imagefilm   16

Dräger-Unternehmensfilm - YouTube
cinemtatisch umgesetzt, Emotion, kaum Produkte. Man muss Dräger schon kennen, um zu verstehen, was Träger macht.
video  imagefilm 
april 2014 by owanke
Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 15 Videos: Mit Filmen für Ihr Unternehmen werben
Gastbeitrag von Thomas Kreuer
Ein eigenes Video auf der Website: Dieses Medium nutzen immer mehr Unternehmen, beispielsweise um Image zu bilden, Informationen zu liefern und um die Webpräsenz interessanter zu machen. Das gelingt dann, wenn der Film gut gemacht und stimmig platziert ist. Dieser Artikel soll das „Warum?“, das „Was?“ und das „Wie?“ beleuchten.

WARUM? – Zahlen, Fakten, Vorteile
Mittlerweile ist die Technik so weit, dass nahezu jeder Nutzer Webvideos in guter Qualität anschauen kann. Breitbandige Internetzugänge existieren in Deutschland nahezu flächendeckend. Deswegen schauen sich immer mehr Menschen Filme im Web an. Laut einer Analyse der GfK-Fernsehforschung haben im Jahr 2005 haben gerade mal 4,5 Mio. Nutzer Videostreams genutzt, im Jahr 2010 waren es schon 14,7 Mio. Nutzer. Die Abstände, in denen sich die Zahl der aktiven Videonutzer verdoppelt, werden dabei immer kürzer.

Gleichzeitig ist die Technik zur Erstellung von Videos immer einfacher und preiswerter geworden. Vieles spricht also dafür, Videos auch auf Ihrer Internetseite einzusetzen: um Image zu bilden, Informationen zu liefern und um Ihre Webpräsenz interessanter zu machen.





Die Theorie: ein paar „hard facts“

Zahlreiche deutsche und internationale Studien belegen, dass das Einbinden von Videos in Webseiten Sinn macht. So steigt nicht nur die quantitative Nutzung stetig. Aus qualitativer Sicht liegt auch die Akzeptanz von Videos mit werblichen Inhalten deutlich über der Akzeptanz von anderen webbasierten Werbeformen.

Die „Yahoo Rich Media“-Studie zeigt zudem, dass videobasierte Werbemittel, eine sechsmal höhere Aufmerksamkeit erreichen als statische Internetwerbung. Die Erinnerung an die Inhalte von Filmen ist mehr als doppelt so hoch als bei unbewegten Werbemitteln. Eine internationale Studie von Eyeblaster Research zeigt, dass die Verweildauer auf Internetseiten mit Video um 100% höher ist, als auf Seiten ohne Video.  Imagewerte wie Markenbekannheit, Marken-Favorisierung oder Kaufabsicht erhöhen sich durch die Verwendung von Web-Video je nach Studie um 25-50%.

Dasselbe gilt für „harte“ Verkaufszahlen bei Onlineshops. Auch hier liegen Werte für Conversion-Rate (Zahl derjenigen, die nach dem Webseiten Besuch auch kaufen) und Umsatzzahlen um bis zu 50% über den Werten von Seiten, die keine Videos eingebunden haben.  Videos auf Internetseiten einzubinden verspricht einen erstklassigen „Return on Investment“. Kein Wunder also, dass laut Studien von „Marketing Sherpa“ fast alle grossen Markenartikler Webvideo als eine Top-Priorität für 2011 sehen, noch vor SEO, social media und anderen Online-Aktivitäten.

Die Praxis: einige „soft facts“

Die Gründe, warum Videos ein so erfolgreiches Tool im Internet-Marketing darstellen, sind vielfältig. Video ist ein multisensorisches Medium. Bild und Ton, unterstützt durch Musik und einen guten Schnitt, lassen das Betrachten eines Films dem realen Erleben näher kommen, als es reine Texte, Bilder oder Grafiken vermitteln könnten. Für Online-Shops kann das besonders wichtig sein, weil das Medium ein quasi haptisches Erleben eines Produktes ermöglicht.  Ein Film transportiert neben der rationalen Komponente, den reinen Fakten, immer auch eine emotionale Komponente. Dafür sorgen nicht nur die oben beschriebene Musik oder stimmungsvolle Bilder sondern z. B. auch der „Blickkontakt“ zu einem Präsenter, der Vertrauen schafft. Diese emotionale Komponente ist für eine positive Meinung zu einem Produkt und/oder Unternehmen im Zweifel wichtiger als ein rein rationaler Produktnutzen.

