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Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 17 Social Web: Links und Spuren zu Ihrem Angebot
Machen Sie es Ihren Interessenten leicht, Ihre neue Website zu finden. Bauen Sie ihnen Brücken!

So, nun ist Ihre wundervolle neue Website online. Gehen wir einmal davon aus, dass sie perfekt auf die Bezugsgruppen zugeschnitten ist; dass die Usability stimmt; dass Sie auch sonst alle wichtigen Aspekte berücksichtigt haben, die meine Gastautoren und ich Ihnen in den vergangenen 16 Folgen ans Herz gelegt haben. Nun gut – und jetzt?

Wie finden Leser zu Ihnen? Liegt Ihre neue Internet-Präsenz wie eine einsame Insel im weltweiten Daten-Ozean? Oder haben Sie bereits zahlreiche virtuelle Brücken, Luftlinien und Fährverbindungen geplant, um möglichst viele – und vor allem die richtigen! – Besucher zu sich zu bringen? Schauen wir uns in dieser Folge doch einmal an, wie Sie sinnvoll Spuren und Links zu Ihrer Website setzen.

Wenn Sie regelmäßig neue Inhalte produzieren, ist es sinnvoll, einen regelrechten Social-Media-Workflow zu etablieren. Er macht es Ihnen leicht, an möglichst vielen Stellen auf die neuen Beiträge aufmerksam zu machen. Das hat einen menschlichen und einen technischen Aspekt, die aber eng zusammenhängen. Google mag dynamischen Content, und Google mag gut verlinkte Seiten. Das aber nicht aus theoretischen Erwägungen, sondern weil die Suchmaschine bestrebt ist, solche Suchergebnisse auszuwerfen, die den Usern besonders viel nutzen. Deswegen kennt zwar keiner genau die Google-Algorithmen. Aber die Erfahrung lehrt, dass man diesen schon sehr nahe kommt, wenn man gut nutzbar für Menschen schreibt. Details dazu finden Sie in der Folge zur Suchmaschinenoptimierung. Dort steht schon einiges zum Thema Social Web.

Ich möchte an dieser Stelle mit Ihnen nicht den kompletten Einstieg in das Web 2.0 erarbeiten und durchexerzieren. Das würde den Rahmen sprengen. Wenn Sie ganz neu in dem Thema sind, lege ich Ihnen beispielsweise mein eBook “Erfolg 2.0″ ans Herz, das Sie hier kostenlos (und ohne Anmeldung) herunterladen können.

Aber vielleicht haben Sie bereits ein XING-Profil, einen Facebook-Account oder sind auf anderen Plattformen präsent? Dann lassen Sie uns doch bitte mal schauen, wie Sie (nicht nur) dort Ihre neue Präsenz am besten bekanntmachen.

1. Aktualisieren Sie die eigenen Medien
Wenn Sie bereits eine eingeführte URL haben, werden Sie diese ja nicht ändern, auch wenn Sie die Website neu aufbauen. Dann brauchen Sie diesen ersten Schritt nicht zu machen. In den Fällen jedoch, in denen die Präsenz neu ist oder etwas hinzukommt – etwa ein Blog mit eigener Adresse; oder eine Website, wo Sie bisher nur ein Blog hatten – müssen alle eigene Medien aktualisiert werden: Visitenkarte, Briefbögen, Broschüren … Denken Sie auch an etwaige Seiten und sonstige Medien von Kooperationspartnern. Und an Ihre E-Mail-Signatur.

2. Bringen Sie Ihre Profile auf den neuesten Stand
Welche Profile haben Sie im Netz angelegt? Denken Sie nicht nur an die üblichen Profile, etwa bei XING, LinkedIn oder Facebook. Haben Sie vielleicht schon eine Facebook-Page? Ein XING-Unternehmensprofil? Überall dort gehört Ihre neue Website hin; falls Sie jetzt zusätzlich noch ein Blog oder ein Magazin haben, sollten Sie dieses separat ebenfalls ausweisen.

Überlegen Sie auch, wo Sie sonst noch Ihre Website hinterlegt haben. Vielleicht in einem flickr-Account? Oder in öffentlichen Branchenverzeichnissen? Bei einem Online-Presseportal? Je mehr Sie davon besitzen, desto sinnvoller ist es, eine Liste anzulegen, um den Überblick zu behalten. Denn jedes Mal, wenn Sie etwas Wesentliches im Unternehmen oder in Ihrer Position ändern, sollten Sie es auch in den jeweiligen Profilen oder externen Seiten aktualisieren. Sie können sich natürlich eine solche Liste als Excel-File anlegen, in einem Textdokument oder sogar auf einem Zettel an Ihrer Büro-Pinnwand. Aber Sie können sie auch auf einer Seite im Netz sammeln.

Das ist dann sogar schon der erste Schritt zu einer besseren Vernetzung im Web. Sie machen die Profile gleichzeitig für andere sichtbar, die Sie wiederfinden und sich mit Ihnen verlinken wollen. Beispiele für solche “Aggregator-Seiten” sind Netvibes, myON-ID oder Flavors.me. Auch in einem Google-Profil können Sie viele weitere Social Networks speichern. Netvibes beispielsweise hat den Vorteil, dass Sie auch auf einer privaten Seite übersichtlich speichern können, was Sie nicht öffentlich machen wollen – etwa Zugänge zu Presseportalen. Zugleich sollten Sie auf allen diesen Überblicksseiten auch Ihre neue URL hinterlegen – natürlich nur dann, wenn sich mit der neuen Website auch die Web-Adresse geändert hat.

Wenn Sie bereits im Social Web aktiv sind, gehören die Links zu den wichtigsten Accounts auch auf Ihre Website. Oder sogar, für Fortgeschrittene “Web-2.0-ies” in den eigenen Newsroom. Sie wollen es, wie gesagt, Interessenten und Netzwerkpartnern leicht machen, alle Informationen über Ihr Unternehmen und über Sie selbst zu finden. Und Sie wollen dafür sorgen, dass Ihre Site gut vernetzt ist.

3. Sagen Sie es Ihrem Netzwerk
Dieser Schritt ist mit Absicht erst als dritter genannt. Denn erst sollten alle Ihre eigenen Medien und die Präsenzen im Web aktualisiert sein, also alles auf dem neuesten Stand. Dann findet jeder, der nochmal schnell nachschaut, überall die richtigen Informationen. Wenn Sie eine schöne neue Website haben, auch wenn diese unter der bisherigen URL läuft, sollten Sie das in Ihrem Netzwerk bekanntmachen.

In Ihrer Statusmeldung auf XING können Sie die Information auch unterbringen. Aber auch in Ihrem XING-Profil: Ist die Website neu, aber die URL hat sich nicht geändert, sollten Sie sie trotzdem neu eintragen. So bekommen Ihre Kontakte die Mitteilung darüber; vorausgesetzt natürlich, Sie haben das freigegeben.

Auch in Ihre Mail-Signatur können Sie für eine gewisse Zeit eine zusätzliche Zeile mit dem Hinweis aufnehmen. Legen Sie sich dann aber bitte eine Notiz auf Termin, wann Sie das wieder herausnehmen wollen. Nach spätestens einem halben Jahr ist die Website nicht mehr neu, und nach einem Jahr ist der nicht entfernte Hinweis schon ein bisschen peinlich.

Wenn Sie bereits bei Twitter, Facebook oder Google+ unterwegs sind, gehört die Information natürlich auch auf diese Plattformen. Vielleicht möchten Sie dazu sogar eine eigene Landing-Page mit einer Aktion oder einem besonderen Angebot anlegen? Das hängt ganz von der Konzeption Ihrer Website ab und natürlich von Ihrer Branche sowie Ihrem Angebot.

Haben Sie ein Blog, brauchen Sie keine Landing Page, sondern ein Blogartikel zum Thema übernimmt diese Funktion. In diesem Beitrag habe ich beispielsweise meinen neuen Social-Media-Newsroom vorgestellt (in diesem Fall also eine neue eigene Unterseite, die aber als eigenständiges Angebot funktioniert).

4. Machen Sie es allgemein bekannt
Eine neue Website oder ein grundlegender Relaunch ist eine gute Gelegenheit für ein Mailing an Kunden und Kooperationspartner. Wenn Sie einen Newsletter haben, gehört die Information dort hinein. Aber bitte nicht nur mit ein paar dürren Worten zu den Tatsachen. Sagen Sie Ihren Lesern, was diesen die neue Website bringt und warum sie sie besuchen sollten. Teilen Sie Ihre Begeisterung über die neue Gestaltung oder berichten Sie vom Entstehungsprozess.

Auch eine Pressemitteilung an Online-Presseportale können Sie in Betracht ziehen. Aber nur dann, wenn Sie auch wirklich etwas zu berichten haben, was über die reine Information hinausgeht. Ansonsten ist eine neue Homepage heute nicht mehr unbedingt eine Meldung wert. Eine große Presseaktion an wichtige Medien bleibt erst recht solchen Fällen vorbehalten, in denen die Website wirklich signifikant Neues oder gar Aufsehenerregendes bietet.

5. Verstetigen Sie den Informationsfluss
Ich habe es eingangs bereits angesprochen: Wer im Web dauerhaft präsent sein will, den Pagerank der Website steigern und konstant im Gespräch bleiben will, braucht eine gute Vernetzung im Social Web. Besonders dann, wenn regelmäßig Neues zu vermelden ist. In einem Blogbeitrag vor längerer Zeit habe ich einmal beispielhaft einen solchen Workflow dargestellt. Der hat sich natürlich mittlerweile stark verändert, denn die Angebote haben sich weiterentwickelt und dementsprechend haben sich einige meiner Schwerpunkte verschoben. Aber das Prinzip funktioniert nach wie vor, wie dort dargestellt.

Wenn also Ihre neue Website jetzt “steht”, könnte ja der nächste Schritt darin bestehen, ins Mitmach-Web durchzustarten. Aber das ist wieder ein ganz eigenes Thema … (Siehe dazu auch das oben verlinkte eBook.)

-

Nächste Folge:
18. Technik und Sicherheit im laufenden Betrieb (erscheint am Mittwoch, 20. Juli 2011)

Bisher erschienen:
Kostenloser Blog-Workshop “Neue Website”: Stellen Sie vorab Ihre Fragen, bitte!
1. Einleitung: So wird Ihre Website ein Erfolg
2. Strategie: Erst das Ziel, dann die Fahrkarte
3. Vorarbeit: Zeitplan und Entscheidungswege
4. Entscheidung: Website, Blog – oder beides?
5. CMS: Wie kommen Ihre Inhalte ins Netz?
6. Webhosting: Wo wohnt Ihre Homepage?
7. Design: Eine gute Website wie ein gutes Buch
8. Barrierefreiheit: Was bedeutet das?
9. Aufbau: Die Struktur folgt Ihren Zielen
10. SEO: Für Suchmaschinen optimieren
11. Webtexte: Für die richtigen Leser schreiben
12. Recht: Was dürfen Sie, was ist gefährlich?
13. Webshop: Verkaufen im Internet
14. Businessfotografie: Gute Bilder entscheiden
15. Videos: Mit Filmen für Ihr Unternehmen werben
16. Budget: Nicht an den falschen Stellen sparen
17. Social Web: Links und Spuren zu Ihrem Angebot

-
Planen Sie die Website Ihres Unternehmens neu aufzubauen, anders zu gestalten oder textlich zu überarbeiten? Oder wollen Sie Ihre statische Website dynamischer machen und an das Social Web anbinden? Dann ist diese Serie für Sie interessant.
In Form eines Workshops – mit Fachbeiträgen und Checklisten – behandle ich viele verschiedene Aspekte, die für eine gute und funktionale Website essenziell sind. Fachleute aus verschiedenen … [more]
Blog-Workshop  Blogs  Kerstin_Hoffmann  Kommunikation  Kunden  Kundennutzen  PR  PR-Doktor  Public_Relations  Social_Media  Werbung  from google
july 2011 by matthiasfromm
Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 17 Social Web: Links und Spuren zu Ihrem Angebot
Machen Sie es Ihren Interessenten leicht, Ihre neue Website zu finden. Bauen Sie ihnen Brücken!

So, nun ist Ihre wundervolle neue Website online. Gehen wir einmal davon aus, dass sie perfekt auf die Bezugsgruppen zugeschnitten ist; dass die Usability stimmt; dass Sie auch sonst alle wichtigen Aspekte berücksichtigt haben, die meine Gastautoren und ich Ihnen in den vergangenen 16 Folgen ans Herz gelegt haben. Nun gut – und jetzt?

Wie finden Leser zu Ihnen? Liegt Ihre neue Internet-Präsenz wie eine einsame Insel im weltweiten Daten-Ozean? Oder haben Sie bereits zahlreiche virtuelle Brücken, Luftlinien und Fährverbindungen geplant, um möglichst viele – und vor allem die richtigen! – Besucher zu sich zu bringen? Schauen wir uns in dieser Folge doch einmal an, wie Sie sinnvoll Spuren und Links zu Ihrer Website setzen.

Wenn Sie regelmäßig neue Inhalte produzieren, ist es sinnvoll, einen regelrechten Social-Media-Workflow zu etablieren. Er macht es Ihnen leicht, an möglichst vielen Stellen auf die neuen Beiträge aufmerksam zu machen. Das hat einen menschlichen und einen technischen Aspekt, die aber eng zusammenhängen. Google mag dynamischen Content, und Google mag gut verlinkte Seiten. Das aber nicht aus theoretischen Erwägungen, sondern weil die Suchmaschine bestrebt ist, solche Suchergebnisse auszuwerfen, die den Usern besonders viel nutzen. Deswegen kennt zwar keiner genau die Google-Algorithmen. Aber die Erfahrung lehrt, dass man diesen schon sehr nahe kommt, wenn man gut nutzbar für Menschen schreibt. Details dazu finden Sie in der Folge zur Suchmaschinenoptimierung. Dort steht schon einiges zum Thema Social Web.

Ich möchte an dieser Stelle mit Ihnen nicht den kompletten Einstieg in das Web 2.0 erarbeiten und durchexerzieren. Das würde den Rahmen sprengen. Wenn Sie ganz neu in dem Thema sind, lege ich Ihnen beispielsweise mein eBook “Erfolg 2.0″ ans Herz, das Sie hier kostenlos (und ohne Anmeldung) herunterladen können.

Aber vielleicht haben Sie bereits ein XING-Profil, einen Facebook-Account oder sind auf anderen Plattformen präsent? Dann lassen Sie uns doch bitte mal schauen, wie Sie (nicht nur) dort Ihre neue Präsenz am besten bekanntmachen.

1. Aktualisieren Sie die eigenen Medien
Wenn Sie bereits eine eingeführte URL haben, werden Sie diese ja nicht ändern, auch wenn Sie die Website neu aufbauen. Dann brauchen Sie diesen ersten Schritt nicht zu machen. In den Fällen jedoch, in denen die Präsenz neu ist oder etwas hinzukommt – etwa ein Blog mit eigener Adresse; oder eine Website, wo Sie bisher nur ein Blog hatten – müssen alle eigene Medien aktualisiert werden: Visitenkarte, Briefbögen, Broschüren … Denken Sie auch an etwaige Seiten und sonstige Medien von Kooperationspartnern. Und an Ihre E-Mail-Signatur.

2. Bringen Sie Ihre Profile auf den neuesten Stand
Welche Profile haben Sie im Netz angelegt? Denken Sie nicht nur an die üblichen Profile, etwa bei XING, LinkedIn oder Facebook. Haben Sie vielleicht schon eine Facebook-Page? Ein XING-Unternehmensprofil? Überall dort gehört Ihre neue Website hin; falls Sie jetzt zusätzlich noch ein Blog oder ein Magazin haben, sollten Sie dieses separat ebenfalls ausweisen.

Überlegen Sie auch, wo Sie sonst noch Ihre Website hinterlegt haben. Vielleicht in einem flickr-Account? Oder in öffentlichen Branchenverzeichnissen? Bei einem Online-Presseportal? Je mehr Sie davon besitzen, desto sinnvoller ist es, eine Liste anzulegen, um den Überblick zu behalten. Denn jedes Mal, wenn Sie etwas Wesentliches im Unternehmen oder in Ihrer Position ändern, sollten Sie es auch in den jeweiligen Profilen oder externen Seiten aktualisieren. Sie können sich natürlich eine solche Liste als Excel-File anlegen, in einem Textdokument oder sogar auf einem Zettel an Ihrer Büro-Pinnwand. Aber Sie können sie auch auf einer Seite im Netz sammeln.

Das ist dann sogar schon der erste Schritt zu einer besseren Vernetzung im Web. Sie machen die Profile gleichzeitig für andere sichtbar, die Sie wiederfinden und sich mit Ihnen verlinken wollen. Beispiele für solche “Aggregator-Seiten” sind Netvibes, myON-ID oder Flavors.me. Auch in einem Google-Profil können Sie viele weitere Social Networks speichern. Netvibes beispielsweise hat den Vorteil, dass Sie auch auf einer privaten Seite übersichtlich speichern können, was Sie nicht öffentlich machen wollen – etwa Zugänge zu Presseportalen. Zugleich sollten Sie auf allen diesen Überblicksseiten auch Ihre neue URL hinterlegen – natürlich nur dann, wenn sich mit der neuen Website auch die Web-Adresse geändert hat.

Wenn Sie bereits im Social Web aktiv sind, gehören die Links zu den wichtigsten Accounts auch auf Ihre Website. Oder sogar, für Fortgeschrittene “Web-2.0-ies” in den eigenen Newsroom. Sie wollen es, wie gesagt, Interessenten und Netzwerkpartnern leicht machen, alle Informationen über Ihr Unternehmen und über Sie selbst zu finden. Und Sie wollen dafür sorgen, dass Ihre Site gut vernetzt ist.

3. Sagen Sie es Ihrem Netzwerk
Dieser Schritt ist mit Absicht erst als dritter genannt. Denn erst sollten alle Ihre eigenen Medien und die Präsenzen im Web aktualisiert sein, also alles auf dem neuesten Stand. Dann findet jeder, der nochmal schnell nachschaut, überall die richtigen Informationen. Wenn Sie eine schöne neue Website haben, auch wenn diese unter der bisherigen URL läuft, sollten Sie das in Ihrem Netzwerk bekanntmachen.

