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Donald Trump: Sorge beim IWF-Treffen in Washington - SPIEGEL ONLINE
An den Finanzmärkten wird Trumps Risikokurs weitgehend ausgeblendet. In der vergangenen Woche erreichten alle drei wichtigen US-Aktienindizes historische Höchststände. Und auch in Deutschland sprang der Aktienindex Dax erstmals überhaupt über die Marke von 13.000 Punkten. Möglich macht das neben der guten Konjunktur vor allem das billige Geld der Zentralbanken. Es feuert die Märkte an. An politische Gefahren wollen da offenbar nur die Wenigsten denken.

Dabei spielten diese Gefahren beim IWF-Treffen in Washington durchaus eine gewichtige Rolle. Man habe darüber diskutiert, was schiefgehen könnte, berichtete am Samstag etwa Mario Draghi, der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), aus den Verhandlungen. Dabei sei unter anderem die Sorge vor geopolitischen Risiken und Protektionismus geäußert worden. Auf welche Länder sich das beziehe, wollte Draghi nicht sagen. Doch jeder wusste, dass damit vor allem die USA gemeint waren.
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7 days ago by snearch
5 Ways To Avoid Mommy Burnout | HuffPost
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4 weeks ago by hansdorsch
„Am Limit“ | Hans-Werner Sinn
Was ich höchst bemerkenswert finde ist, dass das Verfassungsgericht betont, dass die EZB keine Politik betreiben darf, die absehbar zu Verlusten der Bundesbank führt, die dann zwangsläufig auf dem Wege verminderter Gewinnausschüttung oder gar auf dem Wege einer Rekapitalisierung der Bundesbank auf den deutschen Staat durchschlagen. Nur Verluste aufgrund von Kursänderungen bei erworbenen Papieren, die man kaum vorhersehen könne, seien zu akzeptieren. Das Verfassungsgericht wendet sich deshalb eindeutig gegen den Kauf deutscher Staatspapiere durch die Bundesbank, wenn diese Papiere bis zur Fälligkeit eine negative Rendite aufweisen.
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Ein Aspekt, den das Gericht nicht diskutiert, der aber auch auf absehbare Verluste hinausläuft, liegt in den Target-Salden, die wegen des QE-Programms nun schon wieder seit drei Jahren ansteigen. So lagen die Target-Forderungen der Bundesbank zuletzt bei 857 Milliarden Euro. Selbst ein nur partieller Ausfall dieser Forderungen könnte auf ein Vielfaches dessen hinauslaufen, was die Bundesbank ohne Rekapitalisierung durch den Steuerzahler an Verlusten verkraften könnte. Die Rekapitalisierung im Falle von Eigenkapitaleinbußen wäre nach Meinung des Gerichts unerlässlich, weil der Staat die Anstaltslast hat und der Bundesbank einen ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb ermöglichen muss.
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Der Grund für den Anstieg der Forderungen bis zum Sommer 2012 lag seinerzeit in der Weigerung der internationalen Kapitalmärkte, die Leistungsbilanzdefizite der südeuropäischen Länder und Irlands weiterhin zu finanzieren. In ihrer Not "druckten" sich die Länder das Geld, das sie brauchten, um ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. So konnten sie weiterhin mehr Waren importieren, als sie exportierten, ihre fälligen Schulden bezahlen, welche die ausländischen Gläubiger nicht mehr weiterwälzen wollten, und ihren reichen Bürgern erlauben, im Ausland Immobilien, Firmen und Wertpapiere zu kaufen, um ihr Vermögen auf diese Weise in Sicherheit zu bringen. Die Nettoüberweisungen mit dem frisch geschaffenen Geld werden durch die Target-Salden gemessen, denn sie begründen Schuldverhältnisse zwischen den nationalen Notenbanken.

Ermöglicht wurde diese Selbstbedienung mit der Druckerpresse im Wesentlichen dadurch, dass der EZB-Rat die Mindestanforderungen für die Qualität der Pfänder, die Banken für Notenbankkredite hinterlegen mussten, auf das Schrottniveau drückte; dass die Notenbanken der Krisenländer für Hunderte von Milliarden Euro ELA-Notfallkredite nach eigenem Gutdünken vergaben; und dass man die Möglichkeiten des ANFA-Geheimabkommens ausnutzte. Allein die italienische Notenbank hat nach dem ANFA-Abkommen für über 100 Milliarden Euro Staatspapiere mit selbst gedrucktem Geld erworben.

Die Selbstbedienung mit der Druckerpresse war freilich ein elektronischer Vorgang. Konkret war es so, dass die nationalen Notenbanken der Krisenländer frisch geschaffenes Geld an die Banken ihres Hoheitsgebietes verliehen, was die Banken und ihre Kunden in die Lage versetzte, Zahlungsaufträge an das Ausland zu realisieren, ohne illiquide zu werden. Mit dem Überweisungsakt wurde das neugeschaffene Geld in den Krisenländern wieder eingezogen und musste dann von den Zentralbanken jener Länder neu geschaffen werden, die die Überweisungsaufträge auszuführen hatten, allen voran der Bundesbank. Die Bundesbank hat auf diese Weise die ursprünglich von den Notenbanken der Krisenländer vergebenen Sonderkredite refinanzieren müssen.
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6 weeks ago by snearch
Deutsche Wirtschaft: Die Regierung muss endlich Geld ausgeben | ZEIT ONLINE
Erfolg gibt es nur mit den besten Rahmenbedingungen. Dafür braucht es deutlich höhere öffentliche Investitionen in Bildung, Innovation und Infrastruktur.
finanzen  wirtschaft 
7 weeks ago by jchris

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