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Liebe , ich nehme an, ihr seid in Aufruhr und will deshalb auch nicht drängeln, aber ein Stateme…
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8 weeks ago by toco
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8 weeks ago by DirkR
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RT : Jérôme Boateng bedankt sich bei für die gemeinsame Zeit in der und…
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8 weeks ago by Xylakant
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Unter öw erreichte die ihre höchste ärke. Nun ist die Mannschaft wieder an dem Level…
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11 weeks ago by moritz_stefaner
Mit diesen Pfannen und Tricks hält Bolli die Nati fit | 20 Minuten
Nahrungsmittel sind wichtig für die schnelle Erholung. Nati-Koch Emil Bolli verrät, wie er die Profis für die Spiele wieder fit kriegt.
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11 weeks ago by Einfach_Essen
Emil Bolli kocht für die Schweizer Nationalmannschaft | GaultMillau
Der Koch der Schweizer Nati verrät, wie viele Vegis die Mannschaft hat. Und was es in Russland zu essen gibt.
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june 2018 by Einfach_Essen
Holger Stromberg:  Kochen für die Fußball-Nationalmannschaft | manager magazin
Holger Stromberg (Jahrgang 1972) kocht seit August 2007 für die Fußball-Nationalmannschaft. Nebenbei betreibt der Sternekoch auch noch zwei Restaurants - das "Kutchiin" in München und das elterliche "Gasthaus Stromberg" in Waltrop. Nun kündigte er an, sich vom Posten des Kochs der Nationalmannschaft zurückzuziehen. Im Kurzinterview mit manager-magazin.de erzählt der Familienvater von seiner Fußball-Zeit.
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february 2017 by Einfach_Essen
Nationalmannschaft: Manuel Neuer bekommt bei der EM ein Spezial-Menü | DIE WELT
Er war der jüngste deutsche Koch, der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Holger Stromberg, 44, ist wichtiger Bestandteil des Teams hinter der Nationalelf. Derzeit kocht er für den EM-Titel.
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june 2016 by Einfach_Essen
Koch Emil Bolli: Fürs leibliche Wohl der Nati zuständig | A point - Schweizer Radio und Fernsehen SRF
Während der WM in Brasilien muss Emil Bolli als Koch der Schweizer Fussballnationalmannschaft 48 Personen, Spieler, Trainer und Betreuer täglich verköstigen. Eine verantwortungsvolle Aufgabe.
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june 2014 by Einfach_Essen
How Germany went from bust to boom on the talent production line | Football | The Guardian
Nation that suffered an embarrassing Euro 2000 now boasts both Champions League finalists thanks to a system that values coaches and nurtures indigenous talent Robin Dutt has a lovely problem on his hands.
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may 2013 by FlowFX
Unser Nati-Trainer lässt sich «kaufen» | 20min.ch
Dass Ottmar Hitzfeld beim «Blick» anheuert, ist im Sportjournalismus nichts Neues, aber ein Rückfall in die Medien-Steinzeit. Der Nati-Trainer verspielt seine Glaubwürdigkeit. Eine Polemik.
Ringier  Nationalmannschaft  Ottmar_Hitzfeld 
august 2012 by Medienwoche
Kein Social-Media-Verbot für die Nationalmannschaft
Nationalspieler dürfen ihre Fans nun auch während Turnieren über Twitter und Social Networks auf dem Laufenden halten. Bislang war das noch vom DFB untersagt. Allerdings sollen die Spieler Social-Media-Richtlinien an die Hand gegeben bekommen.
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february 2012 by Telemedicus
