The Pwn Plug is a little white box that can hack your network
4 weeks ago by frogpond
Built by a startup company called Pwnie Express, the Pwn Plug is pretty much the last thing you ever want to find on your network—unless you've hired somebody to put it there. It's a tiny computer that comes preloaded with an arsenal of hacking tools. It can be quickly plugged into any computer network and then used to access it remotely from afar. And it comes with "stealthy decal stickers"—including a little green flowerbud with the word "fresh" underneath it, that makes the device look like an air freshener—so that people won't get suspicious.
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4 weeks ago by frogpond
ArpON :: ARP handler inspection
8 weeks ago by frogpond
ArpON (ARP handler inspection) is a portable handler daemon that make ARP protocol secure in order to avoid the Man In The Middle (MITM) attack through ARP Spoofing, ARP Cache Poisoning or ARP Poison Routing (APR) attacks. It blocks also the derived attacks by it, which Sniffing, Hijacking, Injection, Filtering & co attacks for more complex derived attacks, as: DNS Spoofing, WEB Spoofing, Session Hijacking and SSL/TLS Hijacking & co attacks. This is possible using three kinds of anti ARP Spoofing tecniques: the first is based on SARPI or "Static ARP Inspection" in statically configured networks without DHCP; the second on DARPI or "Dynamic ARP Inspection" in dynamically configured networks having DHCP; the third on HARPI or "Hybrid ARP Inspection" in "hybrid" networks, that is in statically and dynamically (DHCP) configured networks together. ArpON is therefore a proactive Point-to-Point, Point-to-Multipoint and Multipoint based solution that requires a daemon in every host of the connection for authenticate each host through an authentication of type cooperative between the hosts and that doesn't modify the classic ARP standard base protocol by IETF, but rather sets precise policies by using SARPI for static networks, DARPI for dynamic networks and HARPI for hybrid networks thus making today's standardized protocol working and secure from any foreign intrusion.
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8 weeks ago by frogpond
Random pronounceable passwords − Exyr.org
8 weeks ago by frogpond
If we mix 26 lower case letters, as many upper case, ten digits and a dozen of other symbols, that’s 72 possible characters. Picking 8 of them at random gives 728 possible passwords, or about 49 bits of entropy. It is possible to calculate the exact entropy for a Markov chain, but the math is non-trivial. I guesstimated that this pseudo-japanese is about the same entropy as alternating 15-something consonants with 5 vowels. So for 14-characters passwords, that’s 157 × 57 possible passwords or about 43 bits of entropy; which I decided was good enough for me. Now grab the code and go change all those weak passwords!
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8 weeks ago by frogpond
How to Trust Your Neighbors in a Networked World
10 weeks ago by frogpond
SARS, Bird Flu, terrorists, religious extremists, extreme religionists, DEMOCRATS—it seems that we find a new reason every week to mistrust those around us and yet our society has yet to implode in the orgy of fire and chaos that 24-hour-news networks would have you believe. Liars and Outliers by Bruce Schneier explains how civil structure continues advancing despite our best efforts.
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10 weeks ago by frogpond
How to SSH on Ubuntu – A Simple Guide | Ubuntu Linux Help
february 2012 by frogpond
You know how you can control your Linux box through the terminal command line? Well, if you have SSH set up, you can also control a remote computer over the network. This is really useful for taking control of things like webservers.
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february 2012 by frogpond
BrowserID: A Better Way to Sign In
december 2011 by frogpond
Connect with BrowserID, the safest & easiest way to sign in.
identity
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mozilla
december 2011 by frogpond
Chris DiBona - Google+ - Sometimes I read an article about open source that drives…
november 2011 by frogpond
The difference is that with open-source, if a threat is exposed, the developers work to fix it. In closed-source, the developers work to fix it, too... but the company has a vested interest in downplaying and/or denying the problem exists. "If no one knows about this yet, just sit on it until we can hide the fix in some big patch set. That way, we preserve our image!"
That conflict between marketing / management is missing in open source works.
