Soziologie   491

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Bundeswehr: Stefan Kühl über Erosion von Kameradschaft
Massenmedial aufbereitete Skandale stellen für Organisationen immer ein Problem dar, weil plötzlich die vielfältigen „brauchbaren Illegalitäten“ ausgeleuchtet werden. Doch nicht stupides Durchsetzen der von oben verordneten formalen Erwartungen ist Führungsstärke, sondern kluges – oder gar weises – Urteilen mit Blick auf die Frage, wo die Grenze zwischen brauchbaren und für die Armee schädlichen Informalitäten liegt.
bundeswehr  kameradschaft  organisationsforschung  soziologie 
15 hours ago by Cervus
End austerity – and kickstart Martin Luther King’s revolution of values | Richard Kozul-Wright | Opinion | The Guardian
Hyperglobalisation has concentrated massive wealth in a few hands, boosting the cult of materialism that the great civil rights campaigner warned us about // Byung-Chul Han // The real threat now is to the underlying trust, cohesion and sense of fairness that markets depend upon in order to function effectively. Against this, insisting that “there is no alternative” is yesterday’s political slogan. People everywhere desire much the same thing: a decent job, a secure home, a safe environment, a better future for their children and a government that listens and responds to their concerns. They want a different deal from that offered by hyperglobalisation. Prosperity for all cannot be delivered by austerity-minded politicians, rent-seeking corporations and speculative bankers. What is urgently needed now is a global new deal. Three elements – recovery, regulation and redistribution – remain at the heart of any such deal. Book Richard Kozul-Wright is director of the globalisation and development strategies division in the United Nations Conference on Trade and Development. Its annual report, Beyond Austerity: Towards a Global New Deal, is published today
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9 days ago by asterisk2a
Suizid als politischer Akt - "Ich gehöre mir und nicht dem Staat"
In der Philosophie habe beispielsweise Michel Foucault den Freitod als aktive Technik der Selbstgestaltung mit machtkritischem Impetus verstanden. Inspirieren lassen habe er sich dabei von der Antike. Schon damals habe etwa Seneca den Suizid als Akt der Selbstaneignung aufgefasst. Der zugrundeliegende Gedanke sei gewesen: "Ich gehöre mir und nicht dem Staat, nicht dem Kaiser, nicht den Verwandten und Ahnen und dass ich mir gehöre, heißt auch, dass ich mich dafür entscheiden kann, aus dem Leben zu scheiden", so Macho.

Suizid als Widerstandsform
Political  activism  Aktivismus  suicide  Suizid  mental  health  minority  discrimination  hunger  strike  Philosophy  Social  Media  Soziologie  Sociology  Gesellschaft  Society 
12 days ago by asterisk2a
Middle Class Fortunes in Western Europe | Pew Research Center
Who is middle income?

In this report, “middle-income” adults have annual disposable household incomes from two-thirds to double the national median disposable household income, after incomes have been adjusted for household size (see Methodology). Disposable income – earnings from all sources, including government transfers, less income taxes and social security contributions – is the only comparable metric across countries
mitte  soziologie 
6 weeks ago by MicrowebOrg
Proletariat 2.0 ǀ Klasse Bewusstsein — der Freitag
Ulf Kadritzkes Mythos Mitte. Oder: Die Entsorgung der Klassenfrage (Bertz+Fischer 2017, 108 Seiten, 7,90 €) empfiehlt sich als Pflichtlektüre an sozialwissenschaftlichen Fakultäten. Daran sollte schon allein das dort großteils dem Prekariat preisgegebene wissenschaftliche Personal Interesse haben. Denn sind dessen Unsicherheit, das Dasein in Befristung und die Unterbezahlung wirklich etwas so anderes als die „offene, unverschämte, direkte, dürre Ausbeutung“, von der im Manifest die Rede war?