Ein Film schafft Nähe und Vertrauen, weil der Nutzer sich besser und ausführlicher informiert fühlt. Ein Unternehmen, das sich selbst mit einem Film darstellt, hat nichts zu verstecken. Der Kunde fühlt sich ernst genommen, da man sich offensichtlich um ihn bemüht.  Nicht ganz unwichtig ist auch der Bequemlichkeitsfaktor. Während es immer einer gewissen Anstrengung bedarf, Texte zu lesen, kann der Nutzer sich bei einem Film bequem zurücklehnen und berieseln lassen.



WAS? – Formen und Plattformen

Webvideos auf der unternehmenseigenen Website

a. Unternehmensfilm: Ein Unternehmensfilm, auch Corporate- oder Imagefilm genannt, stellt ein Unternehmen vor. Welches zentrale Versprechen macht das Unternehmen? Wer sind die Gründer, was treibt sie an, was machen sie besser als die anderen und warum ist der potenzielle Kunde hier besser aufgehoben als bei anderen Unternehmen? Wie hat das Unternehmen sich bisher entwickelt, was plant es für die Zukunft, welche Leitbilder verfolgt es?

b. Produktfilm: Produktfilme können als Produktimagefilme eine „kleine“ Version des Unternehmensfilms sein, indem sie neben dem reinen Produktnutzen auch Werte und Ansprüche vermitteln. Als reine Produktfilme dienen sie der detaillierten Beschreibung von Produkten. Wie löst das Produkt (oder auch die Dienstleistung) ein Problem? Warum macht es das besser als Wettbewerber?  Welchen Nutzen stiftet es? Dabei hängt  es von Produktkategorie, Zielgruppe und Zielsetzung ab, ob diese Filme einen eher rationalen oder auch einen emotionalen Nutzen vermitteln (z. B. das Gefühl, mit dem Produkt einen bestimmten Status zu erreichen).

c. Instructional Video: Instructional Videos sind in ihrer einfachen Form eine Art verfilmte Bedienungsanleitung in dem sie Aufbauhilfe o. ä. bieten. Instructional Videos sind eine „After Sales“-Maßnahme, die die Kundenzufriedenheit erhöhen und gleichzeitig die Anzahl von Anrufen und Nachfragen im Service verringern. In einer aufwendigeren Form können sie Produktfilme ergänzen oder ersetzen, indem sie das Produkt nicht nur vorstellen sondern auch seine Anwendung zeigen.  Darüber hinaus haben Instructional Videos immer auch einen Imagefaktor, denn die Tatsache, dass ein Unternehmen seine Produkte sehr detailliert vorstellt, wirkt sich positiv auf die Glaubwürdigkeit aus.

d. Event-Film: Ein Event-Film stellt in reportageähnlicher Form Kunden-, Produkt- oder Unternehmensevents dar und können so Produkt- oder Unternehmensfilme ergänzen. Im Einzelfall, etwa aus Budget-Gründen, können sie sie sogar ersetzen. Denn Events sind ja in der Regel so geplant, dass Unternehmen oder Produkte im besten Licht dastehen. Eine gute Event-Reportage nutzt dies und kann durchaus imagebildend sein.

e. Interaktiver Film: Interaktive Filme sind eine Sonderform, weil sie nicht nur einen Film, sondern auch eine spezielle Programmierung der Website voraussetzen. Eingesetzt werden interaktive Filme oft bei Gewinnspielen, wo der Nutzer Inhalte oder den weiteren Fortgang des Films durch seine Entscheidungen beeinflussen kann. Sie sind in der Herstellung relativ aufwendig. Denn für jede mögliche Entscheidung müssen immer verschiedene Alternativen produziert werden. Auf der andern Seite involvieren interaktive Filme den Kunden aber besonders stark. Denn um sich zu beteiligen, muss er sich besonders intensiv mit dem Produkt, dem Unternehmen oder der Dienstleistung beschäftigen.

