diplix + portraits   22

buzzfeed.com: The Unbearable Sadness Of Ben Affleck
schonungsloses, tiefschürfendes, sehr langes und ein bisschen gemeines portrait über ben affleck, von anne helen petersen. es geht in dem portrait zwar auch um ben afflecks privatleben, aber wirklich interessant ist, dass genau diese details unter dem aspekt der karriereplanung und der PR-strategie analysiert werden. ich fand das sehr erhellend und auch ein bisschen unterhaltsam für meine dunkle, voyoristische seite.
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april 2016 by diplix
newyorker.com: STX Entertainment: A New Hope for Hollywood?
grossartiges und (sehr) langes portrait des filmstudios STX und seines chefs adam fogelson.
Movie theatres are no longer where we go for stories about who we are. That’s become television’s job. We go to the movies now for the same reasons that Romans went to the Colosseum: to laugh, to scream, and to cheer.

One longtime film executive predicted, “With Google, Verizon, A. T. & T., Comcast, Hulu, YouTube, Facebook, Amazon, and Netflix getting into original content, studios won’t be able to compete with digital distribution. Within three years, Paramount won’t be in existence, Sony will disappear, Fox will buy Warner Bros., and you’ll have Fox, Disney, and Universal left.”


<a href="http://realvirtuality.info/2016/01/real-virtualinks-216/">via</a>
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january 2016 by diplix
nytimes.com: Comic’s Task: Get Young Germans to Log Off, Tune In and Laugh Out Loud
mittelmässiges portrait von jan böhmermann in der new york times. ausser jan böhmermann kommt niemand zu wort und weil alison smale sich nur oberflächlich für böhmermann interessiert, ist das einzig interessante am portrait, die zeitung in der es erschien.
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december 2015 by diplix
thisisnotporn.net: Bill Gates
bill gates illustriert die kapazität einer CD. <a href="http://www.psihoyos.com/pages/concepts/pages/05gatesbillpaper.html">hier</a> der hintergrund des fotos.
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october 2015 by diplix
sz-magazin.sueddeutsche.de: Das neue Leben der Aktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai
lara fritzsche über malala yousafzai:
Malala ist heute 18, eine erwachsene Frau, die mehr Berater als Freundinnen hat. Hinter der eine der größten Imageberaterfirmen der Welt steht. Der Vorwurf, Malala werde von ihrem Vater gelenkt, ist geradezu naiv. Sie wird gelenkt von Menschen, die von dem Mädchen Malala stärker abstrahieren können, als der eigene Vater das je könnte. Die globaler denken als ein Lehrer aus Pakistan. Die digitaler denken als einer, der – wie wir im Film lernen – nicht weiß, wie man einen Tweet absetzt.

Ist Malala also nur eine Marionette, die zwar Gutes tut, aber dabei nicht frei ist?


mich irritiert die konstruktion des artikels, der unterm strich etwas konfus wirkt, als ob sich lara fritzsche nicht entscheiden konnte, ob sie malala’s selbstbestimmtheit anzweifeln oder sie einfach toll finden sollte. über weite teile liest sich der artikel, als wolle fritzsche malala’s professionalität und beratungsempfänglichkeit als etwas negatives darstellen.

der am ende des artikels wird klar, dass die idee hinter der artikelkonstruktion ist, zuerst alle zweifel an malala’s selbstbestimmtheit aufzutürmen und sie dann mit einem absatz beiseite zu wischen:
Und so ist Malala nicht nur ein Mädchen und eine Marke, sondern hat auch ein subversives Moment. Denn jeder, der daran zweifelt, dass diese junge Frau wirklich für sich selbst spricht, muss sich fragen lassen, warum? Muss hinter jeder jungen Frau, die etwas zu sagen hat, jemand stehen, der viel besser weiß als sie, was sie sagen will? Und selbst wenn: Ist nicht tatsächlich Bildung der beste Schutz gegen Fremdbestimmung? Malala ist eine Marke, die selbst dann überzeugt, wenn man Zweifel hat.