Die eigene Lage als Ausbeutung zu erkennen – das fällt der Unternehmensberaterin, dem Programmierer und den anderen drei aus der Bar nachvollziehbar schwer. Nicht die Situation an ihren Arbeitsplätzen treibt sie politisch um, sondern eher Fragen wie nachhaltige Ernährung, Klimawandel oder Geschlechtergerechtigkeit. Sie sind mit ihrem Einkommen weitestgehend zufrieden, haben meist unbefristete Verträge und verfügen über eigene Befugnisse, einen großen Gestaltungsspielraum bei dem, was sie Tag für Tag arbeiten. Nein, sie würden sich nicht Proletariat nennen. Aber auch nicht Bourgeoisie. Sie sind nicht die Kapitalisten. Was aber sind sie?
mitte  prekariat  soziologie 
6 weeks ago by MicrowebOrg
New Study Finds That Transgender Identity Is Not A Mental Disorder
The research, led by the National Institute of Psychiatry, interviewed 250 transgender people and found that it is not a mental disorder as once believed. Apparently, distress and impairment are the two essential characteristics of a mental disorder, and they found transgender people can experience some distress but not because they are transgender, but because of social rejection and violence.
Transgender  mental  health  LGBT  hate  speech  crime  transphobia  Transphobic  homophobia  homophobic  discrimination  prejudice  bullying  stigma  rejection  minority  Society  Gesellschaft  Sociology  Soziologie 
6 weeks ago by asterisk2a
Britain’s young suffer as austerity continues to take its toll | Letters | Business | The Guardian
It is governmental negligence when the poorest young citizens do not have enough money to heat a home or buy a healthy balanced diet. Universities report time and time again that cold homes increase rates of respiratory disease, cardiovascular disease, excess winter deaths and mental illness. Inadequate diets increase the risk of malnutrition, obesity, diabetes and cardiovascular disease. Debt with insufficient income impacts on health indirectly through increased stress, depression and anxiety, and suboptimal coping behaviours – such as increased rates of smoking and drinking.

After the crash in 2008, the Queen asked: “Why did no one see it coming?” Ten years later, she might well ask the same question about the rise of early deaths among young people.
Rev Paul Nicolson
Taxpayers Against Poverty
UK  Austerity  economic  History  poverty  trap  public  health  self-medication  coping  mechanism  petty  crime  drugs  Soziologie  socioeconomic  Sociology  Alcohol  alcoholism  fast-food  western  diet  S.A.D.  chronic  sick  population  premature  ageing  death  mental  Generationengerechtigkeit  Precariat  working  poor  insecurity 
6 weeks ago by asterisk2a
Hamburger Institut für Sozialforschung – Wikipedia
Das Institut konzentriert sich in den derzeit drei Forschungsgruppen „Makrogewalt“, „Nachkriegszeiten“ und „Zukunftsproduktion“ sowie einer Vielzahl von Einzelprojekten „auf den Dialog v.a. geisteswissenschaftlicher Disziplinen im Bereich empirischer Sozialforschung, historischer Analyse und sozialwissenschaftlicher Theoriebildung“.[1]

Zum HIS zählen ferner der Verlag Hamburger Edition, die Zeitschrift Mittelweg 36, ein Archiv und eine Bibliothek. Neben Publikationen tritt das Institut mit Konferenzen, Tagungen und Veranstaltungen an die Öffentlichkeit.

Am 2. April 2015 trat der Göttinger Soziologie-Professor Wolfgang Knöbl[2] die Stelle als Direktor des HIS an.[3] In der Leitungsrolle löste er damit Jan Philipp Reemtsma ab, der sich nach 30 Jahren zurückzog.[4]

Von 1992 bis 1997 gab es vier Themenbereiche, in denen geforscht wurde, von 1997 bis 2012/2013 waren diese Tätigkeiten in drei[17] Arbeitsbereichen organisiert: „Die Gesellschaft der Bundesrepublik“ (Leitung Heinz Bude), „Nation und Gesellschaft“ (Leitung Ulrich Bielefeld[18]) und „Theorie und Geschichte der Gewalt“ (Leitung Bernd Greiner)