Webvideos auf externen Seiten

a.  Klassischer Werbefilm: Immer häufiger werden Image-, Produkt- und andere Arten von Werbefilmen nicht nur auf firmeneigenen Internetseiten eingesetzt. Auch Online-Portale, Branchenverzeichnisse, Kleinanzeigen- oder Rubrikenmärkten bieten die Möglichkeit, Filme als Werbemittel einzubinden. Mehr als die Hälfte der entsprechenden Online-Plattformen bieten dies bereits neben traditionellen, statischen Formaten an.  In der Regel muss hierzu eine kurze Version eines vorhandenen Unternehmens- oder Produktfilms erstellt werden, weil Online-Vermarkter nach Dauer der eingebundenen Filme abrechnen. Alternativ wird eigens ein 30- bis 60-sekündiger Film produziert, ein Werbespot.  Ein Werbespot schafft es, innerhalb der kurzen vorgegebenen Zeit ein zentrales, wettbewerbs-differenzierendes Versprechen zu machen und dieses zu belegen. Die Gefahr besteht darin, die kurze Zeit durch zu viele Informationen zu überfrachten. Erfolgreiche Spots konzentrieren sich auf eine Kernaussage und kommunizieren diese zielgruppengerecht sachlich, humorvoll oder auch dramatisch.  Die Produktion eines Werbespots muss dabei nicht notwendigerweise hohe Budgets erfordern. Eine einfache aber einprägsame Idee kann auch ohne hollywoodmäßigen Aufwand professionell umgesetzt werden und einen Werbspot zu einer sinnvollen Investition auch für kleine und mittelständische Unternehmen werden lassen.

b.  Viralspot: Eine Sonderform des klassischen Werbespots sind so genannte Viralspots. Diese werden nicht kostenpflichtig auf entsprechenden Internetplattformen geschaltet, sondern setzten auf die Mithilfe des Betrachters. Dieser soll den Film an seine Freunde und Bekannte weiterleiten, so dass der Film sich wie von selbst („viral“) verbreitet. Damit dies gelingt, muss er eine Reihe an Kriterien erfüllen, auf die hier nicht im Detail eingegangen werden soll, da dieses Thema ganze Bücher füllen kann. Wichtig ist, dass er dem Betrachter so gut gefällt, dass er ihn weiterleitet. Erfolgreiche Viralspots setzen darum auf Humor, Schadenfreude o. ä.. Sie verzichten zugunsten einer möglichst schnellen und weiten Verbreitung auf all zu werbliche Inhalte und kommen so oft sogar ohne Logos aus. Der Vorteil dieser Art von Webfilmen ist, dass sie vor allem von einer guten Idee leben und darum oft sehr preiswert produziert werden können.

WIE? – Konzeption, Briefing, Umsetzung
Die Konzeption

Bevor ein Konzept für ein Webvideo erstellt wird, sollten Sie sich fragen, ob Sie dieses selber machen wollen, oder sich professionelle Hilfe holen. Natürlich stellt die professionelle Hilfe einen zusätzlichen Kostenfaktor dar, aber sie ist eben auch professionell.  Ein Webvideo ist immer Werbung. Und Werbung kommt von „bewerben“. Sie bewerben sich um Kunden. Und zu einem Vorstellungsgespräch gehen Sie auch in Ihrem besten Anzug und nicht in etwas Selbstgenähtem. Es sei denn, Sie könnten wirklich gut nähen …

Darum sollten die Entwicklung und Erstellung eines Webvideo … [more]
Blog-Workshop  Blogs  Film  imagefilm  Kerstin_Hoffmann  Kommunikation  Kunden  Kundennutzen  PR  PR-Doktor  Public_Relations  Social_Media  thirtyseconds  Werbung  from google
june 2011 by matthiasfromm
Online-Workshop ‘Neue Website’, Folge 15 Videos: Mit Filmen für Ihr Unternehmen werben
Gastbeitrag von Thomas Kreuer
Ein eigenes Video auf der Website: Dieses Medium nutzen immer mehr Unternehmen, beispielsweise um Image zu bilden, Informationen zu liefern und um die Webpräsenz interessanter zu machen. Das gelingt dann, wenn der Film gut gemacht und stimmig platziert ist. Dieser Artikel soll das „Warum?“, das „Was?“ und das „Wie?“ beleuchten.

