diplix + facebook   99

wired.com: How Facebook Turned Unloved ‘Paper’ Into ‘Instant Articles’
der artikel ist von 2015, erklärt aber sehr schön die hintergründe des <em>instant article</em> projekts von facebook.
s  w  instant_articles  facebook  paper 
may 2016 by diplix
futurezone.at: Pirate-Bay-Gründer: „Facebook gehört aus Europa verbannt“
<a href="https://www.facebook.com/ennopark/posts/10201484897161200">enno park</a>:
„Deshalb müssen wir uns generell dafür einsetzen, dass man im Internet gar nichts blockieren darf.“ sprach Peter Sunde und fordert, Facebook zu blockieren.
s  w  peter_sunde  facebook  blockieren 
april 2016 by diplix
facebook.com: Karlo Tobler - Heute morgen um halb zehn bin ich nach Clausnitz …
„karlo tobler“ ist nach clausnitz gefahren und hat darüber sehr schön auf facebook geschrieben.
s  w  Karlo_Tobler  facebook  clausnitz 
february 2016 by diplix
taz.de: Hate Speech der Masse: Kopf ab, Rübe runter
gute analyse von tilman baumgärtel zum thema hassrede in sozialen netzwerken. unter anderem greift er auf den französischen soziologen gustave le bon zurück und dessen vor 120 jahren aufgestellten thesen zur <italic>psychologie der massen</italic>. es gehe um die frage:
Wie kommt es, dass Einzelne in der Masse plötzlich Dinge tun (Lynchen, Plündern, „Kopf ab! Rübe runter“-Schreien), die ihnen allein nie in den Sinn kämen?


ich fand den text insofern beruhigend, weil er zeigt, dass die phänomene die wir in sozialen netzwerken beobachten keinesfalls neu sind. mobs und deren beunruhigendes verhalten sind nicht neu, der entscheidende unterschied ist aber, dass wir mit vielen mob- und wahrnehmungsblasenphänomenen umzugehen gelernt haben — mit denen im netz noch nicht. deshalb finde ich die schlussfolgerung von tilman baumgärtel falsch, dass das internet als debattenraum oder als „bürgerliche Öffentlichkeit“ gescheitert sei. sein lösungsvorschlag einfach die wahrnehmung zu ändern funktioniert zwar ähnlich effektiv wie ohren und augen zuhalten, ist aber hoffentlich ironisch gemeint:
In einer Kolumne für Spiegel-Online schreibt [Sascha Lobo] kürzlich flehentlich: „Diskutiert mit, redet mit, zeigt euch! Lasst uns nicht allein mit den stumpfen Horden.“ In eine ähnliche Richtung gehen auch die Facebook-Pläne, ihre Kunden zum „Counter Speech“ gegen Online-Meckerer zu erziehen.

Doch warum sollten sich vernünftige Menschen in eine fruchtlose Auseinandersetzung mit halbgebildeten Verschwörungstheoretikern hineinziehen lassen? Einfacher wäre der Rückzug der Intelligenzija in ihre historisch bewährten Reviere: redaktionell gestaltete Zeitungen und Zeitschriften, Seminarräume, Hinterzimmer, private Salons, geschlossene Gesellschaft.


(in dieser klickenswerten <a href="http://www.thorstena.de/?p=6620">linksammlung</a>gefunden.)
sascha_lobo  tilman_baumgärtel  gustave_le_bon  hatespeech  hassrede  facebook  soziale_netzwerke  wahrnehmung  mobs  massen  s  w 
february 2016 by diplix
netzpolitik.org: Zensur: Facebook gegen den Ursprung der Welt
eigentlich ist es ein vergnügen dabei zuzusehen, wie facebook langsam zivilisiert wird, bzw. wie facebook die willkür ausgetriben wird. das problem ist nur: facebook’s aktivitäten werfen in so schneller folge immer neue fragen auf, dass da gerichte (und die zivilgesellschaft) kaum mithalten werden können.
s  w  facebook  zivilgesellschaft  gerichte  zensur  willkür 
february 2016 by diplix
hapgood.us: Why Facebook Won, and Other Hard Truths
was ich <a href="http://wirres.net/article/articleview/8679/1/6/">immer</a> <a href="http://wirres.net/article/articleview/7601/1/6/">schon</a> sage: lasst die leute eure texte lesen wie sie wollen, nicht wie ihr es wollt. mike caulfield:
Or engage in a thought experiment. Imagine that every email you got during a day had different fonts, headings, layout, navigation, and scrolling bar behavior. Wouldn’t that be fun? Or even better, every email forced you to click, and go read it on a beautiful custom-designed website. Then you would reply by making that person come to your website and emailing them a link to your new GeoCities creation. Wouldn’t that be awesome?

No? Well here’s the thing. People read the web now at the level they read email — they look at a lot of stuff. And what they want (and what many people continue to shame them for) is a standard interface that allows them to do that without feeling stressed.

You want to win against Facebook? Let go of the idea of people reading your stuff on your site, and develop or support interfaces that put your readers in control of how they view the web instead of giving the control to the people with the servers. Support people looking into federated recommendation systems. Make friends with the idea of full copies of your stuff flowing across the web instead of links.