Seit Ende der 1990er Jahre forscht das HIS unter anderem zu Fragen der Exklusion, Prekarität und Wohlfahrtsstaatlichkeit. Zu diesen Themen fand eine Reihe von Tagungen statt, beispielsweise über „Ausgrenzung, Entbehrliche, Überflüssige“ (Februar 2000),[26] über „Dimensionen und Perspektiven der Prekaritätsforschung“ (April 2012)[27] oder über „Arbeiten im Jobcenter. Zwischen Anforderung und Überforderung“ (Mai 2013)[28] Eine Reihe von Büchern präsentierte entsprechende Forschungsergebnisse, zum Beispiel Heinz Budes Analyse sozial Ausgeschlossener[29] oder Berthold Vogels Untersuchung über Wohlstandskonflikte.[30] Das HIS beteiligt sich am Projekt „Hamburg – Stadt für alle“.[31] Die Zeitschrift Mittelweg 36 dokumentierte die Debatte zur Frage der Exklusion intensiv.

Seit 2013 ist die wissenschaftliche Arbeit in drei Forschungsgruppen organisiert: „Krise und Transformation von Imperien“, „Nachkriegszeiten“ und „Zukunftsproduktion“. Die Sprecher der Forschungsgruppen wechseln jährlich. Überdies findet Forschung in Einzelprojekten statt.[34][35]
Krise und Transformation von Imperien
Die Forschungsgruppe „Krise und Transformation von Imperien“ untersucht die Anpassungsfähigkeit von Großreichen mit ihrer Gleichzeitigkeit von Teilhabeversprechen und Ungleichheit. Sie legt dabei ein besonderes Augenmerk auf Vorgänge in Peripherien von Imperien, insbesondere in Phasen schwerer Krisen, des Wandels und der Unsicherheit. Entsprechende Fragestellungen vertieft sie empirisch für das britische, russländische und sowjetische sowie das spanische und portugiesische Reich.

Die Forschungsgruppe „Nachkriegszeiten“ fragt, wie Nachkriegsgesellschaften mit dem Erbe von Massengewalt umgehen und stabile Verhältnisse entstehen, obgleich soziale, wirtschaftliche, kulturelle und normative Vorkriegsgewissheiten infrage gestellt sind. Sie interessiert sich besonders für politische Experimente, die Gewalt einzuhegen und spezifische Ideen und Institutionen zu ihrer Überwindung zu entwickeln.

Die Forschungsgruppe „Zukunftsproduktion“ analysiert, wie in gegenwärtigen Gesellschaften Zukunft gedacht und produziert wird. Besonderes Augenmerk legt sie auf Modi der Zukunftsbeschreibung, die im individuellen, wirtschaftlichen oder politischen Kontext in Phasen des Wandels und der Unsicherheit entstehen, wenn Gewissheiten infrage gestellt sind und Planung als Modus der Zukunftsbearbeitung krisenhaft wird. Wie vor diesem Hintergrund gesellschaftliche Zukunft produziert wird und welche möglichen und wahrscheinlichen Entwicklungen zu erwarten sind, steht im Mittelpunkt der entsprechenden Forschungsarbeiten.[38]
Einzelprojekte
Neben den Untersuchungen in Forschungs- und Arbeitsgruppen treiben Mitarbeiter des HIS viele einzelne Projekte zu soziologischen oder historischen Themen voran. Zu diesen Projekten zählen beispielsweise Forschungsvorhaben über die Soziologie des europäischen Geldes, zur Gesundheitswirtschaft, zur Arbeitsgerichtsbarkeit, zur sexuellen Gewalt in Kriegen oder zum Liberalismus der Zwischenkriegszeit.

