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The best introductions to Economics — a Five Books interview
(1) Geld/Finanz/Schulden/Kapital (macht Zivilisation möglich)
(2) Hidden Order: Economics of Everyday Life (wie die Warenform, Service-Bezahlung, geld-effiziente Organisation auf der Mikro-Ebene den Alltag prägt, Geld-im-Alltag, Effizienz)
(3) Markt: Warum manche Länder/Nationen arm bleiben, andere reich werden. (Auch: Disruption, Marktökologien ...)
(4) Wettbewerb (als Realität und Ideologie, als soziale Triebfeder ...)
(5) Kleine Städte (Metropolen, Provinz) ... wirtschaftliche Lebensformen im Raum [und eben auch im Medium, im digitalen Raum]
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january 2018 by MicrowebOrg
Eugene Fama im Gespräch: „Niemand ist schlauer als der Markt“ - Aktien - FAZ
ZEIT: Interessant ist ja auch, was hinter den steigenden Preisen für Aktien, Bitcoin, Immobilien und so weiter steckt. Viele Leute glauben, dass die Märkte derzeit überhitzen, weil die Notenbanken zu viel Geld in den Markt pumpen. Ist das richtig?
Fama: Nein, das ist ein großer Denkfehler. Die Notenbanken haben viel weniger Macht, als alle denken, inklusive der Notenbanker selbst. Eigentlich tauschen sie nur langfristige Schulden gegen kurzfristige Schulden, das ist alles, was sie tun.

ZEIT: Die Notenbanken können gar nicht zaubern?
Fama: Nein, da gibt es keine Zauberei.

ZEIT: Wozu haben wir sie dann?
Fama: Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Inflation, das sollte auch ihre Hauptrolle sein. Sie sollten nicht die Spiele spielen, die sie derzeit spielen.

ZEIT: Sie meinen die Staatsanleihekaufprogramme?
Fama: Ja, diese Anleihekaufprogramme waren riesig. Aber in Berkeley haben sie versucht herauszufinden, was sie bewirkt haben. Und sie fanden kaum einen Effekt. Die langfristigen Zinsen sollten durch die Programme gesenkt werden, das hat nicht geklappt.

ZEIT: Aber die Langfrist-Zinsen sind doch sehr niedrig derzeit.
Fama: Ja, aber sie waren noch niedriger, bevor die großen Anleihekaufprogramme gestartet wurden.

ZEIT: Also ist falsch, was die Notenbanken von sich selbst denken? Dass sie uns durch die Krise steuern?
Fama: Leute außerhalb der Notenbanken wie ich können skeptisch sein. Wenn man einmal in die Sphäre der Notenbank gerät, etwa dort arbeitet, dann wird man überwältigt von dem ganzen Geheimnis, das diese Institutionen umweht. Auf einmal denkt man, das, was man tut, sei sehr wichtig.

Fama: Ein bisschen weniger Inflation ist eigentlich nicht schlimm. Bedenklich ist aber, dass die Notenbanken aufgehört haben, ihren Job ernst zu nehmen, sich um die Inflation zu kümmern. Das macht mir Sorgen. Die Notenbanken können nicht Anleihen im großen Stil kaufen und die Inflation kontrollieren zur gleichen Zeit.

ZEIT: Sie fordern ein Ende der Anleihekäufe.
Fama: Ja, die Notenbanker glauben, dass es einen großen Effekt auf die Märkte hat, wenn sie aufhören, Anleihen zu kaufen. Dabei ist das keine große Sache.

ZEIT: Wenn Sie nicht an die Macht der Zentralbanken glauben, zweifeln Sie dann auch daran, dass Zentralbanken die Wirtschaft eines Landes kontrollieren können?
Fama: Ich glaube, dass sie keinerlei Wirkung auf die Konjunktur haben.
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january 2018 by MicrowebOrg
Home - CORE
An open-access platform for anyone who wants to understand the economics of innovation, inequality, environmental sustainability, and more

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september 2017 by MicrowebOrg
We need to talk about productivity
Produktivität (substanziell)

Coppolas Blog als Lehrbuch betrachten!
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september 2017 by MicrowebOrg
Was können Ökonomen? - Fazit - das Wirtschaftsblog
!!! über math. modelle, ihren wert- und nicht-wert (Rodrik)

Rodriks grundlegende Thesen lauten: Es ist gut, dass Ökonomen üblicherweise mithilfe von Modellen, also abstrakten, meist mathematisch formulierten Konstruktionen, arbeiten: „Modelle sind sowohl die Stärke als auch die Achillesferse der Ökonomik. Sie machen aus der Ökonomik eine Wissenschaft.“ Ihre Kernbestandteile sind klar definierte Annahmen und Mechanismen, die menschliches Verhalten abbilden. Aber: Es existiert nach seiner Überzeugung nicht ein Modell, mit dem Ökonomen die ganze Welt erklären können, sondern es liegt eine wachsende Zahl verschiedener Modelle vor und die Wahl des richtigen Modells für die Behandlung eines ökonomischen Themas ist vom Kontext abhängig: „Die Ökonomik ist eine Sozialwissenschaft, und Gesellschaften haben keine fundamentalen Gesetze – jedenfalls nicht auf die gleiche Weise wie Naturwissenschaften.“