(<a href="http://aaronparecki.com/bookmarks/2015/12/31/1/indieweb-facebook">via</a>)
s  w  syndkcation  rss  facebook  blogdings 
january 2016 by diplix
techniktagebuch.tumblr.com: 30.11.2015
anne schüßler erklärt, was liken so alles bedeuten kann.
s  w  facebook  diskussionen  metaebene 
november 2015 by diplix
facebook.com: Michael Seemann - und dann stößt man auf einen text über social...
ich bin kein grosser fan von sascha lobos (gut begründetem) pessimismus. aber ich erfreue mich immer wieder an sascha lobos ironie:
Das ist mir alles zu pessimistisch, schau, was wir alles erreicht haben, LSR verhindert, Netzneutralität verankert, Störerhaftung weg, WLAN für alle im Grundgesetz, Überwachung praktisch abgeschafft, jetzt stehen wir durch bloßes Retweeten kurz vor der Lösung der Nazikrise im Angesicht der Flüchtlingssituation, das sind doch Leistungen, auf die wir stolz sein können. Ach was, müssen!
sascha_lobo  michael_seemann  facebook  netz  welt  internet  gesellschaft 
november 2015 by diplix
spiegel.de: Facebook in Dublin: Das bisschen Hass
eine etwas klickbaitige überschrift, ein ebenso vager teaser:
Warum gelingt es Facebook so schlecht, Hetze zu löschen? Der Konzern will aufklären, bittet Journalisten in seine Zentrale nach Dublin. Die Begegnung mit dem Team, das sich um Hass-Posts kümmert, überrascht.

… aberüberraschend ist dann tatsächlich, wie zugeknöpft sich facebook gibt, wenn es aufklärung simuliert.
facebook  hass  irland  europazentrale  aufklärung  s  w 
october 2015 by diplix
pxlnv.com: Facebook Notes Gets Some Love
aha, das war relativ <a href="http://wirres.net">offensichtlich</a>, dass <a href="http://www.theglobeandmail.com/technology/tech-news/toronto-design-firm-shuts-down-as-its-top-leaders-join-facebook/article22488349/?service=mobile">die leute</a> die den medium editor gebaut haben, auch etwas mit den überarbeiteten facebook-notes zu tun hatten.
s  w  facebook  facebook_notes  notes  blogdings 
september 2015 by diplix
spiegel.de: Hetze auf Facebook: Warum der Hass nicht gelöscht wird
differenzierter versuch zu erklären, warum facebook hetzerische status-meldungen oft nicht löscht. witzigerweise machen mich gerade diese eher zurückhaltenden und sachlichen erklärungen wütend auf facebook, dessen abstruse definition von „Gemeinschaftsrichtlinien“ ich, mit aller zurückhaltung, am ehesten als total bekloppt bezeichnen würde.

was ich insbesondere nicht verstehe ist der hinweis auf die globalität von facebook. wenn ein nazi-arschloch in gebrochenem deutsch seine lynch- und mordphantasien auslebt, dürfte das einen amerikaner kaum interessieren, vor allem wegen der sprachbarrieren. warum man dann bei facebook aber die amerikanischen oder globalen „Gemeinschaftsrichtlinien“ anwenden will, statt spezifisch europäischer oder deutscher ist mir unverständlich. oder anders gefragt, warum sperrt sich facebook so sehr dagegen seine richtlinien reginal anzupassen? und überhaupt, was ist das für ein begriff von gemeinschaft, bei dem die regeln nicht von der gemeinschaft beeinflusst werden können, sondern von irgendwelchen nerdkomitees bei pizza und cola festgelegt und der gemeinschaft übergestülpt werden?

„Gemeinschaftsrichtlinien“ unbedingt global wirksam sein, ohne lokalkolorit?
facebook  Gemeinschaftsrichtlinien  hetze  hass  s  w 
september 2015 by diplix
mimikama.at: Facebook sperrt Satireprojekt
ich hab ja gerade drüber geschrieben, warum es vielleicht nicht die beste idee ist, <a href="http://wirres.net/article/articleview/7843/1/6/">sich publizistisch ausschliesslich auf facebook zu verlassen</a>. gross-organsiationen wie facebook haben nun mal keinen gesunden menschenverstand, und leiden an institutionalisierter humorlosigkeit und spackigkeit (oder wie dueck sagen würde: schwarmdummheit). auch wenn die sperre gegen das projekt sicher bald aufgehoben wird (oder bereits wurde), diese sperre zeigt, in sachen humor und bürokratie kann facebook es mittlerweile mit jedem deutschen finanzamt aufnehmen.
s  w  facebook  indieweb 
june 2015 by diplix
om.co: On mobile, slow speeds kill
om malik:
But as I pointed <a href="https://twitter.com/om/status/598360519716667392">out on Twitter</a>, “If you need Facebook to solve the page load problem, then as media entity you need to be darwined.” My Darwin reference was prompted by all the talk about media companies ceding control of their brands and audience to Facebook. In a way it is shocking that publishing companies have not spent more energy and time shoring up their technology stacks — something web pioneer Dave Winer <a href="http://scripting.com/2015/05/13/facebooksInstantArticles.html">has been recommending for years</a>.
s  w  facebook  mobile  instant  articles 
may 2015 by diplix
turi2.de: Instant Articles sind nichts Neues, findet Felix Schwenzel.
markus trantow:
Instant Articles sind nur eine weitere Form der Syndikation, findet Felix Schwenzel und vergleicht das Facebook-Publishing mit RSS-Feeds.
link:http://wirres.net/article/articleview/7669/1/6/  facebook  rss  instant_articles 
may 2015 by diplix
theawl.com: Notes on the Surrender at Menlo Park
john herrman sehr schön differenziert über die facebook instant articles und die implikationen für verlage und journalisten. /<a href="http://tinyletter.com/martingiesler/letters/are-you-fucking-kidding-me">via martin giesler</a>
facebook  instant_articles  journalismus 
may 2015 by diplix
tinyletter.com: Are you fucking kidding me?
martin giesler über instant articles:
Journalisten können (endlich) nicht mehr am Interesse der Menschen vorbei arbeiten.