Jureit versteht sich auf beneidenswerte Weise auf die Interpretation des „rhetorischen“ Charakters und des taktischen Einsatzes der Kartografie. Schon die Karten des Imperialismus hatten zum Füllen weißer Flecken aufgefordert, die, wie die Autorin darlegt, erst aus der Praxis der Routenaufnahme bei der Durchquerung der entsprechenden Gebiete entstanden. Im Ringen um den Grenzverlauf zwischen Deutschland und Polen 1919 verliehen die Konfliktparteien mittels suggestiver Flächenfärbungen „ethnischen“ Mehrheitsverhältnissen visuell Evidenz, die als Zahlenmaterial weniger klar erschienen. Karten halfen, die methodische Problematik hochaggregierter Daten zu Sprachverhältnissen auszublenden und suggerierten Zusammenhänge zwischen heterogenen Kleinregionen. Das lässt sich ausgezeichnet nachvollziehen in einem im Bucheinband eingesteckten Extraheft, in dem die wichtigsten besprochenen Karten in Farbe reproduziert sind – ein wirklich nachahmenswertes Verfahren.

Es liegt nahe, Territorialisierung als „Kontingenzunterbrecher“ (S. 13) zu verstehen, als Sinnstiftungsleistung, die insbesondere in als Krisen erlebten Phasen Halt bietet. Wie verbreitet aber Beklemmungsgefühle infolge der modernen „time-space compression“ (David Harvey) tatsächlich waren, das können die wenigen Quellen nicht zeigen, die Jureit diesbezüglich heranzieht. Um einer solchen kollektiven Gefühlslage auf die Spur zu kommen, müsste man andere Quellen lesen als die stark auf Überzeugung angelegten Proklamationen, die Jureit zur Ausleuchtung des Weimarer Raumdiskurses nutzt. Und trotz aller Hinweise auf das Kompetenzgerangel unter den Schreibtischtätern, die die (Raum-)„Ordnung durch Terror“ vorbereiteten, könnte man doch die Eigenlogik des Expertendiskurses stärker gewichten, also die Radikalisierung mancher Position als Versuch interpretieren, überhaupt Expertenbedarf zu schaffen. Grundsätzlich birgt die retrospektive Psychologisierung durch plakative Formeln wie „klaustrophisches Lebensgefühl“ (S. 250) oder „Massenklaustrophobie“ (S. 388) die Gefahr eines Determinismus, gegen den Jureit gerade anschreibt.

Was könnte der länderübergreifende Blick zu Tage fördern – jenseits der sowjetischen Territorialisierungslogik, die Jureit kurz am Beispiel des Hitler-Stalin-Pakts darstellt? War das semantische Feld des „Lebensraums“ deckungsgleich mit den Staatsgrenzen, die es zur Disposition stellte? Wie schätzten die amerikanischen und europäischen Geografenkollegen die „Volk ohne Raum“-Problematik vor 1939 ein? Inwiefern lässt sich eine Verwandtschaft mit Praktiken der verblieben Kolonialmächte feststellen oder sogar mit der „Ordnung“ auf technischem Wege gewonnener Territorien? Immerhin wurden auch die Pionierbauern der niederländischen Polder auf ihre „biologische“ Eignung hin ausgelesen. Hier, genauso wie beim US-Frontiermythos oder den völlig anders gelagerten Beengungsdiskursen des Zionismus können Jureits spannende Befunde als Grundlage für Vergleiche dienen.