Ein einfaches Beispiel: Wer einen Markt mit vielen Anbietern und Nachfragern analysieren will, kann mithilfe traditioneller Analysen, in denen jeder Anbieter und Nachfrage sich nach seinen individuellen Präferenzen verhält, mehr Erkenntnisse gewinnen als auf den ersten Blick erkennbar. Strategisches Verhalten in Form von Kooperationen bringt hier jedoch nichts. Nun betrachten wir einen Markt, den sich zwei große Anbieter teilen. Hier nützt die traditionelle Analyse eines Marktes mit vielen Anbietern wenig, aber schon ein einfaches spieltheoretisches Modell wie das bekannte „Gefangenendilemma“ verspricht Einsichten. Um Möglichkeiten und Grenzen von Modellen zu verdeutlichen, vergleicht Rodrik sie mit Fabeln: Sie sind (in der Regel) kurz und auf den Punkt gebracht. „Ein ökonomisches Modell erzählt immer eine Geschichte“, sagt auch der bekannte Ökonom Hal Varian. Urteilskraft ist gefordert, um das jeweils geeignetste Modell heranzuziehen.

Außenseiter fragen: Entrückt die ausgiebige Verwendung von Mathematik die Modelle nicht der Realität? Nein, konstatiert Rodrik. Der Grund, warum Ökonomen Mathematik verwenden, werde meist missverstanden. Es gehe nicht um die Demonstration höheren Wissens: „Mathematik spielt im wesentlichen zwei Rollen in der Ökonomik, die beide kein Ruhmesblatt sind: Erstens ermöglicht die Mathematik die klare und transparente Darstellung der Elemente eines Modells. Die zweite Tugend der Mathematik ist, dass sie die interne Konsistenz eines Modells garantiert – einfach ausgedrückt, dass die Resultate aus den Annahmen folgen.“ Verbale Darlegungen beinhalteten dagegen die Gefahr von logischen Fehlschlüssen oder der Auslassung wesentlicher Sachverhalte und kollabierten oft, wenn man sie mathematisch formuliere: „Ich sage meinen Studenten: Ökonomen benutzen Mathematik nicht, weil sie so schlau sind, sondern weil sie nicht schlau genug sind.“ Im Prinzip erforderten ökonomische Modelle keine Mathematik und es sei nicht die Mathematik, die Modelle nützlich oder wissenschaftlich mache.
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september 2017 by MicrowebOrg
Was ist Geld und warum hat es einen Wert? (Teil 2) - Fazit - das Wirtschaftsblog
In intertemporalen Modellen ist Geld immer auch ein Wertaufbewahrungsmittel. Allais/Baumol/Tobin ist ein Portfoliowahlmodell und ist insofern etwas ganz anderes als cash-in-advance.

Geld ist, simpel gesagt, eine historisch gewachsene Praxis, die sich schlecht oder gar nicht in abstrakter Form modellieren lässt. Geld hat heute ganz andere Formen und Funktionalitäten als vor 100 oder 1000 Jahren. Eine Goldumlaufwährung, goldgedecktes Papiergeld und das heutige, völlig im luftleeren Raum schwebende „Fiat Money“ sind m. E. so unterschiedlich, dass sie sich nur schwer auf einen gemeinsamen Nenner bringen lassen.

So kann Warengeld, gleich ob eine Edelmetallwährung oder Zigarettengeld, spontan entstehen. Es müssen nur genügend Wirtschaftssubjekte bereit sein, diese Währung zu akzeptieren. Meines Wissens sind auf diese Weise, historisch gesehen, die meisten Formen von Warengeld entstanden.

Im Gegensatz dazu kann Fiat Money, das ja keinen intrinsischen Wert hat, m. E. nur durch einen gesetzgeberischen Akt in die Welt gesetzt werden. Banken, Unternehmen oder Privatleute sind hierzu nicht in der Lage. Wer sollte ihnen wohl bunte Zettel abkaufen, die keinen Wert an sich haben und für die es auf Verlangen keinerlei werthaltige Assets gibt?

Hingegen hat der Staat mächtige Hebel, um eine neue Fiat-Währung wie den Euro durchzusetzen: Zum einen kann er verlangen, dass Steuern und andere Abgaben in Zukunft nur noch in Euro gezahlt werden können. Zum anderen kann er einen allgemeinen Annahmezwang verhängen, der für alle Wirtschaftssubjekte gilt.

