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Plagiatsaffäre: Gericht spricht Ludovic Rocchi frei | Investigativ.ch
In der Plagiatsaffäre an der Uni Neuchatel ist der Journalist Ludovic Rocchi von den Vorwürfen der Verleumdung und der üblen Nachrede freigesprochen worden. In drei Artikeln in der Zeitung «Le Matin» hatte er einem Wirtschaftsprofessor in einem Buch, das dieser seinen Studenten verkaufte, Plagiat vorgeworfen.
Plagiat  Le_Matin  Ludovic_Rocchi  Investigativ.ch  Freispruch 
april 2017 by Medienwoche
Rechtsprechung der niedersächsischen Justiz
Entziehung des Doktorgrades und Rückforderung der Doktorurkunde
vroniplagwiki  plagiat  dissertation 
january 2017 by weberwu
Brecht auf Villons Spuren - Plagiat oder Intertextualität? - Kontextualisierung und analyse -zur literatur der goethezeit, des ausgehenden 19. und 20. jahrhunderts
im Juliheft 1929 des Berliner Periodikums Die schöne Literatur.
Eine Berliner Zeitung hat spät, aber doch bemerkt, daß in der Kiepenheuerschen Ausgabe der Songs zur .Dreigroschenoper' neben dem Namen Villon der Name des deutschen Ão-bersetzers Ammer fehlt, obwohl von meinen 625 Versen tatsächlich 25 mit der ausgezeichneten Ãobertragung Ammers identisch sind. Es wird eine Erklärung verlangt. Ich erkläre also wahrheitsgemäß, daß ich die Erwähnung des Namens Ammers leider vergessen habe. Das wiederum erkläre ich mit meiner grundsätzlichen Laxheit in Fragen geistigen Eigentums.
Um die ganze Angelegenheit auf die Spitze zu treiben, führte Brecht hinfort nicht nur den Namen von Ammer an, er fügte darüber hinaus noch Songs hinzu, die ausschließlich aus seiner eigenen Feder stammten, und versah diese mit der Bemerkung 'Nach Kipling". Damit nicht genug, sann Brecht nach einer weiteren Rache: Da Ammers Villon-Ãobersetzungen, etwa zehn Jahre davor in einer kleinen Privatdruckerei erschienen, nur wenig bekannt waren, veranlasste Brecht eine Neuausgabe und schrieb dazu als Vorwort folgendes Sonett:
Hier habt ihr aus verfallendem Papier Noch einmal abgedruckt sein Testament, in dem er Dreck schenkt allen, die er kennt -wenn's ans Verteilen geht: schreit, bitte 'hier!"
Wo ist euer Speichel, den ihr auf ihn spiet? Wo ist er selbst, dem eure Buckel galten? Sein Lied hat noch am längsten ausgehalten, doch wie lang hält es wohl noch aus, sein Lied?
Hier, anstatt daß ihr zehn Zigaretten raucht, könnt ihr zum gleichen Preis es nochmals lesen
Wo habt ihr Saures für drei Mark bekommen? Nehm jeder sich heraus, was er grad braucht! Ich selber hab mir was herausgenommen ...'
Wir haben es in diesem Sonett, dessen Ton nur wenig mit der Gattung gemein hat, mit einem Bekenntnis Brechts zu Villon zu tun, aus dessen Dichtung er sich 'herausgenommen" hat, was er brauchen konnte. Gleichzeitig ruft er auf, auch andere sollten ihm folgen und aus dem Werk dieses enfant terrible des Nachbarlandes schöpfen, der - wie wir noch sehen werden - für ihn bereits zum Vorbild geworden war. Brecht hat - wie auch dieses Sonett es auf anschauliche Weise belegt - von Villon in Sachen Frivolität und Frechheit so manches gelernt. Er ist, den Spuren Villons folgend, zur Ãoberzeugung gelangt, dass er 'in einer asozialen Gesellschaft" notwendigerweise auch selbst asozial werden muss. Das Gedicht verrät uns aber auch manches über Brechts Auffassung vom so genannten 'geistigen Diebstahl". Man hat Brecht sehr früh als den 'Autor populärer Songs und Balladen im Stil von Frank Wedekind, Villon und Kipling" bezeichnet. Er selbst verteidigt sich auch Alfred Kerr gegenüber, indem er sich auf Shakespeares Verfahren beruft, der alles 'bedeckte", 'was in seinem Namen auf der Bühne gesprochen wurde." Für Brechts Auffassung, die sich gerade in diesen und ähnlichen Auseinandersetzungen herauskristallisierte, war charakteristisch, dass für ihn 'alles bereits Formulierte lediglich [zu] Stoff wurde, 'den man brauchen konnte und durfte. Mit eigenem ,geistigen Eigentum' verfuhr er nicht anders als mit fremdem."
brecht  plagiat 
september 2016 by MicrowebOrg

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