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Polen verlangt von Großbritannien mehr Schutz für Landsleute - SPIEGEL ONLINE
er Sprecher des polnischen Außenministeriums, Rafal Sobczak, kündigte in polnischen Medien eine "Dringlichkeitsreise" dreier Minister an. Demnach sollen Außenminister Witold Waszczykowski, Justizminister Zbigniew Ziobro und Innenminister Mariusz Blaszczak in die britische Hauptstadt reisen. Ein Termin stehe noch nicht fest. Aus Regierungskreisen verlautete, die Reise solle bereits am Montagnachmittag stattfinden.

Die Minister wollten von den Briten eine Erklärung darüber, "dass für die Sicherheit polnischer Staatsbürger garantiert wird", sagte Sobczak. Mit Blick auf den geplanten EU-Austritt Großbritanniens wollten sie auch darauf hinweisen, dies dürfe nicht bedeuten, "dass die legal im Vereinigten Königreich arbeitenden Polen leiden werden".

Zuvor hatte Außenminister Waszczykowski Großbritannien aufgerufen, gegen Fremdenhass im Land vorzugehen. Polen setze darauf, dass die britische Regierung und die Sicherheitskräfte jeden fremdenfeindlichen Akt unterbänden, sagte der Außenminister am Samstag nach einem Treffen mit dem britischen Außenminister Boris Johnson in Warschau. "Wir sind uns einig, dass es absolut gar keinen Platz für Fremdenhass in unserer Gesellschaft gibt", sagte Johnson.
Spiegel_online  Niemcy  niemiecki  Brexit_Polska 
september 2016 by D.ok
The Brief from Brussels: Sorge über Angriffe gegen Polen in Großbritannien
Nach einem tödlichen Angriff auf einen Polen reisten sowohl der polnische Außenminister als auch der Innenminister zu Beginn der Woche nach London.

Die Übergriffe nahmen nach dem Votum der Briten für den Austritt ihres Landes aus der EU zu. In Großbritannien leben rund 800.000 Polen. Sie sind nach den Indern die zweitgrößte Migrantengruppe. Vor der Abstimmung im vergangenen Juni machten einige britische Medien Stimmung gegen die Einwanderer. George Byczynski, der sich für die Integration seiner Landsleute einsetzt, ist der Ansicht, dass die Erziehung und die Schulen in Großbritannien für die Übergriffe mitverantwortlich sind. Mehr dazu in unserer Rubrik The Brief from Brussels.
Euronews  Belgien  niemiecki  Brexit_Polska 
september 2016 by D.ok
Sicherheit für Polen nach "Brexit" in Gefahr - news.ORF.at
owohl in Großbritannien als auch in Polen ist nach dem gewaltsamen Tod eines polnischen Fabrikarbeiters in England eine Debatte über die Sicherheit von im Vereinigten Königreich lebenden Polen entbrannt. Das gipfelte in einem „Dringlichkeitsbesuch“ einer vom polnischen Außenminister Witold Waszczykowski angeführten Delegation in London.

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Nach dem Tod des Polen in der Arbeiterstadt Harlow haben Waszczykowski und Innenminister Mariusz Blaszczak bei einem Besuch in London einen besseren Schutz ihrer Landsleute gefordert. „Polnische Immigranten haben sich sehr gut in die britische Gesellschaft integriert, sie verdienen Respekt“, sagte Polens Außenminister Waszczykowski am Montagabend nach einem Gespräch mit seinem britischen Amtskollegen Boris Johnson.

Großbritannien profitiert von „EU-Migranten“
Die Minister aus Warschau äußerten sich besorgt über zunehmende Übergriffe gegen Polen seit dem „Brexit“-Referendum im Juni. Über Jahrzehnte hätten Polen in Großbritannien ohne Probleme gelebt, „aber nach der Referendumskampagne fingen die Zwischenfälle an“, sagte Waszczykowski. Polen in Großbritannien „verdienen es, beschützt zu werden“. Daran hätten sie ihre britischen
ORF  Austria  niemiecki  Brexit_Polska 
september 2016 by D.ok
Brexit-Folgen: Russen und Franzosen sehen’s optimistisch – Polen nicht
Mehr als die Hälfte der russischen Bürger schätzen die Entscheidung Großbritanniens, die EU zu verlassen, als positiv ein, wie The Financial Times unter Berufung auf eine Umfrage des Forschungsinstituts Ipsos Mori berichtet.