Wie durchschlagend dies funktioniert, zeigt das Beispiel Montenegro. Wie vielleicht nicht allgemein ist, hat dieses Land unilateral den Euro als gesetzliche Währung eingeführt – OHNE jemals der Eurozone beigetreten zu sein. „Geld ist das, was gilt“, lautet ein altes Diktum. Und was gilt, bestimmt im Zweifel der Staat.

Es ist jedoch ebenso richtig, dass auch eine Fiat-Währung sich spontan ausbreiten kann. So sind Dollar und Euro in vielen Ländern Osteuropas eine weithin akzeptierte Schwarzmarktwährung. Diese Rolle können sie jedoch nur spielen, weil Dollar und Euro in ihren Heimatregionen gesetzliches Zahlungsmittel sind.

Geld, so wie wir es heute kennen und benutzen, ist im Kern ein rechtliches Konstrukt. Obendrein ändern sich die regulatorischen Vorschriften rund um Geld, Banken und Finanzsystem fortlaufend und in tiefgreifender Weise.
Ich betrachte das Adjektiv „old-fashioned“ als Kompliment. Einen guter Teil der Entwicklung seit 1993 bezeichne ich als prokrustianische Amnäsie – Verdrängung von Dingen, die wir nicht modellieren können. Daraus bekommt man Journal-Publikationen und Zitationen, aber kein besseres Verständnis des Problems.
7. Ich teile die hier geäußerte Skepsis an allgemeinen, umfassenden Modellen. In der Anwendung verlässt man sich immer auf ein Sammelsurium an Ideen und Modellen. Gleichwohl wäre es schön ein Modell zu haben, das die für ein Geldsystem wesentlichen Elemente enthält und zu wissen, ob die Bereitschaft der Teilnehmer, für an sich wertlose Papierzettel positive Leistungen zu erbringen, auf Erwartungen beruht, die sich – zumindest in einem stochastischen Sinn – hinterher erhärten lassen, oder ob die Erwartungen grundsätzlich in Teilen illusionär sein müssen.
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september 2017 by MicrowebOrg
Globalisation: the rise and fall of an idea that swept the world | World news | The Guardian
Nikil Saval (2017), Globalisation: the rise and fall of an idea that swept the world. Guardian (Long Read), 14.7.2017

n the heyday of the globalisation consensus, few economists questioned its merits in public. But in 1997, the Harvard economist Dani Rodrik published a slim book that created a stir. Appearing just as the US was about to enter a historic economic boom, Rodrik’s book, Has Globalization Gone Too Far?, sounded an unusual note of alarm.
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Rodrik pointed to a series of dramatic recent events that challenged the idea that growing free trade would be peacefully accepted. In 1995, France had adopted a programme of fiscal austerity in order to prepare for entry into the eurozone; trade unions responded with the largest wave of strikes since 1968. In 1996, only five years after the end of the Soviet Union – with Russia’s once-protected markets having been forcibly opened, leading to a sudden decline in living standards – a communist won 40% of the vote in Russia’s presidential elections. That same year, two years after the passing of the North American Free Trade Agreement (Nafta), one of the most ambitious multinational deals ever accomplished, a white nationalist running on an “America first” programme of economic protectionism did surprisingly well in the presidential primaries of the Republican party.

What was the pathology of which all of these disturbing events were symptoms? For Rodrik, it was “the process that has come to be called ‘globalisation’”. Since the 1980s, and especially following the collapse of the Soviet Union, lowering barriers to international trade had become the axiom of countries everywhere. Tariffs had to be slashed and regulations spiked. Trade unions, which kept wages high and made it harder to fire people, had to be crushed. Governments vied with each other to make their country more hospitable – more “competitive” – for businesses. That meant making labour cheaper and regulations looser, often in countries that had once tried their hand at socialism, or had spent years protecting “homegrown” industries with tariffs.
Anti-globalisation protesters in Seattle, 1999
Anti-globalisation protesters in Seattle, 1999. Photograph: Eric Draper/AP

These moves were generally applauded by economists. After all, their profession had long embraced the principle of comparative advantage – simply put, the idea countries will trade with each other in order to gain what each lacks, thereby benefiting both. In theory, then, the globalisation of trade in goods and services would benefit consumers in rich countries by giving them access to inexpensive goods produced by cheaper labour in poorer countries, and this demand, in turn, would help grow the economies of those poorer countries.
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But the social cost, in Rodrik’s dissenting view, was high – and consistently underestimated by economists. He noted that since the 1970s, lower-skilled European and American workers had endured a major fall in the real value of their wages, which dropped by more than 20%. Workers were suffering more spells of unemployment, more volatility in the hours they were expected to work.
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While many economists attributed much of the insecurity to technological change – sophisticated new machines displacing low-skilled workers – Rodrik suggested that the process of globalisation should shoulder more of the blame. It was, in particular, the competition between workers in developing and developed countries that helped drive down wages and job security for workers in developed countries. Over and over, they would be held hostage to the possibility that their business would up and leave, in order to find cheap labour in other parts of the world; they had to accept restraints on their salaries – or else. Opinion polls registered their strong levels of anxiety and insecurity, and the political effects were becoming more visible. Rodrik foresaw that the cost of greater “economic integration” would be greater “social disintegration”. The inevitable result would be a huge political backlash.

