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What is Community Justice? —n+1 » Articles “Existing options for criminal justice participation focus too heavily on the decorum of deliberation.”
America’s criminal justice system is antidemocratic in at least three distinct senses. First, the system is run and maintained by privileged insiders: police, prosecutors, defense attorneys, judges. There is little transparency, participation, or day-to-day accountability in today’s police precincts and criminal courthouses, and the result is that formal communal input into everyday justice has all but disappeared. This is especially true in the world of plea bargaining, in which fewer than 5 percent of criminal cases end in a trial of any kind. Second, even for the very few ways in which ordinary citizens do participate in criminal justice, the unequal distribution of political power means that the resulting criminal laws and enforcement are rarely responsive to the interests of the poor populations of color most likely to come into contact with the system. The mass incarceration and supervision of poor communities of color only exacerbate these political inequalities: many of the people affected by mass incarceration are barred from voting, and their neighborhoods experience a reduction in political participation and resources. And third, when marginalized populations do participate in democratic processes, their participation is often muted by those processes.
police  protest  race  justice  ****  crime  resistance  poverty  surveillance  inequality  activism 
4 days ago by gpe
How to Bring Down a Dictator: Reading Gene Sharp in Trump’s America | Dissent Magazine
Compliance is key to the legitimacy of any regime, and Sharp offers a handbook for how to effectively withhold it. His compendium of 198 Methods for Nonviolent Action presents a wide range of techniques—from letters and speak-outs to boycotts, strikes, sit-ins, blockades, and slowdowns—that citizens can employ to refuse an illegitimate authority. When coupled with more traditional forms of protest, these tactical disruptions of the normal functioning of the system can place immense pressure on dictators. Sharp treats authoritarian regimes as fragmented coalitions held together by a tenuous obedience to authority. Once the perception of invincibility is removed, such regimes can rapidly disintegrate.
***  protest  resistance  trump  howto 
4 days ago by gpe
Quakers End 24-Hour Blockade at Bow, NH Coal Plant | InDepthNH.org
After blockading the railroad tracks that bring coal to the power plant in Bow for over twenty-four hours, a group of New England Quakers and fellow travelers gathered in prayer Sunday afternoon before breaking down their encampment around 2 p.m.
InDepthNH  pressrelease  quakers  protest  coal  fossilfuels  Merrimackstation 
6 days ago by eversourcenh
Quakers End 24-Hour Blockade at Bow, NH Coal Plant | InDepthNH.org
After blockading the railroad tracks that bring coal to the power plant in Bow for over twenty-four hours, a group of New England Quakers and fellow travelers gathered in prayer Sunday afternoon before breaking down their encampment around 2 p.m.
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6 days ago by northernpass
Je suis #riothipster – die Macht der Bilder
Das #Riothipster-Motiv verdichtet all die (auch linken, auch meine) Vorbehalte gegenüber den Randalierern am Rande des G20-Gipfels (und am Rande der weitestgehend betont friedlichen weiteren Gegenveranstaltungen) in einem Bild. Es reduziert die Komplexität der Ereignisse rund um den Gipfel zu einem mit einem Blick erfassbaren Ausschnitt. Es knüpft an bestehende Clichés an und bedient etwa den Confirmation Bias der da lautet, dass die Protestierenden nicht von einer legitimen politischen Motivation getrieben werden, sondern aus Lifestyle-Gründen. Man protestiert, weil man bei diesem Event dabei sein will, über den weltweit berichtet wird und an den all die coolen Leute strömen. Und eigentlich geht es gar nicht um den Event, sondern nur darum, qua Selfie belegen zu können, dass man da war. Die heutige Jugend, die apolitische Generation Selfie. Ist ja wiedermal typisch.