As for apache and other systems, boxes are as secure as the admins make them. Slapping the install disc in and leaving things at default settings seldom leaves you with a secure box. In any OS.
security
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android
That conflict between marketing / management is missing in open source works.
As for apache and other systems, boxes are as secure as the admins make them. Slapping the install disc in and leaving things at default settings seldom leaves you with a secure box. In any OS.
november 2011 by frogpond
Einige kryptographische Grundlagen
june 2011 by frogpond
Heute gibt es hier alten Scheiß: Vor vielen Jahren, in einem anderen Leben, habe ich im Rahmen der Ausbildung von Auszubildenden und Neuanstellungen eine Reihe von Slides produziert, die einige Grundlagen der Kryptographie erläutern, ohne daß das ganze übermäßig mathematisch werden würde. Den Text zu diesem Vortrag habe ich nie veröffentlicht, das hole ich hier einmal nach.
Ziel des Textes war es einmal, den Leuten bestimmte kryptographische Primitive und ihre Anwendung deutlich zu machen sowie die Rechtslage mit der Technik zu verknüpfen.
Weil ich uns allen die Mathematik erspart habe, muß man einige Annahmen glauben, anstatt sich durch die entsprechenden mathematischen Beweise zu kämpfen. Und zwar muß man glauben, daß es Algorithmen gibt, die in einer Richtung leicht und mit wenig Aufwand durchzuführen sind (etwa die Multiplikation einiger Zahlen), aber in der umgekehrten Richtung sehr aufwendig sind, weil keine Abkürzung existiert (etwa die Umkehrung einer Multiplikation: die Bestimmung der unbekannten Faktoren, die ein bestimmtes bekanntes Multiplikationsergebnis ergeben).
Mit Hilfe solcher Algorithmen kann man dann Verschlüsselungssysteme bauen.
Die Mathematik, die dem zugrunde liegt, ist von den Mathematikern auch sehr gut verstanden und allgemein bekannt und untersucht. In der Regel ist es auch nicht die Mathematik, die defekt ist, wenn ein Kryptosystem gehackt wird, sondern es ist die umgebende Infrastruktur, die kaputt geht: Zufallszahlengeneratoren, die keine zufälligen Zahlen produzieren oder Verwaltungssysteme für geheime Schlüssel, die geheimzuhaltende Daten herausgeben. Oder halt der Fehler, sich selbst einen Verschlüsselungsalgorithmus auszudenken ohne die entsprechende Mathematik zu beherrschen.
Aber von vorne:
Eine der Grunduaufgaben in der Kryptographie ist ein Sender, Andreas, der einer Empfängerin, Birgit, eine Nachricht senden möchte, ohne daß Dritte mithören können. Die Nachricht wird als Message (M) bezeichnet. Verschlüsselt wird sie mit einer Verschlüsselungsfunktion, die allgemein bekannt und gut untersucht ist, und diese Funktion braucht einen geheimen Schlüssel, den Key (K).
Mathematiker sind faule Säue, sie können sich nicht einmal aufraffen, Multiplikationspunkte zu schreiben (und schreiben also A*B einfach als AB). Entsprechend sollten sie die Formel C = f(K, M) (der verschlüsselte Chiphertext C ergibt sich aus der Anwendung der Verschlüsselungsfunktion f, die die Nachricht M und den Schlüssel K als Parameter hat) schreiben. Stattdessen notieren sie oft falsch C = K(M), als ob K eine Funktion und nicht der Schlüssel wäre.
Andreas verschlüsselt seine Nachricht an Birgit, weil er sich bedroht fühlt.
Wenn man sich mit Sicherheitsdingen beschäftigt ist es wichtig, diese Bedrohung auszuformlieren und die Ziele und Fähigkeiten des Angreifers zu benennen. Nur aus diesen Listen kann man die Gefahren ableiten und dann sagen, ob bestimmte vorgeschlagene Maßnahmen einen sinnvolle Abwehr gegen die Bedrohung darstellen oder nicht.
