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Murmann will das Wirtschaftsbuch neu definieren / Wirtschaftsbuchnetzwerker / boersenblatt.net
"Content-Initiatoren" ganz nach dem Geschmack des Murmann Verlag sein. Seine Autoren so zu bezeichnen, soll nicht hip daherkommen – na ja, vielleicht ein bisschen. Es ist vor allem einer Entwicklung geschuldet, die der Murmann Verlag gerade durchläuft. "Wir sind vor zwei Jahren angetreten, das Geschäftsmodell 'Wirtschaftsbuch' neu zu definieren", sagt Peter Felixberger selbstbewusst, "und widmen uns diesem Prozess mit voller Leidenschaft." Auslöser waren sich verändernde Rahmenbedingungen, "Kränkungen des Markts", wie der Murmann-Programmgeschäftsführer sie nennt. Nämlich einerseits, dass Wirtschaftsbuchkunden kaum noch Zeit finden, in eine Buchhandlung zu gehen, und andererseits immer weniger Wirtschaftstitel in den klassischen Medien besprochen werden. Zudem erschien es sinnvoll, eine auf den Buchmarkt ausgerichtete Infrastruktur zu hinterfragen, wenn "der geregelte Zugang kleiner mittelständischer Verlage in den Markt zunehmend schwierig wird".

"Deswegen", so Felixberger weiter, "haben wir uns entschieden, jeden Stein umzudrehen und zu schauen, ob er passt oder nicht." Ausgangspunkt war die Frage: "Wer ist eigentlich unser Kunde?" Die Antwort führte, kurz gefasst, dazu, dass man sich beim Murmann Verlag – der eine Verlagsmarke von Murmann Publishers ist und sich als klein, innovativ und originell positioniert – auf die "Kernkompetenz des Verlegens besonnen" hat. "Wir haben begonnen, in einem Workshop-System gemeinsam mit Autoren Bücher zu entwickeln, Inhalte zu generieren", erklärt Felixberger.

Bücher entstehen nun auf zwei Wegen. Es gibt sogenannte Schaufenstertitel bekannter Autoren. Sie zahlen vor allem auf die Marke ein und durchlaufen das neu entwickelte Workshop-System zumeist nicht. Die neue Beratungsleistung hingegen richtet sich an potenzielle Autoren. Scheint eine Idee in den programmatischen Vierklang Innova­tion, Digitalisierung, Kreativität und neues Management zu passen, beginnt der gemeinsame Prozess. Von der Idee zum fertigen Buch (das durchaus auch ein Schaufenstertitel werden kann) begleitet wird der Autor, sprich Content-Initiator, von einem Team, das aus Felixberger und Cheflektor Olaf Meier sowie fünf freien Mitarbeitern besteht. Auch andere Abteilungen sind von Beginn an in den Entstehungsprozess miteinbezogen. Jedes Buch wird wie ein Unikat behandelt und mit einer auf die identifizierte Zielgruppe zugeschnittenen Strategie bedacht. Die derzeit dreiköpfige Herstellungs- und Grafikabteilung nutzt das ganze Arsenal an Möglichkeiten, um dem Buch sein passendes Gesicht zu geben.
murmann  verlag  mikrobuch:verlag 
13 days ago by MicrowebOrg
Hachette – IMSLP
Louis Christophe François Hachette (May 5, 1800 - July 31, 1864) was a French publisher.

