Rassismus   1012

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250.000 Menschen demonstrieren in Mailand gegen . "Ein anderes ist möglich", sagt der Bürgermeis…
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22 days ago by reinhard_codes
Die Logik des #Bürgerkriegs – Geschichte der Gegenwart
viele O-Zitate mit "Bürgerkrieg"
Unter Bezug­nahme auf die Defi­ni­tion des Poli­ti­schen bei Carl Schmitt als Unter­schei­dung zwischen Freund und Feind, schrieb der Spiritus Rector der Neuen Rechten, Götz Kubit­schek, in einem veröf­fent­lichten Brief­wechsel mit Armin Nassehi, dass auch ihm „manches gut erzo­gene Migran­ten­kind sympa­thi­scher“ sei als „jene anma­ßenden, deut­schen Rotz­löffel, denen noch nie eine äußere oder innere Not Beine machte“. Dennoch, so Kubit­schek, wird sich im „Ernst­fall“, jeder „sofort daran erin­nern, wer ‚Wir‘ ist und wer ‚Nicht-Wir‘“. In einem Vortrag in Zagreb 2016 sprach er positiv über den Unab­hän­gig­keits­krieg der Kroaten, der dazu geführt hätte, dass die Nation „das Eigene, die Souve­rä­nität, die rela­tive Homo­ge­nität ihrer Völker und ihre kultu­relle, juris­ti­sche, mentale und ethni­sche Ausprä­gung nach Kräften“ vertei­digen könne. Nur darauf komme es an.

Dahinter steckt der stra­te­gi­sche Anspruch, das Poli­ti­sche selbst in eine Art nur noch ethnisch bestimmte Logik zu über­führen. Deswegen wird Krimi­na­lität von Migranten im rechts­po­pu­lis­ti­schen Diskurs nicht mehr in Hinblick auf gängige Risi­ko­fak­toren (Bildung, Armut, Alter, Geschlecht, eigene Gewalt­er­fah­rungen) betrachtet, sondern mithilfe ethni­scher Kate­go­rien als Kriegs­akte eines latenten Bürger­kriegs einge­ordnet und inter­pre­tiert. Diese Kate­go­rien, die dann doch nicht auf Kultur, sondern auf Biologie zielen, sind in Wirk­lich­keit rassis­ti­sche.

Zuschrei­bungen wie „der Schwarze“, „der Afri­kaner“, „der Araber“ fungieren als „glei­tende Signi­fi­kanten“ (Stuart Hall), mittels derer Unter­schiede, wie etwa eine andere Haut­farbe, ein anderer Akzent, ein fremd klin­gender Name, die im Kontext von beispiels­weise Alltags­kri­mi­na­lität beob­achtet werden können, hervor­ge­hoben, zu einem Ganzen verknüpft und als solches „dem Eigenen“ gegen­über­ge­stellt werden. So verbindet sich intuitiv die (bereits selek­tive) Wahr­neh­mung des Anderen mit Speku­la­tionen über seinen Charakter, seine Fertig­keiten und Absichten. Rassismus – das ist eine Anspie­lung, die hinter jeder Person mit dem Anschein der Anders­ar­tig­keit eine Fülle vorge­fer­tigter Wesens­züge, Triebe und Charak­ter­de­fi­zite vermutet, die dann wiederum als Ursa­chen alltäg­li­cher Konflikte und Störungen heran­ge­zogen wird.
rechts:diskurs  oliverbweber  nazi  buergerkrieg  migration  semiorechts  rassismus 
26 days ago by MicrowebOrg
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RT : gegen Rom*nja und Sint*ezza - auch genannt - ist weit verbreitet und bleibt viel zu oft…
Antiziganismus  Rassismus  from twitter_favs
5 weeks ago by reinhard_codes
Jill Lepore On Why We Need a New American National Story
nationalismus und rassismus aus USA-sicht!! "white man", composite nation ...
nationalism  rassismus  usa 
5 weeks ago by MicrowebOrg
Debatte Politische Gewalt: Nicht erpressen lassen - taz.de
In der Gewaltdebatte vertauscht die Rechte bewusst Täter und Opfer. Sich darauf einzulassen, ist ebenso unwirksam wie gefährlich.
Rassismus  Politik  Gewalt 
6 weeks ago by longfried
(429) https://twitter.com/i/web/status/1090899817017036800
RT : Eine verdiente Antifaschistin wird 80 Jahre alt: Beate . Und sie kämpft weiter gegen und…
Rassismus  Klarsfeld  from twitter_favs
7 weeks ago by reinhard_codes
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RT : Erzieht Eure Kinder besser und wenn es Euch auch passieren könnte, erzieht Euch gleich mit.

Rassismus  from twitter
9 weeks ago by tobi_s
Sie waren immer unter uns | Telepolis
nazis in der BRD, mit vorgeschichte
überblick
rassismus 
10 weeks ago by MicrowebOrg
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RT : 1. das heißt und nicht
2. das letzte mal als jemand in die Menge gefahren ist hieß es noch…
Fremdenhass  Rassismus  from twitter
11 weeks ago by whysthatso
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RT : Jeder aufrechte Demokrat sollte niemals vergessen: und muss notfalls auch mit „undemokratisc…
Rassismus  Faschismus  from twitter_favs
11 weeks ago by reinhard_codes
Rassendenken Teil 1 - Über die rassistischen Wurzeln von Wissenschaft
sehr interessant, auch details: Es ist die Zeit der Verwissenschaftlichung als Ausdruck der sich entwickelnden bürgerlichen Gesellschaft gegen einen aristokratischen Ständestaat“ erklärt Pascal Grosse, Historiker und Humanmediziner an der Charité Berlin. „Die Naturwissenschaften sind ein ganz maßgebliches Element in der Entwicklung der bürgerlichen Gesellschaft. Eben eine wissenschaftliche Kultur zu pflegen. Wir haben die Expansion der Universitäten im 19. Jahrhundert. Wir haben – nach der Französischen Revolution – die Entwicklung der technischen Hochschulen.“ In Europa entstehen ethnologische Sammlungen und Museen für Völkerkunde. Zoos und Botanische Gärten expandieren. Fotografie, Film- und Tontechnik entwickeln sich, Atlanten und Enzyklopädien halten Einzug in die bürgerlichen Wohnzimmer. Grosse: „Das gehört alles in diesen Bildungskontext zusammen, eines sich bildungsbürgerlich verstehenden Bürgertums. Das gehört zur Selbstvergewisserung dazu.“ Je mehr man sehen kann, so der Gedanke, desto umfangreicher – desto universaler – ist das Wissen. Jetzt gilt es, daraus allgemeingültige Grundsätze abzuleiten, die die bürgerliche Ordnung erklären und legitimieren. Ebenso gültig, wie es bisher vor allem die Theologie für die feudale Ordnung getan hatte. In einer Zeit, in der sich Nationalstaaten bilden und die Frage im Raum steht, wer zu deren Einwohnern gehören soll. Zurück zu den Berliner Anthropologen. Felix von Luschan ist Ende des 19. Jahrhunderts ein international anerkannter Wissenschaftler, ebenso seine Kollegen Rudolf Virchow, Chef der Pathologie der Berliner Charité und Gründer der Berliner Anthropologischen Gesellschaft – und Wilhelm Waldeyer, Direktor der Anatomie der Charité. Sie sammeln nicht nur Unmengen Daten aus Vermessungen lebendiger Menschen – sie sind auch an Gebeinen interessiert. „Unabhängig von der Bitte um Beschaffung ethnographischer Gegenstände möchte ich mir die Anfrage erlauben, ob es Ihnen möglich sein sollte, größere Serien von Schädeln und auch einzelne Skelette von erwachsenen Eingeborenen zu beschaffen“, schreibt Felix von Luschan in einem Brief an Hermann Glauning, einer der sogenannten „Sammlungsreisenden“. Die Schädelform gilt unter Anthropologen zu der Zeit als wesentliches „Rassemerkmal“. Nicht zuletzt, weil sie – im Vergleich etwa zur Hautfarbe – gut messbar ist.
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december 2018 by MicrowebOrg
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„umstritten“, „islamkritisch“, „missliebig“:
Wenn es um Euphemismen für offenen geht, ist sich die deut…
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december 2018 by springfeld
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Es ist richtig auszuschließen, aber das kommt mind. 8 Jahre zu spät. Der und Sa…
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december 2018 by springfeld

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