Man kann diesen Effekt gar nicht genug betonen: Wenn man sich mit Laien (oder in der Politik) über Bedrohungen unterhält, dann diskutieren diese Sicherheit oftmals in den Begriffen von Maßnahmen, anstatt über Angreifer, Bedrohungen, Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenshöhen zu reden und die Maßnahmen anhang dieser Dinge auszuwählen oder zu bewerten. Das erzeugt dann jede Menge operative Hektik, verbessert die Sicherheit aber in der Regel kein Stück.
Das Schutzziel eines Kryptosystems ist gewissermaßen das Gegenteil eines Angriffes:
Ein Kryptosystem kann das Ziel haben, den Inhalt einer Nachricht geheim zu halten, d.h. nur der Absender und der Empfänger einer Nachricht können ihren Inhalt kennen, Dritte nicht. Eine schwächere Forderung wäre, eine Nachricht integer zu halten, also Veränderungen der Nachricht durch Dritte erkennbar zu machen. Eine stärkere Forderung wäre, nicht nur den Inhalt einer Nachricht vertraulich zu halten, sondern die Tatsache, daß zwei bestimmte Personen überhaupt miteinander kommuniziert haben zu verbergen - Unbeobachtbarkeit.
Man kann fordern, die Identitäten des Senders und des Empfängers voreinander zu verbergen - dann hat man Anonymität. Oder man kann fordern, daß die Identitäten des Senders und des Empfängers beweisbar bekannt und unfälschbar sind, dann bekommt man Authentizität.
Man kann fordern, daß ein System durch gefälschte oder defekte Nachrichten nicht offline gezwungen werden kann, daß es also Verfügbar bleibt.
Angreifer können versuchen, diese Schutzziele zu vereiteln, etwa indem man ihnen die Fähigkeit zugesteht, die Kommunikation mitzuhören, mitgehörte Nachrichten wiederholt abzusenden, Nachrichten zu verändern, sich in der Kommunikationskette zwischen Sender und Empfänger einzuschleichen und sich für die jeweilige Gegenstelle auszugeben, oder indem sie versuchen, die Kommunikation zwischen den beiden Parteien zu unterbrechen.
Man kann sehr starke Angreifer konstruieren, indem man ihnen die Fähigkeit zugesteht, die Hardware oder Systemsoftware des Senders oder des Empfängers von diesem unbemerkt zu verändern.
Und man muß Einsatzzwecke von Kryptographie unterscheiden: Es besteht ein grundlegender Unterschied in den Anforderungen zwischen Transportverschlüsselung (etwa das Abrufen von Webseiten über SSL) und Speicherverschlüsselung (etwa dem Ablegen von Dateien auf einer verschlüsselten Festplatte).
Bei Transportverschlüsselung hat man in der Regel die Anforderung, daß es keine 'Key Recovery' geben darf - nur der Sender und der Empfänger sollen den vereinbarten Schlüssel K kennen.
Bei Speicherverschlüsselung dagegen hat man vielfach weitergehende Anforderungen. Ein Arbeitgeber zum Beispiel wird auf den Laptops seiner Mitarbeiter nicht Festplattenverschlüsselung ausrollen können, wenn er nicht die Möglichkeit hat, auch ohne Kooperation des Mitarbeiters auf dessen dienstliche Daten zugreifen zu können. Ohne diese Möglichkeit besteht sonst die Gefahr, daß betriebskritische Daten für die Firma nicht mehr im Zugriff sind, wenn der Mitarbeiter erkrankt oder sonstwie nicht mehr verfügbar ist. Diese Situation ist für eine Firma klar nicht akzeptabel, daher müssen solche Systeme immer "Key Recovery" erlauben, also eine "Hintertür" haben, die - und das ist der entscheidende Punkt - unter der Kontrolle der Firma steht.
Speicherverschlüsselung ohne Key Recovery ist wertlos, und das entscheidende Merkmal bei der Diskussion über Key Recovery ist nicht, daß sie existiert, sondern wer die Kontrolle über die Recovery Keys hat.
Auguste Kerckhoffs hat 1883 das Kerckhoffsche Prinzip formuliert. Kerckhoffs war ein früher Kryptograph, und hat kryptographische Verfahren untersucht und eine Reihe von Anforderungen an Kryptosysteme formuliert.