Paul Krugman, who would win the Nobel prize in 2008 for his earlier work in trade theory and economic geography, privately warned Rodrik that his work would give “ammunition to the barbarians”.

“Liberals, social democrats and moderate conservatives are on the same side in the great battles against religious fanatics, obscurantists, extreme environmentalists, fascists, Marxists and, of course, contemporary anti-globalisers,” wrote the Financial Times columnist and former World Bank economist Martin Wolf in his book Why Globalization Works. Language like this lent the fight for globalisation the air of an epochal struggle. More common was the rhetoric of figures such as Friedman, who in his book The World is Flat mocked the “pampered American college kids” who, “wearing their branded clothing, began to get interested in sweatshops as a way of expiating their guilt”.

the idea that the ultimate benefits of a more open and integrated economy would outweigh the downsides. “Freer trade is associated with higher growth and … higher growth is associated with reduced poverty,” wrote the Columbia University economist Jagdish Bhagwati in his book In Defense of Globalization. “Hence, growth reduces poverty.” No matter how troubling some of the local effects, the implication went, globalisation promised a greater good.

Above all, there was a widespread perception that globalisation was working as it was supposed to. The local adverse effects that activists pointed to – sweatshop labour, starving farmers – were increasingly obscured by the staggering GDP numbers and fantastical images of gleaming skylines coming out of China. With some lonely exceptions – such as Rodrik and the former World Bank chief and Columbia University professor Joseph Stiglitz – the pursuit of freer trade became a consensus position for economists, commentators and the vast majority of mainstream politicians, to the point where the benefits of free trade seemed to command blind adherence.

n the wake of the financial crisis, the cracks began to show in the consensus on globalisation, to the point that, today, there may no longer be a consensus. Economists who were once ardent proponents of globalisation have become some of its most prominent critics. Erstwhile supporters now concede, at least in part, that it has produced inequality, unemployment and downward pressure on wages. Nuances and criticisms that economists only used to raise in private seminars are finally coming out in the open.
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A few months before the financial crisis hit, Krugman was already confessing to a “guilty conscience”. In the 1990s, he had been very influential in arguing that global trade with poor countries had only a small effect on workers’ wages in rich countries. By 2008, he was having doubts: the data seemed to suggest that the effect was much larger than he had suspected.

That month, Martin Wolf argued in a column that globalisation had “lost dynamism”, due to a slackening of the world economy, the “exhaustion” of new markets to exploit and a rise in protectionist policies around the world. In an interview earlier this year, Wolf suggested to me that, though he remained convinced globalisation had not been the decisive factor in rising inequality, he had nonetheless not fully foreseen when he was writing Why Globalization Works how “radical the implications” of worsening inequality “might be for the US, and therefore the world”. Among these implications appears to be a rising distrust of the establishment that is blamed for the inequality. “We have a very big political problem in many of our countries,” he said. “The elites – the policymaking business and financial elites – are increasingly disliked. You need to make policy which brings people to think again that their societies are run in a decent and civilised way.”

Perhaps the most surprising such transformation has been that of Larry Summers. Possessed of a panoply of elite titles – former chief economist of the World Bank, former Treasury secretary, president emeritus of Harvard, former economic adviser to President Barack Obama – Summers was renowned in the 1990s and 2000s for being a blustery proponent of globalisation. For Summers, it seemed, market logic was so inexorable that its dictates prevailed over every social concern. In an infamous World Bank memo from 1991, he held that the cheapest way to dispose of toxic waste in rich countries was to dump it in poor countries, since it was financially cheaper for them to manage it. “The laws of economics, it’s often forgotten, are like the laws of engineering,” he said in a speech that year at a World Bank-IMF meeting in Bangkok. “There’s only one set of laws and they work everywhere. One of the things I’ve learned in my short time at the World Bank is that whenever anybody says, ‘But economics works differently here,’ they’re about to say something dumb.”

Over the last two years, a different, in some ways unrecognizable Larry Summers has been appearing in newspaper editorial pages. More circumspect in tone, this humbler Summers has been arguing that economic opportunities in the developing world are slowing, and that the already rich economies are finding it hard to get out of the crisis. Barring some kind of breakthrough, Summers says, an era of slow growth is here to stay.

In Summers’s recent writings, this sombre conclusion has often been paired with a surprising political goal: advocating for a “responsible nationalism”. Now he argues that politicians must recognise that “the basic responsibility of government is to maximise the welfare of citizens, not to pursue some abstract concept of the global good”.