Ein fleischgewordener Strohmann

Der #Riothipster ist ein fleischgewordener Strohmann für all das, was uns (je nach politischer Perspektive – das Motiv ist erstaunlich breit anschlussfähig) an „den Linken“, „den Alternativen“, am „schwarzen Block“, an den „urbanen Hipstern“, „den Jungen“, „den Moralisierern“, you-name-it, nicht passt. Der #riothipster ist, was Kognitionswissenschaftler und Linguisten (z. B. George Lakoff oder Elisabeth Wehling, die sich u. a. mit politischem Framing auseinandersetzen) vielleicht „Salient Exemplar“ nennen würden – ein „ausgeprägtes Beispiel“[?]. Der Salient Exemplar Effekt besagt, dass die menschliche Psyche dazu neige, auffälligere oder abweichende Beispiele stärker wahrzunehmen, was sich auf die Einschätzung der allen Beispielen zugrunde liegenden „norm“ niederschlägt. Mit besonders ausgeprägten Einzelfällen und (expliziten oder impliziten Pauschalisierungen), die die Wahrnehmung auf eine Gruppe oder ein Problem verzerren, lässt sich bekanntlich gut „Politik“ machen.
Und so überstrahlt der #Riothipster all jene Protestierenden, deren Protestformen bis vor einiger Zeit bis weit in die politische Mitte hinein als legitim erachtet wurden. Betont friedliche Demonstranten, akademische Protestformen, kreative Interventionen. Der rabiaten Bildpolitik des „Schwarzen Blocks“ (bzw. Teilen desselben, der eben kein monolithischer „Block“ ist) mag es gelungen sein, „die Macht der Bilder der Herrschenden zu brechen“. Den Meme-War gewonnen hat indessen der #Riothipster.

Bedenken wir die (in diesem Blog bereits thematisierte) Meme-Definition René „nerdcore“ Walter, so wird klar, dass der #Riothipster ziemlich gut konfiguriert war, um viral gehen zu können[3]: Komplexitätsreduktion, Groteskität, Anschlussfähigkeit an bestehende Clichés – alles vorhanden…

#JeSuisRiothipster

Ist der Kontext so klar, dass man den #riothipster ohne schlechtes Gewissen viral gehen lassen kann?

Das Bild flutschte so gut, dass quellenkritische, ethische, strategische Fragen untergingen. [3.5] Fragen, die sich gerade auch die zahlreichen Medienschaffenden hätten stellen sollen, die das Bild teilten oder promoteten. Von der Frage nach der Evidenz des Bildes (trotz aller Auffälligkeiten) einmal abgesehen könnte man sich fragen, wer das Bild geschossen und/oder ins Netz gestellt hat und mit welchem Motiv. Handelt es sich beim #riothipster denn tatsächlich um einen Angehörigen des randalierenden „Schwarzen Blocks“? War er selber am Feuerlegen beteiligt? War er einer der Krawallmacher, schaulustiger Anwohner oder ein argloser Tourist vom Prenzlauer Berg? War er ein engagierter Schauspieler oder ein authentischer Narzisst? War statt der Bildschirm-Kamera die Frontkamera aktiv und er lichtete gar nicht sich selbst ab sondern dokumentierte die Anwesenheit neu-rechten Agitatoren, die sich ihre medial verwertbare Tracht Prügel abholen wollten (um an einen anderen memetischen Fall anzuspielen)? Und hat der Mann auch ein Recht am eigenen Bild oder hat er sich das verspielt, weil er sich dem Verdacht ausgesetzt hat, eigenhändig randaliert zu haben? Ist der Kontext so klar, dass man den #Riothipster ohne schlechtes Gewissen viral gehen lassen kann, ohne an den Schutz der Person hinter dem Meme zu denken?[4] #JeSuisRiothipster ;-).[5]

Randale-Inszenierung sorgt vor allem für Entpolitisierung

Dass der #Riothipster dem rechten Spektrum nun als Symbolbild dient, um den Protest gegen den G20-Gipfel, die Linksautonomen (und oft gleich „die Linken“ an sich) lächerlich zu machen ist vermutlich das kleinere Problem. Schwerer wiegt die zersetzende Wirkung, die dieses wirklich mächtige Bild/Meme gerade auch auf das linke Spektrum ausüben könnte. Wenn das „Salient Exemplar“ des #Riothipsters zum stellvertretenden Symbolbild für linke Kapitalismuskritik – auch durchaus vernünftiger und weniger kapputter Formen davon [6] – wird, könnte es für Einige irgendwann schwierig weden sich noch mit Links zu identifizieren. Ohne sich direkt auf den #Riothipster zu beziehen brachte es Raul Zelik in seinem Kommentar zu den G20-Protesten auf den Punkt:

„Jene Kapitalismusgegner, die vor brennenden Sofas posierten, um ein Selfie mit dem I-Phone zu schießen, wären gut beraten, sich diese anderen Aktionsformen zu eigen zu machen. Denn in Zeiten, in denen der Einsatz von Sturmgewehren gegen Protestierende zur Normalität zu werden droht, sorgt die Randale-Inszenierung v.a. für Entpolitisierung. Die große Frage der Zeit lautet, wie sich öffentliche Orte gegen den drohenden Autoritarismus – und die alltägliche Kommerzialisierung – behaupten lassen.“[7]
Memetics  Riots  G20  Protest  db  Images  DasGeileNeueInternet 
6 days ago by walt74
Bow Quakers end rail blockade protest | New Hampshire
A group of New England Quakers ended their rail blockade at the Merrimack Station coal-burning power plant on Sunday, after holding a protest on the site for more than 24 hours.
UnionLeader  quakers  protest  coal  fossilfuels  Merrimackstation 
6 days ago by eversourcenh
Religious pilgrimage against coal burning comes to an end
A week-long religious pilgrimage against the use of coal is coming to an end.
quakers  protest  coal  fossilfuels  Merrimackstation 
6 days ago by eversourcenh
Quakers go on 60-mile pilgrimage from Portsmouth to Bow in protest of coal-fired plants | New Hampshire
Peter Blood was thinking about his grandfather last week as he walked across the state as part of a "climate pilgrimage" organized by New England Quakers.
UnionLeader  quakers  protest  coal  fossilfuels  Merrimackstation 
6 days ago by eversourcenh
Quakers end 60-mile pilgrimage for clean energy at NH coal plant | NH1
A group of Quakers out of New England have concluded a sixty mile pilgrimage between New Hampshire’s two coal-burning power plants on Saturday.
NH1  quakers  protest  coal  fossilfuels  Merrimackstation 
6 days ago by eversourcenh
Group walks from Portsmouth to Bow to protest coal burning
A group of Quakers is camped out along Merrimack Station protesting the impact coal burning has on the climate. The group trekked from Portsmouth to Bow over the course of a week, starting at the Schiller Plant.
wmur  quakers  protest  coal  fossilfuels  Merrimackstation 
6 days ago by eversourcenh
Quaker-led environmental activists march on Merrimack Station
On the seventh day of the Quaker-led “Climate Pilgrimage” across southern New Hampshire, the participants, who were marching for environmental preservation, sat down and rested.
concordmonitor  quakers  protest  coal  fossilfuels  Merrimackstation 
6 days ago by eversourcenh
Quaker group takes religious pilgrimage to protest coal power plant
A group of mostly Quakers walked for seven days from Portsmouth's Schiller power station to Merrimack Station in Bow to demonstrate against burning coal for energy.
wmur  quakers  pilgrimage  protest  coal  Merrimackstation 
6 days ago by eversourcenh
Bow Quakers end rail blockade protest | New Hampshire
A group of New England Quakers ended their rail blockade at the Merrimack Station coal-burning power plant on Sunday, after holding a protest on the site for more than 24 hours.
UnionLeader  quakers  protest  coal  fossilfuels  merrimackstation 
6 days ago by northernpass
Religious pilgrimage against coal burning comes to an end
A week-long religious pilgrimage against the use of coal is coming to an end.
WMUR  quakers  protest  coal  fossilfuels  merrimackstation 
6 days ago by northernpass
Quakers go on 60-mile pilgrimage from Portsmouth to Bow in protest of coal-fired plants | New Hampshire
Peter Blood was thinking about his grandfather last week as he walked across the state as part of a "climate pilgrimage" organized by New England Quakers.
UnionLeader  quakers  protest  coal  fossilfuels  merrimackstation 
6 days ago by northernpass
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A group of Quakers out of New England have concluded a sixty mile pilgrimage between New Hampshire’s two coal-burning power plants on Saturday.
NH1  quakers  protest  coal  fossilfuels  merrimackstation 
6 days ago by northernpass
Group walks from Portsmouth to Bow to protest coal burning
A group of Quakers is camped out along Merrimack Station protesting the impact coal burning has on the climate. The group trekked from Portsmouth to Bow over the course of a week, starting at the Schiller Plant.
WMUR  quakers  protest  coal  fossilfuels  merrimackstation 
6 days ago by northernpass
Quaker-led environmental activists march on Merrimack Station
On the seventh day of the Quaker-led “Climate Pilgrimage” across southern New Hampshire, the participants, who were marching for environmental preservation, sat down and rested.
ConcordMonitor  quaker  protest  coal  fossilfuels  merrimackstation 
6 days ago by northernpass

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