Wir werden Ressourcen umlagern müssen. Weg von Bereichen, deren Aufwand hoch und Ertrag gering ist, hin zu Bereichen, in denen die Reichweite klar gegeben ist. Wir kommen einfach keinen Meter voran, wenn wir romantisch den alten Zeiten hinterhertrauern.


ich habe am wochenende auch zwei stücke (<a href="http://wirres.net/article/articleview/7662/1/6/">eins</a>, <a href="http://wirres.net/article/articleview/7669/1/6/">zwei</a>) zu den instant articles von facebook geschrieben. /<a href="http://www.turi2.de/aktuell/zitat-martin-giesler-ueber-instant-articles/">via</a>
s  w  instant_articles  facebook  journalismus 
may 2015 by diplix
netzpolitik.org: Europe vs. Facebook: Max Schrems ist kein „Verbraucher“
<a href="http://wirres.net/article/articleview/7198/1/6/">max schrems buch</a> fand ich eher so lala, bzw. ärgerlich. aber bei der klage wünsche ich ihm viel erfolg und facebook viele schläge auf die finger. hier ist noch <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Max-gegen-Mark/story/13147716">ein etwas zu positives schfrems-kurzportrait</a> im tagesanzeiger.
s  w  max_schrems  facebook  klage  europevsfacebook 
april 2015 by diplix
medium.com: Translated: THE WORLD GOVERNMENT How Silicon Valley controls our future
jeff jarvis nennt das neue spiegel-cover, bzw. die titelgeschichte eine <em>scheissebombe</em> und <em>prewar propaganda</em>:
Then comes this <em>Scheißebombe</em> from Der Spiegel. It goes far beyond the publishers’ game. It is nothing less than prewar propaganda, trying to stir up a populace against a boogeyman enemy in hopes of goading politicians to action to stop these people. If anyone would know better, you’d think they would. <em>Schade<em>.

jarvis lässt ein bisschen in seiner argumentativen klarheit nach, wenn er sich aufregt. in diesem artikel merkt man, dass er stark emotionalisiert ist. ohne aufregung argumentiert er besser, zum beispiel hier in diesem stück …
s  w  spiegel  google  uber  yahoo  facebook  angst  deutschland 
february 2015 by diplix
zeit.de: Ein Jugendlicher berichtet aus seinem Leben
Hallo, mein Name ist Paul Bühre, und ich werde Sie heute durch den für Eltern und Außenstehende vollkommen unverständlichen Alltag eines Schülers der Klassenstufe neun auf einem herkömmlichen Gymnasium im Zeitalter des Internets führen. Dies ist das wahrscheinlich erste und letzte Mal, dass Ihnen ein derartiger Text vor die Augen kommt, also passen Sie gut auf.

das hat paul bühre vor ungefähr einem jahr in die zeit geschrieben und es liest sich ziemlich amüsant und auch ein bisschen erhellend, wenn man mal ein pubertierender junge war und vergesslich ist. mittlerweile hat paul bühre ein buch geschrieben das <a href="http://www.amazon.de/Teenie-Leaks-wirklich-denken-nichts-sagen-ebook/dp/B00NIWWS1Q/">Teenie Leaks: Was wir wirklich denken (wenn wir nichts sagen)</a> heisst und den folgenden klappentext hat:
Konsumorientiert, pornoverdorben und jederzeit bereit, das Geschenk von Oma gegen Gras oder Wodka-Energy einzutauschen? Bisher kennen wir den Pubertätsalltag hauptsächlich aus der Sicht von verunsicherten Eltern, überlasteten Lehrern oder gar Familientherapeuten. Jetzt gewährt erstmals ein 15-Jähriger Einblick in das, was ihm und seiner Generation wichtig ist. Er erzählt von Computerspielen, Unterhosenmoden, Mädchenkleidung, Schüleraustausch, Verliebtsein in Zeiten des Internets und diesen Momenten, in denen alles zu viel wird. Und von Eltern, die ständig nur das Beste wollen, aber damit genau das Gegenteil erreichen.

<a href="http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/teenie-leaks-9783550081019.html">auf der verlagsseite</a> gibt’s mehr zu dem buch.
s  w  teenies  pubertät  mädchen  eltern  schule  facebook  jugendliche 
february 2015 by diplix
Kolumne Besser: Meine Mudda gehört zu Deutschland - taz.de
Kolumne von Deniz Yücel Adile Naşit in ihrer Paraderolle als strenge und leicht schräge, aber fürsorgliche Mutter bzw. Mudda.   Bild:  Screenshot: Youtube/Adile Teyze…
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february 2015 by diplix
Chevy just trolled the entire country with its genius Super Bowl ad
Chevy, you evil geniuses. The car company's Super Bowl XLIX ad for its Chevy Colorado truck aired quickly after kickoff, momentarily giving all of America a collective heart attack. The 30-second…
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february 2015 by diplix
connected.tante.cc: Ja, ich will
jürgen geuter über die neuen facebook AGB.
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february 2015 by diplix
"Googles Algorithmus ist aus Steuergeldern finanziert" - NachrichtenWirtschaft
Von Alan Posener vor 1 Tag Mariana Mazzucato, geboren 1968 in Rom, hat den größten Teil ihres Lebens in den USA verbracht. Sie hat eine Professur für Innovationsökonomie an der…
1960s  objective-c  WSH  @autoreleasepool  googlereader  twitter  @codepo8  twitterlink  facebook 
november 2014 by diplix
olereissmann.de: Kopierter Spruch: Twitter-Nutzer ärgert sich über „Zeit Magazin“
schwieriges thema, das mittlerweile <a href="https://www.facebook.com/ZEITmagazin/posts/10152375653936927">zu einem glücklichen ende gefunden hat</a>. wer die sache nachverfolgen möchte, findet bei ole reißmann einen guten einstieg.