das problem ist aber, dass dieser letzte absatz zu schwach, zu unplausibel ist. trotzdem lesenswert.
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october 2015 by diplix
theatlantic.com: Host
noch nicht gelesen, das hole ich dieses wochenende aber definitiv nach: das portrait das david foster wallace 2005 profile über den radiomenschen john ziegler geschrieben hat, wurde vom <em>atlantic</em> neu formatiert. /bei <a href="http://kottke.org/15/05/some-weekend-reading-from-david-foster-wallace">kottke.org gefunden</a>.
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may 2015 by diplix
zeitmagazin.de: Lena Meyer-Landrut: Vom Lieben und Geliebtwerden
schönes portrait von christoph amend zu lena meyer-landrut.
Mitten in dieser Phase des Nachdenkens, im Laufe des Jahres 2011, setzt das ein, was ihr von erfahrenen Kollegen vorausgesagt worden ist: der Gegenwind, der immer irgendwann kommt, wenn man sehr lange in der Öffentlichkeit steht. Er bläst heftig.
s  w  lena_meyer-landrut  portraits 
april 2015 by diplix
sz-magazin.sueddeutsche.de: Rammstein: Das SZ-Magazin begleitete die Band auf ihrer Amerika-Tour
sensationelles portrait von rammstein im sz-magazin 27/2012 von alexander gorkow. bei <a href="https://krautreporter.de/503--meine-lieblingsreportagen-jana-simon">krautreporter.de</a> gefunden.
s  w  rammstein  portraits  alexander_gorkow 
march 2015 by diplix
medienwoche.ch: «Die Gegenposition zum Mainstream ist immer richtig»
langes portrait von ronni grob über roger köppel:
Köppel hat auf all diese Fragen eine simple Antwort: «Ich sehe meine Aufgabe nicht darin, auf der Seite der Mehrheit zu stehen. Wenn alle auf den kleinen, dicken Aussenseiter zeigen auf dem Pausenplatz, dann braucht der, der sich neben ihn stellt, etwas mehr Mut. Die Einnahme der Gegenposition zum Mainstream ist immer richtig. Wo alle loben, muss man kritisieren. Wo alle kritisieren, muss man loben.»

als denkübung ist das ja wirklich nachahmenswert. ich vermute nur, dass diese übung bei köppel durchaus manchmal ideologisch verfärbt ist und dass ihm bei seiner gegen den strich gebürsteten meinungsbildung oft respekt vor schwächeren und ein paar portionen humanismus fehlen.
Oft schafft es die Realität einfach nicht, seinem Ehrgeiz zu entsprechen.
s  w  medien  ronni_grob  roger_köppel  portraits 
march 2015 by diplix
zeit.de/zeit-magazin: Ronald Pofalla: Der Mann, den sie Ronny nannten
schönes portrait von ronald pofalla von stefan willeke.
Wann Ronald Pofalla beschlossen hat, sich in Luft aufzulösen, lässt sich nicht mehr mit Bestimmtheit sagen. Fest steht, dass es ihn nach wie vor gibt. Fest steht aber auch, dass er schon damit begonnen hat, sein Verschwinden zu organisieren, lange bevor ich ihn zum ersten Mal erreichen will.
s  w  portraits  politiker  ronald_pofalla  stefan_willeke 
december 2014 by diplix
reporter-forum.de: wa?
text von benjamin von stuckrad-barre über klaus wowerreit von 2009. 12 DIN A4 seiten lang, aber leider sehr gut. /in der <a href="https://krautreporter.de">krautreporter</a>-morgenpost gefunden, in der auch ein <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article135115346/Und-das-ist-auch-schlecht-so.html">aktueller text von stuckrad-barre und hajo schumacher</a> verlinkt ist.
s  w  klaus_wowereit  benjamin_von_stuckrad-barre  portraits  reportage 
december 2014 by diplix
zeit.de/zeit-magazin: Yotam Ottolenghi: Der Koch der Stunde
ilka piepgras über yotam ottolenghi:
Mit seinem neuesten Buch, das Mitte Oktober in Deutschland erscheint, knüpft Ottolenghi an seinen Erstling <em>Genussvoll vegetarisch</em> an: Wieder sind ausschließlich fleischlose Rezepte versammelt. Jetzt werden Zitronen geröstet und Oliven paniert, wird Salat gedünstet und Rote Bete geräuchert. Man findet Kombinationen wie „Gedünstete Brombeeren mit Lorbeer-Creme und Gin“, und so durchgeknallt das alles klingen mag – es fügt sich nahtlos in Ottolenghis großen Plan: „Mir geht es darum, neue Techniken zu zeigen, wie man Gemüse zubereiten kann. In Nordeuropa kennt man tausend Varianten, Fleisch zuzubereiten, aber nur eine, Blumenkohl zu kochen. Das will ich ändern.“