In Ihrer Statusmeldung auf XING können Sie die Information auch unterbringen. Aber auch in Ihrem XING-Profil: Ist die Website neu, aber die URL hat sich nicht geändert, sollten Sie sie trotzdem neu eintragen. So bekommen Ihre Kontakte die Mitteilung darüber; vorausgesetzt natürlich, Sie haben das freigegeben.

Auch in Ihre Mail-Signatur können Sie für eine gewisse Zeit eine zusätzliche Zeile mit dem Hinweis aufnehmen. Legen Sie sich dann aber bitte eine Notiz auf Termin, wann Sie das wieder herausnehmen wollen. Nach spätestens einem halben Jahr ist die Website nicht mehr neu, und nach einem Jahr ist der nicht entfernte Hinweis schon ein bisschen peinlich.

Wenn Sie bereits bei Twitter, Facebook oder Google+ unterwegs sind, gehört die Information natürlich auch auf diese Plattformen. Vielleicht möchten Sie dazu sogar eine eigene Landing-Page mit einer Aktion oder einem besonderen Angebot anlegen? Das hängt ganz von der Konzeption Ihrer Website ab und natürlich von Ihrer Branche sowie Ihrem Angebot.

Haben Sie ein Blog, brauchen Sie keine Landing Page, sondern ein Blogartikel zum Thema übernimmt diese Funktion. In diesem Beitrag habe ich beispielsweise meinen neuen Social-Media-Newsroom vorgestellt (in diesem Fall also eine neue eigene Unterseite, die aber als eigenständiges Angebot funktioniert).

4. Machen Sie es allgemein bekannt
Eine neue Website oder ein grundlegender Relaunch ist eine gute Gelegenheit für ein Mailing an Kunden und Kooperationspartner. Wenn Sie einen Newsletter haben, gehört die Information dort hinein. Aber bitte nicht nur mit ein paar dürren Worten zu den Tatsachen. Sagen Sie Ihren Lesern, was diesen die neue Website bringt und warum sie sie besuchen sollten. Teilen Sie Ihre Begeisterung über die neue Gestaltung oder berichten Sie vom Entstehungsprozess.

Auch eine Pressemitteilung an Online-Presseportale können Sie in Betracht ziehen. Aber nur dann, wenn Sie auch wirklich etwas zu berichten haben, was über die reine Information hinausgeht. Ansonsten ist eine neue Homepage heute nicht mehr unbedingt eine Meldung wert. Eine große Presseaktion an wichtige Medien bleibt erst recht solchen Fällen vorbehalten, in denen die Website wirklich signifikant Neues oder gar Aufsehenerregendes bietet.

5. Verstetigen Sie den Informationsfluss
Ich habe es eingangs bereits angesprochen: Wer im Web dauerhaft präsent sein will, den Pagerank der Website steigern und konstant im Gespräch bleiben will, braucht eine gute Vernetzung im Social Web. Besonders dann, wenn regelmäßig Neues zu vermelden ist. In einem Blogbeitrag vor längerer Zeit habe ich einmal beispielhaft einen solchen Workflow dargestellt. Der hat sich natürlich mittlerweile stark verändert, denn die Angebote haben sich weiterentwickelt und dementsprechend haben sich einige meiner Schwerpunkte verschoben. Aber das Prinzip funktioniert nach wie vor, wie dort dargestellt.

Wenn also Ihre neue Website jetzt “steht”, könnte ja der nächste Schritt darin bestehen, ins Mitmach-Web durchzustarten. Aber das ist wieder ein ganz eigenes Thema … (Siehe dazu auch das oben verlinkte eBook.)

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Nächste Folge:
18. Technik und Sicherheit im laufenden Betrieb (erscheint am Mittwoch, 20. Juli 2011)

Bisher erschienen:
Kostenloser Blog-Workshop “Neue Website”: Stellen Sie vorab Ihre Fragen, bitte!
1. Einleitung: So wird Ihre Website ein Erfolg
2. Strategie: Erst das Ziel, dann die Fahrkarte
3. Vorarbeit: Zeitplan und Entscheidungswege
4. Entscheidung: Website, Blog – oder beides?
5. CMS: Wie kommen Ihre Inhalte ins Netz?
6. Webhosting: Wo wohnt Ihre Homepage?
7. Design: Eine gute Website wie ein gutes Buch
8. Barrierefreiheit: Was bedeutet das?
9. Aufbau: Die Struktur folgt Ihren Zielen
10. SEO: Für Suchmaschinen optimieren
11. Webtexte: Für die richtigen Leser schreiben
12. Recht: Was dürfen Sie, was ist gefährlich?
13. Webshop: Verkaufen im Internet
14. Businessfotografie: Gute Bilder entscheiden
15. Videos: Mit Filmen für Ihr Unternehmen werben
16. Budget: Nicht an den falschen Stellen sparen
17. Social Web: Links und Spuren zu Ihrem Angebot

-
Planen Sie die Website Ihres Unternehmens neu aufzubauen, anders zu gestalten oder textlich zu überarbeiten? Oder wollen Sie Ihre statische Website dynamischer machen und an das Social Web anbinden? Dann ist diese Serie für Sie interessant.
In Form eines Workshops – mit Fachbeiträgen und Checklisten – behandle ich viele verschiedene Aspekte, die für eine gute und funktionale Website essenziell sind. Fachleute aus verschiedenen … [more]
Blog-Workshop  Blogs  Kerstin_Hoffmann  Kommunikation  Kunden  Kundennutzen  PR  PR-Doktor  Public_Relations  Social_Media  Werbung  from google
july 2011 by matthiasfromm
Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 16 Budget: Nicht an den falschen Stellen sparen
Gastbeitrag von Christian Henner-Fehr
Wer wenig Geld hat, hat oft das Nachsehen, wenn es um Werbung und PR geht. Auch hier finden sich Lösungen - aber bitte an den richtigen Stellen!

Wenn Sie die bisherigen Beiträge des Online-Workshops „Neue Website“ verfolgt haben, dann wissen Sie bereits, worauf es bei der Erstellung einer Website ankommt. Was soll ich Ihnen also noch erzählen, zumal ich selbst über keine eigene Website verfüge und beim Start meines Blogs noch nicht einmal wusste, welche Ziele ich erreichen möchte? Nur eines wusste ich aber damals: Ich wollte kein Geld für meine Web-Aktivitäten ausgeben.

Keine Website, keine Ahnung und kein Geld. Das waren vor knapp fünf Jahren die Voraussetzungen für meinen Start ins Internet und damit war ich nicht alleine. Viele Nonprofit-Organisationen, darunter viele Kultureinrichtungen, aber auch Kleinunternehmen wie ich eines war und bin, begannen so wie ich bei null.

Heute ist das etwas anders, ich habe nach wie vor „nur“ ein Blog, aber über meine Ziele weiß ich mittlerweile recht gut Bescheid und ganz ohne Kosten geht es nun auch nicht mehr ab. Aber was ist, wenn ich kein oder nur ein kleines Budget für die Erstellung meiner Website habe, so wie das bei vielen Nonprofit-Organisationen immer wieder der Fall ist?

„Für die meisten Unternehmen ist die eigene Website heute das zentrale Kommunikations- und Kontaktmedium“, hat Kerstin Hoffmann zum Auftakt ihres Online-Workshops geschrieben. Was aber möchte ich überhaupt über meine Website kommunizieren und von wem möchte ich kontaktiert werden? Zwar hat, wer über wenig Geld verfügt, meist auch wenig Zeit, aber ein paar Gedanken sollte man sich schon über die Ziele der zukünftigen Website machen. In so einem Fall ist es recht hilfreich, auf Vorlagen zurückgreifen zu können und strukturiert vorzugehen. Der Projektmanagement-Experte Stefan Hagen hat schon vor längerer Zeit eine solche für die 30 Minuten Projektplanung erstellt. Weniger Planung ist unseriös und führt langfristig zu Ergebnissen, die Sie vermutlich teurer zu stehen kommen als die investierte Zeit in die Planung Ihrer Website.

Mögliche Ziele:

Über die eigenen Aktivitäten informieren
Über die Institution/den Verein/das Unternehmen informieren
Veranstaltungen ankündigen
Dienstleistungen und/oder Produkte anbieten
Dialog mit Zielgruppen

Blog oder Website? Diese Frage werden Sie sich vermutlich irgendwann stellen und dann auch beantworten müssen. „Zu einem seriösen, gut aufgestellten Unternehmen gehört eine Website, die hochwertig und professionell herüberkommt“, hat Kerstin Hoffmann in Folge 4 ihres Online-Workshops („Entscheidung: Website, Blog – oder beides?“) geschrieben und damit zugleich den Rahmen für Ihre Entscheidung abgesteckt.

Ob Sie sich für eine statische Website oder ein dynamisches Blog entscheiden, hängt von vielen Faktoren ab. Haben Sie viele Inhalte und arbeiten Sie auch mit multimedialen Formaten wie Foto und Video, spricht einiges für ein Blog. Dient Ihre Seite vor allem als Visitenkarte, tut es auch eine statische Seite, auf der die wichtigsten Informationen über Sie abrufbar sind.

Klar ist aber, dass Sie auf alle Fälle ein Content Management System (CMS) verwenden sollten. Oliver Steinke hat sich in Folge 5 des Workshops („CMS: Wie kommen Ihre Inhalte ins Netz?“) ausführlich mit möglichen Entscheidungskriterien beschäftigt. Wer nur über ein kleines Budget verfügt, kommt an den verschiedenen Open Source Lösungen wie TYPO3, Joomla oder WordPress nicht vorbei, da diese kostenlos zur Verfügung stehen. Ob Sie sich dabei für eine Website oder ein Blog entschieden haben, spielt dabei keine Rolle, die genannten Lösungen lassen sich für statische und dynamische Seiten verwenden.

Zwar haben Sie nun für die Software nichts zahlen müssen, Kosten verursachen kann dann aber die Einrichtung der Software. Dies vor allem dann, wenn Sie keine Ahnung von solchen Dingen haben. In diesem Fall kommt dann noch eine zusätzliche Variante ins Spiel, nämlich die webgehostete Lösung. Sie bietet sich auch dann an, wenn Sie sich mit der Technik gar nicht beschäftigen wollen.

Wenig Geld? Ball flach halten!
Je weniger Vorstellungen und je weniger Zeit und Geld Sie haben, desto mehr spricht dafür, dass Sie zu Beginn den Ball flach halten. Registrieren Sie sich bei WordPress.com und richten Sie sich ein Blog ein. Ob Sie dort eine kostenlose Subdomain (zum Beispiel: http://nameihrereinrichtung.wordpress.com) oder eine eigene (kostenpflichtige) Domain (zum Beispiel: http://www.nameihrereinrichtung.de) verwenden, bleibt Ihnen überlassen. Im nächsten Schritt müssen Sie sich für eine der rund 100 Layoutvorlagen entscheiden. Entspricht keine Ihren Vorstellungen, sollten Sie sich für eine servergehostete Variante entscheiden, damit Sie mehr Freiheiten bei der Auswahl Ihres Layouts haben.

Die Blogsoftware eignet sich einerseits für einen kontinuierlichen Nachrichtenstrom (dafür ist sie eigentlich gedacht), aber andererseits lassen sich damit natürlich auch eher statische Seiten entwickeln, auf denen man über sich und sein Produktportfolio informiert (siehe die Seite der Künstlerin Nathalie Pelet). Wenn es Ihre Ressourcen zulassen, spricht natürlich nichts dagegen, dass Sie sich gleich für ein Doppelpack von Website und Blog entscheiden. Der Aufwand in der Installation ist kaum größer und auch die Kostenfrage fällt nicht entscheidend ins Gewicht.

Wichtig ist, dass Sie flexibel sind und nicht allzu viel Zeit und Geld investiert haben, um so auf sich wandelnde Bedürfnisse und Wünsche reagieren zu können. Je spezieller die sind, desto mehr Freiräume benötigen Sie, auch im Hinblick auf das Design. Geht es darum, eine bereits existierende CI auf eine Website zu übertragen, kommen Sie nicht darum herum, eine eigene Seite aufzusetzen und sich das entsprechende Layout erstellen zu lassen (so Sie das nicht selbst können). Eine webgehostete Lösung kommt da nicht mehr in Frage.

Ähnlich verhält es sich auch mit den Themen Barrierefreiheit (Folge 8 des Workshops) oder SEO (Folge 10). Je größer Ihre Ansprüche, desto individueller und damit teurer die Lösung. Stehen Ihnen die benötigten Ressourcen nicht zur Verfügung, müssen Sie an dieser Stelle eben Abstriche machen.

Verzicht muss nicht auf Dauer sein
Aber dieser Verzicht muss ja nicht auf Dauer sein. Im Laufe der Zeit werden Sie herausfinden, was Ihnen wichtig ist und in welche Richtung Sie Ihre Website oder Ihr Blog entwickeln wollen. Viele Online-Aktivitäten begannen auf einem webgehosteten Blog, dessen Inhalte dann eines Tages auf eine eigene Seite umzogen, wo Blog und statische Inhalte nebeneinander Platz fanden.

Das beste Beispiel ist die Seite, auf der Sie sich gerade befinden. Was ursprünglich mal hier als Experiment begann, ist heute eine weithin sichtbare und professionell betriebene Präsenz. Aber bedenken Sie: nicht jeder kann es sich leisten, mit einem Experiment zu beginnen. Wenn der Webauftritt ein wichtiger Bestandteil Ihrer Kommunikation ist und Sie über sie Startphase schon hinaus sind, dann sollten Sie bei der Entwicklung Ihrer Webpräsenz nicht am falschen Platz sparen.

Christian Henner-Fehr lebt und arbeitet als Kulturberater in Wien. Er ist Mitbegründer der stARTconference, betreibt seit 2006 das Kulturmanagement Blog und twittert als @kulturmanager.

 

 

 

Nächste Folge:
17. Social Web: Links und Spuren zu Ihrer Website (erscheint am Mittwoch, 13. Juli 2011)

Bisher erschienen:
Kostenloser Blog-Workshop “Neue Website”: Stellen Sie vorab Ihre Fragen, bitte!
1. Einleitung: So wird Ihre Website ein Erfolg
2. Strategie: Erst das Ziel, dann die Fahrkarte
3. Vorarbeit: Zeitplan und Entscheidungswege
4. Entscheidung: Website, Blog – oder beides?
5. CMS: Wie kommen Ihre Inhalte ins Netz?
6. Webhosting: Wo wohnt Ihre Homepage?
7. Design: Eine gute Website wie ein gutes Buch
8. Barrierefreiheit: Was bedeutet das?
9. Aufbau: Die Struktur folgt Ihren Zielen
10. SEO: Für Suchmaschinen optimieren
11. Webtexte: Für die richtigen Leser schreiben
12. Recht: Was dürfen Sie, was ist gefährlich?
13. Webshop: Verkaufen im Internet
14. Businessfotografie: Gute Bilder entscheiden
15. Videos: Mit Filmen für Ihr Unternehmen werben
16. Budget: Nicht an den falschen Stellen sparen

-
Planen Sie die Website Ihres Unternehmens neu aufzubauen, anders zu gestalten oder textlich zu überarbeiten? Oder wollen Sie Ihre statische Website dynamischer machen und an das Social Web anbinden? Dann ist diese Serie für Sie interessant.
In Form eines Workshops – mit Fachbeiträgen und Checklisten – behandle ich viele verschiedene Aspekte, die für eine gute und funktionale Website essenziell sind. Fachleute aus verschiedenen Spezialgebieten tragen in Gastbeiträgen Insider-Tipps und wertvolles Wissen bei. – Der Workshop ist kostenfrei abrufbar, als offen hier im Blog publizierte Serie. Sie müssen sich nicht anmelden und sind an keine Zeiten gebunden. Bereits Veröffentlichtes bleibt online. Sie können also jederzeit von Anfang an einsteigen. Wenn Sie automatisch von diesen (und anderen) Beiträgen erfahren wollen, können Sie

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Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 2 Strategie: Erst das Ziel, dann die Fahrkarte
Blog-Workshop  Blogs  budget  Christian_Henner-Fehr  Kerstin_Hoffmann  Kommunikation  kulturmanager  Kunden  Kundennutzen  PR  PR-Doktor  Public_Relations  Social_Media  Werbung  from google
july 2011 by matthiasfromm
Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 16 Budget: Nicht an den falschen Stellen sparen
Gastbeitrag von Christian Henner-Fehr
Wer wenig Geld hat, hat oft das Nachsehen, wenn es um Werbung und PR geht. Auch hier finden sich Lösungen - aber bitte an den richtigen Stellen!

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Keine Website, keine Ahnung und kein Geld. Das waren vor knapp fünf Jahren die Voraussetzungen für meinen Start ins Internet und damit war ich nicht alleine. Viele Nonprofit-Organisationen, darunter viele Kultureinrichtungen, aber auch Kleinunternehmen wie ich eines war und bin, begannen so wie ich bei null.

Heute ist das etwas anders, ich habe nach wie vor „nur“ ein Blog, aber über meine Ziele weiß ich mittlerweile recht gut Bescheid und ganz ohne Kosten geht es nun auch nicht mehr ab. Aber was ist, wenn ich kein oder nur ein kleines Budget für die Erstellung meiner Website habe, so wie das bei vielen Nonprofit-Organisationen immer wieder der Fall ist?

„Für die meisten Unternehmen ist die eigene Website heute das zentrale Kommunikations- und Kontaktmedium“, hat Kerstin Hoffmann zum Auftakt ihres Online-Workshops geschrieben. Was aber möchte ich überhaupt über meine Website kommunizieren und von wem möchte ich kontaktiert werden? Zwar hat, wer über wenig Geld verfügt, meist auch wenig Zeit, aber ein paar Gedanken sollte man sich schon über die Ziele der zukünftigen Website machen. In so einem Fall ist es recht hilfreich, auf Vorlagen zurückgreifen zu können und strukturiert vorzugehen. Der Projektmanagement-Experte Stefan Hagen hat schon vor längerer Zeit eine solche für die 30 Minuten Projektplanung erstellt. Weniger Planung ist unseriös und führt langfristig zu Ergebnissen, die Sie vermutlich teurer zu stehen kommen als die investierte Zeit in die Planung Ihrer Website.

