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Workshops | Netzwerk hdw nrw
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Lehre  HDNRW  from twitter
5 weeks ago by eoto
Citizenry/Diskurs -- Wakefulness and Digitally Engaged Publics - Hybrid Pedagogy
Edward Said described a focus on education with an understanding of politics and critical engagement as a “pedagogy of wakefulness.” A public pedagogy of wakefulness critiques existing systems of education that are removed or distanced from the concerns of the public. Academics are responsible for unpacking complex ideas in the public space while using research and education as a means to enact change.

Citizens are being confronted with real challenges in the social and political environment that need to be addressed by academics taking an active role as public intellectuals. One of the primary responsibilities of academics is to help create an informed, knowledgeable citizenry. Academics can assist citizens by making their specific area of expertise more accessible and understandable to a wider audience.

Very little of the higher educational system is built to support the citizenry that does not have the credentials or currency to access our work and ideas. Many of the journals and publications that we frequent use paywalls that exclude people outside of our networks. We often speak to ourselves using a terminology and jargon that is unfamiliar and unwelcoming to a citizen who has not spent time in a graduate or doctoral program.

Networked Publics
As digital technologies become even more ubiquitous around the globe, there are multiple versions of public, or publics, as individuals identify, connect, communicate, and engage with others. These “networked publics” enable a specific type of community that signifies participation and engagement amongst a collective in digital spaces. danah boyd indicates that in these spaces, networked publics are not just individuals grouped together, but “transformed by networked media, its properties, and its potential.” The interactions, needs, and concerns of these collectives are shaped and modified by the spaces and tools they use to congregate.

Scholarship
Perhaps there is a need to cultivate, celebrate, and study hybrid or networked models for mentoring academics. By developing our own group of connected scholars, there is an opportunity to shape pedagogy, research, and service to shape the societies in which we live.
To address these challenges, we need to expand the boundaries of scholarship.

Participating in networked publics involves the need to better understand the challenges of participating and socializing in these online spaces. There is a need to question power structures while advocating for empathy in these spaces. In the process of research and education we need to problematize and critique our own educational systems as they may only help to reify some of the ideologies that we are trying to critique. Service as a public intellectual requires a re-definition of the purposes of our study and the ways our work is put to use in the world. Opportunities to educate, empower, and advocate for all individuals needs to be shared in professional development sessions at conferences and within the institutions.

Publishing may be framed broadly as to include traditional publications as well as blog posts, webinars, podcasts, tweets, and whatever future technologies warrant. Such service involves writing and speaking about policy and advocacy in ways that are informed by our research and scholarship, and clear to the lay reader, free of academic jargon and posturing. In this, we should identify opportunities to write for dual audiences and genre-bend to get our message out to more people. For example, we can commit to writing and sharing practitioner-friendly ideas in public digital spaces such as literacy-focused blogs, Twitter, YouTube, and other connected learning spaces. Academics can publish short blog posts on their own platforms that identify key takeaways from their research and expertise developed for specific audiences.

Another example of this is the explain like I’m five subreddit (LINK) in which experts in a given area explain challenging concepts in a way that simple and easy to understand.
mikrobuch:uni20:buch  lehre  uni2.0:diskurs  scholars  academia 
july 2017 by MicrowebOrg
Anderes Denken im Gepäck der Sprache |
Was mich immer wieder und erneut im neuen Positionspapier verwundert, ist die Rede vom „neuen Paradigma“ (S. 8), das darin bestünde, dass wir uns alle an „learning outcomes“ zu orientieren haben. Was daran „paradigmatisch“ ist, habe ich nie verstanden. Warum man „Lehrendenorientierung“ und „Studierendenorientierung“ als Pole eines Kontinuums stilisiert, obschon sich Lehren und Lernen an einer Bildungsinstitution wie der Hochschule gegenseitig bedingen, bleibt mir ebenfalls ein Rätsel (siehe dazu auch hier).

Seltsam zu lesen ist, dass der Wissenschaftsrat seine Hoffnungen in Sachen Digitalisierung unter anderem auf Campus Management Systeme legt (S. 22, 24 f.): Diese dienen zum einen vor allem der Verwaltung und nicht direkt dem Lehren und Lernen
gabireinmann  lehre  mikrobuch:uni20 
may 2017 by MicrowebOrg
tvt's_blog: Zur "Lehre"-Diskussion 2013 - 2017 (Lehrverfassung, Charta usw.)
So sehr ich die Puffer (Slack)-Idee schätze, erscheinen mir zwei Fragen(bereiche) dazu wichtig:

1. Sollten diese Puffer nicht - wir befinden uns schließlich in der Wissenschaft - immer in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Diskursen, auch mit Vorstellungen zur Leitidee unserer Institution stattfinden? Bieten Lehrverfassungen hierfür nicht gerade eine gute Reflexionsfolie? Bieten die vom WR vorgeschlagenen Lehrverfassungen und Lehrprofile nicht gerade eine gute Möglichkeit, solche Slacks als wichtiges Element in einem Hochschulprofil zu verankern? Warum wird im Potpurri-Papier dies Chance nicht gesehen? Wie unterschiedliche Schwerpunkte in der Lehre sein können, zeigt m.E. sehr gut die Sammlung der Statements auf der Webseite Vorbild Pusteblumedes Expert*innentzwerks Lehre hoch N. Da finden sich sogar zwei Stimmen, die Lehrverfassungen ablehnt. Und wird mit der grundsätzlichen Kritik an den Lehrverfassungen nicht längere Entwicklungen in diesem Bereich übersehen? So wollen ja bspw. Biggs und Tang 2007 auf Hochschulebene definieren, was die Outcomes der Absolvent*innen generell sein sollen.
lehre  mikrobuch:uni20:buch 
may 2017 by MicrowebOrg
Charta gute Lehre (2013), Interview
leiterin vom StV:
-- es ging eigentlich um kriterien für ein gewünschtes Lehre-rating (so wie forschungsrating)
-- es wurde dann keine genauen standards, aber ein diskurs über lehre/lernen. (quer zu fächern, HSen ...)
lehre  stifterverband 
may 2017 by MicrowebOrg
Charta guter Lehre | Stifterverband
Gute Lehre von weniger guter zu unterscheiden, ist ungemein schwierig. Auch die Charta guter Lehre ist nur eine, wenn auch vielschichtige und perspektivenreiche, Annäherung. Sie entstand im Rahmen und als Ergebnis des Wettbewerbs exzellente Lehre. Neben den Preisträgern hat der Stifterverband auch dessen Finalisten sowie die in der Initiative "Bologna – Zukunft der Lehre" der VolkswagenStiftung und der Stiftung Mercator ausgezeichneten Projekte eingeladen, in einem Qualitätszirkel mitzuarbeiten. Vertreter von rund 30 Hochschulen haben sich beteiligt und an der Erarbeitung der Charta mitgewirkt.

Die Charta guter Lehre ist Zeugnis eines Experiments, nämlich, sich mit so vielen Personen aus so unterschiedlichen Hochschulen darauf zu verständigen, was gute Lehre auszeichnet und was für sie benötigt wird. Einen vergleichbaren Partizipationsprozess hat es in der deutschen Hochschullandschaft wohl nie zuvor gegeben. Die Charta ist dementsprechend so bunt und vielfältig wie ihre Verfasser. Sie beruht allein auf den Erfahrungen der Mitglieder des Qualitätszirkels und nicht auf einem intensiven Literaturstudium; einzelne Grundsätze widersprechen gar gängigen Expertenmeinungen.
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may 2017 by MicrowebOrg
Timo van Treeck: Wie gehts weiter? - Positionspapiere zusammenführen und ausgestalten!
Die Gemeinsamkeiten: Alle betonen die Bedeutung der Lehre und die Notwendigkeit, deren Bedeutung weiter zu stärken und die Lehrqualität weiter zu entwickeln. Die Schwerpunkte sind jedoch unterschiedlich: Der Wissenschaftsrat (WR) formuliert ganz konkrete Überlegungen dazu, wie die Qualität der Lehre bereits entwickelt wird und was dabei noch fehlt. Die HRK betont vor allem Fragen des Umgangs mit gestiegenen (und dauerhaft hohen) Studierendenzahlen sowie Infrastukturfragen und Finanzierungsmodelle. Die Erklärung der dghd adressiert ähnlich wie das Papier des WR, was für gute Lehre wichtig ist, betont dabei aber die Rolle der Hochschuldidaktik. Und das Netzwerk Lehre hoch N zeigt ganz verschiedene Perspektiven von einzelnen Akteuren aus dem Netzwerk. Im Potpourri-Papier schließlich positioniert sich eine Gruppe von Hochschullehrenden gegen als falsch bzw. überholt eingestufte Strategien und Organisationsentwicklungsmodelle.
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may 2017 by MicrowebOrg
Gastkommentar: "Reichlich angestaubter Strategiebegriff" - Jan-Martin Wiarda
"Strategien" als Change-Programme von oben:
... soll es nach Auffassung des Wissenschaftsrats „langfristig und systemweit“ initiierte „Strategien für die Hochschullehre“ geben. In seinem aktuellen Positionspapier empfiehlt er zu diesem Zweck das Mittel der „Lehrverfassungen“, welche jede einzelne Hochschule für „ihren regionalen Standort, ihre Größe, ihre unterschiedlichen Zielgruppen, Kooperationspartner oder fachlichen Schwerpunkte strategisch“ selbst entwickelt.

Man könnte es dabei belassen, das Papier des Wissenschaftsrates als weiteres Beispiel einer von der Philosophie der unternehmerischen Hochschule inspirierten akademischen Denkschrift zu lesen. Wie es lange Zeit auch in Debatten um Unternehmensentwicklung üblich war, geht es in den Reformdebatten der Hochschulszene lange schon um den bunten Mix strategischer Managementmoden. Expertise sei „zu vernetzen“, „zu verstetigen“ und „mit geeigneten Anreizsystemen strukturell zu unterstützen“. Von „Governance“ ist die Rede, die „Beteiligung ermöglicht, legitime und zugleich zügige Entscheidungen erzeugt und zur Verständigung zwischen den Fächern und Statusgruppen führt“.

„Leitbilder“ schweben dem Wissenschaftsrat vor, aus denen ein „strategischer Plan mit den wesentlichen Zielsetzungen für Studium und Lehre“ zu entwickeln ist. Auf Basis einer für alle Dozenten vorgegebenen Lehrverfassung sind von den Fächern „Lehrprofile“ zu erstellen. Wie in einem gut sortierten Produktportfolio stellt man sich die finalen „Bildungsziele eines Studiengangs sowie die angestrebten Kompetenzprofile“ vor. Alles soll „transparent“ und „verbindlich“ werden, denn es gehe um eine „umfassende sichtbare Lehrkultur“.

Begleitend unterstützt ein „modernes und effizientes Qualitätsmanagement- und Qualitätsentwicklungssystem“. In standardisierter Form sind die Wirkungen der Lehrstrategien „im Rahmen von Qualitätskreisläufen“ zu überprüfen. Damit die Hochschulen das alles ernst nehmen, soll das Erreichen der Ziele an Kennziffern wie Absolventenzahlen und Studierendenzufriedenheit und diese wiederum an eine zentrale Mittelvergabe gekoppelt werden.

Der Ansatz dahinter ist jedenfalls reichlich angestaubt. Wie in einem Uhrwerk fügen sich Konzepte, Prozesse und Personal ineinander. Aber Organisationen funktionieren genau so gerade nicht – erst recht nicht solche mit dem Zweck der Bildung.

och mit Strategiemodellen lässt man die Steuerungsherzen im Hochschulmanagement höherschlagen. Denn es wird suggeriert, alles Entscheiden stehe in einem großen geordneten Zusammenhang. Wie schön das wäre, denken sich alle sogenannten Strategen. Leider nur (oder zum Glück) gibt es keine einzige Organisation auf der Welt, in der das nur halbwegs gelänge. Aus der Forschung gleichermaßen in Unternehmen oder Schulen, in Kirchen oder Armeen wissen wir, dass überall das dortige Personal vor allem seine ganz eigenen Praktiken (er-)findet, woraus dann – nach und nach, gemach, gemach! – neue Handlungsweisen, ergo neues Handlungswissen, für die ganze Organisation hervorgehen. Veränderungen verlaufen weitgehend chaotisch und instabil. Überwiegend nachträglich wird daraus ein wohlgeformtes Gewebe gestrickt.

Was wären die Folgen eines strategischen Lehrbetriebs nach Vorstellung des Wissenschaftsrats? Insbesondere werden die Hochschulen ihre Fassadenpolitik weiter optimieren, das heißt eigene sporadische Maßnahmen aufwändig mit Strategierhetorik garnieren. Strategiepapiere zur Lehre nähren im Übrigen ein diffuses Misstrauen in Dozenten.

Und sie lenken von tatsächlichen Baustellen der Lehre ab. Gebraucht würden angesichts der Bologna-Verschulung großzügige „Puffer“. Das bedeutet praktisch: Zeit, Geduld und Vertrauen, um Lehrformate auszutesten, die künftig nicht erst auf ihre Verfassungsmäßigkeit abzuklopfen sind. Innovationen verlaufen eben nicht strategisch; sie bilden sich dort, wo Ressourcen im Überfluss verfügbar bleiben, wo man mit verständnisvoller Nachlässigkeit nicht alles und jeden zu kontrollieren und steuern trachtet. Und noch viel mehr als all das verdanken sie sich dem Zufall und einem angstfreien, aber kreativen Klima.
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may 2017 by MicrowebOrg
Marktmacht in Schranken weisen? Studie zur Ökonomie von Ausnahmen im Bildungs- und Wissenschaftsurheberrecht
Nachdem die Juristin Katharina de la Durantaye bereits 2014 umfassende Regelungsvorschläge für zeitgemäßere Bildungs- und Wissenschaftsschranken vorgeschlagen hatte, hat nun auch eine Studie aus ökonomischer Sicht die positiven Aspekte einer weitreichenderen Schrankenregelung (und damit einer umfassenderen Lehrmittlefreiheit) bestätigt. Das Team rund um den Wettbewerbsökonomen Justus Haucap unterstrich vor allem die wohlfahrtsökonomischen Aspekte einer solche Regelung. Nun dürfte spannend sein, wie und wann die Politik entsprechend reagiert.
offenewissenschaft  "Open  Access"  Lehre  Bildung  Wissenschaft  Studie 
august 2016 by matthiasfromm
Universität: "Die Theorie wirkt wie losgelöst von der Praxis" | ZEIT Campus
Das, was Professoren mit Klausuren zu messen glauben, basiert häufig nur auf ihrem Gefühl. Oft verschwenden sie keine Gedanken daran, ob ihre Fragen die erworbenen Fähigkeiten der Studenten valide messen. In der Regel haben sie auch nie gelernt, Prüfungen zu konzipieren.


ZEIT: Ein "sehr gut" in der Prüfung heißt also nicht, dass ich viel gelernt habe in meinem Fach?

WAS STUDIEREN?
Möglichkeiten im Überblick
Pant: Nicht unbedingt. Wenn ich die Klausuren, die ich meinen Studenten in den Erziehungswissenschaften stelle, statistisch auswerte, bin ich immer wieder überrascht. Gelegentlich ziele ich daran vorbei, zu ermitteln, ob die Studenten eine Sache wirklich verstanden haben. Dabei habe ich mich als Bildungsforscher jahrelang mit Kompetenzmessung beschäftigt.

ZEIT: Sind Klausuren also Unsinn?

Olga Troitschanskaia: Zumindest sagen sie oft nicht viel über faktische Lernergebnisse aus. Die meisten Prüfungen testen nur die Fähigkeit, auswendig zu lernen. Wenn sie besser sind, testen sie die Fähigkeit zur Transferleistung, also das Gelernte in einen anderen Kontext zu übertragen. Ob die Studenten die Kompetenz haben, das Wissen konkret anzuwenden, ermitteln sie in der Regel nicht.

Dieser Artikel stammt aus der ZEIT Nr. 24 vom 2.6.2016.
Dieser Artikel stammt aus der ZEIT Nr. 24 vom 2.6.2016. Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben.
ZEIT: Aber es gibt doch "Modulhandbücher" für jedes Fach, in denen exakt beschrieben ist, welche Kompetenzen die Studenten erwerben müssen.

Troitschanskaia: Modulhandbücher enthalten viel Lyrik. In der Praxis wird an den Universitäten viel zu häufig träges Faktenwissen vermittelt. Wir haben in unserem Programm Lehrmaterial aus 250 Hochschulen analysiert. Die meisten Prüfungsaufgaben basieren auf Lehrbuchwissen – egal ob in Ökonomie, Sozialwissenschaften oder Pädagogik. Die Prüfungen sind fast alle inhalts- und nicht kompetenzorientiert.

ZEIT: Was ist falsch daran, Faktenwissen zu vermitteln und abzufragen?

Troitschanskaia: Nichts, nur bringt es wenig, wenn man mit dem Wissen nichts anzufangen weiß. Dann vergisst man es schnell wieder. Wir haben Studenten der Wirtschaftswissenschaften die Aufgaben zu ökonomischen Grundlagen aus dem ersten Semester nach dem dritten und fünften Semester noch einmal vorgelegt. Nach einem Jahr hatten sie den Stoff größtenteils vergessen, die Ergebnisse ein weiteres Jahr später sind noch schlechter. Dabei gingen die Studenten weiterhin zur Uni: Ihr Grundlagenwissen hätte sich vermehren müssen.

Zumindest wissen wir, dass sich die Prüfungen und die Lehre an der Universität verändern müssen. Bei Klausuren in der Lehrerausbildung könnten wir etwa kurze Videos einsetzen: Zunächst sieht man einen gestellten Störfall in einem Klassenzimmer, dann unterschiedliche Reaktionen des Lehrers. Die Studierenden müssen in ihrer Klausur die unterschiedlichen Strategien des Pädagogen erklären. So müssen sie beweisen, dass sie die Theorien anwenden können.

Troitschanskaia: In der BWL könnten es mehr Szenarien sein: "Drei Abteilungen haben Ihnen Berichte zusammengestellt: über Ihr Personal, die Rohstoffpreise, die Finanzmarktströme. Ihr Absatz in Ostasien ist um 15 Prozent eingebrochen. Wie analysieren Sie die Situation, und welche Maßnahmen leiten Sie ein?"

ZEIT: Das klingt aufwendig.

In der Bewertung der Ergebnisse könnten uns in Zukunft Algorithmen helfen.

ZEIT: Computer sollen Studenten benoten?

Pant: Studien zeigen, dass englischsprachige Essays genauso zuverlässig von Computern bewertet werden können wie vom Menschen. Klingt gespenstisch, ist aber so.

Pant: In den Erziehungswissenschaften hat zum Beispiel eine Gruppe von Studierenden "Lernreisen" entwickelt, die bei uns an der HU Berlin Teil des Curriculums sind. Da hospitieren sie für eine Woche bei ausgezeichneten Schulen. Die Theorien, die wir an der Uni behandeln, bekommen so einen Check in der Realität.

ZEIT: Früh in die Praxis – das ist doch nicht neu.

Troitschanskaia: In den Natur- oder Ingenieurwissenschaften und zunehmend auch in der Lehrerbildung läuft es schon ganz gut. Erstaunlich häufig fehlt Studenten anderer Fächer die Praxiserfahrung fast völlig. Viele Professoren kennen das Feld außerhalb ihrer Wissenschaft oftmals nicht. Das schlägt sich auch in der Lehre nieder: Die Theorie wirkt wie losgelöst von der Praxis.

Troitschanskaia: Es gibt in den Hochschulen eben keine Anreize dafür, sich im Kollektiv um die Lehre zu kümmern. Professoren sollen in Zeitschriften publizieren und zitiert werden. Ihre Lehrkompetenzen sind häufig fast egal. Es ist illusorisch, anzunehmen, dass diese Veränderungen allein aus den Hochschulen selbst kommen. Gute Lehre und gute Klausuren zu entwickeln braucht viel Zeit und Expertise. Deshalb gibt uns das Bildungsministerium so viel Geld für unsere Forschung. Wir entwickeln aus unseren Ergebnissen einen Pool an validen Testaufgaben und Formaten, um die Universitäten damit zu unterstützen.
mikrobuch:uni  lehre 
july 2016 by MicrowebOrg
OSR053 Sprint report „Open Science 101“ at #mozsprint 2016 [EN]
Wie ich schon an einigen Stellen (hier im Blog, aber auch im Open Science Radio berichtet habe, haben Konrad, Andreas Leimbach und ich ein kleines Projekt ins Leben gerufen (motiviert durch eine entsprechende Session auf dem letzten Barcamp Science 2.0) in dem wir versuchen wollen ein Compendium an Educational Resources zum Thema Open Science (seine vielfältigen Facetten) zu erstellen. Es geht dabei nicht um eine Sammlung an Tools, sondern darum die generischen Konzepte in Materialien zu gießen die für Lehre/Trainings verschiedener Zielgruppen verwendet werden können). Wir haben das Ganze in den letzten Wochen auf den Weg gebracht und dann den letzte Woche laufenden Mozilla Science Global Sprint dazu genutzt das Projekt gänzlich zu "kickstarten". Hat super funktioniert und dazu gibt es eine kurze Folge im Open Science Radio in dem Konrad, Andreas und Markus das Projekt erklären, über den Sprint berichten und kurz in Aussicht stellen wohin es gehen soll. Weitere Information und die Möglichkeit sich selbst zu beteiligen gibt es bei Github (Link via den Shownotes zu OSR053).
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june 2016 by matthiasfromm

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