nach 10 jahren bloggen und ins internet reinschreiben, nach mini-skandalen um marions kochbuch, kuchen-pythons, geliehenen tweets auf der titelseite der welt-kompakt, bilder klau von der bild-zeitung, affenselfies oder michael seemanns rausschmiss bei faz.net wegen der nutzung von bildern mit ungeklärten rechten hab ich nach wie vor keine ahnung wie man am besten mit fremden inhalten umgeht die man nutzen möchte — oder wie ich möchte, dass die dinge die ich produziere, genutzt werden. die inhalte die ich hier veröffentliche stehen unter einer grosszügigen lizenz und ich erwarte nicht, dass mich irgendwer für deren nutzung bezahlt. aber ich lebe auch nicht von dem was ich hier mache, zumindest nicht finanziell. das gibt mir einerseits freiheit, andererseits schränkt es meine möglichkeiten ein bisschen ein. würde ich das hier vollzeit machen hätte ich sicherlich mehr zeit, mehr möglichkeiten mehr optionen sachen für das blog zu produzieren als ich derzeit habe, aber möglicherweise auch mehr zwänge.

was ich sagen will: publizieren macht mühe, produzieren kostet energie und zeit, recherchieren, rechte klären auch. manchmal nimmt man abkürzungen, manchmal geht man den ganzen weg. ich gebe mir grosse mühe keine unwahrheiten zu verbreiten (meistens klappt das auch) und wenn ich quatsch verbreite habe ich in den meisten fällen kein problem damit, meine fehler zu korrigieren und dazu zu stehen. ich versuche keine rechte dritter zu verletzen und ich glaube meisten klappt das auch. ich weiss aber auch, dass ich mich oft in graubereichen bewege und dass es mit einer quellenangabe allein oft nicht getan ist.

die frage ist eben auch, welchen anspruch, welche ziele man mit dem publizieren verfolgt. will man leserströme lenken, leser binden, aufklären, berichten, unterhalten, zum nachdenken anregen, streiten, provozieren, experimentieren? will man ausgeruht, seriös, zuverlässig wirken oder unterhaltsam? welche zielgruppe will man ansprechen? welche mühe und sorgfalt will man dafür aufwenden und nach welchen richtlinien will man sein handeln justieren?

wenn man ein paar dieser fragen beantwortet hat, klären sich manchmal fragen wie die nach der tonalität, mit der man dem leser, dem publikum gegenübertritt, welche inhalte man produziert (oder produzieren lässt), wie man diese inhalte vermarktet und bekannt macht oder so multiplizieren lässt, dass sie die anvisierte zielgruppe errreichen.

bei den social-media, bzw. facebook-auftritten von manchen medien frage ich mich allerdings manchmal: was zum teufel denken die sich eigentlich? haben die eine zielgruppe vor sich, ein ziel oder sind es nur zahlen und metriken die sie interessieren?

warum teilt ein magazin, dass sich über jahre einen ruf als solides blatt erarbeitet hat, ein magazin das nicht nur über tellerränder und um ecken schaut, sondern auch nach allen seiten recherchiert, ein witz-video ohne es einzuordnen, hintergründe zu recherchieren oder urheber ausfindig zu machen? so wie jeder hinz und kunz das ohnehin schon auf facebook macht? (<a href="http://wirres.net/article/articleview/7129/1/6/">hier zum beispiel vor ner weile mal die brandeins</a>)

warum kooperiert das zeit-magazin für seine facebookseite mit einer seite, die kalendersprüche aus dem j.w.d. aufklaubt und als „visuelle statements“ vermarktet und veröffentlicht die unbesehen?

wäre ich marketing-mensch würde ich wahrscheinlich behaupten, dass etliche medienhäuser im netz ihrem markenkern aufweichen. als leser sage ich es einfacher: och nö. da geh ich doch lieber woanders hin, zum beispiel zu leuten, die wissen was sie tun. das netz ist gross.
facebook  zeit-magazin  virale_inhalte  marketing  markenkern  journalismus  w  s 
november 2014 by diplix
mcelhearn.com: How To: Turn off Auto-Play Videos on Facebook iOS App
damit einen das facebook autoplay-gedöns nicht in die drossel treibt, kann man die autoplay-videos auch auf wlan-situationen beschränken.
s  w  facebook  autoplay 
september 2014 by diplix
zeit.de: Max Schrems: Datenschutz-Aktivist will Irlands oberster Datenschützer werden
witzig: max schrems will sich als chef der irischen datenschutzbehörde bewerben. oder auch nicht.