Vgl. den Tagungsbericht von Philipp Meyer: Leerer Raum: Raumbilder, Ordnungswille und Gewaltmobilisierung. 13.02.2014-15.02.2014, Hamburg, in: H-Soz-u-Kult, 04.04.2014, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=5294>
soziologie  hannah:studium 
6 weeks ago by MicrowebOrg
Hamburger Institut für Sozialforschung: Wolfgang Knöbl wird Direktor des Hamburger Instituts für Sozialforschung
Der 1963 geborene Wolfgang Knöbl promovierte und habilitierte an der Freien Universität Berlin. Er verlässt Ende März die Sozialwissenschaftliche Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen, an der er seit 2002 als Professor für international vergleichende Sozialwissenschaften tätig war. Knöbl war Gastprofessor in New York und Toronto. Er war Fellow am Max Weber Kolleg in Erfurt (2005/6 und 2010) und am Freiburg Institute for Advanced Studies (2011/12). Seit 2014 ist er ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Knöbls Arbeitsfelder sind soziologische Theoriebildung im Allgemeinen sowie historisch-soziologische Analysen von Modernisierungsprozessen, Staat, Krieg und Gewalt. Damit verbinden sich seine Interessen mit den Arbeitsgebieten des Instituts und seinen Analysen über den Krieg im 20. Jahrhundert, politische Gewalt und die Gegenwart der Demokratie
soziologie  hannah:studium 
6 weeks ago by MicrowebOrg
Have Smartphones Destroyed a Generation? - The Atlantic
Psychologically, however, they are more vulnerable than Millennials were: Rates of teen depression and suicide have skyrocketed since 2011. It’s not an exaggeration to describe iGen as being on the brink of the worst mental-health crisis in decades. Much of this deterioration can be traced to their phones. [...] You might expect that teens spend so much time in these new spaces because it makes them happy, but most data suggest that it does not. [...] Teens who spend more time than average on screen activities are more likely to be unhappy, and those who spend more time than average on nonscreen activities are more likely to be happy. There’s not a single exception. All screen activities are linked to less happiness, and all nonscreen activities are linked to more happiness. // &! http://www.bbc.co.uk/news/uk-40840823 - Children consuming online time 'like junk food'
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7 weeks ago by asterisk2a
(Digitale Sozialisierung) Megatrends bis 2030 - watson
(insgesamt blöd, aber das stimmt, so vage es ist:)

Durch das Internet nehmen wir immer stärker wahr, wie vielfältig und pluralistisch unsere Gesellschaft tatsächlich ist. Das bricht die bisher gekannte Ordnung auf und verlangt eine Neuorganisation. Fragen nach der eigenen Identität gewinnen an Bedeutung und sind schwerer zu beantworten.

Der CEO des Gottlieb Duttweiler Instituts, David Bosshart, wird in der GIM-Studie zitiert: «Die Digitalisierung verstärkt tendenziell eine Fragmentierung der Gesellschaft. Im Prinzip leben wir in und mit hochsegmentierten Peergroups. Wir leben in Blasen mit Gleichgesinnten.»

Auch kleine Gruppen können dank der Vernetzung immer unkomplizierter zusammenfinden. Dies nutzt dem Einzelnen, der seine eigene Persönlichkeit immer freier ausleben kann. Doch tatsächlich davon profitieren können vor allem jene, die Kompetenz im Digitalen haben und von den neuen Strukturen nicht überfordert sind. Es beginnt ein Prozess der gesellschaftlichen Neuordnung.
soziologie 
7 weeks ago by MicrowebOrg
Digitalisierung im deutschen Arbeitsmarkt – eine Debattenübersicht | Stiftung Neue Verantwortung (SNV)
Trotz der Bedeutung der Industrie sinkt seit 1965 die Anzahl der im produzierenden Gewerbe beschäftigten Menschen kontinuierlich, von ehemals 49,2 Prozent auf 24,2 Prozent im Jahr 2016. Gleichzeitig stieg die Anzahl der im Dienstleistungssektor beschäftigten Menschen im selben Zeitraum von 40,1 Prozent auf 74,4 Prozent. Arbeitsmarktexperten erwarten im Fall der weiter voranschreitenden Digitalisierung des Industriesektors sogar eine weitere Beschleunigung des Strukturwandels hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft.

Schon allein aus diesem Grund ist es notwendig, sich mit den Veränderungen des Dienstleistungssektors konsequenter auseinanderzusetzen.