WARUM? – Zahlen, Fakten, Vorteile
Mittlerweile ist die Technik so weit, dass nahezu jeder Nutzer Webvideos in guter Qualität anschauen kann. Breitbandige Internetzugänge existieren in Deutschland nahezu flächendeckend. Deswegen schauen sich immer mehr Menschen Filme im Web an. Laut einer Analyse der GfK-Fernsehforschung haben im Jahr 2005 haben gerade mal 4,5 Mio. Nutzer Videostreams genutzt, im Jahr 2010 waren es schon 14,7 Mio. Nutzer. Die Abstände, in denen sich die Zahl der aktiven Videonutzer verdoppelt, werden dabei immer kürzer.

Gleichzeitig ist die Technik zur Erstellung von Videos immer einfacher und preiswerter geworden. Vieles spricht also dafür, Videos auch auf Ihrer Internetseite einzusetzen: um Image zu bilden, Informationen zu liefern und um Ihre Webpräsenz interessanter zu machen.





Die Theorie: ein paar „hard facts“

Zahlreiche deutsche und internationale Studien belegen, dass das Einbinden von Videos in Webseiten Sinn macht. So steigt nicht nur die quantitative Nutzung stetig. Aus qualitativer Sicht liegt auch die Akzeptanz von Videos mit werblichen Inhalten deutlich über der Akzeptanz von anderen webbasierten Werbeformen.

Die „Yahoo Rich Media“-Studie zeigt zudem, dass videobasierte Werbemittel, eine sechsmal höhere Aufmerksamkeit erreichen als statische Internetwerbung. Die Erinnerung an die Inhalte von Filmen ist mehr als doppelt so hoch als bei unbewegten Werbemitteln. Eine internationale Studie von Eyeblaster Research zeigt, dass die Verweildauer auf Internetseiten mit Video um 100% höher ist, als auf Seiten ohne Video.  Imagewerte wie Markenbekannheit, Marken-Favorisierung oder Kaufabsicht erhöhen sich durch die Verwendung von Web-Video je nach Studie um 25-50%.

Dasselbe gilt für „harte“ Verkaufszahlen bei Onlineshops. Auch hier liegen Werte für Conversion-Rate (Zahl derjenigen, die nach dem Webseiten Besuch auch kaufen) und Umsatzzahlen um bis zu 50% über den Werten von Seiten, die keine Videos eingebunden haben.  Videos auf Internetseiten einzubinden verspricht einen erstklassigen „Return on Investment“. Kein Wunder also, dass laut Studien von „Marketing Sherpa“ fast alle grossen Markenartikler Webvideo als eine Top-Priorität für 2011 sehen, noch vor SEO, social media und anderen Online-Aktivitäten.

Die Praxis: einige „soft facts“

Die Gründe, warum Videos ein so erfolgreiches Tool im Internet-Marketing darstellen, sind vielfältig. Video ist ein multisensorisches Medium. Bild und Ton, unterstützt durch Musik und einen guten Schnitt, lassen das Betrachten eines Films dem realen Erleben näher kommen, als es reine Texte, Bilder oder Grafiken vermitteln könnten. Für Online-Shops kann das besonders wichtig sein, weil das Medium ein quasi haptisches Erleben eines Produktes ermöglicht.  Ein Film transportiert neben der rationalen Komponente, den reinen Fakten, immer auch eine emotionale Komponente. Dafür sorgen nicht nur die oben beschriebene Musik oder stimmungsvolle Bilder sondern z. B. auch der „Blickkontakt“ zu einem Präsenter, der Vertrauen schafft. Diese emotionale Komponente ist für eine positive Meinung zu einem Produkt und/oder Unternehmen im Zweifel wichtiger als ein rein rationaler Produktnutzen.