Mögliche Ziele:

Über die eigenen Aktivitäten informieren
Über die Institution/den Verein/das Unternehmen informieren
Veranstaltungen ankündigen
Dienstleistungen und/oder Produkte anbieten
Dialog mit Zielgruppen

Blog oder Website? Diese Frage werden Sie sich vermutlich irgendwann stellen und dann auch beantworten müssen. „Zu einem seriösen, gut aufgestellten Unternehmen gehört eine Website, die hochwertig und professionell herüberkommt“, hat Kerstin Hoffmann in Folge 4 ihres Online-Workshops („Entscheidung: Website, Blog – oder beides?“) geschrieben und damit zugleich den Rahmen für Ihre Entscheidung abgesteckt.

Ob Sie sich für eine statische Website oder ein dynamisches Blog entscheiden, hängt von vielen Faktoren ab. Haben Sie viele Inhalte und arbeiten Sie auch mit multimedialen Formaten wie Foto und Video, spricht einiges für ein Blog. Dient Ihre Seite vor allem als Visitenkarte, tut es auch eine statische Seite, auf der die wichtigsten Informationen über Sie abrufbar sind.

Klar ist aber, dass Sie auf alle Fälle ein Content Management System (CMS) verwenden sollten. Oliver Steinke hat sich in Folge 5 des Workshops („CMS: Wie kommen Ihre Inhalte ins Netz?“) ausführlich mit möglichen Entscheidungskriterien beschäftigt. Wer nur über ein kleines Budget verfügt, kommt an den verschiedenen Open Source Lösungen wie TYPO3, Joomla oder WordPress nicht vorbei, da diese kostenlos zur Verfügung stehen. Ob Sie sich dabei für eine Website oder ein Blog entschieden haben, spielt dabei keine Rolle, die genannten Lösungen lassen sich für statische und dynamische Seiten verwenden.

Zwar haben Sie nun für die Software nichts zahlen müssen, Kosten verursachen kann dann aber die Einrichtung der Software. Dies vor allem dann, wenn Sie keine Ahnung von solchen Dingen haben. In diesem Fall kommt dann noch eine zusätzliche Variante ins Spiel, nämlich die webgehostete Lösung. Sie bietet sich auch dann an, wenn Sie sich mit der Technik gar nicht beschäftigen wollen.

Wenig Geld? Ball flach halten!
Je weniger Vorstellungen und je weniger Zeit und Geld Sie haben, desto mehr spricht dafür, dass Sie zu Beginn den Ball flach halten. Registrieren Sie sich bei WordPress.com und richten Sie sich ein Blog ein. Ob Sie dort eine kostenlose Subdomain (zum Beispiel: http://nameihrereinrichtung.wordpress.com) oder eine eigene (kostenpflichtige) Domain (zum Beispiel: http://www.nameihrereinrichtung.de) verwenden, bleibt Ihnen überlassen. Im nächsten Schritt müssen Sie sich für eine der rund 100 Layoutvorlagen entscheiden. Entspricht keine Ihren Vorstellungen, sollten Sie sich für eine servergehostete Variante entscheiden, damit Sie mehr Freiheiten bei der Auswahl Ihres Layouts haben.

Die Blogsoftware eignet sich einerseits für einen kontinuierlichen Nachrichtenstrom (dafür ist sie eigentlich gedacht), aber andererseits lassen sich damit natürlich auch eher statische Seiten entwickeln, auf denen man über sich und sein Produktportfolio informiert (siehe die Seite der Künstlerin Nathalie Pelet). Wenn es Ihre Ressourcen zulassen, spricht natürlich nichts dagegen, dass Sie sich gleich für ein Doppelpack von Website und Blog entscheiden. Der Aufwand in der Installation ist kaum größer und auch die Kostenfrage fällt nicht entscheidend ins Gewicht.

Wichtig ist, dass Sie flexibel sind und nicht allzu viel Zeit und Geld investiert haben, um so auf sich wandelnde Bedürfnisse und Wünsche reagieren zu können. Je spezieller die sind, desto mehr Freiräume benötigen Sie, auch im Hinblick auf das Design. Geht es darum, eine bereits existierende CI auf eine Website zu übertragen, kommen Sie nicht darum herum, eine eigene Seite aufzusetzen und sich das entsprechende Layout erstellen zu lassen (so Sie das nicht selbst können). Eine webgehostete Lösung kommt da nicht mehr in Frage.

Ähnlich verhält es sich auch mit den Themen Barrierefreiheit (Folge 8 des Workshops) oder SEO (Folge 10). Je größer Ihre Ansprüche, desto individueller und damit teurer die Lösung. Stehen Ihnen die benötigten Ressourcen nicht zur Verfügung, müssen Sie an dieser Stelle eben Abstriche machen.

Verzicht muss nicht auf Dauer sein
Aber dieser Verzicht muss ja nicht auf Dauer sein. Im Laufe der Zeit werden Sie herausfinden, was Ihnen wichtig ist und in welche Richtung Sie Ihre Website oder Ihr Blog entwickeln wollen. Viele Online-Aktivitäten begannen auf einem webgehosteten Blog, dessen Inhalte dann eines Tages auf eine eigene Seite umzogen, wo Blog und statische Inhalte nebeneinander Platz fanden.

Das beste Beispiel ist die Seite, auf der Sie sich gerade befinden. Was ursprünglich mal hier als Experiment begann, ist heute eine weithin sichtbare und professionell betriebene Präsenz. Aber bedenken Sie: nicht jeder kann es sich leisten, mit einem Experiment zu beginnen. Wenn der Webauftritt ein wichtiger Bestandteil Ihrer Kommunikation ist und Sie über sie Startphase schon hinaus sind, dann sollten Sie bei der Entwicklung Ihrer Webpräsenz nicht am falschen Platz sparen.

Christian Henner-Fehr lebt und arbeitet als Kulturberater in Wien. Er ist Mitbegründer der stARTconference, betreibt seit 2006 das Kulturmanagement Blog und twittert als @kulturmanager.

 

 

 

Nächste Folge:
17. Social Web: Links und Spuren zu Ihrer Website (erscheint am Mittwoch, 13. Juli 2011)

Bisher erschienen:
Kostenloser Blog-Workshop “Neue Website”: Stellen Sie vorab Ihre Fragen, bitte!
1. Einleitung: So wird Ihre Website ein Erfolg
2. Strategie: Erst das Ziel, dann die Fahrkarte
3. Vorarbeit: Zeitplan und Entscheidungswege
4. Entscheidung: Website, Blog – oder beides?
5. CMS: Wie kommen Ihre Inhalte ins Netz?
6. Webhosting: Wo wohnt Ihre Homepage?
7. Design: Eine gute Website wie ein gutes Buch
8. Barrierefreiheit: Was bedeutet das?
9. Aufbau: Die Struktur folgt Ihren Zielen
10. SEO: Für Suchmaschinen optimieren
11. Webtexte: Für die richtigen Leser schreiben
12. Recht: Was dürfen Sie, was ist gefährlich?
13. Webshop: Verkaufen im Internet
14. Businessfotografie: Gute Bilder entscheiden
15. Videos: Mit Filmen für Ihr Unternehmen werben
16. Budget: Nicht an den falschen Stellen sparen

-
Planen Sie die Website Ihres Unternehmens neu aufzubauen, anders zu gestalten oder textlich zu überarbeiten? Oder wollen Sie Ihre statische Website dynamischer machen und an das Social Web anbinden? Dann ist diese Serie für Sie interessant.
In Form eines Workshops – mit Fachbeiträgen und Checklisten – behandle ich viele verschiedene Aspekte, die für eine gute und funktionale Website essenziell sind. Fachleute aus verschiedenen Spezialgebieten tragen in Gastbeiträgen Insider-Tipps und wertvolles Wissen bei. – Der Workshop ist kostenfrei abrufbar, als offen hier im Blog publizierte Serie. Sie müssen sich nicht anmelden und sind an keine Zeiten gebunden. Bereits Veröffentlichtes bleibt online. Sie können also jederzeit von Anfang an einsteigen. Wenn Sie automatisch von diesen (und anderen) Beiträgen erfahren wollen, können Sie

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oder diese Angebote nutzen: Facebook-Page | Twitter | Friendfeed | Delicious | Mister Wong | Amplify | Diigo


Die Meinung der Gastautoren muss nicht mit der Meinung der Blog-Betreiberin übereinstimmen.

 

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Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 4 Entscheidung: Website, Blog – oder beides?
Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 3 Vorarbeit: Zeitplan und Entscheidungswege
Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 2 Strategie: Erst das Ziel, dann die Fahrkarte
Blog-Workshop  Blogs  budget  Christian_Henner-Fehr  Kerstin_Hoffmann  Kommunikation  kulturmanager  Kunden  Kundennutzen  PR  PR-Doktor  Public_Relations  Social_Media  Werbung  from google
july 2011 by matthiasfromm
Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 15 Videos: Mit Filmen für Ihr Unternehmen werben
Gastbeitrag von Thomas Kreuer
Ein eigenes Video auf der Website: Dieses Medium nutzen immer mehr Unternehmen, beispielsweise um Image zu bilden, Informationen zu liefern und um die Webpräsenz interessanter zu machen. Das gelingt dann, wenn der Film gut gemacht und stimmig platziert ist. Dieser Artikel soll das „Warum?“, das „Was?“ und das „Wie?“ beleuchten.

WARUM? – Zahlen, Fakten, Vorteile
Mittlerweile ist die Technik so weit, dass nahezu jeder Nutzer Webvideos in guter Qualität anschauen kann. Breitbandige Internetzugänge existieren in Deutschland nahezu flächendeckend. Deswegen schauen sich immer mehr Menschen Filme im Web an. Laut einer Analyse der GfK-Fernsehforschung haben im Jahr 2005 haben gerade mal 4,5 Mio. Nutzer Videostreams genutzt, im Jahr 2010 waren es schon 14,7 Mio. Nutzer. Die Abstände, in denen sich die Zahl der aktiven Videonutzer verdoppelt, werden dabei immer kürzer.

Gleichzeitig ist die Technik zur Erstellung von Videos immer einfacher und preiswerter geworden. Vieles spricht also dafür, Videos auch auf Ihrer Internetseite einzusetzen: um Image zu bilden, Informationen zu liefern und um Ihre Webpräsenz interessanter zu machen.





Die Theorie: ein paar „hard facts“

Zahlreiche deutsche und internationale Studien belegen, dass das Einbinden von Videos in Webseiten Sinn macht. So steigt nicht nur die quantitative Nutzung stetig. Aus qualitativer Sicht liegt auch die Akzeptanz von Videos mit werblichen Inhalten deutlich über der Akzeptanz von anderen webbasierten Werbeformen.

Die „Yahoo Rich Media“-Studie zeigt zudem, dass videobasierte Werbemittel, eine sechsmal höhere Aufmerksamkeit erreichen als statische Internetwerbung. Die Erinnerung an die Inhalte von Filmen ist mehr als doppelt so hoch als bei unbewegten Werbemitteln. Eine internationale Studie von Eyeblaster Research zeigt, dass die Verweildauer auf Internetseiten mit Video um 100% höher ist, als auf Seiten ohne Video.  Imagewerte wie Markenbekannheit, Marken-Favorisierung oder Kaufabsicht erhöhen sich durch die Verwendung von Web-Video je nach Studie um 25-50%.

Dasselbe gilt für „harte“ Verkaufszahlen bei Onlineshops. Auch hier liegen Werte für Conversion-Rate (Zahl derjenigen, die nach dem Webseiten Besuch auch kaufen) und Umsatzzahlen um bis zu 50% über den Werten von Seiten, die keine Videos eingebunden haben.  Videos auf Internetseiten einzubinden verspricht einen erstklassigen „Return on Investment“. Kein Wunder also, dass laut Studien von „Marketing Sherpa“ fast alle grossen Markenartikler Webvideo als eine Top-Priorität für 2011 sehen, noch vor SEO, social media und anderen Online-Aktivitäten.

Die Praxis: einige „soft facts“

Die Gründe, warum Videos ein so erfolgreiches Tool im Internet-Marketing darstellen, sind vielfältig. Video ist ein multisensorisches Medium. Bild und Ton, unterstützt durch Musik und einen guten Schnitt, lassen das Betrachten eines Films dem realen Erleben näher kommen, als es reine Texte, Bilder oder Grafiken vermitteln könnten. Für Online-Shops kann das besonders wichtig sein, weil das Medium ein quasi haptisches Erleben eines Produktes ermöglicht.  Ein Film transportiert neben der rationalen Komponente, den reinen Fakten, immer auch eine emotionale Komponente. Dafür sorgen nicht nur die oben beschriebene Musik oder stimmungsvolle Bilder sondern z. B. auch der „Blickkontakt“ zu einem Präsenter, der Vertrauen schafft. Diese emotionale Komponente ist für eine positive Meinung zu einem Produkt und/oder Unternehmen im Zweifel wichtiger als ein rein rationaler Produktnutzen.

Ein Film schafft Nähe und Vertrauen, weil der Nutzer sich besser und ausführlicher informiert fühlt. Ein Unternehmen, das sich selbst mit einem Film darstellt, hat nichts zu verstecken. Der Kunde fühlt sich ernst genommen, da man sich offensichtlich um ihn bemüht.  Nicht ganz unwichtig ist auch der Bequemlichkeitsfaktor. Während es immer einer gewissen Anstrengung bedarf, Texte zu lesen, kann der Nutzer sich bei einem Film bequem zurücklehnen und berieseln lassen.



WAS? – Formen und Plattformen

Webvideos auf der unternehmenseigenen Website

a. Unternehmensfilm: Ein Unternehmensfilm, auch Corporate- oder Imagefilm genannt, stellt ein Unternehmen vor. Welches zentrale Versprechen macht das Unternehmen? Wer sind die Gründer, was treibt sie an, was machen sie besser als die anderen und warum ist der potenzielle Kunde hier besser aufgehoben als bei anderen Unternehmen? Wie hat das Unternehmen sich bisher entwickelt, was plant es für die Zukunft, welche Leitbilder verfolgt es?

b. Produktfilm: Produktfilme können als Produktimagefilme eine „kleine“ Version des Unternehmensfilms sein, indem sie neben dem reinen Produktnutzen auch Werte und Ansprüche vermitteln. Als reine Produktfilme dienen sie der detaillierten Beschreibung von Produkten. Wie löst das Produkt (oder auch die Dienstleistung) ein Problem? Warum macht es das besser als Wettbewerber?  Welchen Nutzen stiftet es? Dabei hängt  es von Produktkategorie, Zielgruppe und Zielsetzung ab, ob diese Filme einen eher rationalen oder auch einen emotionalen Nutzen vermitteln (z. B. das Gefühl, mit dem Produkt einen bestimmten Status zu erreichen).

c. Instructional Video: Instructional Videos sind in ihrer einfachen Form eine Art verfilmte Bedienungsanleitung in dem sie Aufbauhilfe o. ä. bieten. Instructional Videos sind eine „After Sales“-Maßnahme, die die Kundenzufriedenheit erhöhen und gleichzeitig die Anzahl von Anrufen und Nachfragen im Service verringern. In einer aufwendigeren Form können sie Produktfilme ergänzen oder ersetzen, indem sie das Produkt nicht nur vorstellen sondern auch seine Anwendung zeigen.  Darüber hinaus haben Instructional Videos immer auch einen Imagefaktor, denn die Tatsache, dass ein Unternehmen seine Produkte sehr detailliert vorstellt, wirkt sich positiv auf die Glaubwürdigkeit aus.

d. Event-Film: Ein Event-Film stellt in reportageähnlicher Form Kunden-, Produkt- oder Unternehmensevents dar und können so Produkt- oder Unternehmensfilme ergänzen. Im Einzelfall, etwa aus Budget-Gründen, können sie sie sogar ersetzen. Denn Events sind ja in der Regel so geplant, dass Unternehmen oder Produkte im besten Licht dastehen. Eine gute Event-Reportage nutzt dies und kann durchaus imagebildend sein.

e. Interaktiver Film: Interaktive Filme sind eine Sonderform, weil sie nicht nur einen Film, sondern auch eine spezielle Programmierung der Website voraussetzen. Eingesetzt werden interaktive Filme oft bei Gewinnspielen, wo der Nutzer Inhalte oder den weiteren Fortgang des Films durch seine Entscheidungen beeinflussen kann. Sie sind in der Herstellung relativ aufwendig. Denn für jede mögliche Entscheidung müssen immer verschiedene Alternativen produziert werden. Auf der andern Seite involvieren interaktive Filme den Kunden aber besonders stark. Denn um sich zu beteiligen, muss er sich besonders intensiv mit dem Produkt, dem Unternehmen oder der Dienstleistung beschäftigen.

Webvideos auf externen Seiten

a.  Klassischer Werbefilm: Immer häufiger werden Image-, Produkt- und andere Arten von Werbefilmen nicht nur auf firmeneigenen Internetseiten eingesetzt. Auch Online-Portale, Branchenverzeichnisse, Kleinanzeigen- oder Rubrikenmärkten bieten die Möglichkeit, Filme als Werbemittel einzubinden. Mehr als die Hälfte der entsprechenden Online-Plattformen bieten dies bereits neben traditionellen, statischen Formaten an.  In der Regel muss hierzu eine kurze Version eines vorhandenen Unternehmens- oder Produktfilms erstellt werden, weil Online-Vermarkter nach Dauer der eingebundenen Filme abrechnen. Alternativ wird eigens ein 30- bis 60-sekündiger Film produziert, ein Werbespot.  Ein Werbespot schafft es, innerhalb der kurzen vorgegebenen Zeit ein zentrales, wettbewerbs-differenzierendes Versprechen zu machen und dieses zu belegen. Die Gefahr besteht darin, die kurze Zeit durch zu viele Informationen zu überfrachten. Erfolgreiche Spots konzentrieren sich auf eine Kernaussage und kommunizieren diese zielgruppengerecht sachlich, humorvoll oder auch dramatisch.  Die Produktion eines Werbespots muss dabei nicht notwendigerweise hohe Budgets erfordern. Eine einfache aber einprägsame Idee kann auch ohne hollywoodmäßigen Aufwand professionell umgesetzt werden und einen Werbspot zu einer sinnvollen Investition auch für kleine und mittelständische Unternehmen werden lassen.

b.  Viralspot: Eine Sonderform des klassischen Werbespots sind so genannte Viralspots. Diese werden nicht kostenpflichtig auf entsprechenden Internetplattformen geschaltet, sondern setzten auf die Mithilfe des Betrachters. Dieser soll den Film an seine Freunde und Bekannte weiterleiten, so dass der Film sich wie von selbst („viral“) verbreitet. Damit dies gelingt, muss er eine Reihe an Kriterien erfüllen, auf die hier nicht im Detail eingegangen werden soll, da dieses Thema ganze Bücher füllen kann. Wichtig ist, dass er dem Betrachter so gut gefällt, dass er ihn weiterleitet. Erfolgreiche Viralspots setzen darum auf Humor, Schadenfreude o. ä.. Sie verzichten zugunsten einer möglichst schnellen und weiten Verbreitung auf all zu werbliche Inhalte und kommen so oft sogar ohne Logos aus. Der Vorteil dieser Art von Webfilmen ist, dass sie vor allem von einer guten Idee leben und darum oft sehr preiswert produziert werden können.