He was born at Rethel in the Ardennes département of France. After studying three years at prestigious École Normale Supérieure with the view of becoming a teacher, he was in 1822 on political grounds expelled from the seminary. He then studied law, but in 1826 he established in Paris a publishing business for the issue of works adapted to improve the system of school instruction, or to promote the general culture of the community. He published manuals in various departments of knowledge, dictionaries of modern and ancient languages, educational journals, and French, Latin and Greek classics annotated with great care by the most eminent authorities.
hachette  Verlag  Paris 
september 2017 by mandoisland
Rouart, Lerolle & Cie. – IMSLP
Founded in 1905 by Alexis Rouart (1869-1921) through the purchase of the Paris publishers E. Meuriot, and E. Baudoux et Cie.. Rouart acquired the catalog of the publisher Louis Gregh in 1906-07. Jacques Lerolle (Ernest Chausson's cousin) was associated with him from 1908 and continued to run the firm after Rouart's death. After Jacques' death, his son Paul (1906-1972) succeeded him but ultimately sold the catalogue to Francis Salabert in November 1953.
alexis-rouart  e-meuriot  Verlag  Paris 
september 2017 by mandoisland
Cross Media Redaktion
Redaktionsdienstleister (u.a. Arndt Verlag)
Redaktion  Agentur  Journalismus  Verlagsdienstleister  Verlag 
july 2017 by Pries
Berliner Universitäten kündigen Vertrag mit Elsevier | Berliner Zeitung
Sie hatten ihren Schritt seit längerem angekündigt. Und nun machen sie ihn wahr. Die Berliner Universitäten und die Charité haben den Vertrag mit einem der großen internationalen Wissenschaftsverlage gekündigt. Es handelt sich um den in Amsterdam ansässigen Verlagsriesen Elsevier. Hintergrund der Berliner Kündigung ist eine Machtprobe zwischen den Großverlagen und Hunderten Wissenschaftseinrichtungen Deutschlands. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/27926974 ©2017
Berliner_Zeitung  Elsevier  Verlag  Geschäftsmodell 
july 2017 by Medienwoche
Wie der Schweizer Dörlemann Verlag in Geld-Not geriet | FAZ
Um 60.000 Franken musste der Schweizer Dörlemann Verlag per Crowdfunding bitten. Das klappte viel besser als erwartet – aber wie konnte es zu dieser Not überhaupt kommen?
FAZ  Crowdfunding  Dörlemann  Verlag  Buch 
june 2017 by Medienwoche
Das Leben regeln - 2. aktualisierte Auflage | SÜDKURIER Inspirationen
Die aktualisierte 2. Auflage der Broschüre "Das Leben regeln" hilft Ihnen mit Tipps, Checklisten und Formularen alle wichtigen Informationen zu sammeln und für Ihre Angehörigen systematisch zu ordnen.

Von A wie Altersvorsorgevollmacht bis Z wie Zustellungsvollmacht. Niemand macht sich gerne Gedanken über das Ende des Lebens. Noch schlimmer ist allerdings unmittelbar aus dem Leben gerissen zu werden, ohne die letzten Dinge geregelt zu haben. Wissen meine Angehörigen, was mein letzter Wille ist? Und werden Sie wissen, wo alle Unterlagen zu finden sind? Diese Broschüre hilft Ihnen mit Tipps, Checklisten und Formularen alle wichtigen Informationen zu sammeln und für Ihre Angehörigen systematisch zu ordnen.

Inhalt:

Inklusive Digitaler Nachlass
Vorsorge-Möglichkeiten
Musterformulare
hilft beim Verfassen einer Verfügung/Vollmacht für sich selbst
Broschüre  Leben  Tod  Hilfe  Verlag 
june 2017 by salomon74
VG-Wort-Erträge zwischen Autoren und Verlagen aufteilen? | L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung
Über symbolisches und ökonomisches kapital ...

Natürlich sind wir das, wenn wir über Institutionen reden, die in Symbiose mit dem Bildungsbürgertum entstanden sind und denen gemeinsam mit diesem der Untergang droht. Aber neben meinen emotional-habituellen Erklärungen, warum viele bildungsbürgerliche AutorInnen bereit sein werden, auf die Hälfte ihrer Verwertungsrechte zu verzichten, sehe ich auch noch eine rational-funktionalistische Erklärung, die den Verzicht auf eigene Einkünfte als Investition deutet: Verlage sind Institutionen, die im Wissenschaftsbetrieb die Ressource der Reputation verwalten. Dabei füttern sich große Namen von Autoren und große Namen von Verlagen gegenseitig. Olaf Blaschke hat das eine "reziproke Reputationsspirale" (VfZ 1/2009, S. 101) genannt. Ein Wissenschaftler hat also großes Interesse daran, weiter von renommierten Verlagen mit deren Ansehen gefüttert zu werden. Und wenn er seinerseits einen Verlag mit seinem Ansehen gefüttert hat, war das eine Investition, die bei einem Konkurs des Verlags (nach und nach) verloren ginge

Das Risiko in den geistes- oder kulturwissenschaftlichen Fächern sehe ich im Moment eher bei den Verlagen, weil einerseits durch den digitalen Wandel die akademischen Öffentlichkeiten auch ohne große Verlagsinvestitionen besser oder überhaupt erst effektiv zu erreichen sind und andererseits dadurch auf dem Anbietermarkt des Zugangs zur jeweils relevanten akademischen Öffentlichkeit die Konkurrenz enorm verstärkt wird. Zu befürchten ist - analog zu den MINT-Fächern - als marktrationale Reaktion eine Konzentration auf der Anbieterseite. Die vielen kleinen geistes- und kulturwissenschaftlichen Verlage werden es zunehmend sehr schwer haben, auf diesem Markt zu bestehen. Viele werden ihr Geschäft aufgeben müssen. In diesem Sinne erscheint mir die Fortführung der Praxis, das Urheberentgelt der VG Wort weiterhin zwischen AutorIn und Verlag zu teilen, nicht nur gut begründbar, sondern im Lichte der genannten Veränderungen sogar geboten.



Im Buchhandel sind wir im Sinne einer kulturellen Landschaftspflege schließlich auch zu ähnlichen "verrückten" Verhaltensweisen wie der Buchpreisbindung bereit. Das Sterben der vielfältigen privaten Verlagslandschaft im deutschsprachigen Raum kann sich niemand wünschen, unsere amerikanischen KollegInnen blicken jedenfalls mit Wehmut auf diese Möglichkeiten.
verlag  vgwort  bildungsbuerger  klimawandel 
february 2017 by MicrowebOrg
Program of the project - Speculative Poetics - Speculative Poetics
Die Buch und Veranstaltungsreihe "Spekulative Poetik" der Freien Universität Berlin vereint das sprachtheoretische Wissen der letzten Jahrzehnte mit dem neuen Interesse an Ontologie.
SPECULATIVE  POETICS  MERVE  VERLAG  ARMES  AVANESSIAN 
january 2017 by elsorrio
#FakeNews jetzt auch im Feuilleton? | Wolfgang Michal
wolfgang michal hat - ausgelöst von der alarmistischen pressemitteilung des börsenverbandes und der ungeprüften übernahme in qualitätsmedien - mal ein bisschen gerechnet, was die rückzahlung illegal erhaltener vg-wort-gelder für verlage eigentlich wirklich bedeutet:
Doch die notorisch klamme Situation mancher Kleinstverlage wird vom reichen Börsenverein ja nur deshalb ins Feld geführt, weil man damit die Herzen notorisch klammer Autoren erweichen kann. Da traut sich dann keiner mehr zu fragen, warum man ausgerechnet kleine Autoren, deren Existenz mindestens ebenso gefährdet ist wie die Existenz kleiner Verleger, mit kulturellen Untergangsszenarien dazu drängen will, auf ihre schmalen Rückforderungsbeträge (von wenigen hundert Euro im Schnitt) „freiwillig“ zu verzichten? Warum springen nicht die Milliardäre und Multimillionäre Bertelsmann, Springer Science oder Westermann in die Bresche und helfen ihrer angeblich so bedrängten Branche? Allein mit dem Jahresgewinn von Bertelsmann könnten sämtliche Rückforderungen der VG Wort 30 Jahre lang beglichen werden.
verlag  literatur  literaturbetrieb  vg_wort 
november 2016 by holtrop

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