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Schulen  Digitalisierung  Sozialarbeit  from twitter
yesterday by bjoerngrau
Wie verändert die Digitalisierung unser Denken und unseren Umgang mit der Welt - wie_veraendert_digitalisierung.pdf
Das Stichwort der Digitalisierung der Gesellschaft ist in aller Munde. Jeder weiß, was darunter zu verstehen ist. Es spielt an auf eine zunehmende Beteiligung von Computern an privaten und beruflichen Aktivitäten der Menschen, auf eine zunehmende Durchsetzung der
Infrastruktur der Gesellschaft mit elektronischen Rechnern, auf das Wachsen von Datenspeichern mit dem Versprechen des Gewinns neuartiger Kenntnisse aus raffinierten statistischen Verfahren ("Big Data"), auf die verblüffende Reduktion multimedialer Kommunikation mit Bildern,
Texten, Tönen und Videos auf einen digitalen 0/1-Code, der
diese Kommunikation überdies vielfach bearbeitbar macht, und nicht zuletzt auf die große Frage, was den Menschen noch Menschliches bleibt, wenn ihr Intellekt, ihre Wahrnehmung, ihre Kommunikation,
ihr Gedächtnis in die Maschinen auswandern. Bleibt ihnen nur das
Analoge? Und was wäre das?

Es bleibt ihnen – diese These werden wir im Folgenden kultur- und sozialtheoretisch ableiten, medienarchäologisch unterfüttern und unter Bezug auf den noch unzureichenden Forschungsstand skizzieren – die Beobachtung, Begleitung und Reflexion der Verschaltung des Digitalen mit dem Analogen. Es bleibt ihnen die Beobachtung, Begleitung und Reflexion von Komplexität.
digitalisierung  dirkbaecker 
2 days ago by MicrowebOrg
9/17 Das Digitale sprengt Schulen auf: Jöran Muuss-Merholz über Digitalisierung in den Schulen - Netzpiloten.de
Jöran Muuß-Merholz: Im Moment würde ich das als großes Durchwursteln bezeichnen. Es gibt zwar immer mehr Schulen, an denen das Internet und Digitales als hilfreich entdeckt wird. Das ist aber noch die Minderheit. Insgesamt erlebt das Thema Auftrieb, alle finden Digitalisierung plötzlich toll. Der Digitalpakt wird verhandelt. Bei den Parteien ist es im Bundestagswahlkampf ein großes Schlagwort. Das Schuljahr 2017/2018 könnte in Bezug auf die Schulen rückblickend irgendwann mal als Wendejahr wahrgenommen werden.

Das heißt, noch ist eher das Arbeitsblatt up-to-date?

Das Arbeitsblatt ist sogar Nummer Eins unter den Lehrmaterialien und einer Untersuchung der Uni Augsburg zufolge am Schulbuch vorbeigezogen.

Ideen für Digitales in der Schule scheitern an schlechter Ausstattung mit Hard- und Software, wird häufig beklagt…

Was die Ausstattung angeht, landet Deutschland im Industrieländervergleich regelmäßig hinten. Hardware ist allerdings das Zweitwichtigste. Davor kommt das Netz. Ich bin im Beirat einer Studie der Bertelsmann Stiftung, die im Herbst veröffentlicht wird. Ein Befund ist, dass Schulen ihr Internet als gar nicht so schlecht empfinden. Ich halte diese Selbsteinschätzung für falsch. Es ist nur solange nicht das Schlechteste, wie nur ein paar Geräte einbezogen sind.

Das heißt: Wenn wir Schulen jetzt ans Netz bringen, haben sie teilweise 50 Mbit pro Sekunde. Gehen alle Schüler gleichzeitig ins Netz, verursacht das aber irren Traffic. Das ist zu bedenken, wenn man auf politischer Ebene Infrastrukturmaßnahmen beschließt. Es reicht außerdem nicht, den Schulen einfach nur Netz und Technik zu geben. Jede Organisation, in der 500 Leute arbeiten, hat einen Systemadministrator. Das kann in der Schule niemand nebenbei leisten.

So denn Technik gegeben ist, wie digital ist der Schulalltag schon gestaltet?

Sehr viel wird entdeckt, was das Lehren und Lernen erleichtert. Um ein Beispiel zu nennen: Ein großer Hype ist der so genannte flipped classroom. Den Lehrstoff schauen sich die Schüler zuhause als Video an. Die Zeit in der Schule ist zum Üben und der Lehrer kann unterstützen. Die Videos machen die Lehrer selbst, das ist eine regelrechte Bewegung. Es gibt Youtuber mit Erklärvideos, die haben Millionen Klicks. Weiter werden Apps oder Quizze genutzt. Alles lauter gute Ideen. Allerdings handelt es sich bisher eher um eine Optimierung des Bestehenden.

Also noch nicht die große Revolution? Sind Apps, Videos und Quiz-Spiele nicht ein erster Schritt?

Das wäre der optimistische Blickwinkel, also dass im Fahrwasser der digitalen Medien neue Möglichkeiten in den Schulen einziehen. Ich glaube inzwischen, dass es so nicht funktioniert. So ist zum Beispiel die Ausstattung mit interaktiven Whiteboards an den Schulen sehr gut. Man kann damit bestimmt tolle Sachen machen – macht man aber nicht. Die Hauptanwendung besteht darin, dass Lehrer Youtube-Videos von einem USB-Stick abspielen.