WIE? – Konzeption, Briefing, Umsetzung
Die Konzeption

Bevor ein Konzept für ein Webvideo erstellt wird, sollten Sie sich fragen, ob Sie dieses selber machen wollen, oder sich professionelle Hilfe holen. Natürlich stellt die professionelle Hilfe einen zusätzlichen Kostenfaktor dar, aber sie ist eben auch professionell.  Ein Webvideo ist immer Werbung. Und Werbung kommt von „bewerben“. Sie bewerben sich um Kunden. Und zu einem Vorstellungsgespräch gehen Sie auch in Ihrem besten Anzug und nicht in etwas Selbstgenähtem. Es sei denn, Sie könnten wirklich gut nähen …

Darum sollten die Entwicklung und Erstellung eines Webvideo … [more]
Blog-Workshop  Blogs  Film  imagefilm  Kerstin_Hoffmann  Kommunikation  Kunden  Kundennutzen  PR  PR-Doktor  Public_Relations  Social_Media  thirtyseconds  Werbung  from google
june 2011 by matthiasfromm
Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 15 Videos: Mit Filmen für Ihr Unternehmen werben
Gastbeitrag von Thomas Kreuer
Ein eigenes Video auf der Website: Dieses Medium nutzen immer mehr Unternehmen, beispielsweise um Image zu bilden, Informationen zu liefern und um die Webpräsenz interessanter zu machen. Das gelingt dann, wenn der Film gut gemacht und stimmig platziert ist. Dieser Artikel soll das „Warum?“, das „Was?“ und das „Wie?“ beleuchten.

WARUM? – Zahlen, Fakten, Vorteile
Mittlerweile ist die Technik so weit, dass nahezu jeder Nutzer Webvideos in guter Qualität anschauen kann. Breitbandige Internetzugänge existieren in Deutschland nahezu flächendeckend. Deswegen schauen sich immer mehr Menschen Filme im Web an. Laut einer Analyse der GfK-Fernsehforschung haben im Jahr 2005 haben gerade mal 4,5 Mio. Nutzer Videostreams genutzt, im Jahr 2010 waren es schon 14,7 Mio. Nutzer. Die Abstände, in denen sich die Zahl der aktiven Videonutzer verdoppelt, werden dabei immer kürzer.

Gleichzeitig ist die Technik zur Erstellung von Videos immer einfacher und preiswerter geworden. Vieles spricht also dafür, Videos auch auf Ihrer Internetseite einzusetzen: um Image zu bilden, Informationen zu liefern und um Ihre Webpräsenz interessanter zu machen.





Die Theorie: ein paar „hard facts“

Zahlreiche deutsche und internationale Studien belegen, dass das Einbinden von Videos in Webseiten Sinn macht. So steigt nicht nur die quantitative Nutzung stetig. Aus qualitativer Sicht liegt auch die Akzeptanz von Videos mit werblichen Inhalten deutlich über der Akzeptanz von anderen webbasierten Werbeformen.

Die „Yahoo Rich Media“-Studie zeigt zudem, dass videobasierte Werbemittel, eine sechsmal höhere Aufmerksamkeit erreichen als statische Internetwerbung. Die Erinnerung an die Inhalte von Filmen ist mehr als doppelt so hoch als bei unbewegten Werbemitteln. Eine internationale Studie von Eyeblaster Research zeigt, dass die Verweildauer auf Internetseiten mit Video um 100% höher ist, als auf Seiten ohne Video.  Imagewerte wie Markenbekannheit, Marken-Favorisierung oder Kaufabsicht erhöhen sich durch die Verwendung von Web-Video je nach Studie um 25-50%.

Dasselbe gilt für „harte“ Verkaufszahlen bei Onlineshops. Auch hier liegen Werte für Conversion-Rate (Zahl derjenigen, die nach dem Webseiten Besuch auch kaufen) und Umsatzzahlen um bis zu 50% über den Werten von Seiten, die keine Videos eingebunden haben.  Videos auf Internetseiten einzubinden verspricht einen erstklassigen „Return on Investment“. Kein Wunder also, dass laut Studien von „Marketing Sherpa“ fast alle grossen Markenartikler Webvideo als eine Top-Priorität für 2011 sehen, noch vor SEO, social media und anderen Online-Aktivitäten.

Die Praxis: einige „soft facts“

Die Gründe, warum Videos ein so erfolgreiches Tool im Internet-Marketing darstellen, sind vielfältig. Video ist ein multisensorisches Medium. Bild und Ton, unterstützt durch Musik und einen guten Schnitt, lassen das Betrachten eines Films dem realen Erleben näher kommen, als es reine Texte, Bilder oder Grafiken vermitteln könnten. Für Online-Shops kann das besonders wichtig sein, weil das Medium ein quasi haptisches Erleben eines Produktes ermöglicht.  Ein Film transportiert neben der rationalen Komponente, den reinen Fakten, immer auch eine emotionale Komponente. Dafür sorgen nicht nur die oben beschriebene Musik oder stimmungsvolle Bilder sondern z. B. auch der „Blickkontakt“ zu einem Präsenter, der Vertrauen schafft. Diese emotionale Komponente ist für eine positive Meinung zu einem Produkt und/oder Unternehmen im Zweifel wichtiger als ein rein rationaler Produktnutzen.

Ein Film schafft Nähe und Vertrauen, weil der Nutzer sich besser und ausführlicher informiert fühlt. Ein Unternehmen, das sich selbst mit einem Film darstellt, hat nichts zu verstecken. Der Kunde fühlt sich ernst genommen, da man sich offensichtlich um ihn bemüht.  Nicht ganz unwichtig ist auch der Bequemlichkeitsfaktor. Während es immer einer gewissen Anstrengung bedarf, Texte zu lesen, kann der Nutzer sich bei einem Film bequem zurücklehnen und berieseln lassen.



WAS? – Formen und Plattformen

Webvideos auf der unternehmenseigenen Website

a. Unternehmensfilm: Ein Unternehmensfilm, auch Corporate- oder Imagefilm genannt, stellt ein Unternehmen vor. Welches zentrale Versprechen macht das Unternehmen? Wer sind die Gründer, was treibt sie an, was machen sie besser als die anderen und warum ist der potenzielle Kunde hier besser aufgehoben als bei anderen Unternehmen? Wie hat das Unternehmen sich bisher entwickelt, was plant es für die Zukunft, welche Leitbilder verfolgt es?

b. Produktfilm: Produktfilme können als Produktimagefilme eine „kleine“ Version des Unternehmensfilms sein, indem sie neben dem reinen Produktnutzen auch Werte und Ansprüche vermitteln. Als reine Produktfilme dienen sie der detaillierten Beschreibung von Produkten. Wie löst das Produkt (oder auch die Dienstleistung) ein Problem? Warum macht es das besser als Wettbewerber?  Welchen Nutzen stiftet es? Dabei hängt  es von Produktkategorie, Zielgruppe und Zielsetzung ab, ob diese Filme einen eher rationalen oder auch einen emotionalen Nutzen vermitteln (z. B. das Gefühl, mit dem Produkt einen bestimmten Status zu erreichen).

c. Instructional Video: Instructional Videos sind in ihrer einfachen Form eine Art verfilmte Bedienungsanleitung in dem sie Aufbauhilfe o. ä. bieten. Instructional Videos sind eine „After Sales“-Maßnahme, die die Kundenzufriedenheit erhöhen und gleichzeitig die Anzahl von Anrufen und Nachfragen im Service verringern. In einer aufwendigeren Form können sie Produktfilme ergänzen oder ersetzen, indem sie das Produkt nicht nur vorstellen sondern auch seine Anwendung zeigen.  Darüber hinaus haben Instructional Videos immer auch einen Imagefaktor, denn die Tatsache, dass ein Unternehmen seine Produkte sehr detailliert vorstellt, wirkt sich positiv auf die Glaubwürdigkeit aus.

d. Event-Film: Ein Event-Film stellt in reportageähnlicher Form Kunden-, Produkt- oder Unternehmensevents dar und können so Produkt- oder Unternehmensfilme ergänzen. Im Einzelfall, etwa aus Budget-Gründen, können sie sie sogar ersetzen. Denn Events sind ja in der Regel so geplant, dass Unternehmen oder Produkte im besten Licht dastehen. Eine gute Event-Reportage nutzt dies und kann durchaus imagebildend sein.

e. Interaktiver Film: Interaktive Filme sind eine Sonderform, weil sie nicht nur einen Film, sondern auch eine spezielle Programmierung der Website voraussetzen. Eingesetzt werden interaktive Filme oft bei Gewinnspielen, wo der Nutzer Inhalte oder den weiteren Fortgang des Films durch seine Entscheidungen beeinflussen kann. Sie sind in der Herstellung relativ aufwendig. Denn für jede mögliche Entscheidung müssen immer verschiedene Alternativen produziert werden. Auf der andern Seite involvieren interaktive Filme den Kunden aber besonders stark. Denn um sich zu beteiligen, muss er sich besonders intensiv mit dem Produkt, dem Unternehmen oder der Dienstleistung beschäftigen.

Webvideos auf externen Seiten

a.  Klassischer Werbefilm: Immer häufiger werden Image-, Produkt- und andere Arten von Werbefilmen nicht nur auf firmeneigenen Internetseiten eingesetzt. Auch Online-Portale, Branchenverzeichnisse, Kleinanzeigen- oder Rubrikenmärkten bieten die Möglichkeit, Filme als Werbemittel einzubinden. Mehr als die Hälfte der entsprechenden Online-Plattformen bieten dies bereits neben traditionellen, statischen Formaten an.  In der Regel muss hierzu eine kurze Version eines vorhandenen Unternehmens- oder Produktfilms erstellt werden, weil Online-Vermarkter nach Dauer der eingebundenen Filme abrechnen. Alternativ wird eigens ein 30- bis 60-sekündiger Film produziert, ein Werbespot.  Ein Werbespot schafft es, innerhalb der kurzen vorgegebenen Zeit ein zentrales, wettbewerbs-differenzierendes Versprechen zu machen und dieses zu belegen. Die Gefahr besteht darin, die kurze Zeit durch zu viele Informationen zu überfrachten. Erfolgreiche Spots konzentrieren sich auf eine Kernaussage und kommunizieren diese zielgruppengerecht sachlich, humorvoll oder auch dramatisch.  Die Produktion eines Werbespots muss dabei nicht notwendigerweise hohe Budgets erfordern. Eine einfache aber einprägsame Idee kann auch ohne hollywoodmäßigen Aufwand professionell umgesetzt werden und einen Werbspot zu einer sinnvollen Investition auch für kleine und mittelständische Unternehmen werden lassen.

b.  Viralspot: Eine Sonderform des klassischen Werbespots sind so genannte Viralspots. Diese werden nicht kostenpflichtig auf entsprechenden Internetplattformen geschaltet, sondern setzten auf die Mithilfe des Betrachters. Dieser soll den Film an seine Freunde und Bekannte weiterleiten, so dass der Film sich wie von selbst („viral“) verbreitet. Damit dies gelingt, muss er eine Reihe an Kriterien erfüllen, auf die hier nicht im Detail eingegangen werden soll, da dieses Thema ganze Bücher füllen kann. Wichtig ist, dass er dem Betrachter so gut gefällt, dass er ihn weiterleitet. Erfolgreiche Viralspots setzen darum auf Humor, Schadenfreude o. ä.. Sie verzichten zugunsten einer möglichst schnellen und weiten Verbreitung auf all zu werbliche Inhalte und kommen so oft sogar ohne Logos aus. Der Vorteil dieser Art von Webfilmen ist, dass sie vor allem von einer guten Idee leben und darum oft sehr preiswert produziert werden können.

WIE? – Konzeption, Briefing, Umsetzung
Die Konzeption

Bevor ein Konzept für ein Webvideo erstellt wird, sollten Sie sich fragen, ob Sie dieses selber machen wollen, oder sich professionelle Hilfe holen. Natürlich stellt die professionelle Hilfe einen zusätzlichen Kostenfaktor dar, aber sie ist eben auch professionell.  Ein Webvideo ist immer Werbung. Und Werbung kommt von „bewerben“. Sie bewerben sich um Kunden. Und zu einem Vorstellungsgespräch gehen Sie auch in Ihrem besten Anzug und nicht in etwas Selbstgenähtem. Es sei denn, Sie könnten wirklich gut nähen …

Darum sollten die Entwicklung und Erstellung eines Webvideo … [more]
Blog-Workshop  Blogs  Film  imagefilm  Kerstin_Hoffmann  Kommunikation  Kunden  Kundennutzen  PR  PR-Doktor  Public_Relations  Social_Media  thirtyseconds  Werbung  from google
june 2011 by matthiasfromm
Auch ein Newsroom ist kein Wert an sich: Definieren Sie bitte Ziele und Nutzen!
Hier geht es zu meinem kürzlich fertiggestellten Newsroom.

Ich bin erstaunt, wie viel Resonanz – über verschiedene Online-Kanäle und in persönlichen Gesprächen – die Vorstellung meines Newsrooms erzeugt hat. Etliche Leute/Unternehmen haben erst daraufhin auch einen für ihre Web-Präsenzen eingerichtet. Ebenso erstaunt bin ich, wie unterschiedlich diese verschiedenen Angebote ausgefallen sind. Und wie wenig sich offensichtlich einige von deren Urhebern – einige! viele sind hervorragend gelungen, aus meiner Sicht – Gedanken darüber gemacht haben, was sie eigentlich damit bezwecken wollen.

Ein Newsroom ist ja kein Wert an sich, so wie keine Kommunikationsmaßnahme das ist. Mit allem, was ich publiziere, ins Netz stelle, meinen Bezugsgruppen anbiete, verfolge ich ja irgendwelche Ziele. Sollte ich zumindest. Ich muss mir zum Beispiel überlegen,

was ich damit erreichen will.
Wie das in meine gesamte Kommunikationsstrategie passt.
Wen ich erreichen will.
Was diejenigen motiviert, das Angebot zu besuchen.
Was die Leser/Besucher damit anfangen können.
Was ihre nächsten Handlungen sein sollen, wenn sie das Publizierte aufgenommen haben.

Das sind die wesentlichen Punkte; es gibt natürlich noch ein paar andere. Ein Newsroom ist keine Werbemaßnahme, wie etwa ein Direktmailing. Idealerweise ist er ein Service an mein Netzwerk. Das bedeutet aber auch: Er stellt zwar alle meine Aktivitäten im Social Web dar; aber das tut er nicht, um sie darzustellen. Das ist kein Wert an sich, wie gesagt, und es ist auch kein Ziel. Das ist wichtig, sonst ist die Arbeit, die man sich damit macht, für die Tonne. Im schlimmsten Fall schadet es sogar, indem es den Eindruck einer Selbstdarstellungssucht hinterlässt, die wenig oder gar nicht die Empfänger im Blick hat.

Lassen Sie mich daher bitte ganz kurz die obigen Punkte in Bezug auf meinen Social Media Newsroom beantworten.

Was will ich mit meinem Newsroom erreichen?
Das ist komplex und vielschichtig, und meine Ziele liegen viel stärker auf der Metaebene, der Kommunikationsebene, als etwa bei einer Consumer-Marke. Mein Beruf ist ja Beratung in Sachen Kommunikation; daher ist jegliche Maßnahme, die ich durchführe, zugleich auch Arbeitsbeispiel und Referenzen. Vieles hat den Charakter einer Versuchsanordnung, in der ich ausprobiere und optimiere, was ich erst danach guten Gewissens meinen Kunden anbiete. Es ist ein Service an mein Netzwerk im Sinne von: “Schaut mal, so kann so etwas aussehen; vielleicht ist das auch etwas für euch.” Zugleich macht er es mir selbst leicht, den Überblick zu behalten und at a glance meinen aktuellen Status zu sehen.

Weiter stelle ich hier beispielhaft die wichtigsten Social Networks dar, die ich für meinen Kommunikationsmix ausgewählt habe, weil ich sie sinnvoll halte. Das hilft mir in Workshops und Vorträgen, weil ich sie so auf einer einzigen Seite in ihrem ganz aktuellen Status zeigen kann. Diejenigen meiner Kunden, die sich gerade selbst erst in Sachen Social Web orientieren, können dort die einzelnen Plattformen und Angebote finden und sich dann weiter informieren. Das gilt natürlich nicht nur für Kunden, sondern für mein gesamtes Netzwerk. Auf diese Weise gewinne ich natürlich auch neue Leser und Abonnenten.

Der Newsroom macht meinen Lesern die Orientierung innerhalb meines Angebotes sehr leicht. Ich habe den Vorteil, dass ich im (Social) Web hauptsächlich und fast ausschließlich kostenlosen Content und hochwertiges Wissen verbreite. Ich brauche daher keine weiteren Motivatoren einzubauen, um Leser/Besucher auf meine Seiten zu leiten. Aber ich kann ihnen so anbieten auszuwählen, was sie wo abrufen wollen. Ob sie beispielsweise kurze Links lieber beispielsweise via Amplify oder bei Twitter finden wollen. Oder ob sie meine Facebook-Seite “liken”, damit sie alles, was ich neu herausgebe, über einen Kanal bekommen.