Industrie= wichtigster Wirtschaftssektor Deutschland. Allein dessen Größe gemessen am Bruttoinlandsprodukt beträgt 30,4%. Verglichen mit anderen Volkswirtschaften wie Frankreich (19,5 Prozent) oder den USA (20,7 Prozent) ist der Anteil der Industrie deutlich größer und trägt wesentlich mehr zum Wohlstand in Deutschland bei. Wirtschaftspolitik ist in Deutschland daher vor allem Industriepolitik, wie prominente Regierungsprogramme (Hightech-Strategie, Plattform Industrie 4.0) belegen.
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7 weeks ago by MicrowebOrg
Universities and a ‘Habitus of Compliance’ – Graham Scambler
Eine Kurze Geschichte der Soziologie (und der UNiversität)

1969-83: It was an era of imaginative invention. At Charing Cross Hospital medical School (HMS), for example, David Blane and I complemented our lectures with small-group seminars and also sent our students into the community to do survey work, the resultant data giving an opportunity to teach not only hands-on research but basic statistics (e.g. chi square and t-tests). The assessment was via small-group and project-based in-course assessment and a written examination.

1983-94
Thatcher guru and Hayek disciple Keith Joseph’s insistence that the Social Science Research Council be renamed the Economic and Social Research Council (sociology and its kindred disciplines being undeserving of the label ‘science’)
Syllabi stabilized and in some instances contracted; there was little expansion of staffing and vision.

1995-2006 rationalization
Pressures mounted for standardization. Mergers characterized this phase, each one requiring a newly fashioned curriculum. Ten HMS were absorbed into four multi-faculty colleges, with St George’s HMS remaining an independent outlier. Much of my own course survived, though the 1998 accommodation of the Royal Free HMS precipitated a sociology-with–epidemiology compromise that mutated into a ‘Society and the Individual’ course incorporating sociology, epidemiology and pyschology. All small-group work was lost, displaced by stand-up lectures to 360 students, and the new course culminated in two short-answer questions in an end-of-term examination. Machine-marking had arrived.

2006-... corporate > neoliberal
this phase was announced by the introduction of university fees, notwithstanding widespread opposition and student protest. London’s four core multi-faculty colleges-cum-universities plotted their own futures. The key property here was competition. The ‘big four’ became businesses, and research excellence and employees’ salaries were highlighted. Curricula reforms proceeded apace.
the present and ongoing era is epitomized by a privatization agenda, that is, the displacement of public funding by fund-raising in an open and increasingly commercial marketplace. From this much of what follows might be deduced. In terms of teaching, ‘integration’ is the buzz word. Sociologists are losing their courses; after all, anyone can do ‘the social bit’, from epidemiologists to general practitioners.


What we have witnessed is a process of system colonization (Habermas), and a shift too in its character – from bureaucratization to commodification.
This system colonization has increasing taken the form of McDonaldization (Ritzer), with standardized formats being applied to teaching, examining and the assessment of academic performance.
A new and insidious cultural relativity has permeated the HMS environment, making it difficult to provide compelling critiques of the ‘irrationality of the rational’ (Ritzer).
Education has ceded crucial ground to the inculcation of work skill-sets.
Sociology ‘in’ and to a lesser extent sociology ‘of’ medicine have become progressively tamer.

Having set the scene by means of this case study, I drew on Bourdieu to develop a broader analysis of the changing role of the university academic.

structures that comprise the social world. Thus, it reflects objective divisions around class, gender and age (for example). It varies in other words with an individual’s position in the social world. Those who occupy similar positions will tend to have a similar habitus (giving rise to the idea of the ‘collective habitus’).

Habitus emerges over time and acts like a durable ‘structuring structure’. It comes from practice; and it shapes practice. It predisposes people to think and act in patterned ways, but without determining their action.

Another vital concept for Bourdieu is that of the field. This is best explicated ‘relationally’ rather than structurally. The field is a family or network of relations among the objective positions within it. The occupants of positions can be either agents or institutions. Ritzer:

‘the social world has a number of semi-autonomous fields (e.g. art, religion, higher education), all with their own specific logics and all generating among actors a belief about the things that are at stake in a field.’