(aus den referrern gefischt, weil patrick beuth <a href="http://wirres.net/article/articleview/7198/1/6/">meine rezension von schrems buch</a> im zeit-artikel verlinkt hat.)
s  w  max_schrems  datenschutz  datenschützer  irland  facebook  link:http://wirres.net/article/articleview/7198/1/6/ 
july 2014 by diplix
netzwertig.com: Linkwertig: Orkut, Swartz, Startnext, Facebook
hihi, markus spath:
<b>Facebook</b>
Irgendwie lustig: Facebook, die mit dem Psycho-Experiment herausfinden wollten, wann Emotionen hochkochen, kann überhaupt nicht verstehen, warum die Emotionen ob dieser Studie hochkochten.
» <a href="http://www.forbes.com/sites/kashmirhill/2014/06/29/facebook-doesnt-understand-the-fuss-about-its-emotion-manipulation-study/">Facebook Doesn’t Understand The Fuss About Its Emotion Manipulation Study</a>
s  w  facebook 
july 2014 by diplix
forbes.com: Facebook Added 'Research' To User Agreement 4 Months After Emotion Manipulation Study
abgesehen davon, dass ich die emotional manipulative verarschungsscheissse von heftig & co. sehr viel abstossender finde, als die bescheuerten und offenbar nutzlosen experimente die facebook hier durchgeführt hat, verstehe ich die aufregung darüber nicht. die facebook-timeline wird ja schon seit jahren von facebook manipuliert und algorithmisch gefiltert. vermutlich hilft das auch ganz gut, irrelevantes und uninteressantes auszublenden, aber ein bisschen mehr transparenz darüber würde facebook auch ganz gut stehen.

warum bietet facebook zum beispiel nicht mehr an, die timeline auf ungefiltert umzuschalten? ich vermute die meisten würden dann deutlich sehen, dass die filter ein segen sind.

das facebook die AGB erst monate nach den experiementen um eine forschungsfreikarte ergänzt hat, erscehint mir ein bisschen wie eine verdeckte bitte von facebook, sie doch bitte mal wieder zu verklagen.
socialmedia  facebook  s  w 
july 2014 by diplix
spiegel.de: Facebook will Technologie-Riese werden
tl:dr: thomas schulz war auf ein facebook-event in „kleiner Runde“ eingeladen, darf aber nichts darüber schreiben (ausser dass ihm facebook sehr ambitioniert erscheint).
s  w  facebook  thomas_schulz 
june 2014 by diplix
netzpolitik.org: Bundesnachrichtendienst will Facebook und Blogs in Echtzeit überwachen – und eigene Vorratsdatenspeicherung
markus beckedahl:
Dem Rechercheverbund von Süddeutsche Zeitung, dem NDR und dem WDR wurden jetzt Dokumente geschickt, die die Pläne genauer beschreiben: <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/auslandsgeheimdienst-bnd-will-soziale-netzwerke-live-ausforschen-1.1979677">BND will soziale Netzwerke live ausforschen</a>. Damit werden unsere Befürchtungen wahr: Die Snowden-Enthüllungen werden als Machbarkeitsstudie gesehen, nicht als Mahnung. Ausdrücklich wird in den Dokumenten darauf verwiesen, dass NSA & GCHQ das schließlich auch können.
genau, facebook ist dafür bekannt ein terroristen-unterschlupf zu sein, weil die wissen, dass sie dort unbeobachtet sein können und nicht von bildern mit unverhüllten brustwarzen abgelenkt werden.
s  w  bnd  nsa  facebook 
may 2014 by diplix
digtator.de: Weltverkleinerer
portrait von heiko hebig von marina friedt mit etwas zu vielen fotos.
s  w  facebook 
april 2014 by diplix
buzzfeed.com: This Is The Most Epic Brand Meltdown On Facebook Ever
mit dem artikel und dem angehängten video kann man 30 minuten seiner lebenszeit verschwenden, danach 30 inuten drüber nachdenken und dann die kunst des ignorierens zu schätzen lernen.
s  w  facebook 
may 2013 by diplix
techcrunch.com: 5 Design Tricks Facebook Uses To Affect Your Privacy Decisions
ich glaube es ist immer ein schlechtes zeichen, wenn eine firma versucht ihre benutzer zu täuschen.
s  design  facebook  verarschung  w 
august 2012 by diplix
uncrunched.com: Facebook iOS Update: Very, Very, Very Good
michael arriginton:
Well, they&#8217;ve <a href="https://www.facebook.com/notes/facebook-engineering/under-the-hood-rebuilding-facebook-for-ios/10151036091753920">ditched HTML 5 and went native</a>. […]

This is a big, big deal for Facebook. They really nailed this. Well done.