Natürlich will ich mit einem solchen Newsroom auch weiter als Expertin profilieren. Er bietet mir – so wie hier – Gelegenheit, Themen aufzugreifen und zu beleuchten. Und er bringt mich in Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich mich über dieses Thema weiter austausche.

Sie sehen: Die Sache ist komplex; und ich habe Ihnen nur einige Beispiele für meine eigenen Ziele und Absichten genannt.

Wie passt der Newsroom in meine gesamte Kommunikationsstrategie?
Das ist einfach und schnell gesagt. Einiges dazu habe ich bereits im vorigen Punkt ausgeführt: Der Newsroom fasst zusammen und gibt einen Überblick; vor allem natürlich für diejenigen, die selbst Social-Media-affin sind. Zugleich nimmt er das komplexe Social-Media-Geflecht etwas heraus aus dem Blog selbst, so dass diejenigen nicht verwirrt sind, die noch eher “einsnullig” unterwegs sind. Da ich vor allem im Social Web unterwegs bin und selbst zu diesen Themen berate, passt er sowohl formal als auch inhaltlich hervorragen in meine Kommunikationsstrategie. Ich brauche eigentlich gar nicht groß zu erklären, warum er da ist und was er enthält.

Wen will ich erreichen?
Kollegen, Kunden, Netzwerkpartner, Leser, Teilnehmer. Alle diejenigen, die sich für Kommunikation im Allgemeinen und speziell im Social Web interessieren.

Was motiviert meine Leser/Besucher, sich das Angebot näher anzuschauen und zu verweilen?
Sie erhalten einen schnellen und guten Überblick, wo ich ihnen kostenlos hochwertiges Wissen anbiete. Damit habe ich es einfacher als viele andere Unternehmen, deren Botschaften im Web stärker rein werblich sind. Verstehen Sie mich nicht falsch: Meine Publikationen sind auch nicht von reinem Altruismus geprägt. Sie bauen Reputation auf, beweisen Expertise, sorgen für Verlinkungen und öffnen mir Türen, um nur einige Beispiele zu nennen. Aber um das zu bewirken, müssen sie eben so angelegt sein, dass Leser davon direkt profitieren.

Das reicht aber noch nicht. Dazu ist eine klare Gliederung ebenso wichtig wie eine ästhetische Gestaltung. Wichtig ist die Usability (=Benutzerfreundlichkeit): Der Besucher muss sich in möglichst kurzer Zeit orientieren können. Er muss sehen können, was sein Nutzen ist. Und ich muss es ihm leichtmachen, weitere Schritte zu unternehmen.

Ich habe Newsrooms gesehen, die zeigen die verschiedensten Angebote, ohne dass klar wird, was das eigentlich ist und von wem. Beispielsweise von PR-Leuten, die Auftritte verschiedener Kunden auf einer Seite präsentieren, ohne dass sie das ausdrücklich erläutern. Wer hier auf eine Fülle trifft, die er nicht einordnen kann, ist schnell wieder weg. Vor allem, weil er/sie auch keine Hilfe angeboten bekommt in Bezug auf die Frage, was ihm der Besuch auf der Seite nützt oder was er als nächstes tun soll. Soll er den Anbieter kontaktieren, weil er von den gezeigten Kunden-Referenzen überzeugt ist? Oder soll er jetzt alle diese Facebook-Pages liken?

Was können die Leser mit dem Newsroom anfangen?
Ich fasse noch einmal zusammen:

Sie bekommen einen guten Überblick über kostenloses Wissen, das sie abrufen können.
Sie können direkt – das heißt in der Regel: mit einem Klick – Angebote abonnieren, lesen, herunterladen.
Sie erhalten ein gutes Beispiel für ihre eigene Kommunikation.
Sie erfahren, welche Plattformen und Angebote ich getestet habe und empfehlen kann.
Sie erhalten Orientierung und Informationen.

Was sollen die Leser/Besucher als nächstes tun?
Das sollte sich ganz organisch und automatisch aus dem Nutzen ergeben, beispielsweise:

die Facebook-Page liken.
mir bei Twitter folgen.
sich mit mir in einem sozialen Netzwerk verbinden.
Blogartikel aufrufen.
den Newsletter abonnieren.
einen Download starten.
meine Angebote weiterempfehlen und verlinken.

Das sind Handlungen der Besucher. Diese kann ich nur durch Qualität lenken und leiten. Jeder einzelne entscheidet, ob er etwas tut und was; ob er bleibt oder wegklickt. Mache ich meine Sache gut, sind direkte oder indirekte Folgen für mich beispielsweise:

dankbare Leser.
wachsende Bekanntheit und steigende Reputation.
hochwertige Links und daher besserer Suchmaschinenrank.
interessante neue Kontakte.
und natürlich auch: Anfragen für Vorträge, Workshop und Beratung.

Warum erzähle ich Ihnen das alles? Wie eingangs schon gesagt: um Ihnen an meinem Beispiel zu illustrieren, wie wichtig es ist, jede einzelne Kommunikationsmaßnahme vorher strategisch gut zu überdenken und sie in den Kommunikationsmix einzubetten. Nur so gelingt es, sie zielführend zu realisieren.

Wenn Sie schon einen haben: Wie ist es bei Ihnen? Haben Sie sich einfach mal einen Newsroom gebaut? Oder haben sie ihn solide geplant und auf Ihre Ziele ausgerichtet?

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june 2011 by matthiasfromm
Auch ein Newsroom ist kein Wert an sich: Definieren Sie bitte Ziele und Nutzen!
Hier geht es zu meinem kürzlich fertiggestellten Newsroom.

Ich bin erstaunt, wie viel Resonanz – über verschiedene Online-Kanäle und in persönlichen Gesprächen – die Vorstellung meines Newsrooms erzeugt hat. Etliche Leute/Unternehmen haben erst daraufhin auch einen für ihre Web-Präsenzen eingerichtet. Ebenso erstaunt bin ich, wie unterschiedlich diese verschiedenen Angebote ausgefallen sind. Und wie wenig sich offensichtlich einige von deren Urhebern – einige! viele sind hervorragend gelungen, aus meiner Sicht – Gedanken darüber gemacht haben, was sie eigentlich damit bezwecken wollen.

Ein Newsroom ist ja kein Wert an sich, so wie keine Kommunikationsmaßnahme das ist. Mit allem, was ich publiziere, ins Netz stelle, meinen Bezugsgruppen anbiete, verfolge ich ja irgendwelche Ziele. Sollte ich zumindest. Ich muss mir zum Beispiel überlegen,

was ich damit erreichen will.
Wie das in meine gesamte Kommunikationsstrategie passt.
Wen ich erreichen will.
Was diejenigen motiviert, das Angebot zu besuchen.
Was die Leser/Besucher damit anfangen können.
Was ihre nächsten Handlungen sein sollen, wenn sie das Publizierte aufgenommen haben.

Das sind die wesentlichen Punkte; es gibt natürlich noch ein paar andere. Ein Newsroom ist keine Werbemaßnahme, wie etwa ein Direktmailing. Idealerweise ist er ein Service an mein Netzwerk. Das bedeutet aber auch: Er stellt zwar alle meine Aktivitäten im Social Web dar; aber das tut er nicht, um sie darzustellen. Das ist kein Wert an sich, wie gesagt, und es ist auch kein Ziel. Das ist wichtig, sonst ist die Arbeit, die man sich damit macht, für die Tonne. Im schlimmsten Fall schadet es sogar, indem es den Eindruck einer Selbstdarstellungssucht hinterlässt, die wenig oder gar nicht die Empfänger im Blick hat.

Lassen Sie mich daher bitte ganz kurz die obigen Punkte in Bezug auf meinen Social Media Newsroom beantworten.

Was will ich mit meinem Newsroom erreichen?
Das ist komplex und vielschichtig, und meine Ziele liegen viel stärker auf der Metaebene, der Kommunikationsebene, als etwa bei einer Consumer-Marke. Mein Beruf ist ja Beratung in Sachen Kommunikation; daher ist jegliche Maßnahme, die ich durchführe, zugleich auch Arbeitsbeispiel und Referenzen. Vieles hat den Charakter einer Versuchsanordnung, in der ich ausprobiere und optimiere, was ich erst danach guten Gewissens meinen Kunden anbiete. Es ist ein Service an mein Netzwerk im Sinne von: “Schaut mal, so kann so etwas aussehen; vielleicht ist das auch etwas für euch.” Zugleich macht er es mir selbst leicht, den Überblick zu behalten und at a glance meinen aktuellen Status zu sehen.

Weiter stelle ich hier beispielhaft die wichtigsten Social Networks dar, die ich für meinen Kommunikationsmix ausgewählt habe, weil ich sie sinnvoll halte. Das hilft mir in Workshops und Vorträgen, weil ich sie so auf einer einzigen Seite in ihrem ganz aktuellen Status zeigen kann. Diejenigen meiner Kunden, die sich gerade selbst erst in Sachen Social Web orientieren, können dort die einzelnen Plattformen und Angebote finden und sich dann weiter informieren. Das gilt natürlich nicht nur für Kunden, sondern für mein gesamtes Netzwerk. Auf diese Weise gewinne ich natürlich auch neue Leser und Abonnenten.

Der Newsroom macht meinen Lesern die Orientierung innerhalb meines Angebotes sehr leicht. Ich habe den Vorteil, dass ich im (Social) Web hauptsächlich und fast ausschließlich kostenlosen Content und hochwertiges Wissen verbreite. Ich brauche daher keine weiteren Motivatoren einzubauen, um Leser/Besucher auf meine Seiten zu leiten. Aber ich kann ihnen so anbieten auszuwählen, was sie wo abrufen wollen. Ob sie beispielsweise kurze Links lieber beispielsweise via Amplify oder bei Twitter finden wollen. Oder ob sie meine Facebook-Seite “liken”, damit sie alles, was ich neu herausgebe, über einen Kanal bekommen.

Natürlich will ich mit einem solchen Newsroom auch weiter als Expertin profilieren. Er bietet mir – so wie hier – Gelegenheit, Themen aufzugreifen und zu beleuchten. Und er bringt mich in Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich mich über dieses Thema weiter austausche.

Sie sehen: Die Sache ist komplex; und ich habe Ihnen nur einige Beispiele für meine eigenen Ziele und Absichten genannt.

Wie passt der Newsroom in meine gesamte Kommunikationsstrategie?
Das ist einfach und schnell gesagt. Einiges dazu habe ich bereits im vorigen Punkt ausgeführt: Der Newsroom fasst zusammen und gibt einen Überblick; vor allem natürlich für diejenigen, die selbst Social-Media-affin sind. Zugleich nimmt er das komplexe Social-Media-Geflecht etwas heraus aus dem Blog selbst, so dass diejenigen nicht verwirrt sind, die noch eher “einsnullig” unterwegs sind. Da ich vor allem im Social Web unterwegs bin und selbst zu diesen Themen berate, passt er sowohl formal als auch inhaltlich hervorragen in meine Kommunikationsstrategie. Ich brauche eigentlich gar nicht groß zu erklären, warum er da ist und was er enthält.

Wen will ich erreichen?
Kollegen, Kunden, Netzwerkpartner, Leser, Teilnehmer. Alle diejenigen, die sich für Kommunikation im Allgemeinen und speziell im Social Web interessieren.

Was motiviert meine Leser/Besucher, sich das Angebot näher anzuschauen und zu verweilen?
Sie erhalten einen schnellen und guten Überblick, wo ich ihnen kostenlos hochwertiges Wissen anbiete. Damit habe ich es einfacher als viele andere Unternehmen, deren Botschaften im Web stärker rein werblich sind. Verstehen Sie mich nicht falsch: Meine Publikationen sind auch nicht von reinem Altruismus geprägt. Sie bauen Reputation auf, beweisen Expertise, sorgen für Verlinkungen und öffnen mir Türen, um nur einige Beispiele zu nennen. Aber um das zu bewirken, müssen sie eben so angelegt sein, dass Leser davon direkt profitieren.

Das reicht aber noch nicht. Dazu ist eine klare Gliederung ebenso wichtig wie eine ästhetische Gestaltung. Wichtig ist die Usability (=Benutzerfreundlichkeit): Der Besucher muss sich in möglichst kurzer Zeit orientieren können. Er muss sehen können, was sein Nutzen ist. Und ich muss es ihm leichtmachen, weitere Schritte zu unternehmen.

Ich habe Newsrooms gesehen, die zeigen die verschiedensten Angebote, ohne dass klar wird, was das eigentlich ist und von wem. Beispielsweise von PR-Leuten, die Auftritte verschiedener Kunden auf einer Seite präsentieren, ohne dass sie das ausdrücklich erläutern. Wer hier auf eine Fülle trifft, die er nicht einordnen kann, ist schnell wieder weg. Vor allem, weil er/sie auch keine Hilfe angeboten bekommt in Bezug auf die Frage, was ihm der Besuch auf der Seite nützt oder was er als nächstes tun soll. Soll er den Anbieter kontaktieren, weil er von den gezeigten Kunden-Referenzen überzeugt ist? Oder soll er jetzt alle diese Facebook-Pages liken?

Was können die Leser mit dem Newsroom anfangen?
Ich fasse noch einmal zusammen:

Sie bekommen einen guten Überblick über kostenloses Wissen, das sie abrufen können.
Sie können direkt – das heißt in der Regel: mit einem Klick – Angebote abonnieren, lesen, herunterladen.
Sie erhalten ein gutes Beispiel für ihre eigene Kommunikation.
Sie erfahren, welche Plattformen und Angebote ich getestet habe und empfehlen kann.
Sie erhalten Orientierung und Informationen.

Was sollen die Leser/Besucher als nächstes tun?
Das sollte sich ganz organisch und automatisch aus dem Nutzen ergeben, beispielsweise:

die Facebook-Page liken.
mir bei Twitter folgen.
sich mit mir in einem sozialen Netzwerk verbinden.
Blogartikel aufrufen.
den Newsletter abonnieren.
einen Download starten.
meine Angebote weiterempfehlen und verlinken.

Das sind Handlungen der Besucher. Diese kann ich nur durch Qualität lenken und leiten. Jeder einzelne entscheidet, ob er etwas tut und was; ob er bleibt oder wegklickt. Mache ich meine Sache gut, sind direkte oder indirekte Folgen für mich beispielsweise:

dankbare Leser.
wachsende Bekanntheit und steigende Reputation.
hochwertige Links und daher besserer Suchmaschinenrank.
interessante neue Kontakte.
und natürlich auch: Anfragen für Vorträge, Workshop und Beratung.

Warum erzähle ich Ihnen das alles? Wie eingangs schon gesagt: um Ihnen an meinem Beispiel zu illustrieren, wie wichtig es ist, jede einzelne Kommunikationsmaßnahme vorher strategisch gut zu überdenken und sie in den Kommunikationsmix einzubetten. Nur so gelingt es, sie zielführend zu realisieren.

Wenn Sie schon einen haben: Wie ist es bei Ihnen? Haben Sie sich einfach mal einen Newsroom gebaut? Oder haben sie ihn solide geplant und auf Ihre Ziele ausgerichtet?

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june 2011 by matthiasfromm
Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 14 Businessfotografie: Gute Bilder entscheiden
Gastbeitrag von Mathias Vietmeier
In einer Studie einer skandinavischen Universität konnte die erste Gruppe Websites eine halbe Sekunde lang betrachten. Die Teilnehmer der Parallelgruppe hatten beliebig viel Zeit, um sich ein Urteil zu bilden. Interessanterweise kamen beide Gruppen überwiegend zum gleichen Urteil bei der Anmutungsqualität. Wir haben uns also meistens nach wenigen Augenblicken entschieden, ob wir auf einer Site bleiben wollen oder weiterklicken.

Doch was können wir in 0,5 Sekunden aufnehmen? Eventuell einige Wörter der Headline. Doch zum größten Teil sind es die grafische Anmutung und die Fotos die zum Entscheidungsfaktor werden. Laut einer Studie zu Printanzeigen ist nach der Anzeigengröße die Abbildung von Personen die wichtigste Variable bei der Kontaktdauer. Vor allem entscheidet der emotionale Gehalt eines Bildes, ob die Abbildung im Langzeitgedächtnis landet.

Wenn man sich die Ergebnisse dieser Studien anschaut, ist man also gut beraten, für professionelle Fotos auf der Website zu sorgen. Ihr potentieller Kunde will SIE sehen. Ihr Foto ist ein großer Faktor bei der Vertrauensbildung.

Selbst machen oder einen professionellen Fotografen beauftragen?
Heute besitzen viele Menschen eine professionelle Spiegelreflexkamera. Fast jeder hat jemanden im Bekanntenkreis, der sich mit Fotografie beschäftigt. Was soll man also beachten, wenn man selbst ans Werk geht?

1. Location: Vom Hintergrund aus aufbauen

Ein gutes Bild sollten Sie vom Hintergrund aus aufbauen. Weiße Wand oder Firmensymbolik? Ein neutraler Hintergrund kann zum Konzept einer Website passen. Persönlicher ist es aber oft, die Menschen in Ihrem Umfeld zu zeigen.

Erster Schritt zu einem Shooting sollte eine Raumbegehung der Firma sein. Büro oder Produktionsstätte? Treppenhaus oder Dachterrasse? Werden Sie kreativ. Sie sollten nur darauf achten, dass sich der Kopf der Person vor einem ruhigen Hintergrund befindet. Auf dem Rest des Bildes kann Bewegung sein.

2. Licht: Natürlich ist am besten
Nachdem sie eine – oder mehrere – interessante Locations gefunden haben, geht es um die Beleuchtung. Nehmen Sie eine Testperson und machen Sie einige Aufnahmen bei natürlichem Licht. Oft ist natürliches Licht das Beste. Sie brauchen dafür allerdings eine Kamera, die auch bei höherer Empfindlichkeit (ISO Zahl) noch rauschfreie Bilder produziert. Die meisten neueren Spiegelreflex-Kameras können das.

Auch ist ein Objektiv mit großer Offenblende von mindesten f/2.8 oder besser f/1.4 hilfreich. So haben Sie auch ohne professionelle Blitzanlage genügend Licht. Außerdem erhalten Sie bei Offenblende einen leicht unscharfen Hintergrund, der Tiefe und Ruhe erzeugt.