© FOTO: PIXABAY
Brüssel will Brexit bis Sommer 2019 vollenden
Demnach stehen 54 Prozent der befragten Russen dem Brexit aufgeschlossen gegenüber. Gleichzeitig jedoch räumen 51 Prozent ein, dass ein EU-Austritt die britische Wirtschaft auch negativ beeinflussen könnte.
Die meisten Optimisten gibt es laut der Umfrage in Frankreich, hier sehen lediglich 35 Prozent der Befragten negative Brexit-Folgen für London.

In Polen dagegen seien die Menschen dem Brexit gegenüber pessimistischer eingestellt. So sind 58 Prozent der Befragten der Meinung, der Brexit werde sich negativ auf die Wirtschaft auswirken. Etwa 35 Prozent der Befragten in Polen sind der Ansicht, die EU solle Großbritannien günstigere Bedingungen für einen Verbleib in der EU anbieten. Höher ist dieser Wert nur in Großbritannien selbst: Hier erwarten etwa 56 Prozent der Befragten ein Einlenken seitens der EU. In Frankreich und Russland teilten jeweils 19 Prozent diese Meinung.
Sputniknews  Rosja  niemiecki  Brexit_Polska 
august 2016 by D.ok
Polen: May: Bereits in Großbritannien lebende Polen haben dort auch eine Zukunft | ZEIT ONLINE
Warschau (AFP) Die britische Premierministerin Theresa May hat der polnischen Regierung versichert, dass hunderttausende in Großbritannien lebende Polen dort auch nach einem EU-Austritt eine Zukunft haben. "Ich will deutlich machen, dass die in Großbritannien lebenden Polen weiter willkommen sind und wir ihren Beitrag zu unserem Land schätzen", sagte May am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ihrer polnischen Kollegin Beata Szydlo in Warschau.
Die_Zeit  Niemcy  niemiecki  Brexit_Polska 
july 2016 by D.ok
Grossbritannien - Polen: May und Szydlo wollen trotz Brexit-Votums enger zusammenarbeiten - Blick
bleiben.
Die Regierungschefinnen betonten beim Antrittsbesuch von May die engen wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder. «Letztes Jahr war Polen Grossbritanniens zweitgrösster Handelspartner», sagte May.
Die mehr als 850'000 in England lebenden Polen seien weiterhin willkommen, sagte die britische Premierministerin. «Wir schätzen ihren Beitrag zur Entwicklung unseres Landes und verurteilen Angriffe gegen polnische Gemeinschaften nach dem Referendum.»
In Bezug auf ihre Rechte nach dem Brexit betonte May das Prinzip der Gegenseitigkeit. Die Einwanderer dürften bleiben, wenn die Rechte von im EU-Ausland lebenden Briten gewahrt würden.
Dies hatte sie zuvor schon in Bratislava gesagt, wo sie mit dem slowakischen Regierungschef Robert Fico über den Brexit sprach. Die Slowakei hat derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne.
Fico rief dazu auf, die Zeit bis zur Aktivierung der Austrittsklausel des Artikels 50 der EU-Verträge zu nutzen: Die verbleibenden 27 EU-Länder müssten in dieser Zeit eine Antwort darauf finden, welche Vision sie ihren Bürgern bieten könnten.
Andernfalls drohe eine weitere «Fragmentierung und Destabilisierung» der politischen Systeme Europas. Auch Grossbritannien soll einen Plan entwickeln, welche Art von Beziehung es mit den EU-Ländern haben will.
Blick  Szwajcaria  niemiecki  Brexit_Polska 
july 2016 by D.ok
Entscheidung über Zukunft der Polen in Großbritannien « WirtschaftsBlatt.at
London/Warschau. Die neue britische Premierministerin Theresa May und ihre polnische Amtskollegin Beata Szydlo thematisierten auch die Rechte der in Großbritannien lebenden Polen nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, wie Szydlos Regierungskanzlei nach dem Gespräch am Dienstagabend mitteilte.
Es sei wichtig, dass London die Personenfreizügigkeit wahre und die Interessen der polnischen Bürger schütze, betonte Szydlo.
Mehr als eine halbe Million Polen leben in England. Viele kamen nach dem Beitritt ihres Landes zur EU im Jahr 2004. Großbritannien war unter den ersten Ländern, die ihren Arbeitsmarkt für Neuankömmlinge aus Mittel-Osteuropa öffneten.
Wirschaftsblatt  Austria  niemiecki  Brexit_Polska 
july 2016 by D.ok
Junge Polen zur EU-Krise: „Der Brexit ist schlecht für uns“
Viele Junge wählen nicht mehr
„Der Brexit ist schlecht für uns“, sagt Piotrek, während er mit routinierten Handgriffen Gläser blank wischt. Das gelte nicht nur für Großbritannien, sondern auch für Polen. Einen Augenblick lang verschwindet das Verbindliche in Piotreks Mimik, seine Stimme klingt auf einmal hart. „Wir haben eine beschissene Regierung.“ Das sähen auch seine Freunde so.

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Mit einem Referendum, das den Austritt Polens aus der EU fordert, rechnet Piotrek zwar nicht. Auch wenn die integrationskritische, nationalistische PiS-Regierung gerade mit Großbritannien seinen wichtigsten Partner in der Union verliert. Aber er beobachte mit Sorge ähnliche Teilnahmslosigkeit unter Angehörigen seiner Generation, wie sie bei Gleichaltrigen in Großbritannien aufgetreten sei. Dort hatte nur jeder Dritte der unter 45-jährigen über den Brexit abgestimmt. „Ich kenne auch hier viele, die nicht mehr wählen gehen. Sie denken, dass ihre eigene Stimme ohnehin nicht zählt.“

Mit seiner offenen, EU-freundlichen Haltung ist Piotrek nicht allein. Unter jungen, gut ausgebildeten Polen in der Warschauer Altstadt scheint die Haltung so mehrheitsfähig zu sein wie in der Londoner City. Aber was heißt das schon?
Frankfurter_Allgemeine  Niemcy  niemiecki  Brexit_Polska 
july 2016 by D.ok
Brexit-Folgen: Polen kann von eigenen Gastarbeitern überschwemmt werden
Wie zuvor der Chefanalyst Christopher Hartwell von der führenden polnischen Denkfabrik Case in örtlichen Medien äußerte, wird der EU-Haushalt nach dem Brexit bis 2020 überarbeitet werden. Das hänge unter anderem auch damit zusammen, dass Großbritannien einer der Nettozahler der EU sei. Wenn die Briten aus der EU austreten, fehlt der Union das Geld.
Infolge dieser Überarbeitung sollten Polen demnächst auch weniger Zuschüsse aus dem EU-Haushalt gewährt werden, obwohl das Land planmäßig einer der größten Begünstigten des EU-Kohärenzgebots unter allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft sein müsste.

Das polnische Blatt „Dziennik Gazeta Prawna“ behauptet des Weiteren, dass der polnische Beitrag zum EU-Haushalt auf 500 Millionen Euro erhöht werde. Somit sei mit schwerwiegenden Folgen für die polnische Wirtschaft zu rechnen.

EU-Flagge
© AP PHOTO/ VIRGINIA MAYO
Sonneborn: „Nach Brexit noch einige Länder aus der EU werfen“
Zudem stehe die Hälfte der polnischen Gastarbeiter im Falle eines Brexits vor der Abschiebung. Dabei würden diese Polen rund 1,2 Milliarden Dollar jährlich in den Haushalt ihrer Heimat überweisen.

„Es steht auch eine mögliche Rückkehr polnischer Gastarbeiter in die Heimat bevor: Dies wird der polnischen Regierung nach dem Referendum in Großbritannien eine Menge Kopfschmerzen bereiten. In Großbritannien sind das mehr als eine Million Menschen (offiziellen Angaben zufolge sind es 750. 000 Menschen, Anm. d. Red)“, berichtet Tomasz Jankowski, Experte des Europäischen Zentrums für geopolitische Analyse.
Sputniknews  Rosja  niemiecki  Brexit_Polska 
june 2016 by D.ok

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