die facebook-app fühlt sich ungefähr 2000mal schneller an.
s  w  facebook 
august 2012 by diplix
notes.computernotizen.de: Party-Randale verhindert
torsten kleinz:
Ins Rollen kam die Geschichte als Gwenda Paschulke, Lehrerin an der Peter-Lustig-Grundschule den verhängnisvollen Aufruf am Schwarzen Brett bemerkte. “Der kleine Paul hat einfach jeden zu seiner Geburtstagsparty eingeladen”, erklärt die Pädagogin gegenüber dem Hamburger Gutenachtblatt. “Doch statt jedem seiner engsten Freunde eine handgeschriebene persönliche Einladung zu übergeben — so wie wir es im Medienkunde-Unterricht auch geübt haben — hat er die Einladung einfach ans Schwarze Brett gehängt”, sagt Frau Paschulke sichtlich betroffen.
s  w  facebook 
july 2012 by diplix
echovar.com: LIVE PLATFORMS / DEAD PLATFORMS
<a href="http://hackr.de/2012/06/24/the-walking-dead">hackr</a>:
<a href="http://blog.echovar.com/?p=4552">Echovar</a> wieder einmal sehr schön über die Unterschiede zwischen Facebook (ein lebender Organismus bestehend aus lebenden und likenden Suborganismen, der in seinem Charakter als Farm aber auch anfällig für Krankheiten und Seuchen ist) und Google (ein Bot, der die Fussspuren und Exkremente der lebenden Organismen untersucht, der jetzt aber auch leben will, aber weder weiß, was das bedeutet, noch die Probleme sieht, die damit verbunden sind)
<a href="http://blog.echovar.com/?p=4552">echovar</a>:
Facebook is alive, it’s made of living things. Without those lives within the digital communications platform, there is no Facebook. On the other hand, Google is dead. Google operates on the traces left by living things, but not on the entities themselves. It’s the <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Indexicality">footprints in the sand</a> that Google uses to predict the next set of footprints in the sand.
s  w  facebook  google 
june 2012 by diplix
heise.de/tp: Der natürliche Gang der Dinge
peter mühlbauer mit einer steilen these:
Je mehr Eltern sich auf Facebook tummeln, desto uninteressanter wird das Soziale Netzwerk für Teenager.
facebook  s  w 
june 2012 by diplix
blog.koehntopp.de: Das Opium der herrschenden Klasse
kristian köhntopp über die schufa und deren angebliches projekt, daten über die zahlungsfähigkeit von menschen über soziale netze zu ermiteln. sehr lesenswert.
und ein schönes zitat von <a href="http://inessential.com/2012/05/28/ads_in_your_face">brent simmons</a> steht gleich am anfang:
Faith that the data will be valuable is the opium of the executive class.
facebook  schufa  s  w 
june 2012 by diplix
businessweek.com: How Mark Zuckerberg Hacked the Valley
brad stone und douglas macmillan:
Zuckerberg’s true skill has always been a facility for hacking. That’s a foundational verb at Facebook, to hack. In its offering prospectus, Facebook repeatedly describes its corporate culture as “the hacker way”; on its new campus, a 57-acre office park abutting San Francisco Bay in Menlo Park, Calif., there’s a building with a big sign that reads “The Hacker Company.” Those slogans don’t mean Facebook is teaming up with Anonymous or breaking into NORAD. They’re talking about achieving a goal in an unconventional way.
via:guardiantech  facebook  ipo  s  w 
may 2012 by diplix
lawblog.de: Polizistin nutzt Facebook als Pranger
hätte sie statt des namens und der adresse des vermutlichen stalkers auf facebook das ihr zugesendete penisbild veröffentlicht wäre das sicher lustiger gewesen. aber facebook als penispranger geht ja leider nicht, wegen der AGBs. (mal im ernst, im <a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,829002,00.html">spon</a> steht, das foto der „genitalien“ sei von dem typen der ariane friedrich die email geschickt habe. hat das jemand überprüft?)
penis  genitalien  stalker  pranger  facebook  s  w 
april 2012 by diplix
spreeblick.com: Sing me an app
johnny haeusler hat recht:
Was zeigt: Instagram-Nutzer sind Fans. Und Apps sind Popkultur. Ebenso, wie wir es früher der geliebten Indie-Band übel genommen haben, als sie den Major-Deal unterzeichnet hat, sind Nutzerinnen und Nutzer von bestimmten Apps oder Online-Diensten heute sauer, wenn ein weiteres „cooles“ Unternehmen in den Klauen von Facebook, Google, Apple oder Amazon landet und das Spiel nur noch Sold-cial Media heißt.
s  w  fans  apps  instagram  facebook 
april 2012 by diplix
techdirt.com: Facebook Hits Back Hard On Yahoo Patent Claims, Countersues Over Its Own Patents: Nuclear War Begins
wie gut dass sich geistiges eigentum mit patenten schützen lässt. dieses patent-gedöns ist wirklich nützlich (für anwaltsbeschäftigung). betreutes anwaltsstreiten im påtentland.
s  w  patente  softwarepatente  facebook  yahoo 
april 2012 by diplix
rivva.de: der-postillon.com: Gigantische Pyramide zu Ehren Wulffs I. soll im Herzen Berlins errichtet werden
wie nennt man einen witz-scoop eigentlich? also genau den richtigen witz zur richtigen zeit? egal wie man es nennt, der postillion hat ihn. weit über 2000 shares und likes (nur 213 tweets und vier +1?). keine ahnung warum ich das posting überhaupt verlinke. hat doch eh jeder schon gesehen/gelesen?

ah. meta. ich könnte etwas meta-iges sagen: über 2000 shares und die dazu im vergleich mikrigen zahlen von google+ und twitter zeigen, wei weit facebook google und twitter schon davongezogen ist. oder in zahlen: 4 zu 2000. als google manager würde ich im moment wirklich schlecht schlafen.
s  w  google  google+  facebook  christian_wulff 
march 2012 by diplix
futurezone.at: Facebook und der Schwanzhund
peter glaser „<a href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/fundstucke/2012/02/29/schwanzhund/">schwanzhund</a>“ wurde bei facebook gelöscht. auf futurezone.at schreibt er drüber:
Bei Facebook scheint der Inhalt von „Inhalten“ aber niemanden zu interessieren. Es geht offenbar eher darum, sich die Teilnehmer mit möglichst geringem Arbeitsaufwand vom Leib zu halten. Sie sollen brav miteinander spielen und den Reklamerand lesen, sonst fliegen sie raus. Das ist das Gegenteil von sozial.
peter_glaser  schwanzhund  facebook  0ahnung  s  w 
march 2012 by diplix
anmutunddemut.de: Black Boxes in Black Boxes
benjamin birkenhake:
Der verblüffende Moment der Einsicht bei mir, war dieser: Das geht immer weiter. Ein graphisches Betriebssystem ist eine Black Box für die Leute, die sich mit der Komplexität der Shell nicht mehr beschäftigten möchten. Drupal ist ein Black Box für Leute, die sich mit der Komplexität von CMS-Programmierung nicht mehr beschäftigen möchten. iOs ist nichts als eine Black Box für die Leute, die sich mit der Komplixtät von Dateien und Programmen nicht mehr beschäftigen möchten. Facebook ist eine Black Box für Leute, die sich mit der Komplexität des Internets nicht mehr beschäftigen möchten. Journalismus ist ein Black Box für Leute, die sich mit der Komplexität der tatsächlichen Ergeignisse nicht beschäftigen möchten.
black-boxes  computer  ios  facebook  cms  drupal  s  w 
february 2012 by diplix
carta.info: Bei Facebook wohnen wir nur zur Miete
julius endert:
Wäre es jetzt nicht endlich mal an der Zeit, über Eigentum nachzudenken