Sind beide Gesichtshälften gleichmäßig ausgeleuchtet? Oft kann ein einfacher Aufheller helfen um zu dunkle Schatten anzugleichen. Hierzu genügt eine weiße Styroporplatte oder Pappe.  Nun müssen Sie die den Helligkeitsunterschied zwischen Vordergrund und Hintergrund beurteilen. Braucht einer von beiden noch Extralicht, damit Sie eine harmonische Wirkung erreichen? Beim Hintergrund kann dies direktes Licht sein. Eventuell ein Baustrahler oder ein Blitz.

Beim Vordergrund – Ihrem Model – müssen Sie darauf achten, dass nur weiches Licht zum Einsatz kommt. Ein direkter Blitz oder direktes Dauerlicht würde zu harte Schatten werfen, die wenig schmeichelhaft sind.  Weiches Licht erhalten Sie durch ein große Abstrahlfläche. Sie können Ihre Lichtquelle indirekt auf eine große Fläche werfen, z.B. Eine weisse Wand. Oder Sie verwenden einen Diffusor. Das kann selbst ein günstiger Duschvorhang sein. Der Profi verwendet hierfür Lichtschirme oder sogenannte Softboxen.

Das Licht sollten Sie testen, ehe die eigentliche Person vor die Kamera tritt.Diese Tests können schon mal 30-90 Minuten dauern und Ihr Model wäre schnell gelangweilt und müde, wenn Sie es hierfür verwenden. Im Idealfall testen Sie einige Tage vor dem eigentlichen Shooting.

3. Kleidung: Wechsel belebt
Wechseln Sie die Kleidung. Die Person sollte zur Session mindesten drei Outfits mitbringen. So sollte z.B. neben dem offiziellen „Schlips-und-Kragen“-Bild auch ein Foto ohne Jackett und ohne Krawatte entstehen und vielleicht noch ein zusätzliches in legerer Kleidung. Sie brauchen diese Bilder für die verschiedensten Zwecke und es ist gut sowohl förmliche als auch legere Bilder zu haben.

Hilfreich ist eine Fusselbürste, um gegebenenfalls Haare, Schuppen etc. zu entfernen. Auch sollte eine Haarbürste griffbereit liegen. Hin und wieder stören Glanzstellen auf der Haut. Hier kann Hautpuder helfen, den man idealerweise in 2-3 unterschiedlichen Tönen am Set hat.

4. Posen: Für Entspannung sorgen
Viele Menschen lassen sich nicht gern fotografieren und stehen entsprechend verkrampft vor der Kamera. Schaffen Sie eine entspannte, freundliche Atmosphäre. Unterhalten Sie sich mit Ihrem Model. Nehmen Sie sich Zeit und machen Sie viele Bilder. Oft werden Personen nach den ersten Fotos lockerer. Zeigen Sie zwischendurch die Bilder, am besten auf dem Laptop. Wenn die Person sieht, dass die Bilder gut werden, setzt eine weitere Entspannung ein.

Vermeiden Sie künstliche Posen. Gute Posen sind natürlich und entstehen aus der Bewegung. Lassen Sie die Person in kurzer Folge verschiedene Stellungen einnehmen, um ein Einfrieren zu verhindern. Auch der Fotograf sollte sich viel bewegen, um immer neue Blickwinkel zu schaffen. Dabei sollte er auch immer auf den Hintergrund des Bildes achten.

5. Zeit: Nicht zu knapp kalkulieren
Wie viel Zeit sollen Sie für das Shooting einplanen? Mindestens eine Woche vor dem eigentlichen Shooting sollte es eine Vorbesprechung und Raumbegehung mit dem Fotografen geben. Am Tag des Shoppings kommt der Fotograf ca. 90 Minuten früher, um seine Geräte aufzubauen und einige Testaufnahmen durchzuführen.

Wenn viele Personen einzeln vor demselben Hintergrund fotografiert werden sollen, sollte man ca. 20 bis 30 Minuten pro Person rechnen. Soll eine Person etwas ausführlicher vor verschiedenen Hintergründen gezeigt werden, sollte man dafür mindestens 90 Minuten rechnen. Länger dauert es, wenn jede Location neu ausgeleuchtet werden muss. Der Umbau und die Justierung der Blitzanlage brauchen Zeit. So ein großes Shooting kann für eine Person den halben Tag einnehmen. In der Praxis werden für die Businessfotografie jedoch oft kürzere Zeiträume gewünscht.

6. Nachbearbeitung: Retusche nach Maß und Wunsch

Heute gehört eine Nachbearbeitung der Bilder meist standardmäßig dazu. Helligkeit, Kontrast, Farbbalance werden angeglichen. Leichte Hautprobleme werden korrigiert. Größere Retuschen sind nach Rücksprache meist möglich, werden jedoch extra berechnet.

Wo finde ich einen guten professionellen Fotografen?

Heutzutage können Sie im Internet in den Portfolios der Fotografen stöbern. Schauen Sie sich um und vertrauen Sie Ihrem Gefühl. Zusätzlich zu eigenen Aufnahmen können Sie auf Stockfotos zurückgreifen, Firmen wie iStockphoto, Shutterstock oder Fotolia bieten eine reiche und kostengünstige Auswahl. Dabei sollten Sie allerdings einiges beachten:

Versuchen Sie nicht, die Personenfotografie Ihrer Firma durch Stockfotos zu ersetzen: Der Betrachter spürt sofort, dass es sich hier um gestellte, austauschbare Bilder handelt. Er denkt, Sie hätten etwas zu verstecken. Eine weiter Gefahr: Stockfotos sind meist nicht exklusiv. Das heißt, jede Firma kann die gleichen Bilder kaufen. Das ist schon etwas peinlich, wenn z.B. der gleiche Call-Operator für die verschiedensten Firmen jobbt.


Eine weitere Gefahr sind zu klischeehafte Darstellungen: Sie kennen sicher die typischen Bilder von schüttelnden Händen, Maßbändern oder Stoppuhren. Vermeiden Sie diese Art der Darstellung – keiner will sie mehr sehen.

Abgesehen von diesen Stolperfallen gibt es aber viel interessantes Material bei den Agenturen und eine Suche lohnt sich.  Wenn Sie viele Bilder brauchen, speziell für Blogposts, lohnt sich auch eine Suche bei Flickr nach Creative-Commons-Fotos. Hier finden Sie Bilder, die Sie bei Namensnennung kostenfrei nutzen dürfen. Achten Sie nur darauf, dass die Bilder für kommerzielle Nutzung freigegeben sind.

So mit interessanten Bildern ausgestattet, wird Ihre Website sicher mehr Leser und Interessenten finden. Denn wie wir am Anfang gesehen haben, ist es oft die Optik, die über die Absprungrate entscheidet.  Bilder können auch einen zusätzlichen SEO-Wert haben. Geben Sie der Bilddatei den Namen des Keywords und Ihre Bilder werden über die Google-Bildsuche zusätzlich Traffic bringen.

-

Mathias Vietmeier arbeitet als freiberuflicher Fotograf und Grafikdesigner in München. Er unterrichtet als Dozent an der Akademie des deutschen Buchhandels. http://www.vietmeierfoto.de. Twitter: @vietmeierdesign.

Fotos: (c) Mathias Vietmeier

 

 

Nächste Folge:
15. Videos: Mit Filmen für Ihr Unternehmen werben (erscheint am Mittwoch, 29. Juni 2011)

Bisher erschienen:
Kostenloser Blog-Workshop “Neue Website”: Stellen Sie vorab Ihre Fragen, bitte!
1. Einleitung: So wird Ihre Website ein Erfolg
2. Strategie: Erst das Ziel, dann die Fahrkarte
3. Vorarbeit: Zeitplan und Entscheidungswege
4. Entscheidung: Website, Blog – oder beides?
5. CMS: Wie kommen Ihre Inhalte ins Netz?
6. Webhosting: Wo wohnt Ihre Homepage?
7. Design: Eine gute Website wie ein gutes Buch
8. Barrierefreiheit: Was bedeutet das?
9. Aufbau: Die Struktur folgt Ihren Zielen
10. SEO: Für Suchmaschinen optimieren
11. Webtexte: Für die richtigen Leser schreiben
12. Recht: Was dürfen Sie, was ist gefährlich?
13. Webshop: Verkaufen im Internet
14. Businessfotografie: Gute Bilder entscheiden

-
Planen Sie die Website Ihres Unternehmens neu aufzubauen, anders zu gestalten oder textlich zu überarbeiten? Oder wollen Sie Ihre statische Website dynamischer machen und an das Social Web anbinden? Dann ist diese Serie für Sie interessant.
In Form eines Workshops – mit Fachbeiträgen und Checklisten – behandle ich viele verschiedene Aspekte, die für eine … [more]
Blog-Workshop  Blogs  businessfotografie  Fotos  Kerstin_Hoffmann  Kommunikation  Kunden  Kundennutzen  PR  PR-Doktor  Public_Relations  Social_Media  Werbung  from google
june 2011 by matthiasfromm
Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 14 Businessfotografie: Gute Bilder entscheiden
Gastbeitrag von Mathias Vietmeier
In einer Studie einer skandinavischen Universität konnte die erste Gruppe Websites eine halbe Sekunde lang betrachten. Die Teilnehmer der Parallelgruppe hatten beliebig viel Zeit, um sich ein Urteil zu bilden. Interessanterweise kamen beide Gruppen überwiegend zum gleichen Urteil bei der Anmutungsqualität. Wir haben uns also meistens nach wenigen Augenblicken entschieden, ob wir auf einer Site bleiben wollen oder weiterklicken.

Doch was können wir in 0,5 Sekunden aufnehmen? Eventuell einige Wörter der Headline. Doch zum größten Teil sind es die grafische Anmutung und die Fotos die zum Entscheidungsfaktor werden. Laut einer Studie zu Printanzeigen ist nach der Anzeigengröße die Abbildung von Personen die wichtigste Variable bei der Kontaktdauer. Vor allem entscheidet der emotionale Gehalt eines Bildes, ob die Abbildung im Langzeitgedächtnis landet.

Wenn man sich die Ergebnisse dieser Studien anschaut, ist man also gut beraten, für professionelle Fotos auf der Website zu sorgen. Ihr potentieller Kunde will SIE sehen. Ihr Foto ist ein großer Faktor bei der Vertrauensbildung.

Selbst machen oder einen professionellen Fotografen beauftragen?
Heute besitzen viele Menschen eine professionelle Spiegelreflexkamera. Fast jeder hat jemanden im Bekanntenkreis, der sich mit Fotografie beschäftigt. Was soll man also beachten, wenn man selbst ans Werk geht?

1. Location: Vom Hintergrund aus aufbauen

Ein gutes Bild sollten Sie vom Hintergrund aus aufbauen. Weiße Wand oder Firmensymbolik? Ein neutraler Hintergrund kann zum Konzept einer Website passen. Persönlicher ist es aber oft, die Menschen in Ihrem Umfeld zu zeigen.

Erster Schritt zu einem Shooting sollte eine Raumbegehung der Firma sein. Büro oder Produktionsstätte? Treppenhaus oder Dachterrasse? Werden Sie kreativ. Sie sollten nur darauf achten, dass sich der Kopf der Person vor einem ruhigen Hintergrund befindet. Auf dem Rest des Bildes kann Bewegung sein.

2. Licht: Natürlich ist am besten
Nachdem sie eine – oder mehrere – interessante Locations gefunden haben, geht es um die Beleuchtung. Nehmen Sie eine Testperson und machen Sie einige Aufnahmen bei natürlichem Licht. Oft ist natürliches Licht das Beste. Sie brauchen dafür allerdings eine Kamera, die auch bei höherer Empfindlichkeit (ISO Zahl) noch rauschfreie Bilder produziert. Die meisten neueren Spiegelreflex-Kameras können das.

Auch ist ein Objektiv mit großer Offenblende von mindesten f/2.8 oder besser f/1.4 hilfreich. So haben Sie auch ohne professionelle Blitzanlage genügend Licht. Außerdem erhalten Sie bei Offenblende einen leicht unscharfen Hintergrund, der Tiefe und Ruhe erzeugt.

Sind beide Gesichtshälften gleichmäßig ausgeleuchtet? Oft kann ein einfacher Aufheller helfen um zu dunkle Schatten anzugleichen. Hierzu genügt eine weiße Styroporplatte oder Pappe.  Nun müssen Sie die den Helligkeitsunterschied zwischen Vordergrund und Hintergrund beurteilen. Braucht einer von beiden noch Extralicht, damit Sie eine harmonische Wirkung erreichen? Beim Hintergrund kann dies direktes Licht sein. Eventuell ein Baustrahler oder ein Blitz.

Beim Vordergrund – Ihrem Model – müssen Sie darauf achten, dass nur weiches Licht zum Einsatz kommt. Ein direkter Blitz oder direktes Dauerlicht würde zu harte Schatten werfen, die wenig schmeichelhaft sind.  Weiches Licht erhalten Sie durch ein große Abstrahlfläche. Sie können Ihre Lichtquelle indirekt auf eine große Fläche werfen, z.B. Eine weisse Wand. Oder Sie verwenden einen Diffusor. Das kann selbst ein günstiger Duschvorhang sein. Der Profi verwendet hierfür Lichtschirme oder sogenannte Softboxen.

Das Licht sollten Sie testen, ehe die eigentliche Person vor die Kamera tritt.Diese Tests können schon mal 30-90 Minuten dauern und Ihr Model wäre schnell gelangweilt und müde, wenn Sie es hierfür verwenden. Im Idealfall testen Sie einige Tage vor dem eigentlichen Shooting.

3. Kleidung: Wechsel belebt
Wechseln Sie die Kleidung. Die Person sollte zur Session mindesten drei Outfits mitbringen. So sollte z.B. neben dem offiziellen „Schlips-und-Kragen“-Bild auch ein Foto ohne Jackett und ohne Krawatte entstehen und vielleicht noch ein zusätzliches in legerer Kleidung. Sie brauchen diese Bilder für die verschiedensten Zwecke und es ist gut sowohl förmliche als auch legere Bilder zu haben.

Hilfreich ist eine Fusselbürste, um gegebenenfalls Haare, Schuppen etc. zu entfernen. Auch sollte eine Haarbürste griffbereit liegen. Hin und wieder stören Glanzstellen auf der Haut. Hier kann Hautpuder helfen, den man idealerweise in 2-3 unterschiedlichen Tönen am Set hat.

4. Posen: Für Entspannung sorgen
Viele Menschen lassen sich nicht gern fotografieren und stehen entsprechend verkrampft vor der Kamera. Schaffen Sie eine entspannte, freundliche Atmosphäre. Unterhalten Sie sich mit Ihrem Model. Nehmen Sie sich Zeit und machen Sie viele Bilder. Oft werden Personen nach den ersten Fotos lockerer. Zeigen Sie zwischendurch die Bilder, am besten auf dem Laptop. Wenn die Person sieht, dass die Bilder gut werden, setzt eine weitere Entspannung ein.

Vermeiden Sie künstliche Posen. Gute Posen sind natürlich und entstehen aus der Bewegung. Lassen Sie die Person in kurzer Folge verschiedene Stellungen einnehmen, um ein Einfrieren zu verhindern. Auch der Fotograf sollte sich viel bewegen, um immer neue Blickwinkel zu schaffen. Dabei sollte er auch immer auf den Hintergrund des Bildes achten.

5. Zeit: Nicht zu knapp kalkulieren
Wie viel Zeit sollen Sie für das Shooting einplanen? Mindestens eine Woche vor dem eigentlichen Shooting sollte es eine Vorbesprechung und Raumbegehung mit dem Fotografen geben. Am Tag des Shoppings kommt der Fotograf ca. 90 Minuten früher, um seine Geräte aufzubauen und einige Testaufnahmen durchzuführen.

Wenn viele Personen einzeln vor demselben Hintergrund fotografiert werden sollen, sollte man ca. 20 bis 30 Minuten pro Person rechnen. Soll eine Person etwas ausführlicher vor verschiedenen Hintergründen gezeigt werden, sollte man dafür mindestens 90 Minuten rechnen. Länger dauert es, wenn jede Location neu ausgeleuchtet werden muss. Der Umbau und die Justierung der Blitzanlage brauchen Zeit. So ein großes Shooting kann für eine Person den halben Tag einnehmen. In der Praxis werden für die Businessfotografie jedoch oft kürzere Zeiträume gewünscht.

6. Nachbearbeitung: Retusche nach Maß und Wunsch

Heute gehört eine Nachbearbeitung der Bilder meist standardmäßig dazu. Helligkeit, Kontrast, Farbbalance werden angeglichen. Leichte Hautprobleme werden korrigiert. Größere Retuschen sind nach Rücksprache meist möglich, werden jedoch extra berechnet.

Wo finde ich einen guten professionellen Fotografen?

Heutzutage können Sie im Internet in den Portfolios der Fotografen stöbern. Schauen Sie sich um und vertrauen Sie Ihrem Gefühl. Zusätzlich zu eigenen Aufnahmen können Sie auf Stockfotos zurückgreifen, Firmen wie iStockphoto, Shutterstock oder Fotolia bieten eine reiche und kostengünstige Auswahl. Dabei sollten Sie allerdings einiges beachten:

Versuchen Sie nicht, die Personenfotografie Ihrer Firma durch Stockfotos zu ersetzen: Der Betrachter spürt sofort, dass es sich hier um gestellte, austauschbare Bilder handelt. Er denkt, Sie hätten etwas zu verstecken. Eine weiter Gefahr: Stockfotos sind meist nicht exklusiv. Das heißt, jede Firma kann die gleichen Bilder kaufen. Das ist schon etwas peinlich, wenn z.B. der gleiche Call-Operator für die verschiedensten Firmen jobbt.


Eine weitere Gefahr sind zu klischeehafte Darstellungen: Sie kennen sicher die typischen Bilder von schüttelnden Händen, Maßbändern oder Stoppuhren. Vermeiden Sie diese Art der Darstellung – keiner will sie mehr sehen.

Abgesehen von diesen Stolperfallen gibt es aber viel interessantes Material bei den Agenturen und eine Suche lohnt sich.  Wenn Sie viele Bilder brauchen, speziell für Blogposts, lohnt sich auch eine Suche bei Flickr nach Creative-Commons-Fotos. Hier finden Sie Bilder, die Sie bei Namensnennung kostenfrei nutzen dürfen. Achten Sie nur darauf, dass die Bilder für kommerzielle Nutzung freigegeben sind.