Ein Film schafft Nähe und Vertrauen, weil der Nutzer sich besser und ausführlicher informiert fühlt. Ein Unternehmen, das sich selbst mit einem Film darstellt, hat nichts zu verstecken. Der Kunde fühlt sich ernst genommen, da man sich offensichtlich um ihn bemüht.  Nicht ganz unwichtig ist auch der Bequemlichkeitsfaktor. Während es immer einer gewissen Anstrengung bedarf, Texte zu lesen, kann der Nutzer sich bei einem Film bequem zurücklehnen und berieseln lassen.



WAS? – Formen und Plattformen

Webvideos auf der unternehmenseigenen Website

a. Unternehmensfilm: Ein Unternehmensfilm, auch Corporate- oder Imagefilm genannt, stellt ein Unternehmen vor. Welches zentrale Versprechen macht das Unternehmen? Wer sind die Gründer, was treibt sie an, was machen sie besser als die anderen und warum ist der potenzielle Kunde hier besser aufgehoben als bei anderen Unternehmen? Wie hat das Unternehmen sich bisher entwickelt, was plant es für die Zukunft, welche Leitbilder verfolgt es?

b. Produktfilm: Produktfilme können als Produktimagefilme eine „kleine“ Version des Unternehmensfilms sein, indem sie neben dem reinen Produktnutzen auch Werte und Ansprüche vermitteln. Als reine Produktfilme dienen sie der detaillierten Beschreibung von Produkten. Wie löst das Produkt (oder auch die Dienstleistung) ein Problem? Warum macht es das besser als Wettbewerber?  Welchen Nutzen stiftet es? Dabei hängt  es von Produktkategorie, Zielgruppe und Zielsetzung ab, ob diese Filme einen eher rationalen oder auch einen emotionalen Nutzen vermitteln (z. B. das Gefühl, mit dem Produkt einen bestimmten Status zu erreichen).

c. Instructional Video: Instructional Videos sind in ihrer einfachen Form eine Art verfilmte Bedienungsanleitung in dem sie Aufbauhilfe o. ä. bieten. Instructional Videos sind eine „After Sales“-Maßnahme, die die Kundenzufriedenheit erhöhen und gleichzeitig die Anzahl von Anrufen und Nachfragen im Service verringern. In einer aufwendigeren Form können sie Produktfilme ergänzen oder ersetzen, indem sie das Produkt nicht nur vorstellen sondern auch seine Anwendung zeigen.  Darüber hinaus haben Instructional Videos immer auch einen Imagefaktor, denn die Tatsache, dass ein Unternehmen seine Produkte sehr detailliert vorstellt, wirkt sich positiv auf die Glaubwürdigkeit aus.

d. Event-Film: Ein Event-Film stellt in reportageähnlicher Form Kunden-, Produkt- oder Unternehmensevents dar und können so Produkt- oder Unternehmensfilme ergänzen. Im Einzelfall, etwa aus Budget-Gründen, können sie sie sogar ersetzen. Denn Events sind ja in der Regel so geplant, dass Unternehmen oder Produkte im besten Licht dastehen. Eine gute Event-Reportage nutzt dies und kann durchaus imagebildend sein.

e. Interaktiver Film: Interaktive Filme sind eine Sonderform, weil sie nicht nur einen Film, sondern auch eine spezielle Programmierung der Website voraussetzen. Eingesetzt werden interaktive Filme oft bei Gewinnspielen, wo der Nutzer Inhalte oder den weiteren Fortgang des Films durch seine Entscheidungen beeinflussen kann. Sie sind in der Herstellung relativ aufwendig. Denn für jede mögliche Entscheidung müssen immer verschiedene Alternativen produziert werden. Auf der andern Seite involvieren interaktive Filme den Kunden aber besonders stark. Denn um sich zu beteiligen, muss er sich besonders intensiv mit dem Produkt, dem Unternehmen oder der Dienstleistung beschäftigen.