One curious thing about the pro-globalisation consensus of the … [more]
globalization  martin:oekonomik  keynes  neolib 
august 2017 by MicrowebOrg
Geld als Versprechen (Aaron Sahr)
Geld als Distribution: statisch gedacht, vom besitz her, sicherheit
Geld als Kredit: dynamisch gedacht, ein zukunfts-drive, unsicherheit
-- sparstrumpf & inflation
-- sparen ist investieren/spekulieren: "die märkte", das bist du
-- investieren vs. spekulieren

Tatsächlich schaffen Banken durch Kreditvergabe Guthaben, mit anderen Worten: Sie kreieren neues Geld aus dem Nichts. Das bedeutet, sie sind nicht von knappen Ressourcen und damit letztendlich auch im engeren Sinne nicht von ökonomischen Bedingungen abhängig. Alles Geld ist heute Kredit und muss deswegen als paraökonomische Struktur im Kapitalismus der Gegenwart verstanden werden.

Diese paraökonomische Verfassung des Kreditsystems fordert, die distributionslogische Perspektive zugunsten eines beziehungstheoretischen Blicks aufzugeben. Kredite sind Zahlungsversprechen, Beziehungen also, denen sowohl Gelingen als auch Scheitern inhärent sind. Zahlungsversprechen sind deswegen auf Vertrauen angewiesen, nicht als persönliche Haltung verstanden, sondern als Interdependenzen innerhalb sozialer Arrangements.

Aaron Sahr beleuchtet die Funktionsweise der Kreditpraxis als Verschränkung von Vertrauensbekundungen und Misstrauensmanifestationen und reflektiert dabei den Siegeszug von Derivaten ebenso wie die Bedeutung von Schattenbankstrukturen, die Rolle der Ratingagenturen und algorithmisierter Risikokalkulation sowie den Rückzug administrativer Regularien.
geld  martin:oekonomik  oekonomik 
august 2017 by MicrowebOrg
Wie die EZB trickst und täuscht um aus Katastrophen Erfolgsstorys zu machen - norberthaering.de
!! häring dekonsruiert den ez-bericht von den "erfolgen" von lettland und litauen. (sehr lehrreich)
martin:oekonomik  baltikum  neolib  ezb  oekonomik 
august 2017 by MicrowebOrg
Der Ökonom als Menschenfeind - norberthaering.de
Er erkennt ein misanthropisches Grundmuster auf drei Ebenen: Da ist zunächst das negative Menschenbild, „das augenscheinlichste und kontinuierlichste Grundmuster“. Es sei „praktisch über die gesamte ökonomische Ideengeschichte hinweg bis heute anzutreffen“. Dann ist da die fast verherrlichte Idee des Wettbewerbs, die Gleichsetzung von Marktwirtschaft und Konkurrenz. Hier argumentiert Thieme ähnlich wie der Papst. Der Markt als Wettbewerb setze Menschen in Konkurrenz und schaffe daher notwendig Ungleichheiten zwischen ihnen, Gewinner und Verlierer. Und schließlich ist da noch die oft extreme Abstraktheit der ökonomischen Argumentation, die Menschen verdinglicht, ihn in marktgängige Funktionen zerlegt und so instrumentalisiert.

Die biologistisch-darwinistische Analogie von Wettbewerb und natürlicher Auslese scheint seit der Etablierung der Ökonomik als einer Wissenschaft zur Zeit der Aufklärung in deren Weltverständnis eingewoben zu sein. Das fängt an mit der 1786 erscheinen Dissertation des Joseph Townshend über die Armengesetze, wo er in seiner berühmten Ziegenparabel feststellt, dass nur die aktiven und starken überleben und dies gleich in eine moralische Abwertung der Armen ummünzt, indem er sie als faul und schwach bezeichnet. Er beklagt, dass staatliche Fürsorge die Entfaltung der Märkte behindert und dadurch die Anzahl der „unprofitablen Bürger“ und die Armut erhöht, gegenüber der Situation, in der der Hunger seine angemessene Auslesefunktion erfüllen kann. Die Armen und Erfolglosen schmarotzten für Townsend auf kosten der Reichen. Auch Townsends Zeitgenosse Robert Malthus sah die Armut als im Wesentlichen selbstverschuldet an und beklagte, dass Almosen die Armen nur zum Kinderkriegen animieren würden.

