzt diesen Text sowieso automatisch durch den Namen der Seite. Früher konnte man hier schreiben was man wollte und somit jeglichen Text verlinken, dies wurde aber von Facebook inzwischen deaktiviert.
Posten – Das war es auch schon. Wer es nur mal Testen will ohne die ganze Arbeit, hier mal ein Link zu uns:
Teste gerade den Workaround von @[100490133750:Hier kann stehen was will] – Super Ding! 

Als keiner Disclaimer noch: Natürlich könnt ihr so nicht alles verlinken was ihr wollt. Was z.B. trotz Workaround nicht geht ist das Verlinken von Nutzern direkt im Statusupdate. Dies funktioniert nur mit @-Mentions in den Kommentaren und auch nur wenn der Nutzer bereits selbst kommentiert hat.
Wer überhaupt keine Ahnung hat, wie das mit dem verlinken funktioniert, der kann sich unser über 2 Jahre altes Video einmal ansehen.
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october 2011
Bordfunk 17 – Familientreffen im Fandom
World-SF Convention 1957

Durch frevelhafte neue Uni-Studentenpläne müssen wir eventuell unseren Sendeplan leicht ändern, bitte achten sie auf die Hinweise.

Leo und Alex waren auf dem Buchmesse Convent, erzählen über die Podiumsdiskussion dort, machen sich Gedanken über das literarische Fandom im 21. Jahrhundert und referenzieren häufiger eine geheimnisvollen Herrn.

GGG Alex: Eobal – Dirk van den Boom, Bloodgroup, Borgia
GGG Leo: Firefly: The official Companion, Van Canto, Heim Herd Hund-Trailer

Eine Unterhaltungssendung von der HMS Anastasia unter CC Lizenz:
Clockworker - SteampunkBordfunk 17 – Familientreffen im Fandom

Verwandte Artikel:Bordfunk 04: Mein Steampunk, dein Steampunk & WGT 2011
Bordfunk 14 – Steampunk PinUps
Aetherfunk  Buchmesse  Buchmesse_Convent  Fandom  Verlage  from google
october 2011
Analyse: Google schafft Shared Items im Google Reader ab, eine Chance für Reeder und co.
Google wird im Laufe dieser Woche die Shared-Items-Funktion im GoogleReader zugunsten einer Google+-Verknüpfung abschalten:

Im Rahmen des Facelifts plant Google außerdem, sich von einigen sozialen Features des Readers zu trennen: Das Sharing gelesener Artikel und das Abonnieren der “Shared Items” anderer Nutzer innerhalb des Google Readers wird abgeschafft. Stattdessen verspricht Google eine engere Verbindung zwischen dem Reader und Google+ – für lesenswert befundene Artikel aus den eigenen RSS-Feeds sollen dann direkt ausgewählten Kreisen bei Google+ zugänglich gemacht werden können.

Inhalt:

Feedreader + Followerprinzip
RSS, Baby
Google+: Ersatz statt zusätzliches ‘Social Layer’?
Clients to the rescue

Feedreader + Followerprinzip
Das ist insgesamt bedauerlich und besonders für Leute wie mich ausgesprochen desaströs. Eine kurze Erklärung: Für mich (und nicht nur für mich, wenn man die dazugehörigen Artikel von Techbloggern hierzulande und aus den USA liest), ist das im GoogleReader implementierte Followerprinzip eines der wichtigsten Tools für Informationsbeschaffung und Überblick über aktuelle Vorgänge in der jeweiligen eigenen Nische.

Die Erklärung dafür ist recht einfach:

Das extrem mächtige Followerprinzip (ich folge, wen ich für interessant halte, der/diejenige muss mir nicht zurückfolgen) hat im Kontext mit dem populären Feedreader zur effizientesten ‘verteilten Redaktion’ geführt, die ich je gesehen habe: Die Leute, denen ich folge, agieren praktisch noch einmal als Filter zwischen mir als Leser und den Autoren, deren Artikel ich lese. Das funktioniert besser als vergleichbares Filtern/Aggregieren auf Facebook, Twitter, Digg oder Google+. Warum? Darum:
Die Shared Items sind deshalb so effizient, weil sie direkt in dem Tool stattfinden, in dem der Konsum stattfindet. Wer auf Twitter, Facebook oder Google+ einen Link teilt, hat diesen nicht auf der Plattform gelesen. Wer einen Artikel im GoogleReader teilt, hat ihn in der Regel (dank Volltextfeeds) auch dort gelesen und nach dem Lesen lediglich auf ‘Share’ geklickt. Die Shared Items derer, denen ich folge, können direkt im Feedreader, dem effizientesten Konsumtool, gelesen und reorganisiert werden. Die Folge ist ein Ordner, “People you follow”, dessen Qualität unerreicht ist. Unter anderem ist das auch die Folge von zum Beispiel Aggregation, wenn mehr als eine meiner Verfolgten den gleichen Artikel im GoogleReader teilt.

Man kann das Ergebnis aus 1.) und 2.) am folgenden Screenshot schön sehen:

Je mehr Leute einen Artikel teilen, desto wichtiger scheint er zu sein. Ein Klick und ich kann (in der Regel) den kompletten Text sofort lesen und gegebenenfalls mit einem weiteren Klick weiter verteilen.

Ich folge im GoogleReader 371 Personen. Meine Shared Items wurden von 494 Nutzern abonniert.

Zusätzlich zu meinem Shared-Ordner habe ich einen High-Quality-Ordner angelegt, in dem ich nur die Shared Items von Leuten wie zum Beispiel Felix Schwenzel, Martin Weigert oder Carsten Pötter vorfinde. Dieser Ordner ist seit ungefähr einem Jahr die erste Anlaufstelle, um schnell die wichtigsten neuen Entwicklungen in meinem Interessensfeld zu erhalten.

Das ist das Ergebnis einer steten Verfeinerung meiner Nutzung der Shared Items, die ich nun seit Jahren täglich einsetze. Zum ersten Mal schrieb ich 2007 über Shared Items im GoogleReader. Zuletzt ausführlich habe ich 2008 darüber geschrieben. Damals gab es auch mit unter anderem Readburner und RSSMeme ein aktives Ökosystem rund um die Shared Items, das das Potential der Redistribution und Aggregation der Shared Items zeigte.  Beide Dienste existieren nicht mehr. Google selbst hat leider in diese Richtung nie etwas gemacht. (Dabei hätte es vor allem viel Potential in readerweitem Aggregieren von Themenclustern oder auch in der Verwendung von FOAF gegeben.)

Um das noch einmal in aller Deutlichkeit zu sagen: Die bevorstehende Abschaltung der Shared Items trifft mich in meinem Arbeitsfluss stärker, als würden zum Beispiel von heute auf morgen sowohl Twitter als auch Google+ verschwinden. Ein weiterer Grund neben den bereits benannten findet sich im nächsten Punkt:

RSS, Baby
Meine Shared Items sind dank dem Wordpress-Plugin Postalicious die Grundlage für die quasi-werktäglichen Linkhinweise zu News und lesenswerten Analysen hier auf neunetz.com gewesen.

Da ich über das Plugin die Linkliste direkt aus GoogleReader heraus befüllen kann, waren die Übersichten quasi ein Nebenprodukt meines täglichen Feedkonsums. Der zusätzliche Aufwand war praktisch minimal. Mit dem Wegfall der Shared Items und des damit verbundenen Linkblogs werden auch die Linkübersichten vorerst ein Ende finden, da es keinen adäquaten Ersatz gibt. Die Verwendung eines zusätzlichen Tools kommt für mich aus Zeitgründen aktuell nicht in Frage.

Das Problem, das Google für Nutzer schafft, entsteht auch durch die Abschaffung der RSS-Feeds. Eine unnütze Featureverknappung, die lediglich Google/Google+ hilft – oder vielleicht nicht. Siehe dazu den Punkt “Reeder to the rescue”.

Der Google-Mitarbeiter Louis Gray schreibt auf Google+ zu den Veränderungen:

more details will come when the rollout occurs, but yes, sharing within Reader will be retired. The public shared items page will no longer have new entries.

Das bedeutet, dass es zwar weiterhin eine Sharing-Option geben wird, diese wird aber beschränkter sein als die bisherige:

Nur Google+
Kein RSS (weil Google+ noch kein RSS anbietet)
(Höchstwahrscheinlich) Keine Verknüpfung zwischen Sharingplattform (Google+) und Konsumtool (Reader)

Das Nützliche an der Tatsache, dass die Shared Items einen eigenen RSS-Feed besitzen, ist die einfache Integration in andere Dienste: Ich kann meine Shared Items leicht hier in Wordpress reinlaufen lassen, in Pinboard mit all meinen anderen Lesezeichen archivieren und in unzählige Dienste, die RSS-Import erlauben, wie zum Beispiel Tumblr oder Twitter, über diverse Tools importieren.

Google+: Ersatz statt zusätzliches ‘Social Layer’?
Das Interessante und gleichzeitig Beunruhigende an Googles Vorgehen ist, wie Google mit dem bestehenden Featureset umgeht. Seit Google+ eingeführt wurde, hört man von Google-Managern und -Sprechern immer wieder, dass Google+ die zusätzliche soziale Schicht, das Social Layer, werden soll, dass alle Google-Dienste (und am besten noch den Rest des Webs) mit einander verbindet.

Google+ wurde als eine neue Ebene vorgestellt. Zumindest in diesem Fall ist Google+ allerdings ein minderwertiges Substitut für eine Funktion, die zu dessen Gunsten eingestellt werden soll.

Es ist offensichtlich, was Google damit erreichen will: Die Poweruser, die GoogleReader benutzen (und das sind sehr viele), sollen ihr Sharingverhalten Richtung Google+ verschieben. Das Erstaunliche ist, dass Google mit (seinem bald toten Google+-Vorläufer) Buzz wenig richtig gemacht hat, zu dem Wenigen aber die GoogleReader-Integration zählte:

Die unangetastete Sharing-Option lies such mittels Opt-in in Google Buzz integrieren. Neue Shared Items erschienen in Buzz. Kommentare in Buzz waren gleichzeitig Kommentare in GoogleReader. Der GoogleReader war sozusagen eine Art Buzz-Client für Poweruser. Genau das hätte Google auch im Zusammenspiel von GoogleReader und Google+ als Strategie umsetzen sollen:

Den Powerusern es so einfach wie möglich machen, mit GoogleReader glücklich zu werden und gleichzeitig ihr dortiges Sharing-Verhalten sanft (sprich ohne Einbußen) in Google+ hereinzuziehen. Gleichzeitig wäre es sinnvoll für Google, GoogleReader bewusst zu einem Tool auszubauen, dass nützlich für Poweruser ist.

Immerhin ist immer ungefähr ein Prozent der Nutzerschaft für die Inhalte auf einer Webplattform verantwortlich. Auch Google+  braucht dieses eine Prozent. Google+ selbst ist aber nicht der perfekte Ort für Poweruser, um zum Beispiel die Empfehlungen anderer Poweruser zu konsumieren.

Wir erinnern uns an den Tag, als wir vor einer Woche anfingen, diesen Text zu lesen: Shared Items im GoogleReader sind so perfekt, weil sie direkt im Konsumtool integriert sind. Zwischen den Linkempfehlungen gibt es keine Fotos von Katzen oder Hundewelpen, keine Diskussionen zum aktuellen Wetter.

Zusätzlich zu diesem Problem kommt die Tatsache, dass die Nutzung von Google+ und GoogleReader auch aus der Perspektive der Außendarstellung der Nutzer nicht identisch sein muss und oft nicht sein kann. Ich habe nichts davon, Mahendra Palsule, Techmeme-Redakteur und eine der interessantesten Shared-Items-Quellen in meinem Reader, jetzt in Google+ zu folgen. Ich bekomme mehr als die Links und gleichzeitig weniger, weil ich die Links nicht mehr auf der für mich als Poweruser bequemsten Plattform erhalte.

Was passiert, wenn Google dieses Vorgehen auch bei Blogger und YouTube an den Tag legt? Wenn es native Features dieser Dienste zugunsten minderwertiger Google+-Funktionen einfach abschaltet? Das kommt mir zumindest kurz- und mittelfristig nicht wie eine erfolgversprechende Strategie vor.

Im eigenen Interesse und nicht im Interesse der Nutzer zu handeln, ist natürlich das gute Recht von Google. Ein solches Verhalten kann aber leicht nach hinten losgehen:

Clients to the rescue
Mehr als alles andere war das oben beschriebene Followerprinzip, das in den GoogleReader integriert wurde, ein perfekter Lockin. Solang ich Personen im Reader folge, und diese mir folgen, und das im Interface gut integriert ist, gibt es für mich gute Gründe beim GoogleReader zu bleiben.

Indem nun dieser Lockin wegfällt, wird auch GoogleReader ersetzbarer. Das muss nicht zwangsläufig ein anderer webbasierter Feedreader werden. Das kann auch, um den Übergang weg vom GoogleReader möglichst smooth zu gestalten, über einen GoogleReader-Client geschehen.

Es gibt jetzt für Reeder und andere Feedreader, die auf GoogleReader als Synchronisationsplattform setzen, die einmalige Chance sich abzusetzen und Nutzer an sich zu binden, in dem sie die alte Shared-Items-Funktion clientintern kopieren. Für mich als … [more]
Analysen  Plattformen  webware  Ein-Klick-Geste  Feedreader  Followerprinzip  GoogleReader  Informationsmanagement  rss  Shared_Items  Social-Web-Pattern  from google
october 2011
Studie zu Social Recruiting: Trends und Entwicklungen
„Was potentielle Arbeitnehmer in den sozialen Netzwerken wirklich anspricht“, fragt sich so mancher E-Recruiter. In einer empirischen Studie ist Florian Schreckenbach (Talential) gemeinsam mit Leena Volland und dem Beratungsunternehmen embrander jetzt dieser Frage nachgegangen. Mit Ergebnissen, die Social Recruiters anspornen dürften.

Im ‚War of Talents‘ fällt es vielen Unternehmen schwer, die offenen Stellen mit gut ausgebildeten Fachkräften zu besetzen. Talente sind rar und oft haben die entsprechenden Kandidaten nicht nur ein, sondern gleich ein Dutzend Angebote auf dem Tisch liegen.

Eine sogenannte „Direktansprache“ von Unternehmen innerhalb von Social Media ist ein Weg, der derzeit von Personalern genutzt wird, um zumindest schon einmal auf dem Radar der potentiellen Arbeitnehmer zu sein.

Denn, dass soziale Netzwerke genutzt werden, ist längst kein Geheimnis mehr. Dazu gehören eher privat genutzte Plattformen wie beispielsweise Facebook, vor allem aber auch Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn.

Die Möglichkeiten sind vielfältig: Durch die Profilangaben der User können Social Recruiter abwägen, ob die entsprechende Person eventuell ein geeigneter Kandidat ist. Um den Pool der Anzusprechenden einzugrenzen, kann die Community der Facebook-Abonnenten analysiert werden, oder gezielt die Stichwortsuche auf den Business-Netzwerken Xing oder LinkedIn eingesetzt werden.

Ansprachen sind durchaus erwünscht

Allerdings kann man hier nicht wirklich von ‚Social Recruiting‘ sprechen, denn das setzt den aktiven Einsatz von Social Media im gegensatz zu statischen Stellenanzeigen, voraus. ”Beim Posten einer Jobanzeige ist XING eine Stellenbörse. Erst wenn man die Jobanzeige in seinem Netzwerk weiterempfiehlt bzw. dort dann weiter empfohlen wird, ist es Social Recruiting”, erklärt Schreckenbach.

Eine mögliche Angst der Unternehmen, als aufdringlich oder spammend wahrgenommen zu werden, ist unbegründet.Viele User freuen sich über eine Ansprache.

„Wichtig dabei ist, dass die Ansprache inhaltlich überzeugend und passend auf die Kandidaten zugeschnitten ist. Das kostet allerdings Zeit, dies sollte Unternehmen bewusst sein“, mahnt Schreckenbach.

Die Inhalte in so einer Direktansprache wirksam zu formulieren, ist gar nicht so einfach. Vor allem, weil sich laut der Studie potentielle Kandidaten andere Inhalte in der generellen Kommunikation der Unternehmen in Social Media und in den Ansprachen wünschen, als ihnen angeboten werden.

Aus diesem Grund sind viele Direktansprachen auch noch nicht so wirklich erfolgreich. Denn bei den Angesprochenen machte es häufig dann gar keinen Unterschied, ob sie durch das Unternehmen kontaktiert wurden, oder nicht.

Es kommt auf die richtige Strategie an

Innerhalb der Studie wurde herausgearbeitet, dass ein optimaler Social Recruiting Prozess in vier Phasen abläuft: Aufmerksam auf die Marke/ das Unternehmen machen, diese Aufmerksamkeit in Interesse umwandeln (z. B. durch ein attraktives Social Media-Angebot), Bewerbungen generieren (z. B. durch Direktansprachen) und dann Mitarbeiterbindung.

Obwohl in der Studie ein Zuwachs an Social Recruiting Maßnahmen im Vergleich zu 2010 festgestellt wurde, sind derartige Bemühungen doch immer noch eher verhalten.

Florian Schreckenbach glaubt, dass das vorherrschende ungewohnte Gefühl gegenüber den neuen Kommunikations- und Rekrutierungsmöglichkeiten mit der Zeit abklingen wird.

„Es findet eine kulturelle Veränderung in Bezug auf eine offenere Kommunikation und flexiblere Kollaboration statt. Dies findet meiner Meinung nach zunehmend Eingang in die Unternehmen – Stichwort: Enterprise 2.0“, sagt Schreckenbach.

Damit diese Einschätzung wirklich Realität werden kann, müssten in Zukunft noch mehr Unternehmen Social Media aktiv nutzen – z. B. innerhalb von Projekten, um Wissen optimal zu verwalten.

Die vollständige Studie kann kostenpflichtig unter www.embrander.de heruntergeladen werden.

Dieser Artikel ist der Start einer Reihe Beitrage zu den Themen Employer Branding, Personal Branding und Social Recruiting. Schon nächste Woche gibt es mehr.
Personalmarketing  Social_Media_Marketing  Employer_Branding  Facebook  Kommunikation  linkedin  Social_Recruiting  Studie  war_of_talents  Xing  from google
october 2011
Studie zu Social Recruiting: Trends und Entwicklungen
„Was potentielle Arbeitnehmer in den sozialen Netzwerken wirklich anspricht“, fragt sich so mancher E-Recruiter. In einer empirischen Studie ist Florian Schreckenbach (Talential) gemeinsam mit Leena Volland und dem Beratungsunternehmen embrander jetzt dieser Frage nachgegangen. Mit Ergebnissen, die Social Recruiters anspornen dürften.

Im ‚War of Talents‘ fällt es vielen Unternehmen schwer, die offenen Stellen mit gut ausgebildeten Fachkräften zu besetzen. Talente sind rar und oft haben die entsprechenden Kandidaten nicht nur ein, sondern gleich ein Dutzend Angebote auf dem Tisch liegen.

Eine sogenannte „Direktansprache“ von Unternehmen innerhalb von Social Media ist ein Weg, der derzeit von Personalern genutzt wird, um zumindest schon einmal auf dem Radar der potentiellen Arbeitnehmer zu sein.

Denn, dass soziale Netzwerke genutzt werden, ist längst kein Geheimnis mehr. Dazu gehören eher privat genutzte Plattformen wie beispielsweise Facebook, vor allem aber auch Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn.

Die Möglichkeiten sind vielfältig: Durch die Profilangaben der User können Social Recruiter abwägen, ob die entsprechende Person eventuell ein geeigneter Kandidat ist. Um den Pool der Anzusprechenden einzugrenzen, kann die Community der Facebook-Abonnenten analysiert werden, oder gezielt die Stichwortsuche auf den Business-Netzwerken Xing oder LinkedIn eingesetzt werden.

Ansprachen sind durchaus erwünscht

Allerdings kann man hier nicht wirklich von ‚Social Recruiting‘ sprechen, denn das setzt den aktiven Einsatz von Social Media im gegensatz zu statischen Stellenanzeigen, voraus. ”Beim Posten einer Jobanzeige ist XING eine Stellenbörse. Erst wenn man die Jobanzeige in seinem Netzwerk weiterempfiehlt bzw. dort dann weiter empfohlen wird, ist es Social Recruiting”, erklärt Schreckenbach.

Eine mögliche Angst der Unternehmen, als aufdringlich oder spammend wahrgenommen zu werden, ist unbegründet.Viele User freuen sich über eine Ansprache.

„Wichtig dabei ist, dass die Ansprache inhaltlich überzeugend und passend auf die Kandidaten zugeschnitten ist. Das kostet allerdings Zeit, dies sollte Unternehmen bewusst sein“, mahnt Schreckenbach.

Die Inhalte in so einer Direktansprache wirksam zu formulieren, ist gar nicht so einfach. Vor allem, weil sich laut der Studie potentielle Kandidaten andere Inhalte in der generellen Kommunikation der Unternehmen in Social Media und in den Ansprachen wünschen, als ihnen angeboten werden.

Aus diesem Grund sind viele Direktansprachen auch noch nicht so wirklich erfolgreich. Denn bei den Angesprochenen machte es häufig dann gar keinen Unterschied, ob sie durch das Unternehmen kontaktiert wurden, oder nicht.

Es kommt auf die richtige Strategie an

Innerhalb der Studie wurde herausgearbeitet, dass ein optimaler Social Recruiting Prozess in vier Phasen abläuft: Aufmerksam auf die Marke/ das Unternehmen machen, diese Aufmerksamkeit in Interesse umwandeln (z. B. durch ein attraktives Social Media-Angebot), Bewerbungen generieren (z. B. durch Direktansprachen) und dann Mitarbeiterbindung.

Obwohl in der Studie ein Zuwachs an Social Recruiting Maßnahmen im Vergleich zu 2010 festgestellt wurde, sind derartige Bemühungen doch immer noch eher verhalten.

Florian Schreckenbach glaubt, dass das vorherrschende ungewohnte Gefühl gegenüber den neuen Kommunikations- und Rekrutierungsmöglichkeiten mit der Zeit abklingen wird.

„Es findet eine kulturelle Veränderung in Bezug auf eine offenere Kommunikation und flexiblere Kollaboration statt. Dies findet meiner Meinung nach zunehmend Eingang in die Unternehmen – Stichwort: Enterprise 2.0“, sagt Schreckenbach.

Damit diese Einschätzung wirklich Realität werden kann, müssten in Zukunft noch mehr Unternehmen Social Media aktiv nutzen – z. B. innerhalb von Projekten, um Wissen optimal zu verwalten.

Die vollständige Studie kann kostenpflichtig unter www.embrander.de heruntergeladen werden.

Dieser Artikel ist der Start einer Reihe Beitrage zu den Themen Employer Branding, Personal Branding und Social Recruiting. Schon nächste Woche gibt es mehr.
Personalmarketing  Social_Media_Marketing  Employer_Branding  Facebook  Kommunikation  linkedin  Social_Recruiting  Studie  war_of_talents  Xing  from google
october 2011
Beliebte RSS-App: Reeder soll unabhängig werden
Die iOS- und Mac-App Reeder gehört zu den favorisierten RSS-Werkzeugen vieler am Nachrichten- und Bloggeschehen Interessierter. Zukünftig will der Schweizer Reeder-Macher Silvio Rizzi die Abhängigkeit seiner Anwendung vom Google Reader verringern.In dieser Woche will Google wie berichtet die neue Version seines RSS-Readers veröffentlichen, der ohne die bisher von Fans des Tools geliebten, integrierten Features zur Vernetzung und zum Empfehlen von Artikeln auskommen soll (und stattdessen enger mit Google+ verbunden wird).
Konsequenzen hat dieser Schritt nicht nur für Nutzer der betroffenen Funktionen, sondern auch für Applikationen, die auf die inoffizielle Google-Reader-API zugreifen, um alternative Benutzeroberflächen für die im Google Reader abonnierten RSS-Feeds bereitzustellen. Ein prominenter Vertreter für diese Kategorie ist Reeder, die großartige RSS-App für iPhone, iPad und Mac.

Reeder ist die beste mobile RSS-Anwendung für iOS, die mir bisher begegnet ist, und seit langem mein täglicher Begleiter durch den Informationsdschungel. Eine elegante Oberfläche kombiniert mit einer intuitiven, touchscreenoptimierten Bedienung, Offline-Funktionalität und einer integrierten Readability-Funktionalität lassen für RSS-Freunde kaum Wünsche offen und machen das Durchforsten der abonnierten Feeds zu einem Erlebnis, das vom Gefühl her nahe an das Lesen eines E-Books herankommt.
Reeder setzt in seiner derzeitigen Ausformung vollständig auf den Google Reader als Bezugsquelle für die dargestellten Feeds. Wer Reeder nutzen möchte, muss also zuvor ein Konto bei Googles RSS-Werkzeug erstellen und dort RSS-Feeds abonnieren. Reeder importiert dann lediglich sämtliche Inhalte aus diesen Feeds und synchronisiert nach erfolgter Nutzeraktivität gelesen, weiterempfohlene und favorisierte Artikel mit dem Google-Reader-Konto.

Hinter Reeder steckt der Schweizer Silvio Rizzi. Ich habe den Software-Entwickler, der Anfang 2010 seinen Designer-Job bei einer Webagentur aufgab und sich seitdem mit Basis im Zürcher Café Gloria vollständig der Weiterentwicklung von Reeder widmet, gefragt, wie er die Zukunft seiner App im Angesicht der Veränderungen beim Google Reader sieht. Zumal niemand weiß, ob Google bei seinem RSS-Werkzeug nicht in einigen Monate ganz den Stecker ziehen wird.
Rizzi ließ mich wissen, dass er sich gerade in der Konzeptionsphase für das nächste große Update befindet. Hierfür plane er eine völlig neue Synch-Engine, die nicht mehr ausschließlich auf den Google Reader aufsetzt. Sein Ziel ist es, in Zukunft andere Dienste unterstützen zu können – ganz einfach alles, was eine Entwicklerschnittstelle hat und als Bestandteil von Reeder sinnvoll ist. Als Beispiel hierfür nennt er den intelligenten RSS-Reader Fever sowie Twitter (das von manchen ohnehin als Dolchstoß für RSS betrachtet wird).
Der Reeder-Macher unterstreicht, dass er noch nichts versprechen kann und momentan erst einmal eine Wunschliste für den nächsten Reeder zusammenstellt.
Wenn man bedenkt, dass rund 80 Prozent meines täglichen RSS-Konsums in Reeder statt in der Webversion des Google Reader erfolgt, erschiene es zumindest in meinem Fall logischer, wenn Reeder sich in einen eigenständigen RSS-Reader verwandeln könnte, der mir das direkte Abonnieren von RSS-Feeds erlaubt sowie zusätzlich zu den mobilen Apps eine webbasierte Variante anbietet – inklusive der von Google nun verbannten sozialen Features.
Rizzi erklärte auf einen entsprechenden Vorschlag von mir, dass ihn dieser Gedanken natürlich reize, doch dass ihm dafür vorerst die Zeit fehle. Immerhin betreibe er die App nach wie vor als Ein-Mann-Projekt.
Reeder hat in der internationalen Blogosophäre und Startup-Welt viele treue Fans. Abhängig von der Richtung, die Google mit seinem aufgefrischten Reader einschlagen wird, könnte der Druck auf Rizzi zunehmen, Reeder weiter auszubauen und nicht länger als nützliche Ergänzung sondern als handfeste Alternative zum Google Reader zu positionieren. Diese existiert bisher nicht einmal (wobei es mit NewsBlur zumindest den Versuch gibt). Rizzi hätte somit leichtes Spiel und würde angesichts der Loyalität seiner Nutzer und der Bedeutung von RSS für den Alltag von “Information Workern” vermutlich nicht einmal Schwierigkeiten haben, für eine Reeder-Webversion inklusive sozialer Funktionen Geld zu verlangen. Mir wäre sie auf jeden Fall einige Euro wert.
Konkrete Downloadzahlen der App wollte sich Rizzi nicht entlocken lassen. Schon vor einem Jahr lagen diese jedoch bei jeweils über 100.000 (für die iPad- und iPhone-App).
Wer mehr über Reeder-Entwickler Silvio Rizzi lesen will: Die NZZ hat ihn und seine App im Oktober 2010 porträtiert.
Dieser Text ist mir was wert: Verwandte Artikel"News Junkies" halten den Atem an: Google will seinen RSS-Reader aufräumenSein bei Bloggern und "News Junkies" beliebtes RSS-Werkzeug Reader hat Google seit Jahren vernachlässigt. Doch für die nächste Woche ist eine neue Version angekündigt - mit Änderungen, die nicht leicht zu verdauen sind. (21. Oktober 2011)RSS: Reeder wagt den TabubruchReeder, die überaus populäre RSS-Applikation für iPhone und iPad, hat eine Funktion integriert, um bei gekürzten RSS-Feeds den gesamten Text anzuzeigen - ein brisanter Schritt. (17. Januar 2011)NewsBlur: Konkurrenz für den Google ReaderNewsBlur ist ein webbasierter RSS-Reader, der zu einer echten Konkurrenz für den Google Reader werden könnte. (8. November 2010)SPONSOREN
Meldungen  rss  Google_Reader  Reeder  from google
october 2011
Datensuppe E002 – Plopschutz und Mütter
Da iTunes zum Freigeben immer etwas dauert: Datensuppe E002 – Plopschutz und Mütter Und hier die passenden Shownotes – Danke Chat (Nicknames in <>)! Danke @j4rkill < AnonV > New Yorker Polizei stellt Facebook-Einheit auf <Hanzo>_Hattori212 > INDECT  <cyberpunk_ger > (Lamebook) meint Ihr den Artikel? < xhsdf > Anonymous „Codex“ < bankst0r > mehr verschwörungstheorien bitte… luv that stuff… vielleicht auch mal was [...]
Datensuppe  Projekte_-_damals_heute_morgen  from google
october 2011
CRE185 Hedonistische Internationale
Mit Freude, Lust und Genuss die Welt verändern
from google
october 2011
Hoaxilla #62 - "Mothman"
Eine große, menschenähnliche Figur mit rotglühenden Augen, die bei Bedarf riesige Flügel ausbreiten und sich in den Himmel erheben kann. Wer oder was ist der "Mothman" und ist er tatsächlich der Vorbote für schreckliche Ereignisse. Wir klären euch auf...
Wissenschaft_&_Medizin  Bildung  Gesellschaft_&_Kultur  from google
october 2011
How to Use Flattr on YouTube
Not all websites support Flattr buttons but there are a different solutions to still give your viewers, readers, followers, fans to flattr your content on these sites. This post explains how to add a Flattr button to video on Youtube.

To add a link to flattr from your YouTube videos follow these 3 steps:

1. Manually submit a link to the video on flattr.com. When the thing is created you’ll be directed to the things page, use this URL in the next step.

2. Add the URL you got from step one to the video description on YouTube.
This can be done with an added message like “Support us via Flattr”, or whatever fits.

3. Done! YouTube will now automatically make the URL into a Link.

To get support from your crowd you need to let them know now.

If you feel this is not enough, ask @youtube if they can implement Flattr!

Picture cc-by webtreats
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october 2011
How to Use Flattr on YouTube
Not all websites support Flattr buttons but there are a different solutions to still give your viewers, readers, followers, fans to flattr your content on these sites. This post explains how to add a Flattr button to video on Youtube.

To add a link to flattr from your YouTube videos follow these 3 steps:

1. Manually submit a link to the video on flattr.com. When the thing is created you’ll be directed to the things page, use this URL in the next step.

2. Add the URL you got from step one to the video description on YouTube.
This can be done with an added message like “Support us via Flattr”, or whatever fits.

3. Done! YouTube will now automatically make the URL into a Link.

To get support from your crowd you need to let them know now.

If you feel this is not enough, ask @youtube if they can implement Flattr!

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october 2011
WR024 Die fünfte Wrintheit – Das kann die Wrintheit nicht leisten
Weil unsere völlig neuartige, reaktionäre Unterhaltungsmatinee neuerdings wöchentlich für jeweils zwei Stündchen laufen soll, wir kommende Woche aber leider keine Gelegenheit haben, die sechste Wrintheit zu diffundieren, gibt es die fünfte halt in ungefähr doppelter Länge. Nicht, dass wir das alles so geplant hätten, aber es liest sich schön.

Die Notizen zur Sendung kommen von Ben, Nis, Johannes, Julian, C-M und Penis (ähem?) – Vielen Dank! Sie befinden sich scrollfreundlich im ersten Kommentar zum Beitrag und der Torrent zur Sendung fließt hier.
Podcast  Wrintheit  from google
october 2011
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