Webvideos auf externen Seiten

a.  Klassischer Werbefilm: Immer häufiger werden Image-, Produkt- und andere Arten von Werbefilmen nicht nur auf firmeneigenen Internetseiten eingesetzt. Auch Online-Portale, Branchenverzeichnisse, Kleinanzeigen- oder Rubrikenmärkten bieten die Möglichkeit, Filme als Werbemittel einzubinden. Mehr als die Hälfte der entsprechenden Online-Plattformen bieten dies bereits neben traditionellen, statischen Formaten an.  In der Regel muss hierzu eine kurze Version eines vorhandenen Unternehmens- oder Produktfilms erstellt werden, weil Online-Vermarkter nach Dauer der eingebundenen Filme abrechnen. Alternativ wird eigens ein 30- bis 60-sekündiger Film produziert, ein Werbespot.  Ein Werbespot schafft es, innerhalb der kurzen vorgegebenen Zeit ein zentrales, wettbewerbs-differenzierendes Versprechen zu machen und dieses zu belegen. Die Gefahr besteht darin, die kurze Zeit durch zu viele Informationen zu überfrachten. Erfolgreiche Spots konzentrieren sich auf eine Kernaussage und kommunizieren diese zielgruppengerecht sachlich, humorvoll oder auch dramatisch.  Die Produktion eines Werbespots muss dabei nicht notwendigerweise hohe Budgets erfordern. Eine einfache aber einprägsame Idee kann auch ohne hollywoodmäßigen Aufwand professionell umgesetzt werden und einen Werbspot zu einer sinnvollen Investition auch für kleine und mittelständische Unternehmen werden lassen.

b.  Viralspot: Eine Sonderform des klassischen Werbespots sind so genannte Viralspots. Diese werden nicht kostenpflichtig auf entsprechenden Internetplattformen geschaltet, sondern setzten auf die Mithilfe des Betrachters. Dieser soll den Film an seine Freunde und Bekannte weiterleiten, so dass der Film sich wie von selbst („viral“) verbreitet. Damit dies gelingt, muss er eine Reihe an Kriterien erfüllen, auf die hier nicht im Detail eingegangen werden soll, da dieses Thema ganze Bücher füllen kann. Wichtig ist, dass er dem Betrachter so gut gefällt, dass er ihn weiterleitet. Erfolgreiche Viralspots setzen darum auf Humor, Schadenfreude o. ä.. Sie verzichten zugunsten einer möglichst schnellen und weiten Verbreitung auf all zu werbliche Inhalte und kommen so oft sogar ohne Logos aus. Der Vorteil dieser Art von Webfilmen ist, dass sie vor allem von einer guten Idee leben und darum oft sehr preiswert produziert werden können.

WIE? – Konzeption, Briefing, Umsetzung
Die Konzeption

Bevor ein Konzept für ein Webvideo erstellt wird, sollten Sie sich fragen, ob Sie dieses selber machen wollen, oder sich professionelle Hilfe holen. Natürlich stellt die professionelle Hilfe einen zusätzlichen Kostenfaktor dar, aber sie ist eben auch professionell.  Ein Webvideo ist immer Werbung. Und Werbung kommt von „bewerben“. Sie bewerben sich um Kunden. Und zu einem Vorstellungsgespräch gehen Sie auch in Ihrem besten Anzug und nicht in etwas Selbstgenähtem. Es sei denn, Sie könnten wirklich gut nähen …

Darum sollten die Entwicklung und Erstellung eines Webvideo … [more]
Blog-Workshop  Blogs  Film  imagefilm  Kerstin_Hoffmann  Kommunikation  Kunden  Kundennutzen  PR  PR-Doktor  Public_Relations  Social_Media  thirtyseconds  Werbung  from google
june 2011 by matthiasfromm

related tags

airflow  arbeitgeber  beach  blog-workshop  blogs  car  corporate_film  deck  downhill  film  forjh.com  green  kerstin_hoffmann  kommunikation  kunden  kundennutzen  longboard  mannheim  marketing  old  pr-doktor  pr  produktion  public_relations  quatsch  sea  shape  social_media  straubing  summer  surboard  surf  surfboard  thirtyseconds  video  vinatge  vintage  wefi  werbung  wood 

Copy this bookmark:



description:


tags: