Digitalisierung   1233

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Dirk Baecker 2018 (Interview): Digitalisierung: Warum sie uns oft überfordert
Genau, sie ist eigentlich nur ein zufälliger Auslöser. Auch bei einer ganz anderen Entwicklung wären Organisationprobleme zutage getreten, man wäre genauso überrascht gewesen und hätte sich ein Bild machen müssen von den Einrichtungen, in denen man arbeitet.

Es ist letztlich die Umstellung von schriftlich kommunizierten auf digital kommunizierte Abläufe. Dabei stellt man fest, dass die eigenen Kenntnisse, wie eine Organisation tickt, wie ihr hierarchischer Aufbau und ihre Arbeitsteilung funktionieren, unzureichend sind. Man weiß zwar viel über Changemanagement und Betriebswirtschaftslehre, aber wenig darüber, wie ein grundsätzlicher kultureller Wandel einer Organisation abläuft. Man merkt dabei, dass es eine ganze Reihe von sozialen Dynamiken gibt, die man nicht durchschaut hat. Deswegen diskutieren so viele Unternehmen ihre eigene Organisation stärker als die Digitalisierung selbst.

Buch: "das Projekt der Digitalisierung, die Transformation analoger in diskret abzählbare, binär codierte, statistische auswertbare, maschinell berechenbare Prozesse"

4.0. Das Buch handelt von der vierten Medienepoche der Menschheitsgeschichte, der Epoche der elektronischen und digitalen Medien. Drei frühere Epochen gingen ihr voraus, 1.0, die Epoche der Mündlichkeit, 2.0, der Schriftlichkeit, und 3.0., des Buchdrucks. Vor der Digitalisierung erlebte die menschliche Gesellschaft die Abenteuer der Oralisierung, Alphabetisierung und Literarisierung, allesamt nicht minder überfordernd. Nichts Geringeres als eine tiefgreifende Veränderung von Struktur und Kultur der Gesellschaft, viermal in Folge, vermochte diese Herausforderungen zu bewältigen.
dirkbaecker  digitalisierung 
4 days ago by MicrowebOrg
Berlin University of Digital Sciences
Die Berlin University of Digital Sciences in Gründung (im Folgenden abgekürzt mit BUDS) wird ab Herbst 2018 mit Zertifikaten und Forschungsprojekten an den Instituten sowie im Sommer 2019 mit Master und Graduiertenprogrammen die gerade für die digitalen Umwälzungsprozesse so notwendigen digitalen Kernkompetenzen in Richtung wissenschaftlicher Denk- und Handlungsweise gezielt aufbauen und fördern.

Die Angebote der Humboldt University sind ausgerichtet auf „Digital Sciences“, mit Schwerpunkten auf die in allen Unternehmen drängenden Herausforderungen wie digitale Transformation, digitale Geschäftsprozesse (-modelle), digitale Kommunikation, digitales Recht sowie Digital Data und IT-Security. Die BUDS strebt nach interdisziplinärer und zugleich transdisziplinärer Vernetzung. Dazu arbeiten in Studium und Lehre sowie in Forschung und Entwicklung die Vertreter unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen als gemeinsame Fakultät systematisch mit Anwendern und Vertretern von Wissen aus der beruflichen und gesellschaftlichen Praxis zusammen. In der transformativen Forschung und Lehre, die sich an gesellschaftlichen Problemstellungen orientiert und konkrete Transformationspfade entwickelt, versteht sich die BUDS als Teil der gesellschaftlichen Community

eine Plattform für innovative, international ausgerichtete Masterstudiengänge mit differenzierten „digitalen“ Schwerpunkten

Der Kerngedanke ist eine international aufgesetzte Plattform, wo Bildungsangebote flexibel und dynamisch entwickelt und stetig den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Anforderungen angepasst werden. Das Ziel ist eine auf bewährte klassische Hochschulstrukturen aufbauende virtuelle und mobile Hochschule, die auf dem Know-How etablierter Bildungsträger und Wissenschaftler aufbaut ...

konzentriert sich als „School“ auf universitärem Niveau auf Digital Sciences, wobei die Spezialisierung in Digital Economy, Digital Communication, Data Analytics und Digital Law möglich ist.