ich hab’s, glaube ich, schon ein paar mal gesagt: was mich an ottolenghis rezepten fasziniert ist einerseits die unprätentiöse einfachheit der zutaten und der zubereitung und andererseits die unkonventionellen kombinationen von zutaten, die augenöffnend und überraschend ist. man erkennt nach einer weile natürlich muster (immer sehr viel olivenöl, langes und sanftes schmorren von zwiebeln (statt „anschwitzen“), zwiebeln immer wieder in kombination mit tomatenmark, kein kuchen mit weniger als einem viertel kilo fett), aber ist auch nach dem x-ten rezept, bin ix immer wieder überrascht vom ergebnis.
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november 2014 by diplix
macleans.ca: Amy Poehler’s radical message: ‘Be nice. Work hard.’
lesenswertes portrait von amy poehler von anne kingston.
Her advice to young women is smart, if unorthodox. Treat your career “like a bad boyfriend,” she writes: “It likes you when you don’t depend on it,” a remark that offers help with bad boyfriends as well. The work, not the result, matters: “You have to care about how good you are and how good you feel, but not about how good people think you are or how good people think you look.”
s  w  amy_poehler  portraits 
november 2014 by diplix
zeit.de: Hermes Phettberg: Der Elende aus Gumpendorf
manfred klimek über einen zerfallenden hermes phettberg.
"Mir geht es besser als vielen anderen", wiegelt Phettberg ab; wissend, dass er für das letzte bisschen Autonomie dankbar sein muss; der dankbar ist, dass man ihn noch besucht, nicht zur Gänze ins Aus drängt, ihn weiterhin als unerzogenen Buben, Schwulen, Masochisten und Intellektuellen wahrnimmt.
s  w  hermes_phettberg  portraits 
june 2014 by diplix
lokalreporter.wordpress.com: re:publicanische Begegnungen
gerald angerer (@<a href="https://twitter.com/#!/lokalreporter">lokalreporter</a>) hat alle 4000 teilnehmer der republica fotografiert und etwas zu ihnen geschrieben. na gut, nicht alle, aber viele. durch diesen blogeintrag vom lokalreporter hab ich mehr leute kennengelernt als in drei tagen republica.
rp12  lokalreporter  portraits  fotos  s  w 
may 2012 by diplix
littlestickylegs.blogspot.de: Little Sticky Legs
portraits (text und bild) von menschen die von ausserrdischen entführt wurden. /<a href="http://boingboing.net/2012/04/27/portraits-of-alien-abductees.html">boingboing.net</a>

<a href="http://littlestickylegs.blogspot.de/2012/03/my-co-workers-were-accused-of-murdering.html">zum beispiel travis</a>:
November 5, 1975, me and six other men were leaving work in a remote forrest and we encountered an unidentified flying object and I was taken aboard. My co-workers were accused of murdering me and making up a story to cover up for why I was missing. The state police gave them a lie detector test, but even though they passed ever since then it's been one sort of attempt to explain it away anyway they could. If you're going to pass judgement on it get the facts first.
s  w  portraits 
april 2012 by diplix
zeit.de: Peter Hartz: Hartz I
julia friedrichs über peter harz:
Inzwischen glaube ich Gerhard Schröder, wenn er sagt, dass Peter Hartz ein Idealist sei. Er ist ganz offensichtlich von der Idee getrieben, den Menschen Arbeit zu verschaffen. Aber ein lupenreiner Demokrat ist Peter Hartz nicht.
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october 2011 by diplix

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