In einer modernen Formulierung besagt das Kerckhoffsche Prinzip, daß die Sicherheit eines Kryptosystems nicht von der Geheimhaltung des verwendeten Algorithmus abhängen darf, sondern nur von der Geheimhaltung der verwendeten Schlüssel abhängen darf.
In einer schärferen Formulierung kann man sogar sagen, daß ein Kryptosystem, dessen Algorithmen nicht allgemein bekannt und durch viele anerkannte Kryptographen untersucht und bestätigt worden sind wahrscheinlich unsicher ist und nicht verwendet werden sollte.
Wir können nach dem heutigen Stand der Mathematik nicht beweisen, daß ein Algorithmus unangreifbar ist. Wir können lediglich unsere hellsten Köpfe auf einen Algorithmus loslassen. Wenn die dann alle scheitern (und was das bedeutet klären wir gleich), dann ist der Algorithmus wahrscheinlich zur Zeit sicher.
Es gibt in der Geschichte der Kryptographie eine ganze Menge Beispiele für recht prominent selbstgekochte Kryptosysteme, bei denen die Algorithmen nicht ausreichend untersucht worden sind und die sich dann im Nachhinein nicht als sicher erwiesen haben.
Das CSS-System zur Verschlüsselung von DVD-Inhalten ist zum Beispiel ein solches System: Nicht nur ist seine Schlüssellänge mit 40 Bit sowieso zu kurz, sondern durch eine Analyse des Algorithmus, die bei der Erschaffung von CSS nicht ausreichend durchgeführt worden ist, ist es gelungen, die effektive Schlüssellänge dieser 40 Bit auf 16 Bit zu reduzieren. Damit ist aber ein Angriff auf CSS mit trivialer Rechenleistung möglich und CSS ist in etwa genau so sicher wie Klartext.
Ein anderes Beispiel ist der vom GSM-Konsortium selbstgekochte A5 Algorithmus, mit dem einige Mobilfunkbetreiber GSM-Kommunikation verschlüsselt haben, statt einen anerkannten Algorithmus zu nehmen. Auch die verschiedenen Varianten von A5 sind gebrochen worden und mit diesen (inzwischen nicht mehr verwendeten) Algorithmen verschlüsselte Kommunikation ist abhörbar geworden.
Jedes Verschlüsselungsverfahren läßt sich brechen, indem man einfach alle möglichen Schlüssel durchprobiert. Diesen Angriff nennt man einen 'brute force'-Angriff. Damit er gelingen kann, müssen zwei Dinge gelten:
Einmal muß man überhaupt mitbekommen, daß man fertig ist.
Bei einem Brute Force-Angriff entschlüsselt man eine verschlüsselte Nachricht (also unlesbaren Bitsalat) mit dem falschen Schlüsselt (bekommt also anderen unlesbaren Bitsalat). Erwischt man zufällig den korrekten Schlüssel, bekommt man lesbaren Text - und muß diese Situation erkennen. Das heißt, es hilft, wenn man ein wenig über den Klartext weiß ('es handet sich um englischen Text', 'am Ende des Textes ist eine CRC32 Prüfsumme über alle vorhergehenden Bytes und wenn die Prüfsumme aufgeht, ist die Nachricht korrekt').
Hat man solches Wissen nicht, muß man raten - etwa wenn die Nachricht nur gültige Zeichen in dem und dem Zeichensatz enthält und die relativen häufigkeiten der Buchstaben in etwa dem Muster englischer Sprache entsprechen, dann ist die Nachricht möglicherweise korrekt entschlüsselt worden und man legt sie einem Operator zur Kontrolle vor.
Im zweiten[…]
Security
kryptographie
from google
Ziel des Textes war es einmal, den Leuten bestimmte kryptographische Primitive und ihre Anwendung deutlich zu machen sowie die Rechtslage mit der Technik zu verknüpfen.