Neben einem technischen braucht es einen pädagogischen Wandel. Auch weil Computer immer mehr das übernehmen, wofür die Schule einmal Menschen ausgebildet hat. Wir müssen uns folgende Frage stellen: Was sollten Leute in der Schule lernen, damit sie mehr können als ein Computer. Die 4K-Kompetenzen, die von der OECD angeführt werden, zum Beispiel: Kreativität, Kollaboration, Kommunikation und kritisches Denken.

Wie das pädagogisch aussehen kann, wissen wir schon länger als es Digitalmedien gibt. Das Lernen anhand von Projekten oder an Real-World-Zusammenhängen steht im Vordergrund. Das Digitale aber sprengt plötzlich auf, worauf Schule bisher limitiert war. Man hat nicht nur das Schulbuch als Quelle, sondern das ganze WWW. Früher war es sehr aufwändig, einen Experten in die Schule einzuladen, heute ginge das unkompliziert per Skype.

Wenn man über eine Cloud arbeitet, ist es egal, von welchem Gerät aus er geschieht – Hauptsache, man hat einen Browser. Da spielt die Technik den Schulen in die Hände. Was aber ein Bundesland wirklich als erstes machen könnte, und zwar völlig kostenfrei, betrifft Open Educational Ressources: dafür nämlich eine Ermutigung auszusprechen. Die Stadt Leicester in England macht das vor. Als Schulträger sagt sie: Wir finden toll, wenn unsere Lehrer freie Materialien selbst entwickeln und unter freier Lizenz bereitstellen. In Deutschland ist für Lehrer unklar, ob sie überhaupt frei lizensieren dürfen, wenn sie etwas im Auftrag ihres Dienstherren gemacht haben.

Copyright: Entweder stärkt es den Impuls zu sagen, dann machen wir die Fotos und Infovorlagen halt alle komplett selbst. Oder es wirkt bremsend. Viele lassen davon lieber die Finger – was ich nachvollziehen kann. Es ist nicht mal geklärt, wer bei Fehlern eines Lehrers haftet. Letztlich brauchen wir eine Reform des Urheberrechts.

Lernplattformen erfüllen ganz verschiedene Zwecke: Zugang zu Tools, Videos und Dateien zu gewähren, die ganze Schulkommunikation kann darüber laufen. Möglich ist auch, Zugang zu Microsoft Office-Produkten in der Cloud zu schaffen. So etwas möchte Microsoft gern in die Schulen bringen.

Die deutliche Mehrheit der Schulen hat eine Lernplattform. Das heißt aber gar nichts: Ganz viele davon sind tot, werden kaum genutzt oder nur von einzelnen Lehrern. Zu dem, was möglich ist, hatte ich an einer Berufsschule in Kassel einen Aha-Effekt. Sie nutzen zwei Plattformen, eine für die Lehrmaterialien, eine für die Lernergebnisse. Tausende spannende Sachen, die andere Schüler anschauen können. Das geht nur mit einer modernen Pädagogik, wo Abschreiben nichts bringt.
joeran  digitalisierung  digilern:digipaed  berufsschule 
15 days ago by MicrowebOrg
Digitalisierung mit der Taschenlampe » Datentyp » SciLogs - Wissenschaftsblogs
Zunächst benötigen die Kunden eine PIN, die ihnen per Post zugesandt wird. Die Geräte verfügen über ein zweizeiliges Display, jedoch über keine Tastatur oder andere Eingabeeinheiten mit Ausnahme eines Lichtsensors. Sie haben richtig gelesen: Der Stromkunde kommuniziert mit seinem Stromzähler über Lichtsignale; so sieht die praktische Umsetzung des „Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende“ für Stromkunden aus.
digitalisierung 
15 days ago by jchris
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Mein Text aus & Tartu über -Estonia & Frage, warum Estland digitaler Vorreiter bei ist…
Tallinn  E-Estonia  Digitalisierung  from twitter_favs
15 days ago by joha04
„Digitalisierung? Müssen wir wohl bald einführen!“ | MERTON Magazin
Nicht einmal eine SAP-Einführung bekommen Nichtdigitale in ein paar Jahren hin. Man sagt ja nicht „SAP kaufen“ oder „SAP lizenzieren“, sondern „SAP einführen“, worunter SAP eigentlich immer das Umbauen der Geschäftsprozesse zu einem besseren Unternehmen versteht. Und dann? Viel später heißt es (ich überspitze dramatisch): „Wir haben anlässlich der SAP-Einführung gemerkt, auf wie vielen sinnlosen und unwirtschaftlichen Prozessen unser Unternehmen fußt und dass es aus erstaunlichen Gründen immer noch funktioniert hat. Es war gar nicht so einfach, diese entsetzlich komplexen Abläufe ganz genauso ins SAP zu pressen, damit wir nach der erfolgreichen Einführung exakt so weiterarbeiten können wie schon immer. Darauf sind wir ein bisschen stolz. Das SAP behindert uns nicht mehr.“

Nun also Digitalisierung!
digitalisierung  dueck  sap:quote 
27 days ago by MicrowebOrg
Digitaler Scheißprozess
"Wenn sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben sie einen scheiß digitalen Prozess,“ Thorsten Dirks, CEO @telefonica_de
digitalisierung  quote 
6 weeks ago by MicrowebOrg

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