Die Hochschullandschaft und die Bedeutung von Bildung verändern sich im Kontext der Digitalisierung und Globalisierung in allen wesentlichen Bereichen. Egal, ob organisatorisch, inhaltlich oder auch didaktisch, es werden neue Konzepte für die Herausforderungen der Ausbildung neuer – digitaler – Kompetenzen benötigt. Dabei werden bestimmte Bereiche sicherlich auch von den bestehenden staatlichen und privaten Hochschulen abgedeckt. Eine deutliche Ausrichtung auf die Digitalisierung und damit auf die mit den veränderten Rahmenbedingungen verbundenen Herausforderungen ist allerdings nur mit einer thematisch fokussierten und organisatorisch flexiblen Neugründung möglich.

Die Mission der BUDS ist es, Studierende zu befähigen, Umgestaltungsprozesse zu verstehen und als Berufstätige aktiv vorantreiben zu können. Es werden Persönlichkeitsbildung und internationale Orientierung gefördert. Durch Studiengangs- und Zertifikatsangebote wird ein nachhaltiges und lebenslanges Lernen ermöglicht. Darüber hinaus liegt ein besonderer Stellenwert auf der Förderung logischen und strukturierten Denkens und Handelns unter Einsatz analytischer Methoden.

Die Angebote der BUDS sind ausgerichtet auf Digital Sciences, mit Schwerpunkten auf digitale Geschäftsprozesse, Informationsprozesse, gesetzliche Rahmenbedingungen sowie Datenkommunikation. Wir gestalten die hochschulische Präsenzzeit auch passend für Vollzeitangebote und Berufstätige, ergänzt durch Online-Angebote, um die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium zu fördern. Unsere Kurse lassen sich modular zu international anerkannten Abschlüssen (Master of Science und MBA) kombinieren.Das Studienkonzept ist interdisziplinär, unabhängig, international, promotionsbefähigend und praxisnah ausgelegt. Die Wahlmodule sorgen für aktuelle Akzente und transdisziplinäre Umsetzungen.

Die eigentliche Grundidee der BUDS geht auf eine jahrelange Konzeptentwicklung zurück. Prof. Dr. Mike Friedrichsen hat seit Jahren mit nationalen und internationalen Kolleginnen und Kollegen über eine alternative Hochschulinstitution mit Fokussierung auf die neuen Rahmenbedingungen des digitalen Wandels diskutiert. Es wurden auch verschiedene Modelle der Anbindung an eine bestehende Hochschule angedacht. Letztlich jedoch haben alle Überlegungen dazu geführt, einen eigenen und vor allem unabhängigen Weg zu beschreiten, verbunden mit engen Kooperationen aus den bestehenden Netzwerken. Herausgekommen ist das vorliegende Konzept der BUDS.

Die Trägergesellschaft Berlin University of Digital Sciences gGmbH hat mit zwei Familienunternehmen und dem BUDS Förder Fonds e.V. drei Gesellschafter (Betreiber). Mittlerweile ist es gelungen, prominente Fürsprecher aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft für die Konzeption zu gewinnen.
digitalisierung  mikrobuch:add:universitaet 
26 days ago by MicrowebOrg
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Viele Anregungen für Umgang mit finde ich im Fitness-Bereich, z.B. Kieser Training, Organisation v…
Digitalisierung  from twitter
4 weeks ago by eoto
BGH-Urteil: Eltern dürfen Facebook-Konto der toten Tochter einsehen | heise online
Die Eltern eines gestorbenen Mädchens haben als Erben Recht darauf, ihr Facebook-Nutzerkonto einzusehen. Das entschied nun der BGH.

Enthält auch Links zum Digitalen Erbe
soziales  digitalisierung  google  facebook  netzwerk 
5 weeks ago by sandwirt
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in Kommunen? Klingt komisch, ist aber wichtig. Meine Kollegen bloggen dazu ab jetz…
Digitalisierung  from twitter_favs
6 weeks ago by joha04

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