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Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt | Bitkom e.V.
Studie Ende 2018
umfassendes Bild über die betriebliche Weiterbildung in Deutschland im Kontext der Digitalisierung

Die Bedeutung von Digitalkompetenzen, also der sichere Umgang mit digitalen Geräten wie
Computern oder Smartphones sowie digitalen Anwendungen wie Software oder Apps, nimmt
nach Einschätzung der Unternehmen zu: Während vor zwei Jahren nur 4 Prozent Digital-
kompetenz als die wichtigste Fähigkeit von Mitarbeitern eingestuft haben, ist es im Jahr 2018
fast jedes fünfte Unternehmen (18 Prozent). Diese Einschätzung variiert stark mit der Unter-
nehmensgröße: Je größer das Unternehmen, desto höher die Bedeutung digitaler Kompetenzen.
Mehr als ein Drittel der Großunternehmen in Deutschland (35 Prozent) hält Digitalkompetenz
für die wichtigste Fähigkeit ihrer Mitarbeiter und schätzt diese damit bedeutender ein als
fachliche oder soziale Kompetenzen. Dass Digitalkompetenz mindestens genauso wichtig ist
wie fachliche oder soziale Kompetenzen, geben nahezu alle Unternehmen an.

41% sind bereit, Zeit&Kosten zu übernehmen!! (vs. 13% 2016)
25% nur Kosten (vs. 32% 2016)
= 66% ZAHLEN (vs. 45% 2016)

Sechs von zehn Unternehmen (63 Prozent) bieten Weiterbildungen an, damit ihre Mitarbeiter
digitale Kompetenzen erlangen oder vertiefen können. Bei fast der Hälfte der Befragten erfolgt
dies im Rahmen spezieller Schulungen und bei einem Drittel werden digitale Kompetenzen in
Kombination mit anderen Weiterbildungen vermittelt. Spezielle Weiterbildungen zur Schulung
digitaler Kompetenzen bieten vor allem Großunternehmen ab 500 Mitarbeiter an (70 Prozent). 43% bis 100, 54% bis 500

Jeweils ein Viertel der Befragten gibt an,
dass sie die Qualität der Schulungsangebote nicht beurteilen können (27 Prozent) oder dass
ihnen der Überblick über die vorhandenen Angebote fehlt (23 Prozent). Bei anderen spielen
organisatorische und finanzielle Gründe eine Rolle. 26 Prozent der Unternehmen sagen, dass sie
nicht auf die Arbeitskraft ihrer Mitarbeiter verzichten können und 24 Prozent geben an, die
Schulungen seien zu teuer. Immerhin jeder fünfte Befragte (21 Prozent) sagt, dass es keine
Hindernisse für eine intensivere Weiterbildung rund um digitale Kompetenzen gibt.

E-Learning ist ein Thema, dem die Unternehmen grundsätzlich aufgeschlossen gegenüberstehen.
Acht von zehn Unternehmen (79 Prozent) geben an, dass dies der Fall sei. Nur 16 Prozent stehen
dem Thema digitales Lernen eher kritisch gegenüber, keines der Unternehmen äußerst sich
jedoch sehr ablehnend.
Für sieben von zehn Unternehmen (71 Prozent) ist E-Learning bereits ein Thema: Etwa ein Drittel
(32 Prozent) nutzt konkret digitale Lernangebote für die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.
16 Prozent nutzen bisher noch keine E-Learning Methoden, befinden sich aber konkret in der
Planung, diese einzuführen, und 23 Prozent der Unternehmen diskutieren den Einsatz. Aber:
Für ein Viertel der Unternehmen (24 Prozent) spielt das Thema digitales Lernen bisher noch gar keine Rolle.

Fast die Hälfte der Unternehmen (49 Prozent), die sich mit dem Thema E-Learning beschäftigt,
übernimmt die Kosten für digitale Lernangebote und stellt ihren Mitarbeitern auch die dafür
notwendige Zeit zur Verfügung. Jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) ist bereit, ausschließlich
die Kosten zu tragen und 8 Prozent stellt nur die Zeit zur Verfügung. 19 Prozent der Unternehmen
wollen weder Geld noch Zeit investieren
bitkom  lernos:kompetenzen  digcomp  lernos:uni:busplan 
january 2019 by MicrowebOrg
Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt – eine neue Studie der bitkom - Blog für innovative Lernlösungen in Verbindung mit Social Media
Auf seinem Blog hat Werner Sauter die Studie und ihre Ergebnisse kritisch kommentiert:

Erschreckend finde ich aber, dass die bitkom digitale Kompetenzen extrem und unzulässig verengt als den sicheren Umgang mit digitalen Geräten wie Computern oder Smartphones sowie digitalen Anwendungen wie Software oder Apps definiert. Ich hätte mir gewünscht, dass sich die bitkom vorab Gedanken gemacht hätte, was digitale Kompetenzen tatsächlich sind. Digitale Kompetenzen setzen zwar Wissen über digitale Systeme im Arbeitsprozess und die Qualifikation zur Nutzung dieser Systeme voraus, umfassen jedoch deutlich mehr Fähigkeiten.