A field is an arena of struggle, or competition, with people or collectivities occupying positions and oriented to defending/improving them.

‘the fields is a kind of competitive marketplace in which various types of capital (economic, cultural, social, symbolic) are employed and deployed. However, the field of power (politics) is of the utmost importance; the hierarchy of power relationships within the political field serves to structure all the other fields’ (Ritzer again).

Questions posed by Bourdieu: (1) what is the relationship between any given field and the political field; (2) what is the objective structure of the relations among positions in the field; and (3) what is the nature of the habitus of the agents/collectivities who occupy the various types of position within the field.

The positions within the field are determined by the extent and strength of ‘flow’ of each type of capital (economic = wealth, income; cultural = taste, connections; social = social relations; and symbolic = status). Occupants of positions employ (structured, but not structurally determined) strategies to defend/enhance them.

Bourdieu also used the notion of symbolic violence. The state, he argues, is the site of a struggle to secure a monopoly of symbolic violence. Symbolic violence is a form of what is often called ‘soft power’. The educational system, for example, is a major conduit for exercising power over people.

In the end I drew on these assorted prolegomena to posit a habitus of compliance characterizing teachers and researchers in higher education in the UK. It is a habitus that is the product of Bourdieu’s political field directly shaping the semi-autonomous field of higher education.

I noted the introduction of university fees, initially by Blair’s New Labour regime in 1998 (fees up to £1k pa.); extended by this same government in 2004 (fees up to £3k pa.); then extended further by the Tory/Liberal Democratic coalition in 2010 (fees up to £9k p.a.); and finally extended once more by the Tories in 2017 (fees up to £9,250 p.a.). Fees for international undergraduates have now reached £10-35k p.a.).

Students have become customers in financial capitalism.

I also referred to the Higher Education and Research Act, England, which received its royal assent on 27 April 2017. This Act:

heralds the privatization of higher education;
removes direct funding of undergraduate programmes in the humanities and social sciences;
opens the door to for-profit providers via ‘Office for Students’;
requires research to be governed by (utilitarian) ‘impact agenda’;
ties raising of fees in the future to TEF (or teaching appraisals of universities).

Universities have become businesses in financial capitalism.

I illustrated the habitus of compliance these changes represented and evoked via a number of fictitious quotations:

‘I need to keep my job’

‘The job description says …’

I’ve been set specific goals’

‘It’s the stakeholders who matter’

‘Come on, we live in tricky times!’

‘Sociology is a broad church and I’m doing my bit’

‘I’m no collaborator!’

But, I concluded, we ARE, sociology IS, what we – between us – do.

I ended my Paris talk by suggesting a number of hypotheses on financial capitalism, its neoliberal ideology, universities and the future of sociology:

the habitus of compliance will spread;
sociologists will ‘adjust’ their agendas to accommodate the new field of higher education and their weakened capital assets;
the habitus of compliance will ‘subtract from’ public, foresight and action sociologies;
post-classical sociology will cede territory to narratives compatible with the neoliberal status quo.

The worst scenario is what I have elsewhere described as ‘collaborationist sociology’.
soziologie  hannah:studium 
7 weeks ago by MicrowebOrg
MPhil in Sociology (Political and Economic Sociology) | Graduate Admissions
Topics to be covered include: the Marxist critique of capitalism; Weber’s theory of legitimacy; the transition from feudalism to capitalism; the emergence of the modern state; theories of the capitalist state; class structure and class formation under capitalism; the rise of democracy and dictatorship; theories of revolution; the rise of the welfare state; social movement theory; theories of imperialism; theories of development and underdevelopment; gender and ethnicity in post-colonial states; nationalisms; war and militarism, and state violence and genocide.
Learning Outcomes