Manuel Neuer: Zu schade fürs Tor?
Nach dem ungefährdeten Sieg gegen die Türken heimst die deutsche Nationalelf viel Lob ein. Torwart Manuel Neuer wird dabei besonders gefeiert.
Thomas Seibert (Tagesspiegel) überreicht Manuel Neuer die Trophäe für den Spieler des Abends: „Dass es auch von Nachteil sein kann, wenn man sich gut kennt, musste Hamit Altintop in Istanbul schon früh erkennen. Als der türkische Nationalspieler in der fünften Minute frei im Strafraum der deutschen Nationalmannschaft auftauchte, stand nur noch Manuel Neuer, sein ehemaliger Mannschaftskollege von Schalke 04, zwischen dem Ball und dem türkischen Führungstreffer. Aber was heißt nur? Torhüter Manuel Neuer ragte beim 3:1 der deutschen Nationalmannschaft im EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei aus einem überzeugenden Team besonders heraus. Und das nicht nur, weil er in der fünften Minute Altintops Schuss mit einem Reflex parierte, der auch Lucky Luke neidisch gemacht hätte.“
Unser Amazon-KommentarManuels Motto
Christian Kamp (FAZ) berauscht sich an Manuel Neuers Fähigkeiten aktiv am Spiel teilzunehmen: „Natürlich ließe sich nun einwenden, dass bei aller Planmäßigkeit des ersten Treffers, bei dem Neuers schneller, weiter und präziser Abwurf den Weg bereitete, der zweite doch etwas glücklich zustande gekommen war: ein Befreiungsschlag, der eher eine ungefähre als eine präzise Richtung hatte (zudem war Götzes Pass gar nicht für Müller gedacht). Doch das Prinzip war das Gleiche. Dass der Torwart sich neben seinen Aufgaben als Verhinderer, die schon länger um die eines Ersatz-Liberos erweitert sind, zugleich als Beschleuniger und erster Kreativspieler seiner Mannschaft betätigt. Ein Oliver Kahn pflegte zwar mit titanischer Wucht abzuschlagen, meist aber in einer solch steilen Flugkurve, dass sich jede Abwehr bis zum Wiedereintritt des Balles in spielnahe Sphären bequem sortiert hatte. In der Generation Neuer ist das Prinzip des schnellen Umschaltens zur Überrumpelung des Gegners in der letzten Reihe angekommen.“
Es wird Enttäuschte geben
Michael Ashelm (FAZ) warnt vor den Tücken der Zukunft: „Seit langem hat die erste Fußballauswahl des Landes nicht aus solch einem reichen Personalreservoir schöpfen können. Nicht wenige Positionen auf dem Feld sind doppelt auf Top-Niveau besetzt. Doch das hochklassige Überangebot stellt zugleich besondere Anforderungen an die Führung der Mannschaft. Nicht jeder Spieler wird verstehen, wenn ihm ein anderer vorgezogen wird. Schließlich ist die Einladung in den erlauchten Fußballkreis schon ein halbes Versprechen. Es wird Enttäuschte geben, die zu Hause in ihren Vereinen eine wichtige Rolle spielen, aber in der Nationalelf nur bloße Aushilfen bleiben. Dieses menschliche Hochleistungssystem in der Balance zu halten, wird für Joachim Löw nicht einfacher werden. Nicht nur sportlich sind die richtigen Typen fürs Team auszuwählen. Die Voraussetzungen, dass es funktioniert, sind allerdings gut.“
Peter Ahrens (Spiegel Online) adelt Thomas Müller: „Es ist an der Zeit, eine Lobeshymne auf den Münchner anzustimmen. In den vergangenen Wochen waren es andere, die die Aufmerksamkeit in der Nationalmannschaft auf sich zogen: Mario Götze begeisterte gegen Brasilien, Mesut Özil führte das Team zum Sieg über Österreich. Müller war in beiden Spielen schon einer der Besten gewesen. Diesmal stahl ihm niemand in der Offensive mehr die Schau. Beim 3:1-Erfolg der DFB-Elf in der Türkei war der Bayern-Spieler der überragende Mann: Ein Tor machte er selbst, die beiden anderen bereitete er vor. Müller ist im vergangenen Monat 22 Jahre alt geworden, er hat vor anderthalb Jahren sein allererstes Länderspiel absolviert. Dennoch gehört der Münchener schon so sehr zum Stammpersonal der Nationalelf, dass seine guten Leistungen von der Öffentlichkeit als beinahe selbstverständlich hingenommen werden.“
Entspannt und konzentriert
Thomas Winkler (taz) applaudiert der deutschen Nationalelf: „Tatsächlich war es erstaunlich, wie die  Mannschaft von Jogi Löw auftrat. Nämlich einerseits so entspannt, wie es einem Spiel zustand, das für sie keine große Bedeutung mehr hatte, weil die Europameisterschafts-Qualifikation längst geschafft ist. Andererseits aber auch konzentriert in den entscheidenden Momenten und sich der eigenen Stärken bewusst.“
Philipp Selldorf (SZ) beschäftigt sich mit dem Fundament der deutschen Mannschaft: „Die Frage ist, ob die Erfolge der Bayern und der Nationalelf einen inneren Zusammenhang haben – außer der Tatsache, dass man sich das Personal teilt. Am Spielstil lässt sich eine Wechselwirkung kaum ablesen. Löws Mannschaft hat ein eigenes Profil, aber der Bundestrainer dürfte trotzdem oft dankbar an seinen Münchner Kollegen denken. Jupp Heynckes hat einen florierenden Betrieb installiert, in dem Schweinsteiger, Badstuber und Müller bei Laune bleiben; er hat Kroos zu alter, neuer Blüte verholfen, er hat durch Lahms Seitenwechsel das Linksverteidigerproblem der Nationalelf gelöst; und nicht zuletzt lässt er Boateng als Rechtsverteidiger für den Einsatz im DFB-Team üben. Das alles sieht fast nach Zusammenarbeit aus.“
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Nur wenige Akteure können sich mittlerweile ein schlechtes Spiel erlauben
Christian Spiller (Zeit Online) kennt das Erfolgsgeheimnis der Mannen von Jogi Löw: „Ein Grund für die hohe Arbeitsmoral aller deutschen Nationalspieler ist die derzeitige Konkurrenzsituation. Früher, in Zeiten des deutschen Rumpelfußballs, galt der Trip zur Nationalelf als Erholungsreise. In Ermangelung guter Spieler konnten sich viele eines Stammplatzes sicher sein und lieferten ohne Furcht das ein oder andere Gurkenspiel ab. Ein knappes Jahr vor der EM 2012 ist das Angebot an talentierten, deutschen Spielern so groß, dass sich nur wenige Akteure auch mal ein schlechtes Spiel erlauben können. Der neunte Sieg im neunten Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft 2012 war kein Fest, wie die Partie gegen Brasilien im August, von der man sich noch eine Weile erzählen wird. Dafür fehlte es an Präzision in der Offensive, aber auch an Klasse des Gegners. Der Sieg zeigt vielmehr, dass sich in der Nationalmannschaft junge Männer zusammen gefunden haben, die genau wissen, was sie zu tun haben und ihre Aufgabe mit der Seriosität eines Sparkassendirektors erledigen.“
Der türkische Fußball leidet unter einem Mangel an qualifizierter Jugendarbeit
Thomas Hummel (SZ) sorgt sich um den türkischen Fußball: „Es ist selbst vom größten türkisch-nationalen Fanatiker nicht mehr von der Hand zu weisen, dass der Fußball in der Türkei eine Krise durchläuft. Da ist einerseits der Manipulationsskandal um Meister Fenerbahce. Noch immer sitzt Präsident Aziz Yildirim in Haft, im Zuge des Verfahrens wurden 30 Spieler und Offizielle vorrübergehend verhaftet, der Verband musste schließlich Fenerbahce auf Druck der Uefa aus der Champions League nehmen. Die Turbulenzen in der Liga sind aber nur der sichtbarste Teil der Misere. Der türkische Fußball leidet unter einem Mangel an qualifizierter Jugendarbeit. Vor allem die enorm einflussreichen Großklubs in Istanbul vernachlässigen seit vielen Jahren den Nachwuchs.“
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october 2011 by schmitz
Türkiye — Almanya 1:3
Sehr enttäuschend.

Sehr, sehr enttäuschend.

Das türkische Publikum. Das als so unglaublich frenetisch apostrophierte Publikum in der Türkei ist äußerst fußballfachunkundig. Denn wenn es wüsste, wie es tatsächlich um die deutsche Defensive bestellt ist, würde es nicht schon zu großen Teilen vor dem Abpfiff nach Hause stromern, bei einem so knappen Rückstand von gerade mal 0:2. Die deutsche Defensive ist nämlich immer für ein Gegentor gut, warum dann auch nicht mal 2 — aus dem Nichts, so wie der Anschlusstreffer zum 1:2.

6 Gegentore in 9 Spielen, darunter 2 (!) von Aserbaidschan, ebenfalls meist aus dem Nichts. Ich als Türke wäre noch ein bisschen sitzen geblieben. Gastfreundlich ist es auch nicht besonders, einem erst die Hölle heiß zu machen, und wenn man dann verloren hat, ist man gar nicht mehr anwesend. Aber nun gut, um seine Außenwirkung kümmert sich der einzelne Bezahlende ja nun mal selten. Da geht es eher darum, ob man gleich im Stau steht oder nicht.

Neuer mit den üblichen Schwächen bei Flanken, was nützen da Anspiele wie aus Netzers Füßen, wenn immer wieder diverse Wackler im Spiel sind — von wegen „weltbester Torwart“. Der stets schattige Badstuber mit einer mediokren Zweikampfgestaltung und bei Boateng — das mag auch im Auge des Betrachters liegen — läuft immer die Angst mit, ob er vielleicht nicht doch gerade abgeschaltet haben könnte. Zwei mal fünfundvierzig Minuten, ganz ehrlich: das kann man auch trainieren, sich so lange konzentrieren zu können, vor allem wenn man [Populismus on] den ganzen Tag nichts Anderes als Fußballspielen macht [/Populismus off].

Ein Hüne von einem Mann, und doch möchte man ihn immer wieder am Arm nehmen und zeigen, dass er gar keine Angst haben müsste vor dem Gegner, vor dem Spiel, dem Leben, der Welt. Es ist allerdings in der Tat beängstigend, dass Jerome Boateng nun schon seit 2007 Profi ist und dabei in dieser Frage Fortschritte gemacht zu haben scheint wie König Samba in den ersten sieben Jahren im Kampf gegen Isa Bere.

Schließlich entwickelt man gar noch ein wenig Verständnis für Lehrer, die ihre tagträumenden Schüler schon mal am Arm rütteln, um sie dazu zu bewegen, sich endlich ihrer Aufgabe zu widmen und nicht mehr aus dem Fenster, sieh!, ein Schmetterling!

Ein Mal allerdings stach Boatengs Auftreten heraus: Als er ein sehr langes Laufduell gewann und da blitzte das so selten Gewordene im Fußball mal wieder auf: der Kampf Mann gegen Mann, einfach nur die Frage, wer nun einen halben Meter schneller ist als der Gegenüber. Boateng blieb Sieger, doch auch hier erwachte das Gefühl, dass er erst die entscheidenden Km/h drauflegte, als er merkte, dass sein Gegner ebenfalls im Vollsprint befindlich ist.

Eine schöne Reminiszenz an alte Zeiten, als noch die Mannschaft mit den besseren 11 Einzelspielern gewann und ein bisschen konnte man auch wehmütig werden, so viel Energie und so viel Unvorhersehbarkeit, wie dort plötzlich versprüht wurde.

Enttäuschend auch, wie alt Mario Gomez geworden ist, seit manchmal Mario Götze neben ihm spielt. Da sieht man, dass Gomez zwar mehr als nur seinen Körper einsetzen kann, dass ihm aber gleichzeitig jeder Glanz im Spiel des Balles abgeht. Muss er auf seiner Position auch nicht besitzen. Doch auf diese Weise laufen so viele Ideen von Götze ins Leere.

Dieser verfügt über jenes Zidane-hafte, welches das Spiel verlangsamt, wenn er am Ball ist, alle Optionen stehen ihm mehr als sekundenlang offen. Wenn man dann aber wartet und wartet und wartet, dass z. B. Gomez sich in die richtige Richtung löst, jedoch nichts passiert, dann kann man selbst als Mario Götze schon mal den Ball verlieren.

Das sieht dann blöd aus, denn Mario Gomez würde in ähnlicher Lage wie auch am Freitag geschehen einfach unmotiviert auf, bzw. übers Tor schießen. Sieht fast so aus, als sollte Götze da noch ein wenig eigensinniger werden, auch wenn man das im Zuge der Schönheit des Spiels natürlich nicht wollen kann.

Bliebe Jogi Löw und die deutsche Bildregie. Letztere sollte das Stilmittel des rumpelstilzenden Löws seltener verwenden, denn sonst nutzt es sich allzu schnell ab — beim Zuschauer, aber auch bei den Spielern. Und fällt Löw ohnehin auf die Füße, wenn es trotz beeindruckender Gesamtleistung in Istanbul wie in der kompletten EM-Qualifikation dann doch wieder nicht zum Titel reichen sollte.

Partien mit ähnlicher Ausgangslage hätte man vor zwei, drei Jahren allerdings noch achtlos weggeworfen. Wie am Freitag bei der Türkei gewonnen wurde, obwohl man qualifiziert war, lässt der Bildregie vielleicht noch mehr als nur eine Gnadenfrist beim Spiel mit der Super Slow Emotion.

© Trainer Baade, 2011. |
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october 2011 by schmitz
Philipp Lahm im Glück – Samtweicher Tadel von Löw
Das Thema Philipp Lahm erreicht nun auch die Nationalmannschaft. Joachim Löws sanfte Ermahnung in Richtung seines Kapitäns erntet nicht überall Applaus
Michael Horeni (FAZ) traut dem Frieden nicht: „Vermutlich aber ist das letzte Kapitel um den deutschen Kapitän noch nicht geschrieben. Bei Löw und in der Nationalmannschaft herrscht weiterhin die Sorge, dass der Mitteilungs- und Selbstdarstellungsdrang des kleinen Mannes mit der Binde noch Folgen haben könnte, dass man später womöglich von einer Zäsur sprechen könnte, wenn die derzeit hervorragende Entwicklung der Nationalmannschaft ins Stocken geraten sollte und es mit dem großen Ziel bei der Europameisterschaft vielleicht nichts wird. Dann wird man sich an den feinen Unterschied erinnern. Jetzt aber herrscht bei Löw und Co. erst einmal der gemeinsame Wunsch nach Erfolg vor, der die Risse überdecken soll, die Lahms Buch verursacht hat. Am Freitag kann sich die Nationalelf gegen Österreich vorzeitig für die Europameisterschaft qualifizieren. Ihr Kapitän dagegen hat sich schon disqualifiziert.“
Unser Amazon-KommentarOb sich das wohl im Besitz des Bundestrainers befindet?
Gregor Derichs und Stefan Tabeling (Hamburger Abendblatt)zeigen sich enttäuscht von der Reaktion des Bundestrainers: „Der Bundestrainer, der es wenig schätzt, harte Konflikte auszutragen, wollte über Fußball reden, den nächsten Gegner Österreich, den bevorstehenden Einzug in die EM-Endrunde als beste Mannschaft Europas, den grandiosen Sieg gegen Brasilien vor drei Wochen. Aber der kleine Mann neben ihm hatte ihm diesen Auftritt gründlich verdorben, weil er es für nötig gehalten hatte, als Schriftsteller größten Wirbel im deutschen Fußball zu verursachen. Philipp Lahm durfte sich in diesem Moment fast als Gewinner fühlen. Löw, obwohl sichtlich verstimmt, hatte ihn seine Autorität als Bundestrainer nicht einmal andeutungsweise spüren lassen. Es war weniger als eine Verwarnung, mit der Löw in einer Weichspülaktion den Unruhestifter bedachte.“
Darüber könnte man mal in aller Ruhe reden
Rudi Völler erwies sich in den letzten Tagen als einer der lautstärksten Lahm-Kritiker. Philipp Selldorf (SZ) wünscht sich einen runden Tisch: „Völler hat nicht vergessen, dass Lahm bei der WM in Südafrika just an jenem Tag dauerhaft die Übernahme der Kapitänsbinde reklamierte, als deren – damals – rechtmäßiger Besitzer Michael Ballack geknickt das DFB-Camp verließ. Lahms Verhalten in Südafrika war nicht fein, es war taktlos und unfair und ließ ihn als gierig erscheinen, aber in der Sache hat sein Amtsanspruch keine Bedeutung gehabt, und schon gar nicht war er Teil einer Strategie und höheren Verschwörung. Darüber könnte man mal in aller Ruhe reden. Nachdem also jetzt die kriminologischen Studien des DFB und anderer Instanzen eindeutig ergeben haben, dass Lahms Memoiren die Aufregungen des Publikums gar nicht verdienen – wäre es nicht an der Zeit, noch einmal einen Tisch auf der Schlossterrasse zu reservieren? Bademäntel stellt das Hotel sicher bereit.“
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Stefan Osterhaus (NZZ Online) schüttelt verwundert den Kopf: „Lahm hat ein Buch geschrieben, das am Montag präsentiert wurde. Darin schrieb er auch über Trainer. Bei Jürgen Klinsmann sei beispielsweise schnell klar gewesen, dass es nicht funktionieren könne. Felix Magath attestiert er, mit Druck zu arbeiten. Und über die Atmosphäre in der deutschen Nationalmannschaft an der Euro 2008 lässt er verlauten, dass es Spannungen gegeben habe. Keine Details, nur Andeutungen. So weit, so banal. Und dennoch beträgt die Startauflage 100 000 Exemplare. Der Aufschrei in der Branche war groß. Lahm kroch zu Kreuze. Die Episode zeigt vor allem eines: Wie bigott es sich mit dem Fußball und seinen Protagonisten verhält. Mündig soll der Professional sein. Aber eine kritische Haltung ist unerwünscht. Fußball und Öffentlichkeit: ein eher eigentümliches Begriffspaar.“
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august 2011 by schmitz

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