So mit interessanten Bildern ausgestattet, wird Ihre Website sicher mehr Leser und Interessenten finden. Denn wie wir am Anfang gesehen haben, ist es oft die Optik, die über die Absprungrate entscheidet.  Bilder können auch einen zusätzlichen SEO-Wert haben. Geben Sie der Bilddatei den Namen des Keywords und Ihre Bilder werden über die Google-Bildsuche zusätzlich Traffic bringen.

-

Mathias Vietmeier arbeitet als freiberuflicher Fotograf und Grafikdesigner in München. Er unterrichtet als Dozent an der Akademie des deutschen Buchhandels. http://www.vietmeierfoto.de. Twitter: @vietmeierdesign.

Fotos: (c) Mathias Vietmeier

 

 

Nächste Folge:
15. Videos: Mit Filmen für Ihr Unternehmen werben (erscheint am Mittwoch, 29. Juni 2011)

Bisher erschienen:
Kostenloser Blog-Workshop “Neue Website”: Stellen Sie vorab Ihre Fragen, bitte!
1. Einleitung: So wird Ihre Website ein Erfolg
2. Strategie: Erst das Ziel, dann die Fahrkarte
3. Vorarbeit: Zeitplan und Entscheidungswege
4. Entscheidung: Website, Blog – oder beides?
5. CMS: Wie kommen Ihre Inhalte ins Netz?
6. Webhosting: Wo wohnt Ihre Homepage?
7. Design: Eine gute Website wie ein gutes Buch
8. Barrierefreiheit: Was bedeutet das?
9. Aufbau: Die Struktur folgt Ihren Zielen
10. SEO: Für Suchmaschinen optimieren
11. Webtexte: Für die richtigen Leser schreiben
12. Recht: Was dürfen Sie, was ist gefährlich?
13. Webshop: Verkaufen im Internet
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-
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june 2011 by matthiasfromm
8 logische Schlüsse, die zu erfolgreicher Pressearbeit führen
Wie nutzen Sie die Erkenntnisse der beiden vorigen Beiträge (erstens hier und zweitens hier), um es doch noch in die relevanten Publikationen zu schaffen? Klar ist: Es ist kaum möglich, fertig geschriebene Fachartikel in relevanten Publikationen unterzubringen. Das hat gute Gründe. Aber es muss doch Wege geben? Dazu können Sie genau das Wissen nutzen, warum es nicht klappt. Schauen wir uns doch die acht guten Gründe aus dem vorigen Beitrag noch einmal an – und was Sie umgekehrt daraus machen können:

1. Je interessanter die Publikation ist, desto schwieriger wird es.
Das bedeutet: Wenn Sie es in eine relevante Publikation schaffen, bedeutet das etwas!
Die Tatsache, dass Hinz und Kunz draußen bleiben müssen, nützt Ihnen, wenn Sie wirklich etwas zu sagen haben. Ihre Botschaften gehen nicht unter in einer großen Masse belangloser Fachbeiträge, die sowieso keiner lesen will.

2. Journalisten sind nicht blöd
Das bedeutet: Journalisten können einschätzen, was relevant ist
Wenn Sie also gute, nachhaltige, langfristig aufgebaute Pressearbeit machen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie damit auch Erfolg haben. Vorausgesetzt natürlich, Sie haben auch wirklich etwas zu sagen, was Menschen interessiert. Denn daran, was die Leser wollen und brauchen, orientieren sich die Redaktionen.

3. Die Haupt-Arbeit geschieht im Hintergrund
Das bedeutet: Gute Pressearbeit ist kein Geheimnis, sondern einfach – Arbeit
Gehen Sie nicht von sich aus. Denken Sie darüber nach, was die Leser des betreffenden Mediums interessiert und was hineinpasst. Entwickeln Sie ein PR-Konzept, in dem Service für die Redaktionen und Hintergrundwissen die wichtigsten Elemente sind – und nicht vorrangig und einzig das eigene Bedürfnis, möglichst oft und prominent erwähnt zu werden.

4. Auch auf ein Medium “zuschreiben” muss man können
Das bedeutet: Es gibt Menschen, die das können.
Entweder Sie sind erstens ein Naturtalent und können das mit etwas Nachdenken selbst. Oder, zweitens, Sie lernen es. Was lange dauern kann und nicht unbedingt sinnvoll ist, weil Sie sich

5. Zeitungen und Magazine werden von Journalisten gemacht
Das bedeutet: Fachleute nehmen sich Ihres Themas an
Sie brauchen nämlich gar nicht über sich selbst zu schreiben. Wenn Ihr Thema interessant genug ist, wenn Sie Aufhänger und Anlässe finden, mit denen Sie Redaktionen interessieren, werden diese berichten. Das machen sie höchstwahrscheinlich viel besser, als Sie es in Jahren lernen können. (Außer natürlich, Sie sind selbst ausgebildete/r Journalist/in; aber von diesen Ausnahmefällen reden wir hier nicht. Denn dann wüssten Sie ja ohnehin Bescheid.)

6. Ihr Interesse ist nicht das Leserinteresse
Das bedeutet: Sie kommen auch nur mit interessanten Themen durch
… und wenn das gelingt, wird es auch wirklich gelesen. Das nützt Ihnen mehr als alles, was Sie selbst vielleicht aus der eigenen Perspektive heraus in die Welt gebracht hätten.

7. Das Netz ist voll von interessanten Fachbeiträgen
Das bedeutet: Sie haben Ihre eigenen Medien in der Hand
Sie haben, über Pressearbeit hinaus, jede Menge Möglichkeiten, Ihre Botschaften in die Welt zu bringen. Ein gut konzipiertes und sorgfältig über einen langen Zeitraum aufgebautes Blog ist dazu beispielsweise die perfekte Plattform. Ein aktiv gepflegtes Netzwerk und eine Social-Media-Strategie gehören dazu. Wenn Sie wirklich etwas zu sagen haben, stehen die Chancen gut, dass Journalisten ganz von allein auf Sie aufmerksam werden und Sie ansprechen. Was auf der Idealfall ist.

8. Pressearbeit ist kein Direktmarketing
Das bedeutet: Ihnen stehen jede Menge andere Möglichkeiten offen
Ein Blog, wie im vorigen Absatz genannt, ist dabei nur ein Element in einem komplexen Kommunikationsmix. Warum wollen Sie versuchen, mit Pressearbeit zu erreichen, was mit gutem Direktmarketing viel wirkungsvoller funktioniert? Richten Sie Ihre Energie auf Aktionen, die Ihnen etwas bringen. Beziehen Sie alle Medien und Kommunikationswege mit ein. Achten Sie darauf, sich fachliche Unterstützung zu holen, wo Sie es brauchen. Dann können Sie auch das Thema Pressearbeit entspannt und souverän angehen. Vor allem: Sie haben die Zeit und den Raum dafür, weil Sie nicht unter dem Druck stehen, kurzfristige Erfolge mit etwas zu erreichen, was viel besser langfristig funktioniert.

Viel Erfolg dabei!

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june 2011 by matthiasfromm
8 logische Schlüsse, die zu erfolgreicher Pressearbeit führen
Wie nutzen Sie die Erkenntnisse der beiden vorigen Beiträge (erstens hier und zweitens hier), um es doch noch in die relevanten Publikationen zu schaffen? Klar ist: Es ist kaum möglich, fertig geschriebene Fachartikel in relevanten Publikationen unterzubringen. Das hat gute Gründe. Aber es muss doch Wege geben? Dazu können Sie genau das Wissen nutzen, warum es nicht klappt. Schauen wir uns doch die acht guten Gründe aus dem vorigen Beitrag noch einmal an – und was Sie umgekehrt daraus machen können:

1. Je interessanter die Publikation ist, desto schwieriger wird es.
Das bedeutet: Wenn Sie es in eine relevante Publikation schaffen, bedeutet das etwas!
Die Tatsache, dass Hinz und Kunz draußen bleiben müssen, nützt Ihnen, wenn Sie wirklich etwas zu sagen haben. Ihre Botschaften gehen nicht unter in einer großen Masse belangloser Fachbeiträge, die sowieso keiner lesen will.

2. Journalisten sind nicht blöd
Das bedeutet: Journalisten können einschätzen, was relevant ist
Wenn Sie also gute, nachhaltige, langfristig aufgebaute Pressearbeit machen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie damit auch Erfolg haben. Vorausgesetzt natürlich, Sie haben auch wirklich etwas zu sagen, was Menschen interessiert. Denn daran, was die Leser wollen und brauchen, orientieren sich die Redaktionen.

3. Die Haupt-Arbeit geschieht im Hintergrund
Das bedeutet: Gute Pressearbeit ist kein Geheimnis, sondern einfach – Arbeit
Gehen Sie nicht von sich aus. Denken Sie darüber nach, was die Leser des betreffenden Mediums interessiert und was hineinpasst. Entwickeln Sie ein PR-Konzept, in dem Service für die Redaktionen und Hintergrundwissen die wichtigsten Elemente sind – und nicht vorrangig und einzig das eigene Bedürfnis, möglichst oft und prominent erwähnt zu werden.

4. Auch auf ein Medium “zuschreiben” muss man können
Das bedeutet: Es gibt Menschen, die das können.
Entweder Sie sind erstens ein Naturtalent und können das mit etwas Nachdenken selbst. Oder, zweitens, Sie lernen es. Was lange dauern kann und nicht unbedingt sinnvoll ist, weil Sie sich

5. Zeitungen und Magazine werden von Journalisten gemacht
Das bedeutet: Fachleute nehmen sich Ihres Themas an
Sie brauchen nämlich gar nicht über sich selbst zu schreiben. Wenn Ihr Thema interessant genug ist, wenn Sie Aufhänger und Anlässe finden, mit denen Sie Redaktionen interessieren, werden diese berichten. Das machen sie höchstwahrscheinlich viel besser, als Sie es in Jahren lernen können. (Außer natürlich, Sie sind selbst ausgebildete/r Journalist/in; aber von diesen Ausnahmefällen reden wir hier nicht. Denn dann wüssten Sie ja ohnehin Bescheid.)

6. Ihr Interesse ist nicht das Leserinteresse
Das bedeutet: Sie kommen auch nur mit interessanten Themen durch
… und wenn das gelingt, wird es auch wirklich gelesen. Das nützt Ihnen mehr als alles, was Sie selbst vielleicht aus der eigenen Perspektive heraus in die Welt gebracht hätten.

7. Das Netz ist voll von interessanten Fachbeiträgen
Das bedeutet: Sie haben Ihre eigenen Medien in der Hand
Sie haben, über Pressearbeit hinaus, jede Menge Möglichkeiten, Ihre Botschaften in die Welt zu bringen. Ein gut konzipiertes und sorgfältig über einen langen Zeitraum aufgebautes Blog ist dazu beispielsweise die perfekte Plattform. Ein aktiv gepflegtes Netzwerk und eine Social-Media-Strategie gehören dazu. Wenn Sie wirklich etwas zu sagen haben, stehen die Chancen gut, dass Journalisten ganz von allein auf Sie aufmerksam werden und Sie ansprechen. Was auf der Idealfall ist.

8. Pressearbeit ist kein Direktmarketing
Das bedeutet: Ihnen stehen jede Menge andere Möglichkeiten offen
Ein Blog, wie im vorigen Absatz genannt, ist dabei nur ein Element in einem komplexen Kommunikationsmix. Warum wollen Sie versuchen, mit Pressearbeit zu erreichen, was mit gutem Direktmarketing viel wirkungsvoller funktioniert? Richten Sie Ihre Energie auf Aktionen, die Ihnen etwas bringen. Beziehen Sie alle Medien und Kommunikationswege mit ein. Achten Sie darauf, sich fachliche Unterstützung zu holen, wo Sie es brauchen. Dann können Sie auch das Thema Pressearbeit entspannt und souverän angehen. Vor allem: Sie haben die Zeit und den Raum dafür, weil Sie nicht unter dem Druck stehen, kurzfristige Erfolge mit etwas zu erreichen, was viel besser langfristig funktioniert.

Viel Erfolg dabei!

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:
8 gute Gründe, warum Sie Ihren interessanten Fachartikel …
Interessante Fachartikel sofort und überall in die Presse bringen!
Medien müssen alleine funktionieren
Image_und_Selbstmarketing  Werbung_und_PR  Blogs  Kerstin_Hoffmann  Kommunikation  Kunden  Kundennutzen  PR  PR-Doktor  Pressearbeit  Public_Relations  redaktionen  Werbung  Zeitung  from google
june 2011 by matthiasfromm
Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 11 Webtexte: Schreiben Sie Zielgruppisch?
Die Buchstaben sind ja schon alle da. Aber man muss sie auch in die richtige Reihenfolge bringen.

Website-Texte sind so ziemlich die mythenumwobenste Textform. Einige dieser Mythen: “Ein guter Webtext enthält möglichst viele Keywords!”, “Suchmaschinenrelevanz ist das Wichtigste!” oder “Interaktivität ist das Wichtigste. Viele Links bringen viel Erfolg!”

Das ist das eine Ende der Skala: Texte, die scheinbar (scheinbar!) perfekt auf das Internet zugeschnitten sind und nichts mehr mit dem zu tun haben, was wir aus klassischen Medien kennen. Am anderen Ende der Skala liegen solche Inhalte, die wortgleich und im Aufbau identisch aus Print-Werbung, Zeitungsberichten oder Katalogen übernommen sind.

Aber was ist denn nun richtig? Vor allem: Was funktioniert am besten?

Zunächst: Jedes Medium hat seine eigenen Textformen; jedes Genre ist unterschiedlich. Werbetexte funktionieren nicht als Pressemitteilungen; lange Erläuterungen nicht als Werbebriefe; PR-Texte umgekehrt nicht für klassische Werbung. So banal das klingt: Beispiele für nicht treffende eingesetzte Formen gibt es mehr als genug. Ebenso aber geht es um Inhalte.

Warum lesen Sie einen Text? Ich nehme an, erstens, weil er Sie anspricht und gut zu lesen ist. Zweitens, weil der Inhalt Ihnen einen Mehrwert bietet. Das eine ist nichts ohne das andere. Der Inhalt kann noch so wichtig, wertvoll und faktenreich sein. Wenn er nicht gleich zu Beginn gut – und das heißt lesbar – geschrieben ist, steigen Sie gar nicht erst ein. Umgekehrt nutzt die perfekte Form nichts ohne inneren Gehalt: Fehlt dieser, steigen Sie schon bald wieder aus, weil Sie keine Zeit für leeres Gewäsch haben.

Warum lesen Sie beispielsweise diesen Text?
… und zwar schon bis zum vierten Absatz? Hoffentlich, weil er lebendig geschrieben ist. Weil Sie sich direkt angesprochen fühlen. Weil Sie sich in den relativ kurzen Sätzen gut zurechtfinden und das Gesagte schnell verarbeiten können. Das ist die formale Seite. Aber darüber hinaus versprechen Sie sich ganz sicher einen konkreten Wert. Sie erhoffen sich Erkenntnisse darüber, wie gut Ihre Texte schon sind. Oder wie Sie sie in Zukunft besser schreiben können. Worauf Sie besonders achten sollten. Oder wie Sie herausfinden, woran Sie einen guten Texter erkennen.

Und warum? Weil Sie als Unternehmer/in mit Ihrer Website erfolgreicher sein wollen, sprich: mehr Geld verdienen oder andere persönliche Ziele erreichen. Sie investieren Zeit in das Lesen und erwarten einen Gewinn. Dafür schenken Sie mir Aufmerksamkeit. Das ist der Deal, und den gehen Sie mit Ihren Lesern genauso ein wie ich mit Ihnen. Egal, ob Sie Produkte verkaufen oder beraten. Wenn jemand einen Katalogtext liest, will er das für sich perfekte Produkt finden. Immer geht es um bestimmte Ziele: mehr Geld einnehmen, Geld sparen, mehr Lebensqualität, Spaß … was immer Sie hier einsetzen möchten.

Wenn Sie am Ende der Lektüre einen konkreten Mehrwert mitnehmen, habe ich Glück gehabt, und Sie sind auch zufrieden. Wir gewinnen beide: Sie wissen mehr und haben etwas, mit dem Sie Ihre Kommunikation verbessern können. Das ist Ihr Gewinn. Aber Sie empfehlen den Text zudem weiter oder behalten ihn anderweitig in positiver Erinnerung. Sie abonnieren den Feed dieser Website. Oder Sie hinterlassen einen Kommentar. Das ist mein Gewinn.

Wäre es Ihr Text, und es handelte sich nicht um ein Blog, sondern beispielsweise um einen Online-Katalog, wäre der Gewinn für Sie ein anderer. Weil das Kommunikationsziel ein anderes wäre: zum Beispiel ein Kauf oder ein Auftrag. Die genaue Art des Gegenwerts wechselt also je nach Genre und Ziel. Die Anforderungen an die Qualität von Text und Inhalt bleiben.

SEO: Wichtig, aber nicht entscheidend
Natürlich sollen Ihre Webtexte suchmaschinenfreundlich sein. Das betrifft aber vor allem Branchen, in denen auch viel über Suchmaschinen läuft. Und selbst da gilt: Es reicht nicht, gefunden zu werden und die User auf Ihre Seite zu locken. Das, was sie auf der Seite vorfinden, entscheidet, ob sie dort verweilen. Und ob Besucher zu Interessenten und Interessenten zu Kunden und/oder Multiplikatoren werden.

Jetzt stellen Sie vor, Sie auf Ihrer Website stünden nur solche Texte, die eine maximale Keyworddichte aufweisen. Und das auch noch, obgleich Ihre Kunden primär über ganz andere Wege zu Ihnen kommen als über Suchmaschinen. Die Interessenten schauen dann einmal auf die Seite. Das war’s dann. Ohnehin straft Google zu viele Keywords ab. Das hat Andrea Reitmeier bereits im vorigen Beitrag zum Thema Suchmaschinenoptimierung beschrieben.