Digitale Kompetenzen sind die Fähigkeit, Herausforderungen in der Arbeits- und Lebenswelt, die zum großen Teil heute noch unbekannt sind, mit Hilfe digitaler Systeme selbstorganisiert und kreativ lösen zu können.

Und er stellt fünf aus seiner Sicht zentrale Aspekte von digitaler Kompetenzentwicklung heraus, nämlich die Fähigkeiten,

mit den technischen und kommunikativen Möglichkeiten elektronischer Datennetze selbstorganisiert und kreativ umzugehen,
die technischen und kommunikativen Möglichkeiten elektronischer Datennetze selbstorganisiert und kreativ für die Kompetenzentwicklung von Mitarbeitern zu nutzen,
die technischen und kommunikativen Möglichkeiten elektronischer Datennetze für die Entwicklung der eigenen Kompetenzen selbstorganisiert und kreativ zu nutzen,
die technischen und kommunikativen Möglichkeiten elektronischer Datennetze selbstorganisiert und kreativ mit weiterzuentwickeln und
die technischen und kommunikativen Möglichkeiten elektronischer Datennetze selbstorganisiert und kreativ mit zu verbreiten.
bitkom  kompetenzmanagement  digcomp  lernos:kompetenzen 
january 2019 by MicrowebOrg
Statistisches Bundesamt: 90 Prozent der Menschen in Deutschland sind online - Golem.de
Bei der Internet-Nutzung in Deutschland gab es erneut einen Zuwachs. Das wichtigste Zugangsgerät ist das Smartphone, das Notebook wird nur von 65 Prozent eingesetzt.
statistik  internetnutzung  smartphone  bitkom  destatis 
september 2018 by earlpiggot
Digitalgipfel in Tallinn: Impulse für die deutsche Digitalpolitik – verbaende.com
Der Bitkom erwartet vom ersten europäischen Digitalgipfel im estnischen Tallinn wichtige Impulse für die künftige Digitalpolitik in Deutschland. "Estland ist europaweit bei der digitalen Transformation führend. Das baltische Land macht vor, wie die Digitalisierung gleichermaßen in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft umgesetzt werden kann", sagt der Hauptgeschäftsführer des Digitalverbands, Dr. Bernhard Rohleder. "Von Tallinn muss für die in Berlin anstehende Regierungsbildung ein Signal zum digitalen Aufbruch ausgehen. Das Leitmotiv der neuen Regierung sollte lauten: Digital für alle!" Dafür brauche es massive Investitionen in die Bildung und eine breit angelegte Initiative für digitale Teilhabe. Diese Initiative müsse all jene mitnehmen, die derzeit im digitalen Abseits stehen. Dabei handelt es sich gemäß Bitkom-Untersuchungen um etwa 30 Prozent der Bevölkerung, "insbesondere Ältere, Arme und Ängstliche", sagt Rohleder.
bitkom  vhs:politik 
september 2017 by MicrowebOrg
Studie Social Media - Dritte Auflage (Studien und Grundsatzpapiere) - BITKOM
Kaum ein anderes Medium hat sich so schnell verbreitet wie soziale Netzwerke. Mittlerweile sind vier von fünf (78 Prozent) Internetnutzern in Deutschland in einem sozialen Netzwerk angemeldet und 67 Prozent nutzen diese auch aktiv. Bei den 14-29-Jährigen sind sogar 90 Prozent in einem oder mehreren Netzwerken aktiv. Für Millionen von Menschen gehört die Nutzung von Facebook, Twitter oder Xing also zum Alltag. Gleichzeitig ist sehr viel Dynamik in diesem Markt: Neue Netzwerke entstehen, andere verschwinden, die Anbieter entwickeln neue Funktionen und auch die Nutzung der Plattformen verändert und differenziert sich.

Über die Verbreitung der Netzwerke hinaus behandelt die Studie Fragen zur Nutzungsdauer, zur Verbreitung der verschiedenen Plattformen und zum Umgang der Nutzer mit Privatsphäre. Gegenüber der vorherigen Auflage vom Herbst 2011 wurde die Studie außerdem um Fragen zur mobilen Nutzung und zu Werbung in Social Networks ergänzt.
social-media  studie  BITKOM  INJELEA-Lesenswertes 
october 2013 by fwhamm
Unternehmen 2.0: kollaborativ. innovativ. erfolgreich. (Leitfäden) - BITKOM
Der BITKOM Leitfaden zeigt Beispiele aus der Praxis auf, bei denen Business Collaboration in die Unternehmensprozesse sinnvoll eingebunden werden können. Außerdem werden die Werkzeuge für Business Collaboration vorgestellt, denn ohne diese ist der Wandel zum Business Collaboration nicht zu bewerkstelligen. Am Ende des Leitfadens werden die Erfolgsfaktoren zusammengefasst dargelegt und einen Ausblick hilfreicher Ansätze für den Start Ihres konkreten Unternehmens 2.0. gegeben. Das Papier können Sie unten als PDF downloaden.
collaboration  BITKOM  Enterprise20  Download 
october 2013 by fwhamm

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