Derartiges Gedankengut ist nicht etwa nur dem damaligen Zeitgeist geschuldet. Man denke nur an die Ausführungen des Ökonomen Thilo Sarrazin über den fehlenden volkswirtschaftlichen Wert vieler ausländischer Mitbürger und deren Neigung, viele Kinder zu zeugen. Auch in respektableren Ökonomenkreisen ist ähnliches Gedankengut, meist weniger drastisch ausgedrückt als von Townsend und Sarrazin, weit verbreitet. Der Volkswirt Gunnar Heinson beklagte 2010 öffentlich, dass sich die „Hartz-Bevölkerung“ sich stärker vermehre als die „leistende Bevölkerung“, auch wegen des Sozialsystems. Harvard Ökonom Mankiw stellte in seinem Lehrbuch fest, dass Sozialhilfe, die den Bedürftigen ermögliche, zu Haus ezu bleiben, eine Kultur der Armut produziere.
oekonomik  martin:oekonomik 
august 2017 by MicrowebOrg
EZB-Studie zeigt: Lockere Geldpolitik stärkt Nettozinseinkommen - FOCUS Online
Die EZB betrachtet in ihrer Studie die Auswirkungen der Niedrigzinspolitik auf die Nettozinseinkommen, also auf die Zinserträge (etwa auf Spareinlagen) abzüglich der Zinsaufwendungen (etwa für Kredite). Fällt das Zinsniveau, verringern sich normalerweise zwar die Zinserträge, die Zinsaufwendungen fallen aber in der Regel auch.
euro  debt  martin:oekonomik 
august 2017 by MicrowebOrg
Kapazitätsauslastung: Die Probleme mit dem Potenzialwachstum
Guter Grundkurs!!

((Argumentiert gg "Überhitzung" und für keynesianische Investitionen, unabhängog davon hier: sehr klar und auf engstem Raum das Geschäft der empirischen Meso-Volkswirtschaft erkennbar.))

Wer auch immer derzeit aber aus ideologischen Gründen warnend mit dem Potenzialwachstum argumentiert, sollte auf jeden Fall genauer hinschauen. Es spricht jedenfalls nichts dagegen, dass die öffentlichen Haushalte in Deutschland ihre Infrastrukturausgaben endlich hochfahren, wenn sie doch nur anfangen könnten, genug Planer für die Projekte einzustellen. In der nächsten Rezession werden die dringend gebraucht, wenn die deutsche Politik zur Abwechslung mal nicht der Autoindustrie auf die Beine helfen sollte.

Zu weiteren Irrungen und Wirrungen dieser „Potenzial“-Schätzungen sei noch ein etwas älterer Text von Gustav Horn vom gewerkschaftsnahen IMK empfohlen. Richtigerweise meint Horn, dass wir Überhitzungstendenzen (zum Beispiel am Ende eines Zyklus, wenn Fachkräfte schwer zu finden sind) immer noch am besten erkennen können, wenn wir uns die Lohnentwicklung oder die Kreditentwicklung konkret anschauen.

Lassen wir also einfach die unrealistischen Annahmen und theoretisch-ideologischen Überladungen des Konzepts Potenzialwachstum beiseite. Dann stellen wir aber immer noch fest, dass die deutsche Volkswirtschaft dieses Jahr auf jeden Fall (mit mehr oder weniger 2%) stärker wachsen wird als die 1,0 bis 1,1%, die es im Durchschnitt der vergangenen Jahre gegeben hat. Aber wie gesagt: dies kann uns nur einen ersten Eindruck von möglichen Überhitzungsgefahren liefern. Folgen wir also lieber Gustav Horns Ratschlag und schauen konkreter hin.

Keine Gefahren von den Löhnen
Dann erkennen wir, dass von den Löhnen derzeit tatsächlich keine Gefahr für die Preisstabilität ausgeht

Für eventuelle Blasen an den Immobilienmärkten einzelner Großstädte ist ohnehin der Ausschuss für Finanzstabilität in Deutschland zuständig. Und der Aktienmarkt überhitzt mit größter Sicherheit schon länger, ohne das auch nur ein Politiker etwas dagegen unternehmen kann.

Bleibt also noch die Kapazitätsauslastung. Auch wenn die Löhne derzeit keine Hinweise für Übertreibungen liefern, kann uns die Auslastung dennoch signalisieren, in welchem Stadium des Zyklus wir uns gerade befinden. Wir können es ja immer wieder beobachten, wenn ein Land beschleunigt in den Aufbau von Produktionskapazitäten investiert: Genau das schafft Jobs und erhöht – zwar nicht immer, aber doch am effektivsten – die Produktivität und damit die Profitabilität, wenn also je Arbeitsstunde eines Erwerbstätigen mehr Güter und Dienstleistungen produziert werden, die am Markt verkauft werden.

auch in der Wirtschaftskrise geht die Produktion ja weiter. Nach dem kurzen Einheitsboom ging es in der Industrie runter auf 80% und in der Rezession während der Finanzkrise auf 70%. Was wir aber auch erkennen können: In den Boomphasen bleibt die Auslastung nie lange auf dem Gipfel stehen.
Kapazitätsauslastung: Deutschlands Industrie hat den Gipfel von 2011 erreicht

Anders als ein Bergsteiger, der sich auf dem Gipfel erstmal ausruht, geht es oft gleich wieder abwärts. Ob nun in drei Wellen wie zwischen 1994 und 2000, als die deutsche Wirtschaft mit der Lohnstagnation begann und sich damit den eigenen Binnenmarkt kaputt gemacht hat. Oder auf dem Zwischenhoch von 2011 nach der schnellen Erholung in Folge der tiefen, aber kurzen Rezession davor. Zunächst sinkt die Auslastung, weil die Unternehmen einfach weniger in neue Kapazitäten investieren, aber die Nachfrage noch da ist.

Sinkt dann auch die Profitabilität, geht die Lawine an Entlassungen los, die in die Rezession führt. Betrachten wir das heutige Niveau, sind wir genau dort, wo wir zum Gipfel 2011 waren. Damals hatten sich die Investitionen zwar schnell erholt, aber noch nicht so stark vom Konsum entkoppelt, dass der Zyklus bereits vorbei gewesen wäre. Ab jetzt gilt aber: Der absolute Höhepunkt des Zyklus ist nahe. Jederzeit kann ein Ereignis an den Finanzmärkten oder ein geopolitischer Zwischenfall die Erholung zusammenbrechen lassen und eine Rezession auslösen.
andrekuehnlenz  oekonomik  martin:oekonomik 
august 2017 by MicrowebOrg
A Conversation with Peter Thiel - The American Interest
mit fukuyama, sehr interessant

BILDUNG
As a last topic, let’s turn to your thoughts on education. You’ve made the case that many people overinvest in higher education. So you offered fellowships to allow people to drop out and start companies. Beyond that, what’s the agenda in terms of reforming the system? More privatization? There was a recent piece about people connected to the Obama Administration lobbying for less regulation of for-profit education. It seems like that’s become a pretty politicized area. What’s the next step in fixing this overinvestment problem?

Peter Thiel: Again, I look at this through my overarching view of forty years of technological stagnation, and an attendant unawareness of it because a series of bubbles have distracted us. There’s an education bubble, which is, like the others, psychosocial. There’s a wide public buy-in that leads to a product being overvalued because it’s linked to future expectations that are unrealistic. Education is similar to the tech bubble of the late 1990s, which assumed crazy growth in businesses that didn’t pan out. The education bubble is predicated on the idea that the education provided is incredibly valuable. In many cases that’s just not true. Here and elsewhere people have avoided facing the fact of stagnation by telling themselves stories about familiar things leading to progress. One fake vector of progress is credentialing—first the undergraduate degree, then more advanced degrees. Like the others, it’s an avoidance mechanism.

The bias I had five years ago was that my foundation should start a new university and just do everything better. I looked into it in great detail, examining all the new universities that have been started throughout the world in the past ten years, and found that very little has worked. It has been a huge misallocation of capital, and donor intent got lost on all sorts of levels. I started out wondering how you could allocate money for the improvement of education and concluded that there was no way to do it.

This relates to the problem I mentioned earlier with taking a statistical, unplanned approach to the future: A student doesn’t know what to do, so he learns stuff. When I taught at Stanford Law School last year, I asked students what they planned to do with their lives. Most were headed to big law firms but didn’t expect to become partners and didn’t know the next step after that. They didn’t have long-term plans about what they wanted to achieve in their lives. I think the educational system has become a major factor stopping people from thinking about the future. It’s far from equilibrium. There is something like $1 trillion in student debt. A cynical view is that that represents $1 trillion worth of lies told about the value of higher education. There are incredible incentives to exaggerate its value, and the counter-narrative has been shaky but is coming to the fore. Bubbles end when people stop believing the false narrative and start thinking for themselves. So many students are not getting the jobs they need to repay their debts, are moving back in with their parents, and the contract both parties signed up for is being revealed as false.

I don’t know exactly what will replace it. I suspect the for-profit schools are like the subprime brokers. I’m not in favor of them and wouldn’t even describe them as private-sector entities, since they’re so enmeshed in the system of state educational subsidies. If you had a strong government that worked, it would be fighting to break these bubbles. One of the reasons I’m a libertarian is that our government does not act in a counter-cyclical way. When bubbles are at their peak, it actually reinforces them—makes them worse. Today, the courageous thing for the government to do would be to aggressively tilt against the prevailing psychology, to encourage the pursuit of non-college vocational careers rather than adding fuel to the fire, as it has been doing.

On the surface, one of the debates we have is that people on the Left, especially the Occupy Wall Street movement, focus on income and wealth inequality issues—the 99 percent versus the 1 percent. It’s evident that both forms of inequality have escalated at a very high rate. Probably from 1973 to today, they have gone up faster than they did in the 19th century. The rapid rise in inequality has been an issue that the Right has not been willing to engage. It tends either to say it’s not true or that it doesn’t matter. That’s a very strange blind spot. Obviously if you extrapolate an exponential function it can go a lot further.

In the history of the modern world, inequality has only been ended through communist revolution, war or deflationary economic collapse. It’s a disturbing question which of these three is going to happen today, or if there’s a fourth way out. On the Right, the Tea Party argument has been about government corruption—not ethical violations necessarily, but inefficiency, that government can’t do anything right and wastes money. I believe that is true, and that this problem has gotten dramatically worse.

To put it in mathematical terms, we’ve had a shift from thinking of the world in terms of calculus to statistics. So, where we once tracked the motions of the heavenly bodies and could send Voyager to Jupiter over a multiyear trajectory, now we tend to think nature is fundamentally driven by the random movements of atoms or the Black-Scholes mathematical model of financial markets—the random walk down Wall Street. You can’t know where things are going; you only know they’re going to be random. I think some things are true about this statistical view of the future, but it’s extremely toxic for any kind of rational planning.

We should debate whether it should be decentralized or centralized, but what the United States has today is an extremely big government, a quasi-socialist government, but without a five-year plan, with no plan whatsoever.

Francis Fukuyama: Well, clearly, Silicon Valley was in many ways the product of a government industrial policy, DARPA. So much of the early technology, the creation of the internet itself, the early semiconductor industry, were really spinoffs from investments in military technology that were obviously pushed very strongly by the government.

Peter Thiel: My libertarian views are qualified because I do think things worked better in the 1950s and 60s, but it’s an interesting question as to what went wrong with DARPA. It’s not like it has been defunded, so why has DARPA been doing so much less for the economy than it did forty or fifty years ago? Parts of it have become politicized. You can’t just write checks to the thirty smartest scientists in the United States. Instead there are bureaucratic processes, and I think the politicization of science—where a lot of scientists have to write grant applications, be subject to peer review, and have to get all these people to buy in—all this has been toxic

So a conservative account of what happened with science in the 20th century is that we had a decentralized, non-governmental approach all the way through the 1930s and early 1940s. At that point, the government could accelerate and push things tremendously, but only at the price of politicizing it over a series of decades. Today we have a hundred times more scientists than we did in 1920, but their productivity per capita is less that it used to be.

One regulatory perspective is that environmentalism has played a much greater role than people think. It induced a deep skepticism about anything involving the manipulation of nature or material objects in the real world. The response to environmentalism was to prohibit scientists from experimenting with stuff and only allow them to do so with bits. So computer science and finance were legal, and what they have in common is that they involve the manipulation of bits rather than stuff. They both did well in those forty years, but all the other engineering disciplines were stymied. Electric engineering, civil engineering, aeronautical, nuclear, petroleum—these were all held back, and attracted fewer talented students at university as the years went on.

It’s some combination of an ossified, Weberian bureaucracy and the increasingly hostile regulation of technology. That’s very different from the 1950s and 1960s. There’s a powerful libertarian argument that government used to be far less intrusive, but found targeted ways to advance science and technology.

Peter Thiel: I think most government welfare spending does not actually go to poor people. I don’t have a problem with the amount of money going to poor people, and perhaps we could do somewhat more. There are some very out-of-the-box solutions we could explore, such as a more protectionist trade policy, which would effectively raise taxes through tariffs and protect a range of domestic jobs. Even though that’s an inefficient move from a certain economic perspective, perhaps it’s a better way to raise taxes than a variety of other means. The argument has been that hampering free trade distorts markets, but every tax distorts markets, so you need to make a relative argument, not an absolute one.

The reality is that most government entitlements are middle-class in nature: social security, Medicare, a lot of the education pieces. One type of reform would be to means-test all entitlement spending, but you then run into these difficult political problems. My larger view is that all these fixes are simply provisional.

On the one hand, we should streamline the welfare state to help those who are actually poor, as opposed to the middle class. But at the same time we need to do more to make people aware of the need to compete globally. One area where government has really failed is that its use of resources have encouraged people not to even think about the worldwide stuff. The U.S. government in 1965 made the American people much … [more]
flatworld  peterthiel  schrumpftum  growth  martin:oekonomik  science:bigscience 
august 2017 by MicrowebOrg
Orientation | Exploring Economics
ml: wo sind die Grundbegriffe??

-- Geld/Kredit/Schulden, Banken & Schattenbanken ...
-- Ressourcen & "Veredelung"
-- Kapital, Börsen, Finanzialisierung
-- Arbeit als Wirtschaftfaktor (Ware Arbeit, Arbeitende als Faktor in Organisationen, Rationalisierung ...)
-- Technologien (Infrastrukturen, Rahmensetzung & öffentliche Förderung, Ingenuität, "das richtige Bündel" (vgl. Apple, Amazon ...)
-- Unternehmen: Wertschöpfung & Businessmodelle (Ketten, Value Proposition, einfache & komplexe "Produkte"/Services ...)
-- Organisation; "Nature of the Firm": Transaktionskosten
-- Markt1: Bedürfnisse, Nachfrage
-- Markt2: Preisfindung

Basis-Beschreibung der Schulen:
Knappheit
Macht/Dominanz: Marx
Change/Dynamik: Marx, "Institutional E." "Evolutionary E."
Uncertainty: Keynes

Keynes: Uncertainty+Dominance
Marx: CHange+Dominance
martin:oekonomik  oekonomik:basics 
july 2017 by MicrowebOrg

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