Weil ich uns allen die Mathematik erspart habe, muß man einige Annahmen glauben, anstatt sich durch die entsprechenden mathematischen Beweise zu kämpfen. Und zwar muß man glauben, daß es Algorithmen gibt, die in einer Richtung leicht und mit wenig Aufwand durchzuführen sind (etwa die Multiplikation einiger Zahlen), aber in der umgekehrten Richtung sehr aufwendig sind, weil keine Abkürzung existiert (etwa die Umkehrung einer Multiplikation: die Bestimmung der unbekannten Faktoren, die ein bestimmtes bekanntes Multiplikationsergebnis ergeben).
Mit Hilfe solcher Algorithmen kann man dann Verschlüsselungssysteme bauen.
Die Mathematik, die dem zugrunde liegt, ist von den Mathematikern auch sehr gut verstanden und allgemein bekannt und untersucht. In der Regel ist es auch nicht die Mathematik, die defekt ist, wenn ein Kryptosystem gehackt wird, sondern es ist die umgebende Infrastruktur, die kaputt geht: Zufallszahlengeneratoren, die keine zufälligen Zahlen produzieren oder Verwaltungssysteme für geheime Schlüssel, die geheimzuhaltende Daten herausgeben. Oder halt der Fehler, sich selbst einen Verschlüsselungsalgorithmus auszudenken ohne die entsprechende Mathematik zu beherrschen.
Aber von vorne:
Eine der Grunduaufgaben in der Kryptographie ist ein Sender, Andreas, der einer Empfängerin, Birgit, eine Nachricht senden möchte, ohne daß Dritte mithören können. Die Nachricht wird als Message (M) bezeichnet. Verschlüsselt wird sie mit einer Verschlüsselungsfunktion, die allgemein bekannt und gut untersucht ist, und diese Funktion braucht einen geheimen Schlüssel, den Key (K).
Mathematiker sind faule Säue, sie können sich nicht einmal aufraffen, Multiplikationspunkte zu schreiben (und schreiben also A*B einfach als AB). Entsprechend sollten sie die Formel C = f(K, M) (der verschlüsselte Chiphertext C ergibt sich aus der Anwendung der Verschlüsselungsfunktion f, die die Nachricht M und den Schlüssel K als Parameter hat) schreiben. Stattdessen notieren sie oft falsch C = K(M), als ob K eine Funktion und nicht der Schlüssel wäre.
Andreas verschlüsselt seine Nachricht an Birgit, weil er sich bedroht fühlt.
Wenn man sich mit Sicherheitsdingen beschäftigt ist es wichtig, diese Bedrohung auszuformlieren und die Ziele und Fähigkeiten des Angreifers zu benennen. Nur aus diesen Listen kann man die Gefahren ableiten und dann sagen, ob bestimmte vorgeschlagene Maßnahmen einen sinnvolle Abwehr gegen die Bedrohung darstellen oder nicht.
Man kann diesen Effekt gar nicht genug betonen: Wenn man sich mit Laien (oder in der Politik) über Bedrohungen unterhält, dann diskutieren diese Sicherheit oftmals in den Begriffen von Maßnahmen, anstatt über Angreifer, Bedrohungen, Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenshöhen zu reden und die Maßnahmen anhang dieser Dinge auszuwählen oder zu bewerten. Das erzeugt dann jede Menge operative Hektik, verbessert die Sicherheit aber in der Regel kein Stück.
Das Schutzziel eines Kryptosystems ist gewissermaßen das Gegenteil eines Angriffes:
Ein Kryptosystem kann das Ziel haben, den Inhalt einer Nachricht geheim zu halten, d.h. nur der Absender und der Empfänger einer Nachricht können ihren Inhalt kennen, Dritte nicht. Eine schwächere Forderung wäre, eine Nachricht integer zu halten, also Veränderungen der Nachricht durch Dritte erkennbar zu machen. Eine stärkere Forderung wäre, nicht nur den Inhalt einer Nachricht vertraulich zu halten, sondern die Tatsache, daß zwei bestimmte Personen überhaupt miteinander kommuniziert haben zu verbergen - Unbeobachtbarkeit.
Man kann fordern, die Identitäten des Senders und des Empfängers voreinander zu verbergen - dann hat man Anonymität. Oder man kann fordern, daß die Identitäten des Senders und des Empfängers beweisbar bekannt und unfälschbar sind, dann bekommt man Authentizität.