schöne analogie: bei facebook wohnen wir nur zur miete, wir sollten hier und da mal übereigentum nachdenken. andererseits zeigt es, dass blogger auch nur ganz schreckliche unpragmatische, ideologische spiesser sind. was nicht meins ist, miete, ist doof.andererseits ist spiessig sein auch toll. um mal <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SKfiYu807NA">die werbung</a> zu zitieren: wenn ich gross bin, will ich auch spiesser werden.

[bemerkenswert ist übrigens noch, dass julius endert bei carta auch nur zur miete wohnt.]
spiesser  miete  eigentum  blogdings  facebook  s  w 
january 2012 by diplix
neunetz.com: Facebooknutzer sind notorische Urheberrechtsverletzer
klar, man kann gesetze machen, die den konsum und handel von alkohol oder drogen verbieten, aber ob man damit die nutzung von alkohol und drogen unterbinden kann ist fraglich. wenn das urheberrecht de-fakto die nutzung von facebook oder anderen modernen kuratierungsdiensten illegal macht ist das vor allem ein problem für den gesetzgeber. denn er verspielt damit seine glaubwürdigkeit und legitimation. oder anders gesagt, sollte das urheberrecht in diesen fragen irgendwann mit aller gewalt durchgesetzt werden, wird die durchsetzung scheitern und das gesetz (und der gesetzgeber) noch blöder dastehen als bisher.

im prinzip ist die nutzung von facebook und co. praktizierter ziviler ungehorsam. hat nur noch keiner gemerkt.
facebook  socialmedia  socialnetworks  s  w 
january 2012 by diplix
neunetz.com: Google+-Integration in Suche ist der Aufbau von Verhandlungsmasse gegenüber Facebook, Twitter
interessante these. doof ist natürlich nur, wenn das ansammeln von verhandlungsmasse bei den verhandlungspartnern als kampfansage ankommt. und diese unerthese würde ich so nicht unterschreiben:
Google dagegen ist es ‘relativ’ egal, welches Social Network sich etabliert. Hauptsache, es hat Zugriff auf die Daten und kann diese auswerten und durchsuchbar machen.
google lässt bei google+ ein klares dominamzbestreben erkennen. klar will google auch die daten der anderen netzwerke benutzen dürfen, aber ganz sicher nicht ein zweit oder drittklassiges soziales-netzwerk aufbauen. dafür steht zuviel auf dem spiel und sich in abhängigkeiten zu ein oder zwei konkurenten zu begeben (die ja auch verhandlungsmasse aufbauen können, oder ihre tore schliessen können), ist so gar nicht googles art.
socialmedia  social-networks  google+  facebook  twitter  s  w 
january 2012 by diplix
heise.de: Facebooks Schutzbehauptung
jürgen schmidt:
Erst erklärte uns die Presseabteilung von Facebook: Nein, so was machen wir nicht, vertraut uns. Nachdem der <a href="/security/artikel/Das-verraet-Facebooks-Like-Button-1230906.html">technische Nachweis</a> erbracht war, hieß es: Ja, stimmt schon, wir bekommen die Daten. Aber wir speichern die nicht – vertraut uns. Jetzt erklärt ein Techniker einige Details zur Cookie-Nutzung auf Facebook und heraus kommt: Ja, stimmt, wir benutzen diese Daten. Aber nur zu Eurer Sicherheit – vertraut uns.
wie michael arrington es <a href="http://uncrunched.com/2011/10/01/brutal-dishonesty/">ausdrückte</a>: brutalst mögliche unehrlichkeit.
s  facebook  datenschutz  w 
december 2011 by diplix
sethgodin.typepad.com: The most important page on the web is the page you build yourself
seth godin:
We shouldn’t be surprised when someone chooses to publish their photos, their words, their art or their opinions. We should be surprised when they don’t.

als ich so um 1994 das internet entdeckte, hatte ich sofort das bedürfnis dort hinein zu schreiben. es war für mich die natürlichste sache der welt, das internet genau dafür zu benutzen. für andere dinge auch, aber vor allem um mich mitzuteilen, gedanken, links, bilder zu teilen. teilen: das internet besteht aus teilen.

was mich allerdings doch wunderte war, dass nicht jeder vom internet auf meine art begeistert war, viele schon, viele aber auch nicht. wozu das gut sein solle, was das denn bringe.

geändert hat sich das tatsächlich mit diensten wie twitter oder facebook. einerseits ist das ins internet schreiben wirklich einfach geworden. also wirklich, wirklich einfach. und die eigenen bekannten sind schon alle da. man muss sich sein publikum nicht erst suchen.

viele finden das doof. <a href="http://wirres.net/article/articleview/5396/1/6/">susanne gaschke sagt</a> zum beispiel, das internet sei voll von „belanglos-plappernden Zeit-Totschlagerei“. so war das bisher nur in der körperlichen welt und in den telefonnetzen. plappern, klatschen, lästern aber auch teilen (von gefühlen, bildern, erlebnissen, erkenntnissen) ist nicht nur in der DNA des internets, sondern auch in unserer DNA.

deshalb ist facebook eine gute sache und auch nur ein kleiner ausblick auf das, was uns bevorsteht. /<a href="http://hackr.de/2011/12/16/the-most-important-page-on-the-web">via</a>
plappern  internet  netzwerke  blogdings  facebook  s  w 
december 2011 by diplix
bildblog.de: Mark Zuckerberg "privat" (2)
lukas heinser:
Über den deutschen Onlinejournalismus lehrt diese Geschichte zwei Dinge, die beide auf ihre Weise beunruhigend sind: Erstens sind Journalisten bereit, für eine knallige Story auf alle Persönlichkeits- und Urheberrechte zu pfeifen. Und zweitens ist es offenbar naiv anzunehmen, dass Menschen, die im Internet über das Internet schreiben, das Internet auch irgendwie bedienen können.
wer gerade nichts besseres zu tun hat, vergleiche den <a href="http://www.bildblog.de/35538/mark-zuckerberg-privat-2/?">bildblogtext</a> mit <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2011/12/die-systematische-copyright-verletzung-deutscher-online-medien/">diesem text von thomas knüwer</a>.
mark_zuckerberg  facebook  urheberrecht  hacking  s  w 
december 2011 by diplix
allthingsd.com: The Apologies of Zuckerberg: A Restrospective
liz gannes über die entschuldigungen vom mark zuckerberg der letzten 2000 jahre.
s  facebook  mark_zuckerberg  w  from instapaper
december 2011 by diplix
blog.facebook.com: Our Commitment to the Facebook Community
pr-sülze von mark zuckerberg. konnte ich nicht lesen. sagt mir jemand bescheid, wenns dadrin was lesenswertes gibt? /<a href="http://thenextweb.com/facebook/2011/11/29/zuckerberg-responds-to-ftc-privacy-settlement-weve-made-a-lot-of-mistakes/">via</a>
mark_zuckerberg  facebook  s  w 
november 2011 by diplix
futurezone.at: Facebook: Datenverkehr wird künftig abgehört
barbara wimmer:
Facebook wird im nordschwedischen Lulea sein erstes Datenzentrum in Europa errichten. Durch die Auswahl des Landes könnten sich für Nutzer Nachteile ergeben. So ermöglicht es ein schwedisches Gesetz, dass die Kommunikation der europäischen Facebook-Nutzer, die die Grenzen Schwedens passiert, durch den Geheimdienst überwacht werden kann. Das bestätigte der Gründer der schwedischen Piratenpartei, Rick Falkvinge, gegenüber der futurezone.

/<a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/11/24/links-687/">via</a>
facebook  rechenzentren  schweden  s  w 
november 2011 by diplix
readwriteweb.com: Why Facebook's Seamless Sharing is Wrong
marshall kirkpatrick:
There are good ways and there are bad ways that our "data exhaust," the cloud of data we emit when we engage in everyday activities online, can be used to our own benefit. That data could be used to deliver us new recommendations for discovery, analytics showing us things about ourselves we never knew before because we couldn't see the forest for the trees. When a giant social network does it wrong though, that puts the whole opportunity for everyone to do it well at risk.
dieses reibungslose teilen (frictionless sharing) ist gar nicht mal so reibungslos und ziemlich holprig und geräuschvoll implementiert. siehe auch <a href="http://www.avatter.de/wordpress/2011/11/offizielle-facebook-maleware-seamless-sharing-bringt-blogger-auf-die-palme/">andré vatter</a>, der das mal zusammenfasst.
s  facebook  sharing  frictionless_sharing  w 
november 2011 by diplix
cnet.com: How Facebook is ruining sharing
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Molly_Wood">molly wood</a> (die eltern von hatten humor!):
Sharing and recommendation <i>shouldn't</i> be passive. It should be conscious, thoughtful, and amusing--we are tickled by a story, picture, or video and we choose to share it, and if a startling number of Internet users also find that thing amusing, we, together, consciously create a tidal wave of meme that elevates that piece of media to viral status. We <i>choose</i> these gems from the noise. Open Graph will fill our feeds with noise, burying the gems.

Frictionless sharing via Open Graph recasts Facebook's basic purpose, making it more about recommending and archiving than about sharing and communicating. That's a potentially dangerous strategy--not just because oversharing diminishes our interest in sharing but also because it's tweaking the formula that made the site a winner in the first place.
/<a href="http://vowe.net/archives/012837.html">via</a>
s  facebook  frictionless_sharing  sharing  w 
november 2011 by diplix
blog.pinboard.in: The Social Graph is Neither
ziemlich elaboriertes stück von <a href="http://idlewords.com/about.htm">maciej ceglowski</a> (<a href="http://pinboard.in/about/">pinboard</a>) darüber, dass das was wir „social graph“ nennen eine ziemlich schlecht funktionierende krücke ist.
There's no way to take a time-out from our social life and describe it to a computer without social consequences. At the very least, the fact that I have an exquisitely maintained and categorized contact list telegraphs the fact that I'm the kind of schlub who would spend hours gardening a contact list, instead of going out and being an awesome guy. The social graph wants to turn us back into third graders, laboriously spelling out just who is our fifth-best-friend. But there's a reason we stopped doing that kind of thing in third grade!
sein fazit, wenn ich es recht verstehe halte ich für eine ziemlich brauchbare handlungsmaxime: das computer- und webgedöns einfach und unkompliziert halten, nichts überstürzen, abwarten und tee trinken.
socialmedia  social_graph  facebook  google+  w 
november 2011 by diplix
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