Sie sollten technisch alles mitnehmen, was die Suchmaschinenrelevanz erhöht, etwa indem Sie die Headlines richtig gestalten und auf die Form der URLs achten. Auch das steht im vorigen Beitrag. Natürlich sollten Sie auch die relevanten Suchbegriffe mit verwenden. Aber wenn Sie über Ihr Thema schreiben und wenn Sie das gut und zielgruppengerecht tun, kommen diese ganz von selbst hinein.

Für Menschen schreiben
Das Paradoxon: Sie schreiben für Menschen statt für Suchmaschinen, und gerade das mögen Suchmaschinen offensichtlich besonders gern. Es ist noch niemandem gelungen, die komplizierten Algorithmen von Google zu entschlüsseln, zumal diese ständig wechseln. Aber alle Ergebnisse sprechen dafür, dass gut und organisch geschriebener Content die besten Treffer erzielt. Ganz abgesehen davon, dass Sie eben für Ihre Leser so schreiben, wie es diese besonders interessiert. Damit diese auch wirklich auf Ihrer Seite bleiben und vor allem: so überzeugt sind, dass sie Sie anschließend beauftragen oder genau das tun, was Sie als andere gewünschte Handlung definiert haben.

Text, Medium und Gestaltung sind nicht zu trennen. Das eine muss auf das andere abgestimmt sein, damit es funktioniert. Ein guter Text auf der Startseite – und auf jeder weiteren Seite -leitet den Besucher zielsicher zur nächsten Aktion. Er liefert Orientierung. Er transportiert den zentralen Kundennutzen (oder Lesernutzen; das kommt ganz auf die Art der Website an). Er bietet Möglichkeiten zur Interaktion und zur Auswahl, aber ohne den roten Faden zu verlieren.

Sprechen Sie Zielgruppisch?
Vor allem aber müssen Ihre Webtexte Ihre Bezugsgruppen erreichen. Eine Website für ein Business-Publikum sieht – von berechtigten Ausnahmen abgesehen, auf die wir hier nicht näher eingehen können – anders aus als die eines Lifestyle-Produktes, und zwar optisch und in der Textgestaltung. Auch pauschale Aussagen wie “möglichst wenig Fachchinesisch” funktionieren so gut wie nie. Wollen Sie ein fachlich sehr versiertes Publikum erreichen, ist es gerade die gemeinsame Sprache, die Sie mit Ihrer Bezugsgruppe vereint und andere bewusst ausschließt. Exklusivität kann also auch so aussehen.

Aber selbst das spezialisierteste Nischen-Publikum möchte sich – entgegen anderslautenden Vermutungen – nicht durch Bandwurmsätze mit vielen Hauptwörtern quälen. Die folgenden Merkmale zeichnen gute Texte für Werbung und PR aus:

Gute Texte sind…

motivierend. Sie machen den Leser neugierig und halten ihn im Lesefluss – bis zum Schluss.
nützlich. Der Leser erkennt seinen Nutzen auf den ersten Blick.
überraschend. Sie verzichten auf Floskeln und formulieren frisch und neu.
verbal. Nominal-Konstruktionen wirken geschraubt und bleiben schlecht hängen.
aktiv. Passiv-Sätze wirken ausweichend, Aktiv-Sätze wirken dynamisch.
kurz und prägnant. Sie sagen mit wenigen Worten das Entscheidende.

Daran erkennen Sie einen guten Texter: Er/sie ...

stellt präzise Fragen, etwa nach Textgenre, Verwendungszweck, Zielen, Zielgruppen und Ihrem bisherigen Kommunikationskonzept.
erkundigt sich genau nach Ihrem Unternehmen und allen relevanten Inhalten.
zeigt Ihnen (auf Nachfrage) Texte, anhand derer Sie beurteilen können, ob Ihnen die Schreibe gefällt.
arbeitet nicht für Dumpingpreise.
will Ihnen nichts aufschwatzen.
geht auf Ihre Anliegen und Ihren Kommunikationsstil ein.
lässt Sie ausreden, kommt aber immer wieder auf den Punkt.
ist Ihnen sympathisch und hat Ihr Vertrauen.

Wenn Sie sich nicht auf Anhieb sicher sind, beispielsweise weil Sie noch nicht viel Erfahrung im Vergeben von Textaufträgen haben: Verlangen Sie bitte keine honorarfreien Probearbeiten. Darauf wird sich kaum ein seriöser Texter einlassen. Vereinbaren Sie am besten erst ein kleineres Auftragsvolumen zum Einstieg. So sind beide auf der sicheren Seite.



Nächste Folge:
12. Recht: Was dürfen Sie, was ist gefährlich? (erscheint am Mittwoch, 8. Juni 2011)

Bisher erschienen:
Kostenloser Blog-Workshop “Neue Website”: Stellen Sie vorab Ihre Fragen, bitte!
1. Einleitung: So wird Ihre Website ein Erfolg
2. Strategie: Erst das Ziel, dann die Fahrkarte
3. Vorarbeit: Zeitplan und Entscheidungswege
4. Entscheidung: Website, Blog – oder beides?
5. CMS: Wie kommen Ihre Inhalte ins Netz?
6. Webhosting: Wo wohnt Ihre Homepage?
7. Design: Eine gute Website wie ein gutes Buch
8. Barrierefreiheit: Was bedeutet das?
9. Aufbau: Die Struktur folgt Ihren Zielen
10. SEO: Für Suchmaschinen optimieren
11. Webtexte: Schreiben Sie Zielgruppisch?

-
Planen Sie die Website Ihres Unternehmens neu aufzubauen, anders zu gestalten oder textlich zu überarbeiten? Oder wollen Sie Ihre statische Website dynamischer machen und an das Social Web anbinden? Dann ist diese Serie für Sie interessant.
In Form eines Workshops – mit Fachbeiträgen und Checklisten – behandle ich viele verschiedene Aspekte, die für eine gute und funktionale Website essenziell sind. Fachleute aus verschiedenen Spezialgebieten tragen in Gastbeiträgen Insider-Tipps und wertvolles Wissen bei. – Der Workshop ist kostenfrei abrufbar, als offen hier im Blog publizierte Serie. Sie müssen sich nicht anmelden und sind an keine Zeiten gebunden. Bereits Veröffentlichtes bleibt online. Sie können also jederzeit von Anfang an einsteigen. Wenn Sie automatisch von diesen (und anderen) Beiträgen erfahren wollen, können Sie

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Blog-Workshop  Blogs  Kerstin_Hoffmann  Kommunikation  Kunden  Kundennutzen  PR  PR-Doktor  pr-text  Public_Relations  Social_Media  text  Texte  werbetext  Werbung  from google
may 2011 by matthiasfromm
Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 11 Webtexte: Schreiben Sie Zielgruppisch?
Die Buchstaben sind ja schon alle da. Aber man muss sie auch in die richtige Reihenfolge bringen.

Website-Texte sind so ziemlich die mythenumwobenste Textform. Einige dieser Mythen: “Ein guter Webtext enthält möglichst viele Keywords!”, “Suchmaschinenrelevanz ist das Wichtigste!” oder “Interaktivität ist das Wichtigste. Viele Links bringen viel Erfolg!”

Das ist das eine Ende der Skala: Texte, die scheinbar (scheinbar!) perfekt auf das Internet zugeschnitten sind und nichts mehr mit dem zu tun haben, was wir aus klassischen Medien kennen. Am anderen Ende der Skala liegen solche Inhalte, die wortgleich und im Aufbau identisch aus Print-Werbung, Zeitungsberichten oder Katalogen übernommen sind.

Aber was ist denn nun richtig? Vor allem: Was funktioniert am besten?

Zunächst: Jedes Medium hat seine eigenen Textformen; jedes Genre ist unterschiedlich. Werbetexte funktionieren nicht als Pressemitteilungen; lange Erläuterungen nicht als Werbebriefe; PR-Texte umgekehrt nicht für klassische Werbung. So banal das klingt: Beispiele für nicht treffende eingesetzte Formen gibt es mehr als genug. Ebenso aber geht es um Inhalte.

Warum lesen Sie einen Text? Ich nehme an, erstens, weil er Sie anspricht und gut zu lesen ist. Zweitens, weil der Inhalt Ihnen einen Mehrwert bietet. Das eine ist nichts ohne das andere. Der Inhalt kann noch so wichtig, wertvoll und faktenreich sein. Wenn er nicht gleich zu Beginn gut – und das heißt lesbar – geschrieben ist, steigen Sie gar nicht erst ein. Umgekehrt nutzt die perfekte Form nichts ohne inneren Gehalt: Fehlt dieser, steigen Sie schon bald wieder aus, weil Sie keine Zeit für leeres Gewäsch haben.

Warum lesen Sie beispielsweise diesen Text?
… und zwar schon bis zum vierten Absatz? Hoffentlich, weil er lebendig geschrieben ist. Weil Sie sich direkt angesprochen fühlen. Weil Sie sich in den relativ kurzen Sätzen gut zurechtfinden und das Gesagte schnell verarbeiten können. Das ist die formale Seite. Aber darüber hinaus versprechen Sie sich ganz sicher einen konkreten Wert. Sie erhoffen sich Erkenntnisse darüber, wie gut Ihre Texte schon sind. Oder wie Sie sie in Zukunft besser schreiben können. Worauf Sie besonders achten sollten. Oder wie Sie herausfinden, woran Sie einen guten Texter erkennen.

Und warum? Weil Sie als Unternehmer/in mit Ihrer Website erfolgreicher sein wollen, sprich: mehr Geld verdienen oder andere persönliche Ziele erreichen. Sie investieren Zeit in das Lesen und erwarten einen Gewinn. Dafür schenken Sie mir Aufmerksamkeit. Das ist der Deal, und den gehen Sie mit Ihren Lesern genauso ein wie ich mit Ihnen. Egal, ob Sie Produkte verkaufen oder beraten. Wenn jemand einen Katalogtext liest, will er das für sich perfekte Produkt finden. Immer geht es um bestimmte Ziele: mehr Geld einnehmen, Geld sparen, mehr Lebensqualität, Spaß … was immer Sie hier einsetzen möchten.

Wenn Sie am Ende der Lektüre einen konkreten Mehrwert mitnehmen, habe ich Glück gehabt, und Sie sind auch zufrieden. Wir gewinnen beide: Sie wissen mehr und haben etwas, mit dem Sie Ihre Kommunikation verbessern können. Das ist Ihr Gewinn. Aber Sie empfehlen den Text zudem weiter oder behalten ihn anderweitig in positiver Erinnerung. Sie abonnieren den Feed dieser Website. Oder Sie hinterlassen einen Kommentar. Das ist mein Gewinn.

Wäre es Ihr Text, und es handelte sich nicht um ein Blog, sondern beispielsweise um einen Online-Katalog, wäre der Gewinn für Sie ein anderer. Weil das Kommunikationsziel ein anderes wäre: zum Beispiel ein Kauf oder ein Auftrag. Die genaue Art des Gegenwerts wechselt also je nach Genre und Ziel. Die Anforderungen an die Qualität von Text und Inhalt bleiben.

SEO: Wichtig, aber nicht entscheidend
Natürlich sollen Ihre Webtexte suchmaschinenfreundlich sein. Das betrifft aber vor allem Branchen, in denen auch viel über Suchmaschinen läuft. Und selbst da gilt: Es reicht nicht, gefunden zu werden und die User auf Ihre Seite zu locken. Das, was sie auf der Seite vorfinden, entscheidet, ob sie dort verweilen. Und ob Besucher zu Interessenten und Interessenten zu Kunden und/oder Multiplikatoren werden.

Jetzt stellen Sie vor, Sie auf Ihrer Website stünden nur solche Texte, die eine maximale Keyworddichte aufweisen. Und das auch noch, obgleich Ihre Kunden primär über ganz andere Wege zu Ihnen kommen als über Suchmaschinen. Die Interessenten schauen dann einmal auf die Seite. Das war’s dann. Ohnehin straft Google zu viele Keywords ab. Das hat Andrea Reitmeier bereits im vorigen Beitrag zum Thema Suchmaschinenoptimierung beschrieben.

Sie sollten technisch alles mitnehmen, was die Suchmaschinenrelevanz erhöht, etwa indem Sie die Headlines richtig gestalten und auf die Form der URLs achten. Auch das steht im vorigen Beitrag. Natürlich sollten Sie auch die relevanten Suchbegriffe mit verwenden. Aber wenn Sie über Ihr Thema schreiben und wenn Sie das gut und zielgruppengerecht tun, kommen diese ganz von selbst hinein.

Für Menschen schreiben
Das Paradoxon: Sie schreiben für Menschen statt für Suchmaschinen, und gerade das mögen Suchmaschinen offensichtlich besonders gern. Es ist noch niemandem gelungen, die komplizierten Algorithmen von Google zu entschlüsseln, zumal diese ständig wechseln. Aber alle Ergebnisse sprechen dafür, dass gut und organisch geschriebener Content die besten Treffer erzielt. Ganz abgesehen davon, dass Sie eben für Ihre Leser so schreiben, wie es diese besonders interessiert. Damit diese auch wirklich auf Ihrer Seite bleiben und vor allem: so überzeugt sind, dass sie Sie anschließend beauftragen oder genau das tun, was Sie als andere gewünschte Handlung definiert haben.

Text, Medium und Gestaltung sind nicht zu trennen. Das eine muss auf das andere abgestimmt sein, damit es funktioniert. Ein guter Text auf der Startseite – und auf jeder weiteren Seite -leitet den Besucher zielsicher zur nächsten Aktion. Er liefert Orientierung. Er transportiert den zentralen Kundennutzen (oder Lesernutzen; das kommt ganz auf die Art der Website an). Er bietet Möglichkeiten zur Interaktion und zur Auswahl, aber ohne den roten Faden zu verlieren.

Sprechen Sie Zielgruppisch?
Vor allem aber müssen Ihre Webtexte Ihre Bezugsgruppen erreichen. Eine Website für ein Business-Publikum sieht – von berechtigten Ausnahmen abgesehen, auf die wir hier nicht näher eingehen können – anders aus als die eines Lifestyle-Produktes, und zwar optisch und in der Textgestaltung. Auch pauschale Aussagen wie “möglichst wenig Fachchinesisch” funktionieren so gut wie nie. Wollen Sie ein fachlich sehr versiertes Publikum erreichen, ist es gerade die gemeinsame Sprache, die Sie mit Ihrer Bezugsgruppe vereint und andere bewusst ausschließt. Exklusivität kann also auch so aussehen.

Aber selbst das spezialisierteste Nischen-Publikum möchte sich – entgegen anderslautenden Vermutungen – nicht durch Bandwurmsätze mit vielen Hauptwörtern quälen. Die folgenden Merkmale zeichnen gute Texte für Werbung und PR aus:

Gute Texte sind…

motivierend. Sie machen den Leser neugierig und halten ihn im Lesefluss – bis zum Schluss.
nützlich. Der Leser erkennt seinen Nutzen auf den ersten Blick.
überraschend. Sie verzichten auf Floskeln und formulieren frisch und neu.
verbal. Nominal-Konstruktionen wirken geschraubt und bleiben schlecht hängen.
aktiv. Passiv-Sätze wirken ausweichend, Aktiv-Sätze wirken dynamisch.
kurz und prägnant. Sie sagen mit wenigen Worten das Entscheidende.

Daran erkennen Sie einen guten Texter: Er/sie ...

stellt präzise Fragen, etwa nach Textgenre, Verwendungszweck, Zielen, Zielgruppen und Ihrem bisherigen Kommunikationskonzept.
erkundigt sich genau nach Ihrem Unternehmen und allen relevanten Inhalten.
zeigt Ihnen (auf Nachfrage) Texte, anhand derer Sie beurteilen können, ob Ihnen die Schreibe gefällt.
arbeitet nicht für Dumpingpreise.
will Ihnen nichts aufschwatzen.
geht auf Ihre Anliegen und Ihren Kommunikationsstil ein.
lässt Sie ausreden, kommt aber immer wieder auf den Punkt.
ist Ihnen sympathisch und hat Ihr Vertrauen.

Wenn Sie sich nicht auf Anhieb sicher sind, beispielsweise weil Sie noch nicht viel Erfahrung im Vergeben von Textaufträgen haben: Verlangen Sie bitte keine honorarfreien Probearbeiten. Darauf wird sich kaum ein seriöser Texter einlassen. Vereinbaren Sie am besten erst ein kleineres Auftragsvolumen zum Einstieg. So sind beide auf der sicheren Seite.



Nächste Folge:
12. Recht: Was dürfen Sie, was ist gefährlich? (erscheint am Mittwoch, 8. Juni 2011)

Bisher erschienen:
Kostenloser Blog-Workshop “Neue Website”: Stellen Sie vorab Ihre Fragen, bitte!
1. Einleitung: So wird Ihre Website ein Erfolg
2. Strategie: Erst das Ziel, dann die Fahrkarte
3. Vorarbeit: Zeitplan und Entscheidungswege
4. Entscheidung: Website, Blog – oder beides?
5. CMS: Wie kommen Ihre Inhalte ins Netz?
6. Webhosting: Wo wohnt Ihre Homepage?
7. Design: Eine gute Website wie ein gutes Buch
8. Barrierefreiheit: Was bedeutet das?
9. Aufbau: Die Struktur folgt Ihren Zielen
10. SEO: Für Suchmaschinen optimieren
11. Webtexte: Schreiben Sie Zielgruppisch?

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Planen Sie die Website Ihres Unternehmens neu aufzubauen, anders zu gestalten oder textlich zu überarbeiten? Oder wollen Sie Ihre statische Website dynamischer machen und an das Social Web anbinden? Dann ist diese Serie für Sie interessant.
In Form eines Workshops – mit Fachbeiträgen und Checklisten – behandle ich viele verschiedene Aspekte, die für eine gute und funktionale Website essenziell sind. Fachleute aus verschiedenen Spezialgebieten tragen in Gastbeiträgen Insider-Tipps und wertvolles Wissen bei. – Der Workshop ist kostenfrei abrufbar, als offen hier im Blog publizierte Serie. Sie müssen sich nicht anmelden und sind an keine Zeiten gebunden. Bereits Veröffentlichtes bleibt online. Sie können also jederzeit von Anfang an einsteigen. Wenn Sie automatisch von diesen (und anderen) Beiträgen erfahren wollen, können Sie

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may 2011 by matthiasfromm

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