Man kann fordern, daß ein System durch gefälschte oder defekte Nachrichten nicht offline gezwungen werden kann, daß es also Verfügbar bleibt.
Angreifer können versuchen, diese Schutzziele zu vereiteln, etwa indem man ihnen die Fähigkeit zugesteht, die Kommunikation mitzuhören, mitgehörte Nachrichten wiederholt abzusenden, Nachrichten zu verändern, sich in der Kommunikationskette zwischen Sender und Empfänger einzuschleichen und sich für die jeweilige Gegenstelle auszugeben, oder indem sie versuchen, die Kommunikation zwischen den beiden Parteien zu unterbrechen.
Man kann sehr starke Angreifer konstruieren, indem man ihnen die Fähigkeit zugesteht, die Hardware oder Systemsoftware des Senders oder des Empfängers von diesem unbemerkt zu verändern.
Und man muß Einsatzzwecke von Kryptographie unterscheiden: Es besteht ein grundlegender Unterschied in den Anforderungen zwischen Transportverschlüsselung (etwa das Abrufen von Webseiten über SSL) und Speicherverschlüsselung (etwa dem Ablegen von Dateien auf einer verschlüsselten Festplatte).
Bei Transportverschlüsselung hat man in der Regel die Anforderung, daß es keine 'Key Recovery' geben darf - nur der Sender und der Empfänger sollen den vereinbarten Schlüssel K kennen.
Bei Speicherverschlüsselung dagegen hat man vielfach weitergehende Anforderungen. Ein Arbeitgeber zum Beispiel wird auf den Laptops seiner Mitarbeiter nicht Festplattenverschlüsselung ausrollen können, wenn er nicht die Möglichkeit hat, auch ohne Kooperation des Mitarbeiters auf dessen dienstliche Daten zugreifen zu können. Ohne diese Möglichkeit besteht sonst die Gefahr, daß betriebskritische Daten für die Firma nicht mehr im Zugriff sind, wenn der Mitarbeiter erkrankt oder sonstwie nicht mehr verfügbar ist. Diese Situation ist für eine Firma klar nicht akzeptabel, daher müssen solche Systeme immer "Key Recovery" erlauben, also eine "Hintertür" haben, die - und das ist der entscheidende Punkt - unter der Kontrolle der Firma steht.
Speicherverschlüsselung ohne Key Recovery ist wertlos, und das entscheidende Merkmal bei der Diskussion über Key Recovery ist nicht, daß sie existiert, sondern wer die Kontrolle über die Recovery Keys hat.
Auguste Kerckhoffs hat 1883 das Kerckhoffsche Prinzip formuliert. Kerckhoffs war ein früher Kryptograph, und hat kryptographische Verfahren untersucht und eine Reihe von Anforderungen an Kryptosysteme formuliert.
In einer modernen Formulierung besagt das Kerckhoffsche Prinzip, daß die Sicherheit eines Kryptosystems nicht von der Geheimhaltung des verwendeten Algorithmus abhängen darf, sondern nur von der Geheimhaltung der verwendeten Schlüssel abhängen darf.
In einer schärferen Formulierung kann man sogar sagen, daß ein Kryptosystem, dessen Algorithmen nicht allgemein bekannt und durch viele anerkannte Kryptographen untersucht und bestätigt worden sind wahrscheinlich unsicher ist und nicht verwendet werden sollte.
Wir können nach dem heutigen Stand der Mathematik nicht beweisen, daß ein Algorithmus unangreifbar ist. Wir können lediglich unsere hellsten Köpfe auf einen Algorithmus loslassen. Wenn die dann alle scheitern (und was das bedeutet klären wir gleich), dann ist der Algorithmus wahrscheinlich zur Zeit sicher.
Es gibt in der Geschichte der Kryptographie eine ganze Menge Beispiele für recht prominent selbstgekochte Kryptosysteme, bei denen die Algorithmen nicht ausreichend untersucht worden sind und die sich dann im Nachhinein nicht als sicher erwiesen haben.
Das CSS-System zur Verschlüsselung von DVD-Inhalten ist zum Beispiel ein solches System: Nicht nur ist seine Schlüssellänge mit 40 Bit sowieso zu kurz, sondern durch eine Analyse des Algorithmus, die bei der Erschaffung von CSS nicht ausreichend durchgeführt worden ist, ist es gelungen, die effektive Schlüssellänge dieser 40 Bit auf 16 Bit zu reduzieren. Damit ist aber ein Angriff auf CSS mit trivialer Rechenleistung möglich und CSS ist in etwa genau so sicher wie Klartext.
Ein anderes Beispiel ist der vom GSM-Konsortium selbstgekochte A5 Algorithmus, mit dem einige Mobilfunkbetreiber GSM-Kommunikation verschlüsselt haben, statt einen anerkannten Algorithmus zu nehmen. Auch die verschiedenen Varianten von A5 sind gebrochen worden und mit diesen (inzwischen nicht mehr verwendeten) Algorithmen verschlüsselte Kommunikation ist abhörbar geworden.
Jedes Verschlüsselungsverfahren läßt sich brechen, indem man einfach alle möglichen Schlüssel durchprobiert. Diesen Angriff nennt man einen 'brute force'-Angriff. Damit er gelingen kann, müssen zwei Dinge gelten:
Einmal muß man überhaupt mitbekommen, daß man fertig ist.
Bei einem Brute Force-Angriff entschlüsselt man eine verschlüsselte Nachricht (also unlesbaren Bitsalat) mit dem falschen Schlüsselt (bekommt also anderen unlesbaren Bitsalat). Erwischt man zufällig den korrekten Schlüssel, bekommt man lesbaren Text - und muß diese Situation erkennen. Das heißt, es hilft, wenn man ein wenig über den Klartext weiß ('es handet sich um englischen Text', 'am Ende des Textes ist eine CRC32 Prüfsumme über alle vorhergehenden Bytes und wenn die Prüfsumme aufgeht, ist die Nachricht korrekt').
Hat man solches Wissen nicht, muß man raten - etwa wenn die Nachricht nur gültige Zeichen in dem und dem Zeichensatz enthält und die relativen häufigkeiten der Buchstaben in etwa dem Muster englischer Sprache entsprechen, dann ist die Nachricht möglicherweise korrekt entschlüsselt worden und man legt sie einem Operator zur Kontrolle vor.
Im zweiten[…]
june 2011 by frogpond
5 VPN Clients for Linux - Cisco, Juniper - Tutorials - LinuxPlanet
january 2011 by frogpond
Administering heterogenous networks means making Mac and Windows play nice with Linux, and each other, even when they don't want to. Here are five Linux VPN clients for Cisco, Juniper, and other VPN servers, with some compatibility tips and getting connected.
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january 2011 by frogpond
Can Collaboration Technologies Help the Government "Shrink Smart"? - Managing Technology - Dennis D. McDonald's Web Site
january 2011 by frogpond
most security breaches are caused by people, and our best defense against them is knowledge and awareness. That said, I think it's just as possible that there will be increasing awareness of the cost implications of too many restrictions over sharing information, which is the point I'm making above.
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january 2011 by frogpond
ufw › Wiki › ubuntuusers.de
december 2010 by frogpond
ufw steht für Uncomplicated Firewall. Ziel von ufw ist es, ein unkompliziertes kommandozeilen-basiertes Frontend für das sehr leistungsfähige, aber nicht gerade einfach zu konfigurierende iptables zu bieten. ufw unterstützt sowohl IPv4 als auch IPv6
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december 2010 by frogpond
Get to know Linux: AppArmor
march 2010 by frogpond
But what is AppArmor? AppArmor is a security module implementation of name-based access controls. In other words, AppArmor protects your system against the exploitation of program flaws and compromises. This protection is done via profiles that will set a program to either “complain” or “enforce” against wrong doing.
In this article I will show you how to install AppArmor and how to use it to set an application in either “complain” or “enforce” mode.
linux
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ubuntu
In this article I will show you how to install AppArmor and how to use it to set an application in either “complain” or “enforce” mode.
march 2010 by frogpond
Get the best virus scanner for Linux | TuxRadar Linux
february 2010 by frogpond
Winning the middle ground
Ultimately, BitDefender had the performance and accuracy needed to win. It wasn't the fastest on test, but neither was it the slowest. Changing the options makes a big difference to the performance, but we're of the opinion that if you want to run antivirus software, you should run it at the most paranoid level available. BitDefender competently found all the virus files, identified them and suggested appropriate action, so it's difficult to see what more it could do. It was simple to use and the updates to the virus database seem to be regular. The command line app is configurable and versatile too, so you can easily set up regular scans.
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software
Ultimately, BitDefender had the performance and accuracy needed to win. It wasn't the fastest on test, but neither was it the slowest. Changing the options makes a big difference to the performance, but we're of the opinion that if you want to run antivirus software, you should run it at the most paranoid level available. BitDefender competently found all the virus files, identified them and suggested appropriate action, so it's difficult to see what more it could do. It was simple to use and the updates to the virus database seem to be regular. The command line app is configurable and versatile too, so you can easily set up regular scans.
february 2010 by frogpond
mein Firefox und ich » F!XMBR
december 2009 by frogpond
Folgendes ist dabei für mich von Interesse:
network.prefetch-next
Wird mittels doppeltem Klick meinerseits von true auf false gesetzt. Einfacher Grund: die eigene IP muß nicht auf gut Glück verbreitet werden. Nähere Details siehe dort, fefe erwähnte dies auch einmal vor einiger Zeit.
firefox
privacy
security
tools
extensions
lifehacks
network.prefetch-next
Wird mittels doppeltem Klick meinerseits von true auf false gesetzt. Einfacher Grund: die eigene IP muß nicht auf gut Glück verbreitet werden. Nähere Details siehe dort, fefe erwähnte dies auch einmal vor einiger Zeit.
december 2009 by frogpond
HelloWorld | Einleitung
november 2008 by frogpond
HelloWorld ist das Konzept eines dezentralen sozialen Netzwerks, das die informationelle Selbstbestimmung seiner Nutzer garantiert. Die steigende Relevanz sozialer Netzwerke im Internet und deren Kampf mit massiven Datenschutzproblemen machen zwei Dinge erforderlich:
Zum einen eine Aufklärungskampagne die sich vor allem an Jugendliche richtet, zum Anderen die Schaffung einer sicheren Alternative.
socialnetworks
socialsoftware
standards
network
security
opensocial
openid
Zum einen eine Aufklärungskampagne die sich vor allem an Jugendliche richtet, zum Anderen die Schaffung einer sicheren Alternative.
november 2008 by frogpond
Keine Angst vor Google
august 2008 by frogpond
Google hat - da unterstütze ich die zitierte TAZ-Position voll - sehr starkes Eigeninteresse daran, die Daten nicht zu missbrauchen.
google
privacy
security
internet
august 2008 by frogpond
PortableTor ::
july 2008 by frogpond
PortableTor allows you to connect into the Tor anonymous internet system from any computer with your flash or thumb drive
privacy
freeware
opensource
security
todo
software
july 2008 by frogpond
Abends an der Hotelbar. Corporate Trust. - work.innovation Blog
april 2008 by frogpond
Alexander hat schon Recht ... hehe: Es sind gerade die kleinen Dinge, die schnellen Erfolg versprechen: Einfach mal die Klappe halten.
risk_management
communication
security
orgapathology
april 2008 by frogpond
» Web 2.0 in the enterprise: Are you prepared? | Between the Lines | ZDNet.com
december 2007 by frogpond
Web 2.0 in the enterprise: Are you prepared?
Web 2.0 technology is easing its way into the enterprise
Big Blue is experimenting and noodling over the potential policy implications of mashups in the enterprise.
enterprise2.0
mashup
security
Web 2.0 technology is easing its way into the enterprise
Big Blue is experimenting and noodling over the potential policy implications of mashups in the enterprise.
december 2007 by frogpond
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