Upon completion of the programme students should have:

an advanced understanding of current sociological research on selected topics;
skills necessary to conduct independent social research and experience in their use;
an ability to apply and develop modern social theory with respect to empirical topics;
a deeper understanding of their chosen specialist area, including command of the literature and current research;
the ability to situate their own research within current developments in the field.
soziologie 
7 weeks ago by MicrowebOrg
Karl Lenz: Soziologie der Zweierbeziehung
Das vorliegende Lehrbuch als Einführung, erscheint bereits in der 4. Auflage und widmet sich einem bisher wenig erforschtem Gegenstandsbereich der Mikrosoziologie. Die „Soziologie der Zweierbeziehung“ soll keine weitere Bindestrichsoziolgie begründen, sondern zum zentralen Kernbereich dieser Wissenschaft etabliert werden. Der Autor, Karl Lenz, ist Professor für Mikrosoziologie an der Technischen Universität Dresden.
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10 weeks ago by Cervus
Universität Mannheim - B.A. Soziologie
Ebenso ermutigen wir unsere Studierenden, ein integrierbares Auslandssemester an einer unserer zahlreichen renommierten Partneruniversitäten im Ausland zu verbringen und unterstützen diese genauso wie bei der Suche nach Praktikumsstellen für das sechswöchige Pflichtpraktikum.

exeter, leeds, newscastle, swansea, (belfast)
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11 weeks ago by MicrowebOrg
Universität Mannheim - Soziologie
Der Fachbereich Soziologie an der Universität Mannheim hat aufgrund der hier betriebenen empirisch-analytischen, quantitativen Sozialforschung einen herausragenden Ruf erlangt.

Der Fachbereich Soziologie bildet gemeinsam mit den Fachbereichen Politikwissenschaft, Psychologie und Erziehungswissenschaft die Fakultät für Sozialwissenschaften. Alle Fachbereiche verfügen über eine methodisch-analytische Ausrichtung, was wiederum Kooperationsmöglichkeiten schafft.

Im Rahmen des Studienprogramms wird das Kernfach Soziologie in vier Bereiche untergliedert: Allgemeine und Spezielle Soziologie, Europäische Gesellschaften im Vergleich, Sozialpsychologie sowie Methoden der empirischen Sozialforschung.

Neben dem Kernfach belegen die Studierenden den Ergänzungsbereich, bestehend aus dem Praxismodul (inkl. Pflichtpraktikum), dem Modul Social Skills und dem Beifach. Hierbei können die Studierenden von den weithin bekannten Stärken Mannheims in den Wirtschaftswissenschaften (BWL, VWL) profitieren. Ebenso können Politikwissenschaft, Psychologie oder Öffentliches Recht gewählt werden.

Ebenso ermutigen wir unsere Studierenden, ein integrierbares Auslandssemester an einer unserer zahlreichen renommierten Partneruniversitäten im Ausland zu verbringen und unterstützen diese genauso wie bei der Suche nach Praktikumsstellen für das sechswöchige Pflichtpraktikum.
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11 weeks ago by MicrowebOrg
Studieninformation: "Soziologie" / Bachelor of Arts: Kernfach (fw) (Universität Bielefeld)
Nebenfach möglich

Die Universität Bielefeld gehörte zu den ersten Hochschulen in Deutschland, die ihr komplettes Studienangebot (mit Ausnahme der Ersten Prüfung Rechtswissenschaft Staatsexamen) auf Bachelor- und Masterstudiengänge umgestellt haben. Das Studienmodell der Universität Bielefeld nutzt die Vorteile dieser Studienstruktur, die – einen flexiblen einheitlichen Rahmen vorausgesetzt – eine Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten für unterschiedliche Studiengangsprofile und Studiengangstypen bietet. Ein besonderes Profilmerkmal der Bachelorstudiengänge an der Universität Bielefeld ist ihre Einbettung in ein einheitliches und transparentes Studienmodell. Es bildet den Rahmen für zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten der Fächer, eine hohe Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Studienprogrammen und die Chance zu individueller Profilierung.
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11 weeks ago by MicrowebOrg

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